Beiträge von Bankanensis

    Ich gebe zu, vom Gefühl her ist das Aquarium "gut" belegt...

    Bei guter Wasserpflege ist der Besatz o.k.

    Ich würde die beiden Neons nicht ersetzen, zumal beim Vorhandensein beider Geschlechter die Zahl der Lebendgebärenden nicht konstant bleibt.

    wie wirkt sich Überfütterung aus? Wie bei uns Menschen?

    Genau, vor allem die Leber verfettet.

    Kann dass parasitäre Krankheiten befördern?

    Keine Ahnung.


    Die sparsame Fütterung war vor allem auf die separierten beiden bezogen, um das Wasser nicht allzu sehr zu belasten.


    Bei den anderen nützt ein Fastentag der Gesundheit sicher. Bei den Tabletten solltest Du sicherstellen, dass sie nicht unerreichbar für die Panzerwelse im Boden verschwinden.

    Ich habe aus guten Grund nicht behauptet, Du hättest zu belastetes Wasser, denn es dauert sicher einige Wochen, bis sich die zurückbilden. Die Flecken sehen exakt so aus wie die, die man bei vielen Kampffischarten in belastetem Wasser beobachtet. Ob die Flecken eine Relevanz über ihr schlechtes aussehen hinaus haben, weiß ich auch nicht. Allerdings ist organisch belastetes Wasser sicher relevant für die Jungenaufzucht - aber bei Dir offenbar kein Problem. Möglicherweise ist es auch relevant dafür, ob ausgetragen wird.

    Wie sieht es denn bei den anderen Kampffischen aus? Das unimaculata-Weibchen hat vermutlich auch solche Flecken und die B. stigmosa keine, oder?


    Lehren vom "Algenpapst" Bernd Kaufmann

    Gegenüber Päpsten habe ich so meine Vorbehalte, insbesondere bei denen, die was verkaufen wollen wie z.B. Ton aus Sri Lanka. Außerdem ist mir die Seite zu philosophisch und naturwissenschaftlich manchmal zu schludrig. Wer z.B. zu faul ist, chemische Formeln richtig zu schreiben, sollte sie weglassen, wenn sie nur zur Deko dienen.

    Wie singt Udo Jürgens im Vorspann der Serie Tom & Jerry: Vielen Dank für die Blumen!


    Über 40 Jahre Aquaristik, etwa 30 Jahre Mitgliedschaft in der IGL, da hat man Erfahrungen gesammelt und viel gelesen und sich mit anderen ausgetauscht. Die Flecken sind eine typische Labyrinthermacke, besonders bei Kampffischen, die wohl nicht zum Tode führt, aber halt mies aussieht.

    Hallo,


    wöchentlicher Wasserwechsel von einem Drittel ist gut, zumal Dein Aquarium leicht überbesetzt scheint (welche Welsarten in welcher Stückzahl?).

    Du kannst den Filter auch komplett mit Filterwatte (aus Kunststoff, nicht Kosmetikwatte aus Baumwolle) oder einem Filterschwamm (sofern es den in passende Größe gibt) füllen, dann verbessert sich die Standzeit. Die Durchflussmenge des Filters kann man abschätzen, indem man entweder den Auslauf so ausrichtet, dass die Wasseroberfläche bewegt wird (gut für die Sauerstoffversorgung) oder Pflanzen leicht in der Strömung wiegen.

    aber den Schaumstoff in meinen Innenfiltern wechsel ich alle 6 - 9 Monate

    Ich habe z.B. in meinem (wegen des Nachwuchses auch überbesetzten) Aquarium mit Zwergschwertträgern einen sehr kleinen Motorinnenfilter mit Schaumstoffpatrone, der hat eine Standzeit (Zeit zwischen zwei Reinigungen) von sicher sechs Monaten und die Patrone ist schon mehrere Jahre in Gebrauch. Es gibt durchaus Filterpatronen, die aus demselben Material sind wie die Filtermatten. Vielleicht sind Eure Materialien zu fein?


    Die Wasserwerte sind in der Tat völlig in Ordnung auch für Rote Neons, allerdings können Huminstoffe helfen. Tröste Deinen Sohn bitte, indem Du die Neons nicht "entsorgst" (Unwort!), sondern ihnen ein kleines Hospital einrichtest, vielleicht erholen sie sich ja mit ordentlich Huminstoffen im Wasser und sparsamer Fütterung.


    Gute Besserung!

    Hallo David,


    dann stell schon mal ne Wanne mit Aquarienwasser drunter.


    Das Männchen sitzt oder saß in organisch zu stark belastetem Wasser, erkennbar an den schwarzen Flecken in den Flossen. Die gehen weg, wenn die Belastung länger ausbleibt.


    Frohes Fest!

    Klaus

    Für andrao ist mir das große Becken schon fast zu Schade muss ich gestehen.

    C. andrao ist die anfängertauglichste Art, die ich bisher hatte. Meine sind so friedlich, dass ich nicht bemerkt habe, wie in einem zugegebenenermaßen sehr verkrauteten Aquarium welche aus meiner Sechsergruppe laichten. Als ich die Sechsergruppe umsetzte und das Kraut lichtete, fielen mir dann zwei Junge auf, die so klein waren, dass ich Zweifel hatte, sie ohne Nähreier großzubekommen. Jetzt sind sie kurz vor der Geschlechtsreife ...

    Die Gruppe bewohnt ganzjährig ein ungeheiztes Becken im Arbeitszimmer, die Temperaturen gehen keinesfalls unter 17 oder 18 °C. Das in Kombination mit eine Futterpause im Winter reicht offenbar zur Konditionierung. Meine Erfahrungen sind demnach etwas anders als die von Domi.


    C. bleheri ist deutlich empfindlicher. C. stewartii je nach Variante deutlich aggressiver. Eigentlich ist Dein Aquarium für die Art gemäß meinen Erfahrungen (die auch Domi teilt) eher zu klein.

    Das Filtermaterial bitte nicht bei jeder Reinigung erneuern.

    Ich erneuere Filtermaterial normalerweise gar nicht. Wenn die Erneuerung wirklich nötig ist, dann tausche grundsätzlich nur einen Teil des Filtermaterials, damit die Bakterien vom alten auf das neue übersiedeln können. Frühestens einem Monat später wird dann der verbliebene Teil auch getauscht.

    Einige meiner Filtermaterialien sind seit über 10 Jahren ununterbrochen in Gebrauch. Bei der Filtermatte mehrerer Mattenfilter (Hamburger Mattenfilter, HMF) weiß ich definitiv, dass die bereits 2006 in Betrieb waren, die wurde seitdem nicht ausgespült, sondern nur beim Wasserwechsel in Teilbereichen abgesaugt.

    Jetzt kann man noch sehr gut Erlenzapfen, Buchen- oder Eichenlaub sammeln.

    Sammeln klingt nach aufheben. Zumindest die Blätter, die nass sind und oder direkten Bodenkontakt hatten, können teilzersetzt und beliebig dreckig sein, daher schrieb ich pflücken. Junge Eichen und Rotbuchen behalten das Laub bis zum Austrieb im Frühling.

    Hallo,


    erstens halte ich den Flüssigtestkoffer für eine überflüssige Anschaffung, der Sera-Schätzstreifen reicht für Deine Zwecke völlig. Eigentlich sind selsbt die für einen Leitungswasseraquarianer mit eingefahrenen Aquarien verzichtbar. Einzig der Chlortest kann beim Wasserwechsel in manchen Regionen hilfreich sein, mir reicht da aber meine Nase: Wenn heiß aus der Leitung laufende Wasser nicht nach Schwimmbad riecht, ist es in Ordnung. Ansonsten am besten mit der Handbrause warm bis heiß in Gefäße abfüllen, einige Stunden belüften und erst dann verwenden.


    Zweitens nützt der permanente Einsatz von Aktivkohle in erster Linie dem Hersteller. Beim Wegwerfen jeglichen Filtermaterials wirfst Du die nützlichen und erforderlichen Filterbakterien mit weg. Hast Du alles Material weggeworfen, muss der Filter komplett neu einfahren. Natürlich ist ein nur ausgespültes Material schneller wieder "zu", dennoch sind die Filterergebnisse bezogen auf den Abbau der Abfallstoffe deutlich besser.


    Solltest Du drittens Medikamente einsetzen, würden die von der Aktivkohle aufgenommen bevor sie wirken können. Da ich aber die Symptome nicht einordnen kann, kann ich keine Medikation empfehlen und rate vor sicherer Diagnose davon ab. Der Rote neon ist ein ausgesprochen robuster Fisch, der trotz der Herkunft aus Schwarzwasser nicht auf dieses angewiesen ist. Dennoch könnte man Huminstoffe als Bakterienhemmer und Schleimhautschutz zugeben, etwa trockenes, gepflücktes Eichen-, Weißbuchen- oder Walnusslaub, Schwarzerlenzapfen (alles draußen frei verfügbar, Walnuss ist in dieser Jahreszeit schwierig) oder Torf-oder Eichenrindenextrakte aus dem Handel. Wenn man keine laubfressenden Tiere pflegt, sollte man das Laub entfernen, bevor es zu zerfallen beginnt.


    Du schreibst, die Wasserwerte seien unauffällig, kannst Du sie bitte konkret angeben?


    Gute Besserung Deinen Neons

    Hallo,

    Bei orientalis auf Sri Lanka bin ich mir jetzt nicht ganz sicher ob die dort nicht auch in revht sauren Urwaldgewässern vorkommen.

    Ich erinnere mich dunkel, dass es eine Variante gibt, die leicht saures Weichwasser zwingend benötigt, war das "Bentota ganga"?


    C. bankanensis benötigt sehr saures Wasser zur Zucht, die freischwimmenden Jungen können dann aber langsam auf härteres Wasser (ich habe um 12°dH, darf auch mit pH um 7,5 leicht alkalisch sein) umgestellt werden und dauerhaft dabei gehalten werden. Erst zur Zucht muss man das Paar auf sehr saures Weichwasser umgewöhnen.


    Gruß, Klaus

    O.k., das zweite Video war noch nicht online als ich meinen Beitrag schrieb. Schade, dass es nicht gepasst hat.


    Bei C. bankanensis gehören erschreckende Prügeleien übrigens nach meinen bisherigen Erfahrungen mit mehreren Paaren zum Vorspiel, außerdem wird sich nach dem Einsetzen ins Zuchtbecken üblicherweise erst einmal ignoriert, deshalb gibt es bei mir die Verstecke immer sofort. So eine schwimmende Röhre kann man dann auch gut vorne und hinten mit den Händen verschließen und mit dem Unterlegenen entnehmen.

    Hallo Mike,


    Du stelltest zur Wahl: Nicht bekannt oder nicht publiziert, daher antwortete ich auf "nicht bekannt".

    Publiziert habe ich es auch schon, ich weiß nur nicht mehr, ob im IGL- oder Raubsalmerforum,

    allerdings nicht speziell für Aurantis, sondern allgemein für große, aggressive Schlangenköpfe.

    Danke. Ich wüsste nicht, dass es Halter mit Nachzuchten in D gibt. Aber bei einem relativ kleinen Maulbrüter aus der pugnax-Verwandtschaft konnte ich nicht widerstehen.