Beiträge von Stefan_L

    Im Frühjahr hatten wir in Berlin-Marienfelde die übliche Menge Mücken und in den bereitgestellten Gefäßen die Eierschiffchen und Larven.


    Seit Juli sind weder Mücken noch Eier/Larven aufzufinden, weder bei mir im Garten noch in der Nachbarschaft.


    Die Gefäße habe ich mitlerweile mit verschiedenen "Wässern" gefüllt, Regenwasser, Leitungswasser, Brunnenwasser, pur, mit Brennnesseln, mit Rasenschnitt, etc. etc. Ergebnis: nix


    Hummeln, Bienen, Libellen, Spinnen, etc. sind in den üblichen Mengen vorhanden. Nacktschnecken haben wir in Massen.


    Wie sieht es bei Euch aus?

    Ich habe ausreichend Tiere und gebe welche ab.


    Besonderheiten:


    Die B. rubra leben und vermehren sich problemlos in hartem Berliner Leitungswasser (GH: 15 bis 20, KH 11)



    Die M. opercularis Nanjing sind sehr gut gezeichnet (fast nur durchgehende dunkle Linien) und sind bzgl. tiefer Temperaturen weniger sensibel als andere Fundorte.

    Unter 7 °C dürfte es nicht mehr funktionieren, ab ca. 8 °C hören sie auf zu fressen und suchen Verstecke auf in denen sie fast unbeweglich ausharren. Vermutlich nicht dauerhaft, bei mir waren es jeweils einige Tage.


    Bei der Brutpflege verteidigen die W den Außenbereich des Reviers, die M das Nest. Einmal hatte ich auch 2 W die mit dem selbem M abgelaicht hatten, beide haben den Außenbereich gegen andere Tiere verteidigt und sich untereinander akzeptiert.


    Das Fluchtverhalten bei Störungen / Bedrohungen erinnert stark an M. ocellatus, sie verschwinden wenn möglich im Bodengrund.

    Diverse Labyrinther kümmern sich bei etwas Hunger gern um Schnecken. Selbst Turmdeckelschnecken sind bei mir Mangelware.

    In der Urlaubszeit sind Schnecken mein autarker Lebendfuttervorrat...


    M. opercularis & P. dayi sind bei mir die schlimmsten Räuber. Warten geduldig bis sie zupacken können und schütteln dann die Schnecke aus dem Haus.


    Nur die eine große Posthornschnecke aus dem Teich überlebt seit 2 Jahren.

    Wer mal was unschönes sehen möchte kann ja mal nach Amputationsbildern infolge nicht mehr behandelbarer bakterieller Entzündungen googlen und sich dann überlegen ob ein kleiner Ritz am Finger oder Zeh so enden soll weil in der industriellen Tiermast statt auf vernünftige Haltungsbedingungen auf extremen Antibiotikaeinsatz gesetzt wird.


    Wenn dann neben den Reserveantibiotika auch die "Russen" mit ihren "Spezialzüchtungen" nicht mehr helfen können bleibt dann nur noch die Amputation wenn man nicht elendig krepieren möchte.


    Wegen ein paar ppm CO2 mehr in der Atmosphäre wird riesig demonstriert und witrschaftlicher und wissenschaftlicher Unsinn getrieben obwohl die Erde (überwiegend ohne Homo sapiens) damit gut klarkam, aber was die Menschen wirklich bedroht wird ignoriert.


    Hauptsache die Putenbrust und das Schnitzel kostet fast nix.


    Ein Glück ist diese Ära (erdgeschichtlich) bald zu Ende....

    Hallo Nick,


    dann ist es somit also "amtlich", sehr schön.


    Bei mir tummeln sie sich nachwievor nur im Aquarium im Haus, in den Mörtelwannen im Garten sind sie verschwunden, auch in denen wo keine Fische oder andere Räuber leben.

    Dies ist eine Falschmeldung!


    Es geht um das Verbot sogenannter Reserveantibiotika für Menschen in der industriellen Tiermast.

    Ziel soll sein dadurch eine Resistenzbildung der Bakterien zu minimieren um weiterhin wirksame Antibiotika (Reserveantibiotika) in der Humanmedizin anwenden zu können.


    Schon seltsam das ich, als eingfleischter "Grünenhasser", mal indirekt diesen Chaotenverein unterstütze, aber Fakenews zur Stimmungsmache gehen mir nunmal generell gegen den Strich.


    Fakten zum Thema:

    https://www.merkur.de/politik/…tierhaltung-90914811.html

    https://www.gruene-bundestag.d…t-bei-antibiotika-politik

    Ich hab zwar keine Ahnung aber


    1. Bei Flowgrow.de sitzen die Experten zu solchen Themen und es gibt auch gute Bilder zu den Mangelsymptomen bei Pflanzen


    2. Gute Eisentests messen auch chelatierten Eisendünger, ich nutze die Tests von Filterking und dünge mit Fetrilon


    3. Ohne einen Überblick über die Nährstoffe im Ausgangswasser zu haben ist es nicht sinnvoll Einzelkomponenten zu düngen da es schwer ist zu erkennen welche Stoffe fehlen. Bloß weil wenig Eisen zu messen ist kann dieser Eisengehalt durchaus ausreichend sein wenn es denn von der Pflanze verarbeitet werden könnte sofern andere Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden wären


    4. Wie ist das Verhältnis Mg : Ca im Ausgangswasser?

    Da Styropor Wasser aufnimmt sollte man Styrodur nehmen wenn es lichtundurchlässig sein soll / darf.

    Beides sind übrigens Produktnamen, keine Materialbezeichnungen, aber dafür gibt es ja Wiki wenn es Jemanden interessiert....

    Semmelbrösel benutze ich ausschließlich, mittlerweile komplett ohne Hefe.


    Je 50 ml Wasser einen gehäuften Esslöffel Semmelbrösel zugeben und einrühren.

    Die Pampe dickt nach, also Geduld.


    Dazu einen Teelöffel voll Brei aus einer laufenden Kultur.

    Durchmischen und warm stehen lassen, bei mir sind ca. 23 °C im Heizungskeller, wenn ich die Vermehrung ankurbeln möchte stelle ich sie auf die Heizungsanlage, da sind ca. 26 °C. Wenn es schnell gehen muss gibt es eine CO2-Dusche in den Becher, dann machen sie sich quasi "sofort" auf den Weg nach oben.


    Die Verwendung von Multivitaminbrausetablettenwasser statt reinem Wasser hat keine negative Wirkung bei mir gezeigt, ob von den Vitaminen was bei den Fischen ankommt weiß ich nicht.


    Alle 6 bis 8 Wochen mache ich einen neuen Ansatz.


    Ich nutze Plastikeimerchen (Aldi Weißkrautsalat) mit leicht offenem Deckel für die Kultur. Bei höherem Bedarf reduziere ich den Luftspalt zwischen Deckel und Becher, dann kriechen die Würmer aufgrund der höheren CO2-Konzentration über dem Ansatz deutlich stärker am Becherrand nach oben.


    Für die Lagerung einer Sicherheitsreserve im Kühlschrank bei 1 °C nehme kleine Schraubgläser mit Deckel. Diese werden alle 3 Monate genutzt für einen einen Ansatz und aus einem laufenden Ansatz erneuert.

    Hallo Volker,


    bei mir werden die C. hudoroi in den stark beleuchteten Bereichen des Beckens größer als in den etwas weniger stark beleuchteten Bereichen.

    Auch korreliert die Anzahl der neuen Blätter je Zeit mit der Beleuchtungsstärke.


    Wie viele Blätter treiben Deine Pflanzen pro Monat aus und wie und womit düngst Du?


    Welche Beleuchtungsstärke hast Du bei Dir?

    Ich hatte bei B. smaragdina mal die Situation das 2 Männchen sich wochenlang nicht umeinander gekümmert haben und die anwesenden Damen untereinander Rabbatz machten bis eins der Männchen sich an seine eigentliche Aufgabe erinnerte den Nebenbuhler ein wenig zu scheuchen.

    Die beiden Jungs hatten sogar mal gleichzeitig Nester gebaut, jeder in einer Ecke. Dann war für die Mädels alles in Ordnung und sie haben sich an die Verhaltensregeln gemäß Literatur gehalten.

    An meinen Brombeeren und neu gepflanzten Birnbäumchen sitzen die Blattläuse in Obhut von Ameisen (präziser: saßen dank Schmierseifelösung)

    Die Rosen sind aktuell blattlausfrei, keine Ahnung warum.