Lebendfutter fangen

  • Hallo Ihr beiden,


    vielen Dank für Eure Kommentare.


    Axel, ich gebe Dir Recht, der Aufwand ist hoch. Wenn ich einfach nur einen guten Laden in der Nähe hätte würde ich mir das alles sofort kaufen. Um das Thema Tümpeln habe ich bisher einen Bogen gemacht wegen der z.T. vorhandenen rechtlichen Problematik (ich will aber die Diskussion nicht neu aufmachen). Aber vielleicht wäre ein Kübel/Tonne im Garten mal eine Option. Würde ja denke ich demnächst Sinn machen. Frostfutter habe ich, will aber doch auch gerne Lebendfutter anbieten.


    Vielen Dank Stefanie für den Hinweis mit den Seemandelbaumblättern, da habe ich natürlich eines drin :(, welches jetzt gleich rausfliegt. Dann besorge ich andere Blätter und warte mal etwas zu, bis es dann hoffentlich weniger sauber ist. Vielleicht kommt ein Teil durch, sonst lass ich es mit Schnecken weiterlaufen, bis es besser "eingefahren" ist.


    VG Carsten

  • Eine oder mehrere Tonnen oder anders geartet hat fast Jeder in seinem Garten, als Regenablauf.
    Schwarze Mühla's und auch Cyclops dürften daher wohl in der warmen Saison kaum ein Problem sein.
    Ab Mai beginnt erst die Ernte!

  • Noch ein kleiner Nachtrag den ich vergessen habe zum Leitungswasser:


    Das ist sicher richtig, dass Leistungswasser für viele Anwendungen gut geeignet ist. Unseres ist eher hart sonst aber wenig Nitrat etc. Das "Problem" ist, dass wir aufgrund der Härte in der Hauptleitung eine Entsalzungsanlage haben und die macht ganz unfachmännisch gesprochen "komische Wasserwerte". Ich glaube KH war größer als GH etc. wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Ich hatte nie die Muse das mal zu durchdenken. Ich hatte aber die Vermutung, dass das Wasser aus der Entsalzungsanlage für aquaristische Zwecke nicht so toll ist, daher läuft es jetzt durch die Osmoseanlage und wird dann eingestellt. Beim ersten Becken hatte ich noch Eimer aus dem Keller geholt vor dem "Haupthahn" und dann verschnitten, aber das ich bei der Menge jetzt keine Option mehr :).


    War jetzt zwar etwas OT aber ich wollte das aufgesalzene Osmosewasser noch erläutern.

  • Hallo Carsten,


    ich bin beim Axel, das Aq. ist zu wertvoll für Flöhe. Aber das ist noch die Phase, um Erfahrungen zu sammeln.

    Wenn der Ansatz mal stabil läuft und Du tüchtig/täglich fütterst, kann der Ansatz schon sehr produktiv sein.


    Das Thema, auch mit meinen frisch aktualisierten Erfahrungen findest Du hier:

    Wasserflöhe

  • Eine oder mehrere Tonnen oder anders geartet hat fast Jeder in seinem Garten, als Regenablauf.
    Schwarze Mühla's und auch Cyclops dürften daher wohl in der warmen Saison kaum ein Problem sein.
    Ab Mai beginnt erst die Ernte!

    Hat leider nicht Jeder - vorallem nicht in der Stadt oder in Mietshäusern.


    Bei meiner Freundin sind sogar Wäschespinnen oder Wäscheleinen im Hof & vorm Haus verboten, da dies die Optik und die Wohnqualität herabsetzen würde.


    Wir hatten in unserem sehr grünen Hof einen kleinen Plastik - Sandkasten, der zum Schluss als Vogeltränke diente.

    An heißen Sommertagen wurde er u. a. vom Eichelhäher - Pärchen sehr gern aufgesucht.

    Der kleine Sandkasten wurde letztes Jahr auch aus optischen Gründen endgültig entfernt - auf Anordnung des Vermieters.

  • cahschmidt


    Ich habe mich auch schon mit dem Gedanken beschäftigt Wasserflöhe zu züchten - einfach weil ich es interessant und reizvoll finde.


    Aber von Osmose - Wasser habe ich eigentlich nichts gelesen.


    Man soll abgestandenes Wasser oder direkt Altwasser verwenden. Aquarienwasser wäre ebenfalls möglich.

    Laub wäre für die Zucht ebenfalls notwendig.


    Man braucht auch keinen Zuchtansatz, nur einige Tütchen Futter - Wasserflöhe aus dem Handel.

  • Aber von Osmose - Wasser habe ich eigentlich nichts gelesen.

    Ich verwende nicht bewusst Osmosewasser, sondern Osmosewasser welches ich wie für das Aquarium aufsalze. Aber mehr aus der "Not", da ich das Wasser so wie es kommt nicht aus der Entsalzungsanlage nehmen will. Also ich will nicht bewusst Osmosewasser verwenden.

    Ich hatte den großen Eimer mit aufbereitetem Wasser 3 Tage stehen lassen. Gilt das schon als abgestanden?


    Beim Nachfüllen kleiner Mengen ist es meistens einen Tag abgestanden. Weiß Jemand ob das reicht? Oder besser länger stehen lassen?

  • Ich verwende nicht bewusst Osmosewasser, sondern Osmosewasser welches ich wie für das Aquarium aufsalze. Aber mehr aus der "Not", da ich das Wasser so wie es kommt nicht aus der Entsalzungsanlage nehmen will. Also ich will nicht bewusst Osmosewasser verwenden.

    Ich hatte den großen Eimer mit aufbereitetem Wasser 3 Tage stehen lassen. Gilt das schon als abgestanden?


    Beim Nachfüllen kleiner Mengen ist es meistens einen Tag abgestanden. Weiß Jemand ob das reicht? Oder besser länger stehen lassen?

    Ich glaub, das kannst du trotzdem probieren mit dem Leitungswasser. Was für eine GH hat das denn? Wenn die nicht unter 3 ist, müsste es gehen (sonst Häutungsprobleme bei den Flöhen) Das enthärtete Wasser ist vor allem für Pflanzen doof, weil es viel Natrium enthält. Damit können die Wasserpfanzen nix anfangen. Insofern, fürs bepflanzte Aquarium vollkommen richtig mit dem Osmosewasser.

    Hier ist eine Schöne Beschreibung von Daphnien

  • Wir hatten in unserem sehr grünen Hof einen kleinen Plastik - Sandkasten, der zum Schluss als Vogeltränke diente.

    An heißen Sommertagen wurde er u. a. vom Eichelhäher - Pärchen sehr gern aufgesucht.

    Der kleine Sandkasten wurde letztes Jahr auch aus optischen Gründen endgültig entfernt - auf Anordnung des Vermieters.

    da würde ich mal eine Mail an den Ortsverband von NABU oder BUND schreiben.

    Laub wäre für die Zucht ebenfalls notwendig.

    Mit Laub arbeite ich aktuell nicht. Ich vermute aber, dass eine Regentonne bei meinen Eltern genau deswegen so gut läuft.

    Ich verwende nicht bewusst Osmosewasser, sondern Osmosewasser welches ich wie für das Aquarium aufsalze. Aber mehr aus der "Not", da ich das Wasser so wie es kommt nicht aus der Entsalzungsanlage nehmen will. Also ich will nicht bewusst Osmosewasser verwenden.

    Ich hatte den großen Eimer mit aufbereitetem Wasser 3 Tage stehen lassen. Gilt das schon als abgestanden?


    Beim Nachfüllen kleiner Mengen ist es meistens einen Tag abgestanden. Weiß Jemand ob das reicht? Oder besser länger stehen lassen?

    @ Carsten,


    Miß doch mal Deine WW und eröffne damit eine Extrathema. Ich vermute, dass Du Dir damit viel zu viel Arbeit machst.


    Beim normalen WW lasse ich überhaupt nicht abstehen, lediglich wenn ich ein Aq. komplett neu aufsetze also 100% Neuwasser habe. Und dann sind es min. 3Tage oder ich helfe über Nacht mit einem Sprudelstein nach.

  • Markus: kann ich gerne mal messen und Rückmeldung geben. Für die Flöhe macht das Leitungswasser vielleicht Sinn. Bei meinen Südamerikanern und Pflanzen denke ich eher nicht. Aber ich glaube Du meinst das auch nur in Bezug auf die Flöhe?!?


    Auf jeden Fall danke für Vereinfachungsvorschläge, die sind immer willkommen :). Es gibt noch viel zu lernen/auszuprobieren und manchmal macht man sich das Leben vielleicht doch etwas zu schwer...

  • Oehrchen,


    keine Seemandelbaumblätter bei Wasserflöhen?

    Ich habe Wasserflöhe im Garnelenbecken, mit einem Seemandelbaumblatt. Hmm.

    Die ersten Wasserflöhe, dass funktionierte prima. Waren jetzt alle aufgefressen 🫣. ( Axolotl Flusen)

    Beim neuen Zuchtansatz habe ich eine furchtbare Bestellung erhalten, über die Hälfte war bereits tot im Beutel.

    Allerdings sieht es jetzt tatsächlich auch bei mir so aus als ob es langsam noch weniger werden. Sollte ich also das Blatt herausnehmen? Es ist jetzt fast fünf Wochen bereits im Wasser, die Garnelen fressen es ja auch.

    LG Jenny

  • J.+B. Ich habe es ja tatsächlich zweimal geschafft, die Daphnien zu killen. Bzw sie sind nicht gleich tot umgekippt, aber es wurden immer weniger. Die SMB waren einmal von einem Onlineshop, das andere Mal von einer Bekannten, die einen eigenen Seemandelbaum hat - also ganz sicher unbehandelt.

    Aber, bei mir überleben die Flöhe auch nie in gefilterten Becken, was bei dir ja auch zu funktionieren scheint...


    Kurzer Ausflug zur Enthärtungsanlage (so, wie ich es verstanden habe): Der Ionentauscher tauscht Calcium gegen Natrium. Deshalb ist ziemlich viel Natrium in diesem Wasser. Macht uns nichts aus, aber Aquarienpflanzen und auch manche Fische mögen das nicht. Es gibt ein paar Pflanzen, die damit klarkommen, aber ein tolles Pflanzenbecken mit Wasser aus der Enthärtungsanlage wird schwierig. Aquarientests zeigen dann KH vermeindlich höher als GH an, weil die Natriumionen nicht mit gemessen werden.