Beiträge von FloKri

    Hi Leute,

    heute gibts einiges zu erzählen. Ich möchte mich zuvor aber bei euch, für eure Kommentare bedanken. Ihr habt meinen Verdacht bezüglich der Cyanos bestätigt. Es wird aber ein Verdacht bleiben, da ich es nicht beweisen kann und Wassertests nicht zur Hand habe. Deshalb jetzt einfach mal ohne weiteres Vorgeplänkel:


    Wie ihr ja wisst, war ich auf der IG BSSW-Tagung in der Villa Quintana in Künzing, bei meinen Freunden Martina und Matthias Vogl. Die Tagung stand von den Umständen her unter keinem guten Stern. Matthias konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein und die beiden wurden in Vorfeld schon von den meisten Handwerkern und Firmen ganz schön im Stich gelassen. Ihr Hotel sollte eigentlich schon lange fertig sein, aber das ist es eben leider noch lange nicht. Tropenreisende und eingefleischte Aquarianer sind aber hart im Nehmen und so ließ sich keiner großartig stören und es wurde eine unterhaltsame Tagung mit - für mich - vielen neuen Gesichtern. Der ein oder andere fragt sich jetzt bestimmt, was ein eingefleischter Raubfischhalter bei den ganzen Futterfischpflegern will? Ganz einfach: seinen Horizont erweitern. Es schadet nie, neue Leute kennen zu lernen und festzustellen, dass wir alle in unserem schönen, vielfältigen Hobby - unabhängig von der bevorzugten Fischfamilie - einen an der Klatsche haben :D.

    Deshalb: Geht raus und trefft andere Aquarianer. Es lohnt sich!

    Wenn ihr zur Tagung mehr Infos haben möchtet, holt euch den kommenden BSSW-Report, darin findet ihr einen Bericht von mir über die Tagung und eine kleine Vorstellung zu meiner Person.

    Zum Thema "Treffen mit anderen Aquarianern": Meine IGL-Regionalgruppe hat sich jetzt endlich auch wieder mal getroffen - zuhause bei Jürgen Schmidt. Natürlich gab es viel zu erzählen und zu essen. Es war ein schöner Tag mit Freunden. Das nächste Mal treffen wir uns bei mir und da gibts sehr viel Neues zu sehen, denn das letzte Treffen bei mir müsste mittlerweile zwei Jahre her sein.


    Was gibts sonst Neues? Der Elektriker war wieder mal da und hat alles erledigt - bis auf die Strahler. Ausgerechnet diese, fehlen noch immer!

    Hinterm Sofa ist jetzt noch eine 25 cm breite Ablage, wo ich kleinere Pflanzen hinstellen könnte. Diese ist 15 cm tiefer als das Sofa, sodass man die Töpfe nicht direkt sehen kann / muss.

    Auf dem Bücherschrank neben dem Fenster im Büro (Regal 2), steht jetzt ein Rhipsalis sp. - das ist ein stachelloser Kaktus, der nur aus runden, geraden Schnüren besteht und an seinem vorherigen Standort wohl etwas zu viel Sonne abbekam. Mal sehen, wie er sich an seinem neuen Platz entwickelt.

    Die erste PVC-Trennplatte habe ich auch erhalten und sie passt hervorragend ins Becken. Natürlich ist das keine Trennscheibe für kleine Fische, aber für halbwüchsige Channa wirds reichen. Mit einer Satiniermaschine, hat mir ein Kollege die glatten Flächen noch entspiegelt. Nun brauche ich nur noch zwei weitere. Und jetzt: Endlich mal ein Bild! ;) Es werde Licht!!!


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    Udo hat mich besucht und wir haben zusammen die LEDs montiert. Bin ich froh, dass ich jemanden kenne, der Erfahrung mit sowas hat und diese LED-Module aus eigener Praxis kennt! Die beiden "Lichtschienenhalter" links und rechts sind übrigens alte CD-Ständer von mir. Von den Männchen oben drauf, spielt einer Gitarre und der andere Saxophon. Leider kann ich sie nicht umdrehen, weil das Dach zu schräg ist und ich hinten den Flachstahl nicht zwischen die Drahtbügel legen kann (sonst könnte man da auch die CDs durchschieben ...). Die CD-Ständer kommen natürlich wieder weg. Es ist nur eine Zwischenlösung, dass sich die Enden des Flachstahls nicht nach unten biegen und den aufgeklebten LEDs dadurch nichts passiert. Selbstverständlich kommt da noch eine elegantere Lösung hin - sowohl für oben, als auch für unten, wo die Lichtleiste aktuell einfach nur auf den Aquarien aufliegt.


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    Die Spritzwasserverträglichkeit ist bei den verwendeten LEDs von Udo selbst pflanzenvitrinengeprüft und für gut befunden worden.


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    Die Vorschaltgeräte haben wir seitlich montiert und die offenen Flächen zeigen auf meinen Wunsch hin nach hinten. Ja Klaus, ich weiß: Das obere ist schief. Das habe ich heute erst behoben 8o. Die Steckdosenleiste direkt hinter und zwischen den Aquarien ist natürlich "noch nicht ganz optimal". Aktuell sind aber keine randalierenden Channa in den Aquarien und das ist auch nicht der finale Platz des Mehrfachsteckers.


    Nicht nur "Fischleute" treffen macht Spaß. Es war wieder mal Orchideentreffen. Natürlich bin ich vorher wieder zum Kopf in die Gärtnerei. Ich konnte mich dazu überreden, einen kleinen Topf mit zwei schönen Trieben Raphidophora tetrasperma mitzunehmen. Diese habe ich zuhause in eine kleine Plastikbox mit Sphagnummoos gesteckt und in die obere Regalreihe an die Beleuchtung dran gestellt. Ich möchte, dass die Wurzeln, welche an jedem Blatt bereits vorhanden sind, weiter austreiben. Damit ziehe ich mir selber viele einzelne Triebe für einen buschig wirkenden Topf heran.

    Ähnlich ging ich mit einem Kopfsteckling eines Philodendron vor. Der obere Meter dieser Pflanze wurde in der Gärtnerei aus Versehen abgebrochen und ich nachm ihn daraufhin mit. Nur zwei kleine Blätter weißt dieser Trieb auf, welche auch noch schlecht entwickelt sind. So band ich mit Angelschnur um jeden Wachstumspunkt etwas Sphagnum und rollte den fast kahlen Trieb in einer weiteren Box zusammen. Der Philodendron in der Gärtnerei war leider unbeschriftet. Ich tippe auf die Art Philodendrom pedatum. Ich erhoffe mir auch bei dieser Pflanze, von den fünf Wachstumsknoten, am besten fünf neue Triebe. Sicherlich werden diese - wie auch bei der Raphidophora - erst mikrig ausgebildet, wenn ich so drastisch das Messer ansetze, aber ich habe Zeit und diese gebe ich den Trieben dann auch gerne, um wieder groß zu werden.

    An diesem Tag freute ich mich dann auch noch sehr, dass mir eine Vereinskollegin eine Jungpflanze ihrer Alocasia zebrina mitbrachte. Ich finde diese Pflanze wunderschön. Leider wird sie sehr groß. Noch passt sie aber in ein 5 cm Töpfchen und steht in meinem 60er Aquarium bei den Kopfstecklingen der Efeutute, welche noch immer darauf warten, eingetoft zu werden. Das sollte ich demnächst auch mal angehen.

    Aber es war - wie ihr seht - in letzter Zeit viel los und das freut mich sehr. Meine Monstera deliciosa-Triebe sind auch bald "erntereif", da gut bewurzelt und können einzeln getopft werden. Die Aquarien können jetzt endlich alle bepflanzt und dann auch besetzt werden. Das kleine Scape muss noch ab- und das 100er-Scape aufgebaut werden. Das wird ein großer Aufwand und die Channa ...


    Ja, die Channa! Weitere vier Tiere haben den Zwischenfall im Meter-Becken leider nicht überlebt und somit sind nur noch zwei angeschlagene Tiere übrig.

    So, nun ist es so weit: mein 100. Beitrag in diesem Forum!

    Zuerst mal hoffe ich, dass ihr ruhige Feiertage hinter euch habt und ihr auch den heutigen noch entspannt angehen könnt. Ich nutzte die letzten drei Tage, um Aquarien aus- und umzuräumen. So viel Zeit fürs Hobby zu haben, macht echt Spaß und ich hatte quasi ganztätig meine Arme im Wasser. Aber dazu mehr in ein paar Wochen ...

    Mein Wohnzimmer ist wieder eingerichtet. Zwar noch "übergangsweise, weil der Elektriker noch mal ran muss, aber es sieht fürs erste wieder wohnlich aus. Nachdem die Wände gestrichen waren, konnte jetzt alles wieder an seinen Platz. Regal 1 vor die Wand, Sofa und Tappich rein und die Bücher in den Schrank. So war das Zimmer wieder vorzeigbar. Was auch gut so war, denn ich bekam Besuch von einem Freund aus dem Orchideenverein.

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    Ein Blick ins 100er-Channaaquarium ließ mich zuvor aber misstrauisch werden. Die Futterportion von gestern lag neben den schlappen Channa umberührt im Becken. So machte ich noch schnell einen Wasserwechsel (60 L) und dabei musste ich sogar ein Tier tot aus dem Becken holen. Ich entschloss mich dazu, Pflanzen aus dem Becken herauszunehmen. Ich wollte es den angeschlagenen Fischen einfacher machen, an die Oberfläche zu gelangen. Ein 4L-Eimer voll Horn- und Nixkraut, wanderte deshalb ins Bom, welches ich mit einer alten T5-Doppelleuchte erhellte. Eine kleine Strömungspumpe sorgte dafür, dass der mit ins Becken gewanderte Mulm in den hinten angebrachten Filterschwamm gelangen konnte und die abgestorbenen Blätter vom Hornkraut nicht mehr überall im Becken herumlagen und später leichter abgesammelt werden konnten.

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    Gerade noch rechtzeitig, bevor mein Freund eintraf, wurde ich fertig. Er hatte ein paar LEDs dabei und wir planten die Beleuchtung für das Regal. Natürlich quatschten wir auch viel über meine Orchideen und über die Tatsache, dass es mittlerweile nicht mehr viele sind - es waren nämlich schon mal über 80 Pflanzen (wobei viele Miniaturorchideen dabei waren). Aber ich bin eben doch Aquarianer und kann nicht aus meiner Haut raus, weshalb mich mein Interesse mit den Jahren wieder mehr zum Wasser hinzog. Nach ein paar Stunden angeregter Planung und Diskussion, stand der Plan für die Beleuchtung und es sah auch so aus, als könnte man das Ganze auch demnächst schon umsetzen. So organisierte ich zwei Stangen Flachstahl, auf welche die LEDs geklebt werden sollen (Alu ist ja momentan etwas schwierig und ich kam von der Arbeit schneller an Edelstahl dran) und gab Bescheid, dass von meiner Seite aus alles für die Installation bereit wäre.


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    Jetzt ist es nun mal so, dass auf gute Nachrichten oft schlechte folgen. Mir ließ die Situation im 100er keine Ruhe und nachdem ich ein paar Tage nicht gefüttert habe, beschloss ich, dasBecken mal komplett auszuräumen. Die Schwimmpflanzen kamen in die eine, die Javafarnbüsche in eine andere Plastikbox und beim Herausnehmen der Pflanzen kamen mir schon ganze Wolken aus Mulm entgegen. Dieser hatte allerdings nicht die "gesunde" braune Farbe, wie man das so kennt und auch die Konsistenz war irgendwie "flockiger". Zwischen den Pflanzen musste ich auch immer wieder tote Channa entdecken. Am Ende der Aktion waren es fünf Tiere. Die Hälfte meiner Gruppe lebte also noch, aber sah alles andere als fitt aus. Das Aquarium war so dicht zugewachsen gewesen, dass mir der ganze Dreck nicht auffiel und daher wanderten die Schwimmpflanzen komplett ins Bom - vorher gewaschen und ausgespült (Blaualgenreste!). Das Ganze war schon etwas reingestopft in dem Aquarium, aber so musste es eben bis zur Fertigstellung der Beleuchtung irgendwie gehen. Zurück ins 100er kamen nur die großen Büsche vom Javafarn, unter denen sich die meisten Tiere dann verkrochen. Den Mulm hatte ich großzügig mit einem 75 %igen Wasserwechsel abgesaugt und um den geschwächten Tieren das Luftholen weiter zu erleichtern, beließ ich es bei einem Wasserstand von ca. 15 cm. Die Pumpe an ihrem großen Schwammstück lief natürlich weiter. Dieses Mal achtete ich allerdings auf eine vermehrte Bewegung der Wasseroberfläche. Vielleicht hilft dies nicht umbedingt den Channa, aber der Biologie im Becken und das würde wiederum den Fischen zugute kommen. Die Fütterung setzte ich noch immer aus. Mal sehen, was nach der IG-BSSW-Tagung von meinen Channa noch übrig ist.


    So etwas ist mir bei meinen Channa noch nie passiert! Keine Ahnung, was da genau im Aquarium ablief. Ich bin mir nach wie vor sicher, dass Mulm im Aquarium keine Gefahrenquelle ist, solange genug Sauerstoff an die Geschichte ran kommt und sich eine gesunde Biologie darin entwickeln kann. Dieser Dreck, den ich aus dem 100er holte, bestand wohl eher aus sich zersetzendem Pflanzenmaterial, gepaart mit absterbenden Cyanobakterien - welche sich zuvor ordentlich ausbreiteten und scheinbar dann von einer gesunden Bakterienkultur im Aquarium verdrängt wurden. Wie ihr an der BSSW-Tagung erkennt, ist das Ganze schon länger her. Gerne könnt ihr aber mal eure Erfahrungen und Gedanken dazu schreiben. Ich möchte jetzt keine große "Mulm-ist-gut- / Mulm-ist-schlecht-Diskussion" lostreten, aber vielleicht hat ja jemand unter euch eine genauere Vorstellung, was bei mir im Aquarium passiert sein könnte.

    Hi Benny,


    es hat seine Gründe, warum man bestimmte Pflanzen, "Teichpflanzen" nennt. Sie kommen oft mit den dauerhaft warmen Bedingungen im Aquarium nicht klar, oder werden einfach viel zu riesig. Sehr viele Aquariumpflanzen stammen aber ohnehin aus subtropischen Gegenden - viele Rotala- und Ludwigiaarten zum Beispiel. Vallisneria- und Sagittariaarten sind ein weiteres Beispiel. Horn- und Nixkraut, sowie Wasserpest sind tolle Pflanzen für Channa-Aquarien und machen viel mit.


    Was hast du vor, dass dir die unglaubliche Auswahl an mittlerweile verfügbaren Aquariumpflanzen nicht ausreicht? Ich denke, wenn du da mal etwas in das Thema eintauchst, findest du viele, leicht erhältliche Wasserpflanzen, mit denen du dein Wunschaquarium gestalten kannst! Nicht zuletzt, weil viele "tropische" Arten, auch mal über längeren Zeitraum, mit kühleren Temperaturen gut zurecht kommen.


    Ich wünsch dir viel Erfolg und Spaß beim Stöbern. Bedenke aber bitte noch Folgendes:

    Einige subtropische Channa (C. andrao, C. aurantimaculata, ...) überwintern in dunklen Erdhöhlen. Für mich kommt bei diesen Arten ein hell erleuchtetes Winterquartier nicht infrage. Vielleicht ist es dann besser für dich, wenn dir die Haltung solcher Aten vorschwebt, die Tiere aus dem schön eingerichteten und bepflanzen Becken herauszufangen und in einem separaten, dunklen Becken zu überwintern. Dann muss auch das Hauptaquarium nicht so weit abgekühlt werden.


    Erzähl doch mal, was du vor hast *ü*

    So, ihr Lieben,

    nach diesen unschönen Bildern mit dem furchtbaren weißen Zeug, gibts heute wieder was erfreuliches!


    Endlich mal wieder, konnte sich die Orchideengruppe in Deggendorf treffen und ich hatte tatsächlich etwas vorzeigbares zum Mitnehmen. Wir haben vereinsintern immer eine kleine Pflanzenbewertung und jeder darf max. zwei Orchideen dafür mitbringen. Viele Pflanzen waren es dieses Mal nicht. Meine Dockrillia casuarinae (?) - mittlerweile 120 cm lang (hängender Wuchs), war nur eine von vier Pflanzen. Und nein, das Bild steht nicht auf dem Kopf, die Blüten gehören so rum ;).

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    Jetzt sind auch die ersten zwei Aquarien angeimpft - Bum und Bul (also: Becken unten Mitte und Becken unten links). Dazu drückte ich je einen Filterschwamm vom Blubberfilter aus der Garnelenwanne im Becken aus und hing eine starke Strömungspumpe mit rein, bis der ganze Mulm von Filterschwamm aufgenommen war. Danach entfernte ich die Strömungspumpe wieder.

    Ein unsortierter Teil meiner Orange Fire-Garnelen sitzt ja aktuell noch immer in einer Plastikwanne und wartet auf den Umzug in ein "vernünftiges" Aquarium - ebenso, wie die Flossensauger, mit denen ebenfalls ein paar Garnelen in einer anderen Wanne sitzen. Das dauert mir selber schon viel zu lange, aber ich will jetzt auch an dem Setting nix mehr ändern. Schließlich ist nun doch schon ein Ende in Sicht. Endlich!!!


    An meinem Pflanzenbestand tat sich wieder was: Bevor wir zum Orchideentreffen ins Vereinslokal fahren, gehts natürlich immer erst zur Orchideengärtnerei Kopf in Deggendorf. Da wird dann gestöbert und natürlich auch was gekauft. Ich bin mittlerweile sparsam, wenn es um Orchideen geht, dafür habe ich mir dieses Mal einen Farn-Blattkaktus mitgenommen. Es dürfte sich dabei um Epiphyllum chrysocardium handeln (ganz links auf dem Bild). Die weißen Blüten werden spektakulär, und die Pflanze richtig groß. Mal sehen, wie es ihr bei mir gefällt.

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    Neben den beiden frisch umgetopften Hoya carnosa(?)-Trieben in der Mitte, stehen zwei weitere Blattkakteen (rechts und ganz rechts ^^). Es sind frisch getopfte Triebe und Stecklinge von bereits vorhandenen Kakteen (rosa und rot blühend). Sie stehen in mineralischem Substrat aus Lava und Bims - wobei ich mittlerweile glaube, dass etwas mehr Wasserspeicherkraft dem Substrat nicht geschadet hätte. Sind die Kakteen gut bewurzelt und an mineralisches Substrat gewöhnt, werde ich da wohl nochmal eine kleine Änderung vornehmen.


    Das 100er-Becken mit den Channa ornatipinnis ist mittlerweile voll mit Horn- und Nixkraut. Sichtweite: 5 cm. Die Fische haben an vielen Stellen aktuell sogar schon Probleme damit, an die Oberfläche zu gelangen. Um das den Fischen wieder zu erleichtern - ohne den Pflanzenbestand verringern zu müssen, schließlich brauche ich den noch fürs Regal 2 - habe ich 40 Liter Wasser aufgefüllt. Der Wasserstand ist also ab jetzt auf Maximum "eingestellt".


    Dann war es endlich so weit und der Maler konnte anrücken. Das Regal 1 erhält jetzt die Aufmerksamkeit, die es verdient - dank "etwas" Farbe 8|.

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    Sollte da mal ein Aquarium stehen, werde ich die Rückwand wohl blickdicht machen. Ich denke nicht, dass dieses Gelb der Optik des Aquariums nützt. Aber sonst beide Daumen nach oben

    Bald stehen hier die ersten sattgrünen Pflanzen davor und die Wand wird mit Deckenstrahlern beleuchtet. Langsam wirds wieder wohnlich!


    Und man könnte meinen, dass ich mich jetzt langsam entspannen könnte, da aktuell alles so gut läuft - langsam, aber doch. Meistens kommt es aber eben anders als man denkt und mein Vorhaben mit den Channa ornatipinnis - zur Zeit meine einzigen Channa - sollte bald kurz vor dem Aus stehen!

    Danke, Rainer.

    Ich dachte, ich hatls durch, bis es wieder umgestellt wird, aber ich kann keinen Schnee mehr sehen.


    Ihr habt nicht zufällig auch was gegen diese Flocken?

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    Auch meine Moorpflanzne wollen endlich austreiben. Das Wollgras schiebt schon seine Blütenstände ...

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    Danke, Klaus. Ich bekomme die Orchideenzauber-Hefte von Jürgen auch beide Daumen nach oben. Ich bin nur kein großer Hoya-Fan. Bei vielen sind es Schädlingsmagneten und meine beiden Hoya-Triebe stagnieren - seitem sie etwa 80 cm lang sind - völlig im Wachstum. Ich habe sie jetzt in neues Substrat umgetopft. Obwohl eine Hoya das nicht mag, haben beide Pflanzen viele Knospen behalten und jede - einmal in mineralisches Substrat und einmal in Kokosschrot mit Pinienrinde getopft - hat aktuell eine offene Blütentraube. Der Duft ist ok, wenn sich die Anzahl der Blüten in Grenzen hält. Die Mutterpflanze hatte aber weit über 30 Blütentrauben gleichzeitig offen. Die Dosis macht den Duft - oder den Gestank. :D


    Ich wünsche euch, mit diesen brandaktuellen Bildern von heute, noch ein schönes Wochenende!

    Guten Abend miteinander!


    Ja, so schnell ist wieder eine Woche rum und endlich Wochenende!


    Ich hab mir Rohre besorgt. Irgendwie muss das Wasser ja von der kleinen Pumpe wieder vor den Filterschwamm zurück befördert werden. Da der Einbau einer Trennwand pro Aquarium fest vorgeplant ist, muss das Wasser also auch gleich noch in die gegenüberliegende Hälfte des Aquarium gelangen. Also: Rohre. Diese passen glücklicher Weise direkt auf die Pumpe und müssen nicht mit Schläuchen o. ä. daran fest gemacht werden (28 cm Stück). Oben ein 90° Winkel dran mit ner Verlängerung (70 cm Stück) in die andere Beckenhälfte und fertig. Verschnitt insgesamt, keine 10 cm. Den Rest könnte ich ggf. auch noch verwenden, wenn ich die Strömung etwas anders gestalten möchte. Das muss ich erst mal noch sehen. Fürs erste soll es so reichen.

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    Wie man sieht ist auch schon Kies in den Becken. Eine kaum 1 cm hohe Schicht feiner Kies. Die Menge, welche mal in meinem 120x50er Becken war, reicht nun für vier 90x60er Becken. Pro Becken ist es ein guter 4L-Eimer voll.


    So und nun, sind die Becken "Bol", "Bom" und "Bor" bereit, um geflutet zu werden. Wasser marsch!

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    In Ermangelung einer Beleuchtung, laufen die Becken jetzt einfach mal so vor sich hin. Zu gegebener Zeit, werde ich dann schon "Filterstarter" hinzufügen. Wie ich da vorgehe, werde ich euch ein anderes Mal noch schildern.


    An den Silikonnähten gab es dann noch das ein oder ander Detail auszubessern, weshalb die Folien wieder an die Fischtunnels kamen.

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    Im Zuge dieser Arbeit, entfernte ich die Murmeln neben den Tunnels, klebte sie 8 cm weiter zu Mitte hin wieder an und verschloss die dadurch entstandenen Löcher in den Silikonnähten wieder. Die schwarzen Plastikteile, welche erst noch die Trennwände simulierten, habe ich mittlerweile entfernt, da sie selbst diese geringe Strömung, welche nun im Aquarium herrscht, umgeweht hätte.


    Von einem Kollegen bekam ich mal eine 4 mm starke, schwarze PVC-Platte zur Probe mit nach Hause. Ich denke, dass das das Material ist, aus welchen ich meine Trennwende machen möchte. Jetzt muss nur noch die Größe richtig eingeschätzt werden, damit die Platten weder zu lasch, noch zu streng in den engeklebten U-Schienen sitzen.


    Ach ja: Der Elektriker war da. Die Lichtschienen an der Decke des Wohnzimmers und die Steckdosen unter dem Regal 1 sind montiert, bzw. vorbereitet. Jetzt muss der Maler einen Termin frei haben und das Wohnzimmer sieht dann nach den letzten Elektrikerarbeiten endlich (wieder) so aus, wie es aussehen soll. Ich freue mich drauf!



    PS: Die Schneeflocken auf dem Bildschirm nerven langsam ... Es ist Frühling. Da will ich andere Sterne, als Schneesterne sehen!

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    Diese Sterne sind doch viel schöner! Wahrscheinlich handelt es sich um Hoya carnosa oder eine alte Zuchtform (kann jemand bei der Bestimmung helfen?). Die Mutterpflanze dieses Stecklings (Bürofenster), wurde vor über 30 Jahren von meinen Eltern erworben.

    So ihr Lieben,

    aus bekannten Gründen, kommt das Update der letzten Woche nun am Anfang der neuen ...


    Wichtigste Neuigkeit, im Bezug auf das Regal 2 im Büro: Das zweite Becken (Becken unten links - kurz "Bul") ist gestartet. Es dient aktuell aber nur zum weiteren Wässern der Wurzeln fürs 100er Flossensauger-Aquarium - Foto mit Wurzeln, siehe Anfang des Themas.


    Wie angekündigt, möchte ich mich heute aber eher auf das "drum herum" im Themen-Titel konzentrieren.

    Der ehemalige Ficus benjamina meines Kollegen ist umgetopft. Der Wurzelballen war feuchtigkeitsbedingt extrem klein, für so nen Baum. Nun hieß es also: raus aus dem alten Erdmatsch (inkl. reichlich Trauermücken) und rein in neues, anorganisches Substrat. Dies besteht zu gleichen Teilen aus Bims 5-8 mm und 8-16 mm sowie Lava und Zeolit - beides ebenfalls in der Korngröße 8-16 mm.

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    Zum Umgewöhnen der großen Pflanze, gab es erst mal ne passende Plastiktüte unten drunter und oben drüber, damit die Verdunstung über die Blätter die Pflanze nicht zusätzlich zum ungewohnten Substrat stresst. Die obere Tüte steckt in der unteren, sodass das Schwitz- und Tropfwasser (vom Sprühen) nicht auf den Fußboden gelangt. somit wäre dieser Kandidat mal fürs erste versorgt.20220319_094835_bearbeitet_kl.JPG



    Der Ficus soll mal zwischen Sofa und Regal stehen - also vor dem Platz, wo jetzt noch die Monstera deliciosa (auf meinem Abfalleimer) steht. Die Monstera wird vereinzelt und kommt aus dem großen Topf und den Hydro-Tonkugeln raus. In der Box rechts sind noch die Wurzeln, welche mittlerweile im Bul auf ihren Einsatz warten. Und wie man sieht, wartet die Zimmerwand (und ich) sehnsüchtig auf den Maler (und Farbe!).

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    Ich achtete die letzten Jahre penibel darauf, die Luftwurzeln der Monstera nicht zu beschädigen. Ich legte sie kreisförmig um den Topf herum, sodass sie mittlerweile eine beachtliche Länge erreicht haben. Obwohl die Monstere etwa 1m vom Boden entfernt ist, reichen die längsten Wurzeln bis ans Ende des Regals, welches 3m lang ist!

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    Es nützte aber nichts. Ich verwarf meinen Plan, die Monstera mit den Wurzeln ins Aquarium zu hängen und entschied mich für die gezielte Pflege in einem Topf, wehalb ich von einem der drei Triebe, die Wurzeln auf "Topflänge" kürzte. Das erleichterte auch das Anbringen einer Tüte voll Sphagnummoos zum Bewurzeln. Etwas später kürzte ich auch die langen Wurzeln eines weiteren Triebes und brachte erneut eine Tüte mit Moos an diesen an.

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    Vom dritten und letzten Trieb standen die Wurzeln so kreuz und quer ab, dass ich nicht wusste, wie ich ihn abmoosen hätte sollen. So wählte ich die "Kopf-ab-Variante" und stellte ihn mit gekürzten Luftwurzeln zum Bewurzeln ins kleine Scape. Zwei Stammstecklinge kamen an Drähten befestigt in die Plastikwanne zu den Fossensaugern. Bei konstant 21 °C und guter Beleuchtung erhoffte ich mir schneller Erfolge zu sehen, als in einem kalten Glas auf der Fensterbank.

    Wen`s interessiert: Die Schnittstellen wurden alle mit Zimtpulver desinfiziert und ich ließ die Schnittstellen etwa ne viertel, bis halbe Stunde antrocknen, bis ich die Moosbeutel anbrachte oder ich die Stecklinge ins Wasser setzte.


    Ein Besuch beim Dehner brachte mich meinen Vorstellungen der Wohnzimmerbegrünung etwas näher. Von dort nahm ich mir einen zwar verlausten, aber deshalb günstigen Philodendron "Silver Sword" mit. Es handelt sich dabei um einen kletternden Philodendron, welcher - wie in dieser Pflanzengruppe übelich - erst durch das Klettern seine volle Größe erreichen kann und beides kann er bei mir gerne tun. Seine Quarantäne- und Behandlungszeit verbringt er unter einem Dachfenster in einer mal mehr, mal weniger geschlossenen großen Plastiktüte. Diese stammt - wie die vom Ficus - von meiner Arbeit. Sie dienen dort als große, durchsichtige Abfallsäcke. Als Aquarianer schere ich mich allerdings wenig um den eigentlichen Verwendungszweck verschiedenster Dinge und so kamen mir ein paar dieser Tüten gerade recht. :D

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    Ein weiteres Schmuckstück stammt aus einer nicht ganz so einfach zu kultivierenden Gattung: eine Alocasie.

    Genauer gesagt, ist es eine Alocasia cuprea "Red Secret". Rotes Sekret habe ich bei der Pflanze zwar noch nicht entdeckt (8o), aber es scheint ihr trotzdem bei mir zu gefallen. Das neue Blatt funkelte und schillerte so metallisch, dass es einem richtig unwirklich erschien. Das ältere Blatt (Foto), hatte bereits mehr rot, verlor den spiegelnden Glanz zwar, aber funkelt noch immer spektakulär. Auch die Haptik der Pflanze ist ein ganz besondere - fest und an Plastik erinnernd.

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    Den Philodendron sowie die teuere Alocasie topfte ich noch am selben Wochenende in den mineralischen Substratmix um, wie ich ihn oben beim Ficus beschrieben habe. Jetzt heißt es: bloß nicht zu viel gießen, damit jede Pflanze nach Wasser suchend neue, lange Wurzeln bildet und auf keinen Fall zu wenig gießen, da das vor allem eine Alocasie nicht (so schnell) verzeiht. Schauen dann unten am Topf die ersten Wurzeln raus, werden die Pflanzen in einer Art Selbstbewässerungssysthem weiter gepflegt. Bis dahin vergehen aber noch ein paar Wochen.


    Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit, indem ich von beretis vorhandenen, etwas schwächelnden Pflanzen Kopfstecklinge nehme, um sie dann später in neues (ihr ahnt es - nämlich mineralisches) Substrat zu setzen. So musste die Efeutute im Bad dran glauben. Aufgrund alten Erd-Substrates werden die Blätter fleckig und generell ist die Pflanze kein schöner Anblick mehr. So wurde ein Neustart beschlossen. Die Kopfstecklinge (variegiert und "normal" grün) warten derzeit im neuen 60er-Becken bei hoher Luftfeuchtigkeit darauf wieder getopft zu werden. Die neu getriebenen Wurzeln sind dafür aber noch zu kurz. Die Triebe scheinen mir aber fast dankbar zu sein, dass ich sie abgeschnitten habe, denn bereits kurz nach ihrem unfreiwilligen Platzwechsel, wirkten die Blätter viel gesünder und kräftiger als vorher. Die Sache fängt also gut an. Mittlerweile sind auch ein paar Ficus pumila-Triebe mit in dieses "Übergangsterrarium" eingezogen.

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    Wie man sieht, befinden sich auch meine beiden Wabikusa und die bepflanzten Drachensteine noch in dem Becken. Die Alufolie sorgt übrigens dafür, dass das Hcc auf dem Wabikusa auch von unten genug Licht bekommt und somit auch die untere, normalerweise abgeschattete Region des Soil-Balls bewächst. Sieht so doof aus. Entfernt man die Folie aber fürs Foto, macht diese Vorgehensweise durchaus Sinn!


    So, jetzt gab es zum Schluss doch noch etwas "Aquariumzeug" zum Lesen. Ich verspreche euch, dass es am Wochenende, wieder um das Regal 2 im Büro geht und dann wird weiter geflutet!!!

    Gute Besserung, auch von mir! Und ja, die Ornatis sind schon da. Allerdings haben sie seit ein paar Tagen enorme Probleme und es geht ihnen alles andere als gut. Sobald es hier in die "Zeitleiste" passt, werde ich davon berichten.

    Da ich noch nicht lange von der Tagung zurück bin, werde ich mein Update - sofern ich es nicht vergesse - erst morgen einstellen. Schließlich muss man sich zuerst um seine Fische und Pflanzen kümmern. Und den Mitgliedsantrag für den BSSW habe ich dann auch gleich noch abgeschickt. Gut, dass ich wenigstens zwei für diese Vereinigung relevante Arten pflege.

    Ein Blcik über den Tellerrand schadet schließlich nie. Noch dazu, wenn man durch den Besuch einer solchen Tagung, auch für seine eigentlichen Lieblinge eine neue Idee mit nach Hause nehmen kann.

    Ihr werdet es erfahren!

    Ups, das habe ich letzte Woche völlig vergessen:


    Ich bin ab heute in Künzing / Villa Quintana bei der IG BSSW-Tagung.


    Sollte also jemand von euch zufällig auch da sein, würde es mich freuen, wenn wir uns sehen!

    Ein Update für diese Woche gibts dieses Mal frühestens am Sonntag gegen Abend. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

    Servus miteinander zum heutigen Update!


    Wie letzte Woche bereits angekündigt, sind jetzt auch die abdichtenden Silikonstreifen links und rechts der Fischtunnels gezogen. Weil das Silikon nur schlecht bis gar nicht an Kunststoff hält, habe ich mich dazu entschieden, die Streifen auf den Abdeckscheiben anzubringen.

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    Um - trotz der schlechten Haftung auf Kunststoff - das Risiko des Festklebens der Tunnels trotzdem noch zu minimieren, habe ich vor der Klebeaktion die Tunnelseiten mit Frischhaltefolie bedeckt. So konnte ich dann gefahrlos die Abdeckscheibe bis zum gewünschten Punkt unter die Tunnels schieben.

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    Nachdem jede Silikonnaht platziert war, habe ich sie einfach mit einem nassen Finger aussen glatt gezogen. Was dann zu viel am Glas verschmiert war und oben - nachdem ich die Folie entfernt hatte - überstand, habe ich dann mit einem scharfen Messer weggekratz bzw, mit einer Schere abgeschnitten.

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    Schlussendlich war ich mit meinem Werk zufrieden und froh, dass diese lässtige Arbeit endlich vorbei war!

    Da die Murmlen, welche als Griffe beim Auf- und Zuschieben helfen sollten, jetzt kaum noch zu greifen waren, habe ich sie ein paar Tage später entfernt und 8 cm weiter hin zur Mitte auf der Deckscheibe aufgeklebt. Die entstandene Lücke wurde selbstverständlich wieder mit Silikon dicht gemacht (na toll, schon wieder diese blöde Arbeit ...).

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    Jetzt kann ich die Tunnels aber auch auf jeder Seite für die Fische unpassierbar machen. Sollte mal ein Fisch im Tunnel auf der Glasscheibe landen, trocknet er nicht so schnell aus und er kann jederzeit zurück ins Becken - sofern es ihm im Tunnel (bedingt durch das, was ihn vielleicht im Aquarium erwartet) nicht doch besser gefällt. Ggf. kann ich ein unterlegenes Tier, welches sich an diesen Ort rettete, auch leichter herausfangen, da ich nur die andere Seite ebenfalls zuschieben und den Tunnel abnehmen muss. Der Fisch liegt dann quasi auf dem Tablett vor mir und ich kann ihn ohne Probleme umsiedeln.

    Ganz nebenbei bemerkt: Die Spalten zwischen den Aquarien sind mittlerweile natürlich auch mit Silikon verfugt.



    Ein anderer wichtiger Schritt war noch die Verbindung von Aquariumregal und Zimmerwand. Um einfach ruhiger schlafen zu können, wurde das Regal noch mit je einem Winkel links und rechts mit der Wand verschraubt. Da mir keine weitere Arbeit einfiel, bei der es vielleicht nötig gewesen wäre, ein Aquarium nochmal aus dem Regal nehmen zu müssen, war jetzt der Zeitpunkt gekommen, das erste mit Wasser zu füllen und ans Laufen zu bringen. Die Beleuchtung fehlt zwar noch, aber das stört ja die Bakterienfauna keineswegs und so plätschert jetzt die erste Pumpe vor sich hin.

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    Dieses Becken soll nach der Auflösung meines kleinen Scapes, den Garnelen und Fischen als Unterkunft dienen. Die Orange Fire Garnelen sollen (bis auf die am besten gefärbten) später mal fürs erste da drin bleiben. Meine Zwergkardinälchen und die paar Amanogarnelen, sollen nach dessen Fertigstellung ins 100er Flossensauger-Scape umziehen, sobald es stabil läuft. Da sich da aber noch nichts weiter getan hat, kann das noch etwas dauern. Solange die Fische dann in diesem Übergangsquartier "festsitzen", werde ich versuchen, die Temperaturen möglichst niedrig zu halten. Den Garnelen ist das egal, aber den Fischen kommt das sehr entgegen, da sie bis jetzt immer über 20 °C gehalten wurden und die Kardinälchen deshalb auch noch nie zur Fortpflanzung geschritten sind. Eine Abkühlung sollte da vor dem Umzug ins 100er-Scape genau das Richtige sein. Und dann gibts endlich wieder kleine, unbeschreiblich strahlend blau gefärbte Jungfische!

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    Die Pumpen für die anderen Aquarien sind mittlerweile auch eingetroffen. Es werden also bald weiter Aquarien befüllt!

    Auch in Sachen Regal 1 (Wohnzimmer) und Zimmerbegrünung tut sich mittlerweile was. Unverhofft kommt ja oft und so bekam ich von einem Kollegen seinen Ficus benjamina. Der Zustand des Bäumchens ist nicht der beste, aber ich werde mal schauen, was ich tun kann. Auch der Elektriker war mittlerweile hier, wegen der Beleuchtung in meinem Wohlzimmer und ein paar neuer Steckdosen für hinter das Regal 1.


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    Zum Schluss noch ein Bild meiner Garnelen, denn das nächste Mal, wirds eher botanisch, statt animalisch. Seid also gespannt, was ich mir bereits für Pflanzen zugelegt habe und was ich mir für die beiden Räume so vorstelle.

    Guten Morgen ihr Lieben!

    Freut mich, dass ihr gestern alle einen schönen Tag hattet und Manny: natürlich auch von mir meine Glückwünsche!!! *ü*

    Ich bin gespannt, ob den Fischen diese Verbundbecken so gut gefallen wie uns ... :D


    Als erstes werden hier meine 12 C. ornatipinnis "Yellow Lips" einziehen und zwar ins mittlere Aquarium - wahrscheinlich ins linke Abteil, denn dort haben sie dann mit einem Sprung die meisten Fluchtmöglichkeiten vor ihren Artgenossen. Aktuell höre ich es im Meter-Becken schon ab und zu scheppern. Ich befürchte nur, dass es noch immer etwas dauern wird, bis sie einziehen können. Der Plan ist, die Tiere möglichst lange in einer möglichst großen Gruppe zu pflegen. Ich bin gespannt, wie sich die Tiere die Bereiche aufteilen. Theoretisch wäre fürs erste Platz für drei Paare und vielleicht geht sogar mehr. Das ist schwer einzuschätzen. Um so mehr freue ich mich auf alles, was in den Verbundbecken passiert.


    Mirko, ich muss dich enttäuschen: das Rohr habe nicht ich auseinander geschnitten. Ein Arbeitskollege hat mir da geholfen.

    Auch die hoffentlich bald eingesetzten Trennscheiben (jeweils eine mittig pro Becken) kann ich durch einen Kollegen beziehen, welcher mir die schwarzen PVC-Platten auch gleich zuschneidet.

    Zum Schluss noch die Beleuchtung. Da ich von Technik und Elektrik keine Ahnung habe und mich das überhaupt nicht interessiert (das Nötigste fürs Hobby halt), wird diese wahrscheinlich von einem Freund aus unserer Orchideengruppe geplant und zusamenngebaut. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass alle Komponenten verfügbar bleiben.


    Die Aquaristik verbindet eben und ohne Freunde tut man sich schwer. Deswegen möchte auch ich mit meinen Berichten, meinen Teil dazu beitragen, damit alle was von unserem schönen Hobby und Freude an unseren Tieren haben können, so lange wir noch können.


    Ich wünsche euch einen wörtlich zu nehmenden Sonntag und weiterhin viel Spaß mit euren Tieren!


    PS: Dann gibts an dieser Stelle auch hoffentlich bald mal Bilder mit Fischen ;)

    Einen wunderschönen und sonnigen Samstag euch allen!


    Ich hoffe, irgendwer ließt heute meinen Beitrag und ihr seid nicht alle im Garten, beim Wandern oder auf irgend einem Vereinstreffen bei dem herrlichen Frühlingswetter. Nja, wie auch immer ...

    Ich habe euch für diese Woche was Besonderes vorbereitet - nämlich das hier.


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    Hier seht ihr, was ich mit dem Plastikrohr vor hatte. mirhai :Mirko ich hoffe, ich darf mir deine Wortschöpfung borgen: Aus einem Rohr wurden zwei Fischtunnels! So nervig die Ausbrechkünste unserer Channa manchmal sind, in diesen drei Becken sollen die Fische ihre Sprungkraft ruhig ausnutzen! Deswegen stehen auch die Becken so dicht beieinander. Und so sieht das Ganze aus der Nähe aus.


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    Jetzt machen sich die verschiebbaren Abdeckscheiben bezahlt. Sowohl die Lücke zwischen den Aquarien, als auch die Abstände zur Glasabdeckung müssen noch mit Silikon dicht gemacht werden. So rinnt kein Wasser zwischen den Aquarien runter, wenn ein Fisch ins andere Becken wechselt und kein Halbwüchsiger rutscht aus Versehen (oder gewollt) über die Abdeckscheibe und kommt nicht mehr zurück. Wir alle wissen, dass man sowas den Channa durchaus zutrauen muss. So ist zwar dann links und rechts und in der Mitte alles dicht, nur für vorne und hinten musste mir dann noch was einfallen und mir fiel was ein.


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    Mit diesen Plexiglasstücken (ich möchte in die Tunnels hineinschauen können) mache ich nicht nur die letzten Öffnungen in den Fischtunnels dicht, sondern verhindere auch das Aushebeln und Wegschieben der Rohre beim Sprung dagegen, denn die Fischtunnels liegen nur auf.


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    Vorher habe ich alles ausgemessen und die Löcher so ins Plexiglas gelötet, dass die Muttern mit einer geraden Seite auf den Rohren aufliegen und das Plexiglas nicht zu weit ins Aquarium hineinragt. So, wie die Muttern jezt sitzen, sorgen sie dafür, dass die Fischtunnels da bleiben, wo sie hingehören.


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    Natürlich muss man das Ganze dann unten noch am Aquarium festkleben und da die Plexiglasstücke mit den Muttern so schön am Rohr hängen, muss man diese nicht einmal befestigen, für die Zeit in der das Silikon noch nicht fest geworden ist. Nimmt man transparentes Silikon, fällt das quasi gar nicht auf. Will man einen Tunnel - aus welchen Gründen auch immer - mal abnehmen, muss man nur die beiden Schrauben lösen und man kann auch (z. B. für große Wurzeln) die ganze Abdeckung abnehmen.

    Sollte sich zu viel Schwitzwasser im Tunnel tummeln und dieses ungünstiger Weise nicht auf die Abdeckung oder ins Aquarium zurück fließen, muss mir noch was einfallen. Ich bin aber zuversichtlich, dass das in meinem Fall so funktionieren wird. Ggf. müssen Lüftingslöcher ins Dach des Tunnels gebohrt oder andere bauliche Maßnahmen ergriffen werden.


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    Und so sieht das Ganze dann aus, wenn es fertig über den Aquarien montiert ist. Wie gesagt: die abdichtenden Silikonnähte fehlen noch. Ansonsten bin ich recht zufrieden mit der Umsetzung meiner Idee. Es hat etwas gedauert, bis ich darauf gekommen bin, es so umzusetzen. Ich wollte auf keinen Fall Löcher ins Glas bohren und auch kein neues, großes Aquarium anschaffen, welches ich dann unterteilen hätte müssen, um den selben Effekt zu erziehlen. Es ist so minimalinvasiev wie möglch gehalten und lässt mir gleichzeitig alle Möglichkeiten offen, welche ich bereits zuvor mit diesen Aquarien hatte.

    Das Einzige, was fest verbaut neu dazu kam, sind die fest verklebten Plexiglas-Tunnelfenster und die noch fehlenden Silikon-Dichtnähte auf den Deckscheiben - welch mich später aber bei keiner Arbeit behindern werden. Die Tunnel selbst kann ich durch das Lösen von nur zwei Schrauben entfernen und dann kann ich auch die Deckscheiben inkl. vorderer Führungsschiene abnehmen.

    Auch die Kabel der Pumpen kann ich unter den Tunnels durchführen und die Abdeckscheiben unter den Tunnels auf jeder Seite ganz schließen, sodass ein Überspringen eben nicht mehr möglich ist. Das greift zwar meinem nächsten Beitrag ausnahmsweise mal vor, aber wegen der Vollständigkeit gehört das hier noch mit dazu.


    So, Geheimnis gelüftet! Bis nächste Woche.

    PS: Auch beim Regal 1 gehts langsam weiter - gerade sitze ich mit meiner Monstera deliciosa auf dem Sofa, weil diese Woche der Elektriker kommt und Platz braucht - da stören die teilweise 4 m langen Luftwurzeln von meinem Schätzchen und müssen in Sicherheit gebracht werden!

    Aber dazu später mehr, wenn es an der Zeit ist, hier darüber zu berichten ...

    Keine Angst Klaus, bei mir scheitert es schon an der Empfangsdame, die solche Leute hereilassen könnte! :D

    Das Puzzle hängt in Wirklichkeit gerade. Keine Ahnung, ob das nur am Bild liegt ...

    Solange kein Aquarium schief steht und ausläuft, ist doch in einem Fischzimmer alles in Ordnung! ^^

    Guten Abend Manu,

    keine Sorge! Der Stein liegt größtenteils auf den Steinen im Korb auf und jedes Mal, wenn ich prüfend dran rüttle (weil ich selbst unsicher bin) ist er erstaunlich stabil. Später liegt ja auch noch Soil und Kies drum herum. Zusätzlich werden die stark wurzelnden Cryptocorynen für Stabilität sorgen.

    Das Ganze ist schon geprüft und durchdacht ;), aber danke, dass du dir Sorgen um mein Aquarium machst!

    Danke Manu, für die lieben Worte.


    Hier noch ein kleiner Nachtrag: Das Puzzle hängt wieder!


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    Wenn darunter das "Fluss-Scape" erst mal läuft, gibt das einen schönen Gesamteindruck. Somit gibts dann wenigstens ein schönes Aquarium im Zimmer.

    Um links und links hinten das Soil höher aufschütten zu können, habe ich mittlerweile auch eine Barriere aus schwarzem Kunststoff zurecht geschnitten und eingelegt.


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    Auch den Teichpflanzenkorb, auf den der große Stein ruht, habe ich auf der "Soilseite" ummantelt, damit nichts durch bröselt.


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    Wie ihr ja bereits wisst, soll das Aquarium das neue Zuhause meiner Sewellia lineolata (Prachtflossensauger) werden. Die Vermehrung dieser Art ist nicht besonders kompliziert und gelingt auch gut "nebenbei" im Haltungsaquarium. Die ins freie Wasser abgegebenen Eier fallen zwischen die groben Kiesel und entwickeln sich im "Untergrund". Erst mit ca. 1,5 cm kommen die fertigen Jungfische zum ersten Mal hervor. Damit unter den Steinen viele Hohlräume entstehen und auch Mulm weniger eine Rolle spielt, habe ich mich dazu entschieden unter die Kiesel (gesamter mittiger Bereich) grüne Rasengitter zu legen. Die Altfische können nicht hindurch, frisches Wasser (und die Eier) aber sehr wohl. Auch der Teichpflanzenkorb ist voll mit groben Steinen - zum einen, um das Gewicht des großen Steines auszugleichen, zum anderen aber auch, um jungen Flossensaugern eine Heimat zu bieten. Auch deswegen möchte ich, dass das Soil da bleibt, wo es von mir beabsichtigt ist.

    Wie ich links vorne möglichst viel Soil platzieren kann, ohne, dass es sichtbar ist, ist eine Frage, welche sich am Tag der endgültigen Einrichtung des Beckens beantworten wird. Ich möchte auch vor dem hinteren Soibereich die Kiesel noch etwas höher schichten und hab dazu noch keinen handfesten Plan. Aber beides wird schon gut werden. Mir ist bis jetzt noch immer etwas eingefallen. Jetzt benötigen erst die Aquarien im Regal noch meine Aufmerksamkeit und der Rest wird sich dann schon ergeben.

    Danke, Leute!

    Es freut mich, wenn meine Arbeit euch unterhält. beide Daumen nach oben


    Okay Mirko, weil du`s bist, verrate ich dir mal was, aber das bleibt unter uns: Was ich hier einstelle sind Nachrichten, keine Echtzeitdokumentationen ...

    Und mit dem Fischtunnel bist du gar nicht so weit weg! Viel Spaß beim Grübeln ;)

    Guten Abend, ihr lieben Channaverrückten und Channaverrücktinnen!


    Das letzte Aquarium ist im Regal eingezogen!


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    Was von den schwarzen Sichtbarrieren zwischen den Becken oben über stand, ist abgeschnitten und die Filterschwämme sind in den Aquarien platziert. Diese stecken fest hinter einer eingeklebten Glasplatte und enden ein paar Zentimeter unterhlab der Abdeckscheibe. Das ist später ggf. überlebenswichtig. Ein unterlegener Channa kann sich dann mit einem Sprung in die Filterkammer flüchten. Da ich kein Fan blubbernder Luftheberanlagen bin (obwohl ich auch die Vorteile von diesen kenne), werde ich jedes Becken einzeln, mit einer kleinen Pumpe betreiben. 500 Liter die Stunde reichen ja und es ginge auch ganz ohne. Nur, wenn die Glasplatten schon mal eingeklebt und die alten Schwämme noch vorhanden sind, warum nicht auch nutzen?!

    Die schwarzen Trennwände, welche jedes der oberen Becken in der Mitte trennt, stehen aktuell noch stellvertretend, für stabile, blickdichte Abtrennungen, welche ich noch dort platzieren werde. Auch diese enden dann ein paar Zentimeter unter der Abdeckung, was ein Überspringen ermöglicht, denn der Wasserstand reicht nur bis zur Oberkante der eingeklebten schwarzen U-Profile, welche die Trennwende halten.


    Das solls für diese Woche schon gewesen sein. Nächste Woche lüfte ich das Geheimnis, um das "gewisse Etwas", meiner Channa-Anlage und was ein ein Meter langes KG-Rohr DN150 damit zu tun hat.

    Hi Mike,

    danke für das "Hallo" und, dass dir meine Arbeiten gefallen! Ich versuche das ganze so transparent wie möglich zu machen - wie jetzt auch im Thema zu meinen beiden "neuen" Aquariumregalen (ebenfalls in der Channa-Abteilung). Neue Artikel von mir, wird es so schnell wohl nicht geben, dafür dauern meine neu gestarteten Projekte einfach noch zu lange, bis ich etwas handfestes vorweisen kann. Wenn, dann wird es was "aus der Reihe" sein, wie mein Aquariumregal oder etwas ganz anderes als Channa. In den Punctata-Artikeln stecken 4 Jahre und in den Auranti-Artikeln 6 Jahre Arbeit mit den Tieren. Sowas konkretes und ausführliches macht mal leider nicht mal so übers Wochenende - wäre schön ...^^

    Über die IGL-Tagung in Verden bei Bremen ist mir nur bekannt, wo sie stattfindet. Alles andere ist - so viel ich weiß - noch offen. Also vielleicht doch Channa ...

    Es würde auch mich freuen, wenn man sich bei so einer Gelegenheit mal kennenlernen würde!*ü*