Beiträge von Stefan_L

    Meistens liegt es daran das die Fische nicht im internet surfen und dort erfahren das sie sich unter den jeweiligen Bedingungen

    - nicht wohlfühlen dürfen

    - sich nicht vermehren dürfen

    - keine Farben zeigen

    - sich nicht für die Vergesellschaftung eignen

    - etc. etc.

    Als Alternative zu fest installierten HMF findet man unter dem Suchbegriff "mobiler HMF" oder "Eck-HMF" gute Lösungen die sich

    - einfach nachbauen lassen

    - auch in bereits laufenden Becken schnell und leicht einzusetzen sind.


    "Plexiglas" lässt sich ganz leicht im Backofen erwärmen und in Form bringen und als "Rollglas" gibts das Zeug preiswert in den Baumärkten.


    ... und wer Spaß dran hat kann das erwärmte Zeug auch über Formen drüberziehen und hat dann ein Tiefziehteil von der Vorlage, z.B. um sich Futterschalen für Garnelen zu basteln, transparente Höhlen um sie mit Sand, Kies oder Steinen zu bekleben, etc. etc.

    Wenn man die Grundregeln der verwendeten Technik beachtet sind Digitalgeräte für den angestrebten Nutzungszeitraum nicht störanfälliger.

    Ich habe > 10 Jahre Anwendungserfahrung im Freien mit diesen Billiggeräten aus China, bisher kein Ausfall.

    Ein Anwendugsfall als Ölthermometer am Motorrad hatte noch nicht mal ein wasserdichtes Gehäuse, nur das Display war abgedichtet gegen Tropfwasser, hat 12 Jahre funktioniert und wurde mit dem Mopped verkauft.


    Wenn Du Lithium sagst, antworte ich Zink-Kohle ;-)


    Das die LC-Anzeigen träger werden bei tiefen Temperaturen ist für den Einsatzfall m.E. irrelevant, üblicherweise ändert sich die Wassertemperatur im Teich nicht so schnell das eine träge Anzeige, die dann statt < 100 ms evt. 1000 ms bis zur Darstellung eines geänderten Zahlenwert braucht, die Anwendbarkeit einschränkt.


    Deine Lösung hat vermutlich den Nachteil das der Farbstoff in der Anzeigeflüssigkeit durch Sonnenlicht zersetzt wird. Die "neue" Farbe könnte den Nachteil haben das sie unsichtbar ist, wie bei den Aquarienthermomentern mit rot gefärbtem Alkohol....


    Außerdem dürfte die Ablesbarkeit beim Einsatz in verschiedenen Wassertiefen schwierig werden wenn man nicht tauchen möchte... :-)

    Hallo Manu,

    je nach Steinart kann es mit Silikon Probleme geben.


    Bei Heißkleber ist es sinnvoll

    - die Steine vorzuwärmen,

    - dann an den späteren Klebestellen eine dünne Schicht Heißkleber aufzutragen und

    - wenn die Steine wieder kalt sind sie an diesen Stellen zu verkleben.


    Dadurch bekommt man zuerst eine gut haftende Kleberschicht auf den Stein und auf diesem Kleber haftet dann auch die Klebermenge zwischen den Steinen. Wird der "kalte" Stein mit Heißkleber in einem Schritt verklebt kann sich der schnell auf dem Stein abkühlende Kleber nicht richtig mit der Oberfläche verbinden weil er eine "Haut" bildet die nicht in die feinen Oberflächenstrukturen eindringt.


    Wenn man Sollbruchstellen braucht ist es eine gute Methode mit kalten Gegenständen und niedriegen Klebertemperaturen zu arbeiten zu arbeiten, ist manchmal sinnvoll, z.B. wenn man an einer Stelle wo man mit den Fingern / Werkzeug nicht richtig hinkommt ein Teil einsetzen möchte.


    Alternative 1: ein eingedicktes Epoxid-Klebharz, z.B. UHU-ENDFEST (falls Du nicht ohnehin EPOXI und Baumwollflocken im Haus hast)

    Alternative 2: Stabilit Express

    Angeregt durch positive Erfahrungen bei Flowgrow habe ich mal mit diesem Ionenaustauscher im Boden experimentiert.

    Start war der 25.10.2019.


    Bisher hatte ich nur über das Wasser Dünger zugegeben, der feine schwarze Kies hatte sporadisch mal Tonkugeln und kleine Stücke von Dünestäbchen für Orchideen bekommen, zuletzt im Frühjahr 2019.


    Die Empfehlung war ca. 5 g dieser Kugeln in einer Fläche von 25 cm x 25 cm in den Bodengrund zu geben.

    Da das Becken fertig eingerichtet war habe ich mit einer 5 ml-Spritze ohne Boden die Düngekugeln in den Bodengrund "geschoben", je ca. 0,5 ml links und rechts von je einer Cryptocoryne hudoroi, C. crispatula und Echinodorus bleheri.


    Die C. hudoroi hatte vorher schon einen Ableger durch den Bodengrund unter den Innenfilter getrieben. Den hatte ich in den frisch gedüngten Bereich gesetzt.


    Bei allen Pflanzen sind die neu getriebenen Blätter breiter und länger als bisher.


    Die C. hudoroi hat einen weiteren Ableger getrieben der nun schon 2,5 Blätter hat, der erste Ableger ist sehr gut angewachsen, größer geworden und hat kräftige Blätter, die Altpflanze hält die Blätter jetzt länger bevor sie erneuert werden und und hat ein Blatt zugelegt. Vorher war es immer "eins vergammelt, eins kommt nach".


    Die C. crispatula treibt stark Ableger durch den Boden und breitet sich aus. Allerdings nur die Pflanzen die den Dünger bekommen haben, die Anderen treiben langsamer. Die Blätter der gedüngten Pflanzen sind kräftiger, etwas dunkler und fester.


    Die Echinodorus hat einen Ableger zur Rückwand getrieben der dort gut wächst. Die Altpflanze hat nun ca. 20 % längere und breitere Blätter und wird mir zu groß da sie Blätter an der Oberfläche umbiegen und so sehr viel Schatten spenden. Daher wird die Altpflanze wohl rausfliegen und nur der Ableger ohne Dünger im Becken bleiben.


    Die Flüssigdüngermengen für Nitrat und Phosphat mußte ich reduzieren, Nitrat um zwei Drittel, Phosphat um die Hälfte. Bis dahin hatte ich vermehrten Algenwuchs an den Scheiben. Seit ca. 4 Wochen sind die Flüssigdüngemengen stabil und die Scheiben veralgen wie früher nur sehr wenig.


    Die Schnecken und Garnelen im Becken haben keinen Schaden genommen.


    Wer den Dünger ausprobiert sollte ihn vor der Verwendung gründlich spülen. Es sollen Anhaftungen von Kupfer an den Kugeln sein. Es gibt Berichte das Schnecken dadurch aus dem Boden getrieben wurden, zur Oberflächen flohen und auch starben. Es gibt aber auch Berichte das der Dünger wohl ungespült keine Schnecken geschädigt hat.


    Zum Test der Schneckenverträglichkeit habe ich 2 ml Dünger mit Leitungswasser gespült, dann 3 Mal für 12 Stunden den Dünger in 50 ml dest. Wasser gelagert und dann die 2 ml Dünger mit Schnecken in 700 ml Wasser gegeben. Die Schnecken haben sich genauso verhalten wie die Kontrollgruppe ohne Dünger und sind putzmunter.

    Hallo Erich,


    Danke für die Infos.


    Meine "Neons" haben sich leider als Fehlschlag erwiesen im Garten und nun habe ich keine mehr

    - die kühle Überwinterung bei 8 °C bis 10 °C hat ihnen nicht zugesagt, es kam zu Verlusten infolge von Infektionen an den Flossen

    die auf den Körper übergingen, die Shin Hi direkt daneben habens ohne Probleme überstanden

    - sehr langsames Wachstum im Vergleich mit den "Shin Hi" im Nachbarkübel

    - keine Brutaktivitäten sichtbar im Kübel, die Shin Hi haben gebrütet und es kamen einige JF durch

    - ohne ersichtlichen Grund sind 3 Tiere über den Sommer gestorben

    - im Herbst habe ich das letzte Männchen an einen kräftigen Besucher verloren der es geschafft hat,

    die Drahtabdeckung des Kübels anzuheben und den Kübel durchzuwühlen.


    Falls ich nochmal welche bekommen sollte, würde ich sie deutlich wärmer halten als die Shin Hi,

    vor allem in der Winterruhe.

    Hallo Heiko,

    ich meinte nicht das sie in ein Gesellschaftsbecken sollen sonderns das evt. ein oder zwei andere Beckenbewohner für eine Änderung des Verhalten sorgen könnten.

    Zum Beispiel Guppies, die nach meiner Erfahrung mit der Körpersprache der Bettas nix anfangen können


    Der Hinweis auf meine B. simplex in meinem Gesellschaftsbecken war nur ein kleiner Hinweis bzgl. meiner Beobachtungen.

    Falls es im Artbecken nix wird könnte ein wenig "Unterhaltung" durch andere Beckenbewohner die Ehekräche beseitigen. Hat bei mir ein paar mal funktioniert, schlimmer wurde es bei den Tieren nie.

    Meine B. simplex laichen im Gesellschaftsbecken eher schneller wenn das Weibchen andere Tiere wegjagt aus dem Laichbereich und die Verteidigung des brütenden Männchens ist auch intensiver als bei Duohaft.

    Cookie :

    Die Eltern und Geschwister der Tiere die bei Heiko rumschwimmen sind extrem unscheu im Gesellschaftsbecken, obwohl es sehr stark beleuchtet wird.

    Die P. dayi bei mir sind eher sehr neugierig, lassen sich bei Arbeiten im Becken kaum stören.

    Auch mit der Wasserqualität haben sie keine Probleme, 3 w ohne Wasserwechsel bei Selbstverpflegung durch die im Becken lebenden N. davidi haben nix ausgemacht.


    Heiko :

    Ich verstehe es auch nicht warum diese Art nicht viel mehr gehalten und angeboten wird.

    Von einigen Leuten hörte ich das einige P. dayi Stämme sehr anfällig bzgl. Fischtuberkulose sein sollen

    Falls Du keine hier Erfahrungen findest, das System nennt sich Neutralaustausch. Es werden die Kationen gegen Natriumionen ausgetauscht. Dadurch bleibt der Salzgehalt im Wasser und die Leitfähigkeit unverändert, es bilden sich halt keine Kalkflecken. Für Fische soll der nun hohe Natriumgehalt wohl schwierig sein..

    Die Tiere möchte ich zeitweilig draußen im Garten halten, daher die Variante "Nanjing" da sie in der Heimat auch zugefrorene Wasserflächen überstehen.


    Alternativ gehen natürlich andere Herkunftsorte / Aquarienstämme die gewisse Ansprüche erfüllen:

    Idealerweise Tiere mit durchgehenden dunklen Streifen, nicht dickbäuchig und möglichst auch bisher zeitweilig draußen gehalten.


    Beispielbild von Bernd:



    Viele Grüße

    Stefan

    Hallo Steven,

    dann empfehle ich Styrodur da es "kein" Wasser aufnimmt und nicht krümelt wenn man mal gegenkommt.

    Mit Deinem Filterbecken dürfte es feucht sein im Schrank. Feuchtes Styropor isoliert schlechter....