Beiträge von Stefan_L

    Wie ich am 3.5. geschrieben habe solltest Du Dir zuerst klar werden was Du willst und dann auf die Suche gehen, z.B. bei Deinen bisherigen Versicherungsanbietern und bei Vergleichsportalen wie Check24.de etc.


    Man kann natürlich auch mal den Begriff "Aquarienversicherung" oder was Ähnliches im net suchen lassen.

    Zum Thema

    "Aussagen eines Versicherungsvertreters" empfehle ich den Beitrag "Supermarkt" im RBB gestern 20:15.


    Es ging um eine simple Reiserücktrittsversicherung, selbst der Vertreter der "Nur Reiserücktrittsspezialversicherung" hat falsche Aussagen geliefert.


    Daher: alles schriftlich bestätigen lassen.


    Das laut Deiner Versicherung "alles abgesichert" ist bezweifle ich.


    Alle 10 Jahre einen Schaden melden und die Versicherung zahlt die Schäden durch auslaufendes Wasser bei allen Betroffenen, die Fisch, Pflanzen, Filter, Heizer, Neueinrichtung, etc?


    Das Modell würde nicht lange angeboten werden (wenn man davon ausgeht das nur 1 % der Aquarianer Versicherungsbetrug begehen) oder die Beiträge wären exorbitant.

    Hallo Steven,


    überleg Dir genau welche Risiken (Kosten) Du abgesichert haben willst.


    A: Nur die Schäden durch auslaufendes Wasser

    - bei Dir,

    - bei Anderen,

    - an Deinen beweglichen Sachen (Einrichtung)

    - an fremden Eigentum

    - an Gebäuden / Gebäudeteilen


    B: Schäden am Aquarium und dessen Inhalt

    - Becken

    - Wasserverlust

    - Tierverlust


    Dann schaue was Deine bisherigen Versicherungen (Hausrat, Haftpflicht, Wohngebäude) bereits abdecken und ob sie für Deine weiteren Wünsche erweitert werden können.


    Manchmal ;-) ist ein systematischer Ansatz ganz hilfreich....

    Hallo Steven,


    "Schwarzwasser" ist keine Bezeichnung die auf der Farbe beruht (die ist den Fischen ziemlich egal) sondern die Wasserparameter sind wichtig. Lies Dich dazu mal bitte richtig ein, nicht das Du glaubst Schwarzwasser zu haben und die Tiere, die ggfs. darauf angewiesen sind, leiden darunter.


    Wenn Du gern einen Braunton im Wasser haben möchtests reduziert dies die Lichtmenge für die Pflanzen deutlich, gerade mit den schwächlichen LED-Leuchten in den Sets nicht sinnvoll.

    Um welche Medakas geht es?


    Da ich meine Medakas (O. latipes) ganzjährig im Teich halte kann ich zu denen nix sagen, aber meine Makropoden gewöhne ich über Tage! nicht Stunden an die geänderten Temperaturen.


    Von anderen Medakahaltern weiß ich das eine warme Überwinterung für die O. latipes nicht erfolgreich verläuft. Es wurde von ausbleibender Fortpflanzung im Folgejahr und hohen (z.T. Total-) Verlusten berichtet.

    Waren die Heizer mit oder ohne Schutzkontakt am Stecker?

    War das Aquarium galvanisch geerdet oder hatte geerdete elektrische Betriebsmittel (z.B. Leuchten) verbaut?


    Wenn der ein RCD (FI-Schalter) auslöst muss Strom auf dem Weg vom RCD zum Verbraucher und zurück irgendwohin geflossen sein. Der RCD misst den Strom in beiden Richtungen, ist die Summe 0 ist alles OK, weicht sie von 0 ab (üblich sind 30 mA in Hausinstallationen) löst er aus um Brand- und / oder Personenschäden zu vermindern.


    Kapazitive Kopplung: Wenn ein Strom auf Grund der Koppelkapazität zwischen Leiter Schutzleiter fließt. Je höher die Frequenz desto höher der Strom, bei uns hat der Strom 50 Hz und die Koppelkapazität ist je nach Installation unterschiedlich. Da auch Menschen eine Koppelkapazität zur Erde haben kann dann ein bemerkbarer Strom fließen.


    Es gibt interessante Konstellationen, z.B. Aquarien mit Metallrahmen und / oder Leuchten mit Metallrahmen wo es einen Unterschied macht wie Pumpen, Heizer und Beleuchtung am Netz angeschlossen sind. Manchmal merkt man dann ein leichtes Kribbeln wenn man ins Wasser fasst. Da hilft es dann wenn kein Fehler vorliegt die Euro-Stecker der einzelnen Geräte nacheinander um 180° zu drehen um die Verhältnisse zu ändern.

    Mir gefallen Labyrinther sehr gut, lassen sich auch vergesellschaften UND zeigen trotzdem ihr artgerechtes und sehr interessantes Verhalten.

    Bei 300 l könnten auch die etwas größeren Fadenfische in Frage kommen oder Makropoden oder mehrere maulbrütende Bettas.


    Mir kommt es auch auf eine gewissen Nachhaltigkeit an, die Tiere sollen sich bei mir auch selber vermehren und sich langfristig erhalten.

    Ich bin aber auch ein Sonderling....


    Da Du am Anfang des Hobbies stehst wird es wohl etwas dauern bis Du Dir selbst im Klaren bist was Du bzgl. Becken und Besatz eigentlich willst. Beeinflusst durch Fachliteratur, Internet, Fachhändler und Erfahrungen Anderer....

    Meine Meinung ist das Skalare mehr Wassertiefe benötigen als Du sie bieten kannst und das es solche und solche Beratung im Aquaristik-Fachgeschäft gibt.


    Wenn Du von den 50 cm Beckenhöhe die Bodengrundhöhe und den Abstand Wasseroberfläche - Beckenrand abziehst, was bleibt da noch an freier "Schwimmhöhe" für die Fische?

    Wohl definitiv nicht die 50 cm die man so liest....

    Weil die Pumpe schutzisoliert ist, keinen Schutzleiteranschluß hat und somit kein Erdstrom fließen kann sofern nicht das Becken geerdet ist.


    Sondereffekte durch kapazitive Kopplung, speziell in Verbindung mit kompensierten Leuchtstofflampen mit induktiven Vorschaltgeräten o. Ä. habe ich erstmal bei meiner Spekulation ausgeschlossen.

    Da der Fehlerstromschutzschalter ausgelöst hat war es mit ziemlicher Sicherheit nicht die Juwel Aquarienpumpe sondern ein anderes Gerät.


    Da der UVC-Klärer im Teich zumindest über das Teichwasser einen "natürlichen" Zugang zur "Erde" hat würde ich dort mit der Fehlersuche anfangen.


    Außengeräte die permanent und unbeaufsichtigt laufen sollen würde ich über einen zusätzlichen Fehlerstromschutzschalter mit geringerem Fehlerstrom als in der Hausinstallation betreiben. Dann wird der Außenstromkreis abgeschaltet aber das restliche Haus bleibt versorgt, auch die Heizung und Kühlgeräte was manchmal ja sinnvoll sein kann... ;-)

    Hallo Niklas,

    Mulm aus dem Filter ist eine schlammige Masse, die gießt man einfach einige Tage nachdem man Leitungswasser eingefüllt hat und Temperaturregelung und Filter korrekt arbeiten in das Becken. Die im Mulm enthaltenen Bakterien verteilen sich überall, auch im Filtermaterial und können den Nitritpeak verhindern wenn man den Besatz mit Schnecken, Garnelen und später Fischen langsam steigert und vorallem nicht übermäßig füttert.


    Das "Inbetriebnehmen" eines neuen Beckens kann so sehr problemlos ablaufen, auch ohne ständige Wassertests etc.


    Da Du bei den Basics schon nachfragst solltest Du Dir persönliche Hilfe, z.B. in einem Aquarienverein holen....

    Hallo Niklas,


    lass Dir in jedem Fall viel Zeit und setze erst dann Fische ein wenn das Becken gut eingefahren ist.


    Ungeduld ist meist aller Probleme Anfang.


    Wenn Du aus einem gut laufenden Becken Mulm aus dem Filter bekommen kannst und damit das Becken nach ein paar Tagen animpfst hast Du eine gute Grundlage.


    Wenn die Pflanzen gut angewachsen sind und austreiben ist der Zeitpunkt die ersten Fische einzusetzen gekommen.

    Die Otocinclus keinesfalls wenn noch kein Aufwuchs an den Scheiben und Blättern gewachsen ist.


    Wenn Du Fische von privaten Vermehrern aus Deiner Gegend (vergleichbare Wasserwerte) bekommen kannst nimm lieber diese als vom Händler.

    Die Tiere sind derzeit zwischen 30 und 40 mm lang.


    Geboren im Gesellschaftsbecken, von einem M. opercularis - Männchen "adoptiert" und für 2 oder 3 Tage in seinem Nest bewacht, dann rausgefangen und separat aufgezogen.


    Der leibliche Vater ist eine sehr schön gefärbte WF-Nachzucht mit hohem Rotanteil im Bauchbereich.


    Aus meiner Sicht sind es sehr schöne Exemplare geworden, die weißen Flossensäume sind sehr deutlich, ebenfalls die schwarzen Strahlen der Schwanzflosse.


    Ob die kurzfristige Adoption zu Verhaltensauffälligkeiten geführt hat kann ich nicht sagen, zumindest prügeln sie sich (ohne Schäden) mit B. rubra der gleichen Größe wie es sich gehört.


    Berliner Leitungswasser (GH: 14 bis 21, KH 10 bis 14)


    Brauchbare Fotos sind nahezu unmöglich da das Becken auf dem Fensterbrett steht.

    Um diese Wasserhärte werden Dich viele Aquarianer beneiden. Der mittlere pH-Wert von 9,17 ist tatsächlich vom Versorger, knapp unter dem Grenzwert von 9,5 !


    Frag dort doch mal nach ob und wie sie den pH-Wert einstellen.


    Ca:Mg ist etwas groß , mag aber nicht störend sein da das Wasser sehr weich ist (also nix mit B. simplex und anderen Fischen die hartes Wasser bevorzugen).


    Mit einer mittleren Beleuchtungsstärke wirst Du vermutlich sehr gutes Pflanzenwachstum haben bei moderatem Besatz mit Fischen und gutem Pflanzenwuchs bei CO2-Düngung.


    Viel Spaß bei der Planung der für Dich und Dein Wasser passenden Fische!

    Der pH-Wert hat (für Laien) nix mit der Waserhärte zu tun. Ein pH-Wert von 9,17 wird vermutlich kein Wasserversorger angeben, überprüf das bitte.

    Schreib bitte die Daten des Wasserversorgers hier rein, mit link auf deren Seite.


    Bei so weichem Wasser (GH 2,8 , KH 1,8) sind aus meiner Sicht die B. simplex nicht geeignet. Ich habe sie in weichem Wasser gesehen, ein jämmerlicher Anblick bei meinen Vergleichsmöglichkeiten.


    Inzucht ist ein lustiges Thema, es gibt Fischgruppen die sich seit Jahrzehnten nur innerhalb der Gruppe fortpflanzten ohne das negative Erscheinungen auffällig wurden.

    Wenn Du also eine Art für einige Jahre halten möchtests wird vermutlich Inzucht das kleinste Deiner Probleme sein.


    Wenn Du Auswahlzucht betreiben willst trenne Dich vom Gedanken mit EINEM oder einigen wenigen Becken auszukommen.


    In Gesellschaftsbecken pflanzen sich üblicherweise alle Tiere so fort wie es ihnen passt. Wieviele Jungfische es schaffen den hungrigen Mäulern zu entgehen hängt stark von der Gestaltung des Beckens, dem Futterangebot (speziell für den Nachwuchs) und den Fressfeinden ab.


    Für eine Arterhaltung reicht es wenn so viele Jungfische durchkommen wie Alttiere wegsterben.

    Eine Gruppe in 60 x 30 zu halten mag gehen, ich würde es nicht machen.


    Bei B. simplex und B. rubra würde ich eine Gruppe von 5,3 oder 6,3 für ein gut bepflanztes 100 x 40 nicht überschreiten. So sollte es auch mit den triebhaften Damen funktionieren. Natürlich sollte die Wassertemperatur eher niedrig sein um die Fortpflanzungsneigung etwas zu drosseln.


    Unter 3 W würde ich nicht gehen um Sicherheit zu haben das ich die Tiere auch langfristig vermehren kann.


    Wenn man mitbekommt das ein Männchen zu häufig brütet sollte man einschreiten und ihn motivieren die Eier auszuspucken oder zu schlucken. Manchmal reicht es sie rauszufangen und zu separieren (großer Eimer). Ich habe es bisher nur 2 oder 3 mal praktiziert in all den Jahren.


    Zum aufhärten gibt es spezielle Salze im Fachhandel, hab mich noch nie damit beschäftigen müssen, in Berlin rieselt der Kalk aus den Leitungen...


    Welche Wasserwerte hast Du bei Deinem Leitungswasser (Daten vom Versorger, nicht selbst gemessen)?


    Die ganze Wasserpanscherei um für die Wunschfische das "richtige" Wasser herzustellen ist nix für mich, speziell für den Fall das es mal schnell gehen muss mit einem Wasserwechsel oder für einen Notfallaufenthalt wäre mir das zu riskant, daher halte ich nur Fische die mit meinem Leitungswasser gut klarkommen und sich dort auch ohne Tricks vermehren. Bin halt ein Langweiler....

    Außerdem gibt es immer mal Leute die z.B. Weichwasserfische über mehrere Generationen per Auswahlzucht an hartes Wasser gewöhnt haben und aus diesem Stamm Tiere abgeben. So bin ich zu meinen B. rubra gekommen und "suche" weiter seit Jahren nach B. imbellis für Betonwasser...


    Wenn Du nur ein 100 x 40 Becken unterbringen kannst denk mal über einen HMF (Hamburger Mattenfilter) nach. Den so im Becken unterbringen das der Raum hinter der Filtermatte als Aufpäppelstation für alle Fälle dienen kann (halbverhungerte Maulbrüter, Jungfische) oder als Reservoir für Garnelen zur Nahrungsergänzung und Aufzuchtfutter für Jungfische im Urlaub

    <------ B. simplex siehst Du in meinem Avatarbild

    Gruppenhaltung mit Männchenüberschuss, hartes Wasser mag er, weiches nicht, frisst alles, hat mit hellen Becken kein Problem (solange der Bodengrund dunkel ist).

    Vermehrt sich auch in Gesellschaftsbecken...


    B. rubra ist auch hübsch, ich habe zum Glück einen Stamm der sich in hartem Berliner Wasser wohlfühlt und vermehrt :-)

    Gebrauchte Becken, sofern technisch einwandfrei, egal ob Salz- oder Süßwasser, mit und ohne Seuchen, lassen sich reinigen und desinfizieren, Zitronensäure oder was Vergleichbares erledigt beides zufriedenstellend.


    Wenn man sie dann noch sehr günstig / geschenkt bekommt ....