Beiträge von Oehrchen

    Blühen deine Kakteen eigentlich jedes Jahr, Stefanie? Oder setzen die mal ein Jahr aus?

    Die Arten, die ich habe, blühen eigentlich jedes Jahr. Wenn sie einmal damit angefangen haben - was in Einzelfällen lange dauern kann.

    Die Meisten blühen im Frühjahr und Sommer, aber für diese Mammillaria ist das auch im Winter normal, wie mir mein "Kakteen Mentor" sagte.

    Hi,

    ich komme eher bei den 4 Schwielenwelsen ins Grübeln. Die habe ich als ziemlich aktiv in Erinnerung. Zusammen mit 10 - 15 Venezuela Corys, die ja auch nicht zu den ganz kleinen Panzerwelsen gehören, ist dann schon gut was los auf dem Boden.

    Sollte es dich mal nach Fulda verschlagen, lade ich dich zum Kaffeetrinken und Außenfilter-Hörtest ein, Jana :D Ich bin wirklich empfindlich, was solche Geräuschkulissen angeht - Luftpumpengeblubber bei luftbetriebenen Filtern kann ich zum Beispiel kaum ertragen. Aber von meinen Eheim Filtern hört man höchstens ein leises Summen, wenn man direkt neben dem Aquarium steht (Eheim professionell) , bzw auch rein gar nix bei dem extrem leisen Eheim experience im Red Bee Becken.

    Deinen "Lieblingsfilter" kenne ich und hatte ich auch schon im Einsatz. Auch da kann die Pumpe mal surren oder rattern - wenn noch Luft im System ist, etwas schief sitzt, das Impellerrad nicht rund läuft usw. Das ist einfach so bei Pumpen (die Pumpe meiner Heizungs-Etagentherme ist z.B. deutlich lauter als die meiner Außenfilter)

    Außenfilter haben Nachteile - wie Innenfilter auch. Außenfilter haben Vorteile - wie Innenfilter auch. :)

    Welches System besser passt, hängt von der Art des Aquariums und von den Vorlieben dessen, der es betreibt, ab.

    Ganz konkret für Axolotl Wassermonster, wenn man die bei normalen Raumtemperaturen halten will. Eine Kühleinheit kann nur funktionieren, wenn das Wasser in einem externen Kreislauf durch gepumpt wird. Da sind wir dann beim Außenfilter.


    Ich habe beides im Einsatz, Außen - und Innenfilter.

    Dass Außenfilter generell lauter sind, stimmt nicht. Wenn sie es (abgesehen von einer gewissen "Einlaufzeit" in den ersten paar Tagen) sind, dann liegt ein Defekt oder Bedienfehler vor. Oder schlechte Qualität, günstige No-Name Modelle sind meist nicht so schallgedämpft. Dasselbe gilt aber für Innenfilter! Die können auch ganz schön rattern.

    Undicht werden AF auch nicht ohne Weiteres. Sie müssen gewartet werden (ich nutze Silikonfett, das verteilt sich besser als Vaseline). Und, sehr wichtig, wenn PVC Schläuche genutzt werden, diese müssen getauscht werden, wenn sie hart werden. Dem kann man durch das Verwenden von Silikonschläuchen entgegenwirken.

    Trotzdem bleibt das natürlich ein "Totschlagargument" pro Innenfilter, das Wasser bleibt im Becken.

    Ich kann die Erfahrungen von Wassermonster bestätigen. Es dauert ziemlich lange, bis aus einer Gruppe "bunter" Neocaridina überwiegend "farblose" werden. Und selbst dann fallen immer wieder Farbvarianten, teils auch wirklich kräftig gefärbt.

    In meinem großen Gesellschaftsbecken habe ich ursprünglich einen Mix aus Neoocaridina Yellow Fire und ein paar Red Fire eingesetzt. Später kamen dann noch schwarze (Black Rose) und blaue (Blue Diamond) dazu. Zwar überwiegen im Laufe der Jahre, nach ca. 5 Jahren, die unauffälligen, farblosen Tiere rein optisch. Das liegt aber daran, dass ich mit Prachtbarben einen ziemlich heftigen Fressfeind im Becken hatte, und die farblich auffälligen Garnelen entweder schneller entdeckt wurden, oder sehr versteckt lebten. Jetzt, wo die Prachtbarben nicht mehr da sind, sehe ich wieder häufiger gefärbte Garnelen. Alle möglichen Farben, sogar eine grüne Garnele habe ich neulich entdeckt!

    Eheim professionell gibts auch schon sehr lange, hab ich am 300l Becken. Die gibt es aber nicht "klein" genug für Becken um die 50l. Den Eheim Ecco pro gibt es noch für die Größe, aber das ist der einzige Eheim Filter, den ich wirklich niemanden empfehlen würde. Ich weiß nicht, wie oft mir der blöde Bügel gebrochen ist X/

    Ich hatte diesen Filter von JBL mal bestellt, für mein Red Bee Becken in ähnlicher Größe (sogar etwas kleiner, das war damals der 50l Scapers Tank). Zum Glück konnte ich ihn zurückgeben, denn ich fand ihn nicht gut. In der Verarbeitung kein Vergleich zu Eheim Filtern, frickelige Absperrhähne, und irgendwie war die Leistung auch nicht überzeugend. Aber es gibt auch genug Leute, die mit dem Filtermodell gut zurechtkommen, siehe Anja' . Ich bin halt Eheim geprägt ;) Und habe für besagtes Becken inzwischen schon recht lange den Eheim experience 150 im Einsatz. Der ist gut im Handling, praktisch unhörbar, und macht auch nicht extrem viel "Wind". Da kann man auch viel über den Ausströmer machen, mit einer LilyPipe verteilt sich die Strömung zum Beispiel viel sanfter.

    Was ich auch noch für die Beckengröße hatte, war der Oase Filtro Smart Thermo, fürs Sulawesibecken, wegen der integrierten Heizung. Mit dem bin ich auch nie ganz "warm" geworden.


    Befüllt werden Außenfilter eigentlich immer gleich, mittels Schwerkraft. Der Einlaufschlauch muss mit Wasser gefüllt sein. Der Filtertopf leer (bis auf die Filtermedien) und unterhalb des Beckens. Der Schlauch zum Ausströmer sollte optimaler Weise leer sein, wenn er kurz ist, macht es aber auch nichts, wenn Wasser drin ist. Dann öffnet man die Absperrhähne und der Filtertopf füllt sich "von alleine" durch das von oben nachfließende Wasser, während die Luft durch den Ausströmer entweicht. Erst dann startet man die Pumpe mit Strom.

    Hier ist es gut erklärt:

    Aqua Addicted - Aussenfilter reinigen


    Die andere Variante ist, den Filter komplett mit Wasser zu füllen, möglichst luftleer, wie ein Infusionssystem oder eher Dialysesystem im medizinischen Bereich. Und dann zu hoffen, dass die Pumpe gleich genug Wasser hat und der Kreislauf in Gang kommt. Das ist aber schwieriger, als den Filtertopf über die Schläuche aus dem Becken zu füllen.


    Bei der Bestückung haben sich die Hersteller meistens was gedacht, im gGroßen und Ganzenfunktioniert das schon so. Aber meistens sind werksseitig Kohlefilter, Nitratbinderschwämme und sowas dabei, die müssen nicht sein und können entweder ersetzt oder weggelassen werden.

    Alternativ kannst du dich auch bei Flowgrow bezüglich "Geringfilterung" einlesen... Das wird zu viel, um es hier wiederzugeben!


    Last but not least glaube ich gar nicht, dass dein geplanter Besatz so viel "Dreck" macht, dass du einen sehr viel größeren Filter brauchst. Vielleicht eine Stufe größer, mit etwas mehr Schwammfläche. Da gibt es von Tetra die Filter Jet Reihe, das sind quasi größere MiniPat Filter, Pumpe mit Schwamm unten dran.


    Edit: Denn Innenfilter haben auch ihre Vorteile. Du kommst jederzeit an die Schwämme, das reinigen ist deutlich weniger aufwändig als beim Aussenfilter. Es gibt, bei Schwammfiltern, eine Oberfläche, die Garnelen und Fische abweiden können. Und natürlich hast du auch nicht die Gefahr von ungeplanten Wasseraustritten ins Zimmer - wobei das ehrlich gesagt überschätzt wird, meiner Meinung nach.

    So süße Kerle, die Hoplisoma habrosus :love: Hab ja auch noch zwei Habrosus Greise hier und freue mich immer, wenn ich sie herumwuseln sehe.

    Die Algen wirken so, als würden sie gefressen werden von Garnelen und Schnecken, das scheint so typischer frisches-Becken- Aufwuchs zu sein.

    Hallo,


    die Befürchtung, dass der hübsche grobe Kiesboden zum "Mulmfänger" wird, teile ich, völlig unabhängig von den Panzerwelsen. Es dürfte schwierig sein, da zu mulmen, und sieht irgendwann auch nicht mehr schön aus.

    Fürs Erste könntest du den habrosus eine Futterschale anbieten, damit ihr Futter nicht im Kies verschwindet.


    Sand - die einfachste Variante ist Poolfiltersand mit 0,4 - 0,8 mm Körnchengröße. Das entspricht auch dem, was als Aquariensand in den Zooläden angeboten wird. Poolfiltersand ist meistens etwas preisgünstiger, die Eigenmarken von Obi und Co aber auch nicht so viel teurer.

    Die Tropica Kapseln verwende ich, aber nur punktuell. Garnelensterben konnte ich dadurch noch nicht beobachten. Die kleinen Kügelchen landen dann meistens beim mulmen im Eimer, mal mehr, mal weniger beabsichtigt (wenn ich nicht dran denke, dass da eine frische Düngekapsel liegt, und mich dann übers rausgeschmissene Geld ärgere :rolleyes:).

    Mit frischem, grünem Laub kann man sich "schöne" Bakterienblüten ins Aquarium holen. Mit grün getrockneten zum Teil auch, Feigenblätter zum Beispiel werden sehr gern genommen, aber zu viel davon sollte nicht auf einmal ins Becken.

    Nimm acht H. habrosus, je größer die Gruppe, desto sicherer fühlen sie sich. Und vom Platz her reicht es. Sie schwimmen zwar nicht so sehr oben mit wie die pygmaeus oder hastatus, nutzen aber auch gerne mal die oberen Etagen auf Pflanzenblättern usw. mit.

    Sand wäre auch schöner, um ihr Verhalten zu beobachten, weil sie da richtig drin herumwühlen können. Es gibt doch solche Teile aus Acryl, die man in eine Ecke des Aquariums setzt und den Bodengrund außenrum schichtet (Stichwort "Futterecke"). Vielleicht lässt sich damit eine Sandecke für die Panzerwelse abteilen?