Beiträge von Anubias

    Bei mir habe ich auch die Stoltedielen. Allerdings nicht 450 Liter Ich komme nur auf rund 400. Hast Du auch den Unterschrank dazu?

    Es kommt ja immer auf die Lastverteilung an. Bei mir ist die Verteilung recht groß. Keine Punkte. Ich würde sagen, das klappt.

    Du kannst aber auch mal im Internet ein Typenblatt der Stahlbetonhohldielen (auch Stoltediele genannt) suchen. Sieh mal hier, Vielleicht ist Dein Typ dabei.

    Das Gemeine an Fadenalgen ist, dass jede Zelle, jedes Stückchen, was im Becken bleibt, bei guten Bedingungen für sie, gleich wieder los wächst.

    Alles Säubern muss mit Nahrungsentzug verbunden werden. Das bringt den Erfolg.

    So manche Algenplage hat sich schon von selbst erledigt. Die sind dann einfach verhungert, wenn die so richtig in Hochform waren. Sieht nur hässlich aus, so ein Becken. Wer viel Geduld hat, kann ja nach der Säuberungsaktion jeden Nahrungseintrag unterbinden - also keine Fische rein - und warten, bis die Algen verhungern. Wasserlinsen helfen gut, Nährstoffe zu entziehen. Die kann man je dann wieder beseitigen, wenn sie nicht auch von selbst eingehen, weil die Nahrung fehlt. Wasserpest und Hornkraut sind auch gute "Fresser". Hauptsachen, die kommen nicht aus dem Gartenteich, dann bringen sie nämlich sicher schon wieder Algen mit.

    Wasserlinsen ziehen viele überflüssige Nährstoffe aus dem Wasser. Fadenalgen brauch viel Nährstoffe. Bei manchem Bericht zweifle ich allerdings, ob wirklich Fadenalgen gemeint sind. Wie lang sind die denn? Sind es dichte Büschel, dann kann man die doch einfach auf ein rohes Holz aufwickeln und ziemlich gut entfernen. Garten- oder Miniteichbesitzer machen das doch auch meist so. Dafür gibt es allerdings auch gute Streumittel, die werden auf die Herde des "Algengewebes" gestreut und vernichten die Fadenalgen. Sie werden regelrecht zersetzt. Mit Haferstrohpellets erreicht man auch gute Ergebnisse.

    Im Aquarium würde ich diese Mittel aber auch nicht einsetzen. Da hilft nach meiner Erfahrung der Entzug überflüssiger Nährstoffe am besten. Finger weg von jeglicher zusätzlicher Düngung in Becken, die gut mit Fischen besetzt sind. Die bringen genug Dünger ein. Dazu noch C02 und die Pflanzen wachsen schneller als die Algen.

    Sand, wenn er fein ist, wäre mir auch nicht ganz recht. Da kann es immer mal Ecken und Stellen geben, die wenig durchflutet werden. Pflanzenwurzeln ist das aber erst mal egal. Musst nur beim Reinigen auch immer mal den Bodengrund mit einem Stab etwas durchstöbern, damit keine schwarzen Stellen entstehen.

    Warum nimmst Du nicht Baukies. Der hat doch eine gute Korngröße. Da ist die Gefahr schwarzer Stellen sehr gering.

    Ich nehme mir bei jedem Teilwasserwechsel eine andere Stelle vor, die etwas gründlicher in die Tiefe gelockert und abgezogen wird. Moderig riechen sollte es dann nicht. Wenn doch, sollte man die entsprechende Stelle öfter berücksichtigen. Es ist ja in jedem Becken abhängig von der Bepflanzung und den Dekoelemente, wo sich der meiste Mulm absetzt.

    Man lernt sein eigenes Aquarium aber schnell kennen.

    Diese Haltung in Kisten und Bechern ist doch wohl kaum artgerecht. Kein Wunder, dass Tierschützer gegen so etwas und gegen Börsen wettern. So hält man Futterkulturen.


    Ich will aber mit dieser Bemerkung nun keinen Entrüstungssturm auslösen. Aber vom Gegenteil überzeugen lass ich mich gern.


    Ich weiß auch, dass wir manchmal Fische nicht gerade artgerecht halten. Wäre manchmal auch voll gegen einen ästhetischen Aquariumanblick. Zumindest im Wohnbereich.

    Ich verfolge das hier alles mit Schmunzeln.

    Macht es Anfängern doch nicht so kompliziert.

    Viele hier haben doch schon vor 60 Jahren und mehr mit einen Aquarium begonnen. Meine ersten waren sogar recht klein. Das ist es ja noch schwieriger ein Gleichgewicht zu halten. Es ging alles ohne Messungen, Pulverchen und Tröpfchen seinen Gang.

    Klar gab es auch damals Algen. Dann die Art bestimmen und konkret darauf reagieren. Braunalgen mehr Licht, Grünalgen weniger Licht, Bart- und Pinselalgen mehr CO2, Fadenalgen mechanisch entfernen.

    Das kennt doch jeder. Und es hilft auch.

    Mein Rat: Alle Chemie weg und probieren. Erfahrungen sammeln, Lehrgeld einplanen. Viel schnell wachsenden Pflanzen, die Nährstoffe zehren, sind immer noch die sicherste Lösung gegen "Wälder" aus Algen.

    Algen sind eigentlich nicht immer unschön, Es müssen nur die richtigen sein.

    Lilimaus, Keramik ist ein weites Feld. Hier haben wir den Begriff für handgeformte, gebrannte Objekte für das Aquarium verwendet. Da ist fast jede Form, in unterschiedlichen Wandstärken möglich. Die Größe wird eigentlich nur von der Größe des Brennraumes bestimmt. Man kann ja aber auch Teile fertigen, die nach dem Brennen montiert werden.


    Bevor Dietmar auf mich zu kam, hatte ich so etwas nur für meine eigenen Bedürfnisse im Süßwasser gefertig. Da muss aber nicht so eine hohe Porösität erzeugt werden und man kann dickere Wände machen.. Das macht die ganze Sache einfacher. Ich habe damit in meinen Becken, auch mit aus Teilen gefügten Dekoobjekten, gute Erfahrungen gesammelt. Bei Bedarf können Löcher zum Anbinden von Aufsitzerpflanzen, Vorsprünge, Höhlen und Durchbrüche eingearbeitet werden. Man kann sich gut an natürlichen Objekte, die eine Unterwasserlandschaft optisch bestimmen bei der Modellierung orientieren. Die Reinigung solcher Objekte zu einem späteren Zeitpunkt ist einfach. Im Notfall auch mit mit kochendem Wasser, in der Microwelle oder sogar erneut im Brennofen. Abhängig von der Oberflächengestaltung und eventuell eingesetzten Engoben und Glasuren können schöne Effekte erzielt werden.


    Objekte, die nicht einen natürlichen Eindruck machen, wie Burgen, Wracks oder ähnlichen Kitsch meinen wir nicht. Würde ich auch nicht anfertigen.

    Was bei Dietmar dort rechts im Becken zu sehen ist, kann man problemlos als Keramik gestalten. Da müssen wir nur die notwendigen Absprachen zur Größe führen. Da dort sicher keine Technik versteckt werden soll, ist das gar nicht kompliziert. Dann muss der Hohlraum nicht unbedingt stimmen und man kann sich richtig austoben.

    Beim Glaser Streifen schneiden lassen, Aquariumsilikon an die Kante und ansetzen. Vorher Becken auf die Seite legen, die als erste geklebt werden soll. Den Streifen abstützen bis zum Abbinden des Silikons. Dann andere Seite ebenso.

    Ich hätte da keine Bauchschmerzen. 6 mm reichen aus. Du kannst doch selbst Stege an die langen Seiten kleben, wenn Du unsicher bist. Fülle es mit Wasser und prüfe, ob es sich längs ausbaucht. Der Hersteller weiß mit Sicherheit, was er da verbaut. Stell Dir mal den Ärger vor, den die Firma bekäme, wenn da etwas schief gehen würde. Bei mir hat das 80er-Becken auch nur 6 mm, aber Längsstreben,weil ich die Auflagen haben wollte.