Kalkzufuhr für Wasserschnecken

  • Hallo zusammen,


    ich habe Spitzschlammschnecken in meinen Miniteichen. Irgendwo im Internet habe ich gelesen, dass Schnecken Kalk brauchen, damit ihr Haus "wachsen" kann. Ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine, es gibt sicher eine zoologisch präzisere Beschreibung des Vorgangs. Fehlt Kalk, sollen sich Schnecken gegenseitig anknabbern, um an den begehrten Stoff zu kommen.


    Man soll Sepia als Ergänzungsfutter nehmen können. Ich habe aber haufenweise Schneckenhäuser von Weinbergschnecken herumliegen. Die bestehen doch auch aus Kalk und sollten doch dafür perfekt geeignet sein.


    Noch dazu sehen sie im Wasser eines Gartenteichs doch viel natürlicher aus als Sepia...


    Was meint Ihr? spitzneu.jpg

  • Der Schnecke ist's egal woher sie den Kalk bekommt. Kannst auch Karststeine aus Kroatien in den Teich legen.

    Für mich wäre die Eingangsfrage ob Du überhaupt Kalkmangel im Wasser hast.

    Ist den Schnecken anzusehen das der Gehäuseaufbau nicht OK ist und welche Werte hat das Wasser in Deinen Miniteichen?


    Falls Du Leitungswasser nutzt brauchst Du Dir in Neukölln keine Gedanken über Kalkmangel machen. Bei Grundwasser ebenfalls nicht aber der Eisen- und Mangangehalt ist heftig.....

  • Hallo Stefan,

    damit sind die Schneckenhäuser also im Rennen. Eines kann ich ja sicher reinlegen.


    Derzeit habe ich viel Regenwasser drin, da es ja in den letzten Tagen etwas regnete.


    Ansonsten habe ich Brunnenwasser und natürlich hohe Eisen- und Manganwerte.


    Macht das etwas aus? Ich denke ja an Medaka...


    Eine Menge Gartenfreunde haben in der Kolonie seit Jahren Teiche und keine Probleme. Und ich habe in den letzten Wochen auch nur Brunnenwasser gegebenen. Die Pflanzen scheinen es sehr zu mögen...


    Ich habe keinerlei Wasserwerte getestet, da ich eigentlich nur per Zufall zu den Schnecken gekommen bin. Ich habe eigentlich nur schöne Pflanzen in Kübeln kultivieren wollen. Die Schnecken waren wohl als Laich dabei. Die Medaka kämen in 90l Mörtelwannen, da habe ich noch gar nicht mit angefangen... Die Schnecken würde ich dann umsetzen. Hatte nicht damit gerechnet, dass die überhaupt in den Eimern leben können. Aber sie haben die ganze Hitze überstanden...

  • Hallo Stefan alias Palustris ,


    auch von mir, hier an dieser Stelle, ein herzliches Willkommen im Forum.


    Zu den Spitzschlammschnecken:

    Ich selber habe auch einige dieser Schnecken. Zum einen im Gemeinschaftsbecken mit asiatischen Fischen und ein paar im Becken der Molche.

    Das die sich selber anknabbern, konnte ich bisher nicht feststellen.

    Die sind eher damit beschäftigt, sich zu vermehren. Das können die ganz gut.

    Positiv finde ich, dass die im Aquarium kaum größer als 3 cm werden. In heimischen Seen werden sie bis ca. 7 cm groß.


    Viele Grüße,

    Andy