Beiträge von Anubias

    Bei mir betrifft die Mangelerscheinung eine der Zeigepflanzen:

    Hygrophila polyperma


    Aber nicht immer. Mal wachsen sie besten, Zu anderer Zeit mickern sie vor sich hin. Sind zerbrechlich und werden blass. Genau wie das beschrieben ist.

    Habe aber schon Bio-CO2-Düngung. Muss ich wohl verstärken. Werde auch flüssigen, z.B. Tetra co2 Plus mal versuchen. Montag zum Händler.


    Alles andere wächst bestens. Könnte aber vielleicht noch besser sein, versuchen kann man es ja mal.


    Danke für die Artikel.

    Sollten die Schnecken überhand nehmen, nimmst Du heraus, was nicht erwünscht ist. Schädlich werden die nicht.

    Da fehlen mir die Pflanzen. Das ist doch kahl. Bei dem wenigen Licht wird sich wohl auch kaum etwas entwickeln. Dass es den Pflanzen reicht, glaube ich kaum und - Verzeihung - "gemütlich" würde ich das Ganz auch nicht nennen. So ein großes Becken könnte doch viel mehr bieten. Meine Ansicht. Gefallen muss es aber dem Eigentümer.


    Nun fallt bitte nicht über mich her, weil ich den lobenden Usern nicht zustimme.

    Mach dich nur nicht mit Wasserwerten verrückt. In der Regel reicht Leitungswasser, wie es aus dem Hahn kommt, wenn nicht extreme Sonderlinge gepflegt werden.

    Erfahrungen sammeln ist wichtig. Als ich mal begann vor rund sechs Jahrzehnten, hat keiner von uns etwas gemessen und über technische Hilfsmittel nachgedacht. Es hat auch geklappt. Alles, was man heute aufgeschwatzt bekommt, kannst Du nach und nach mal ausprobieren. Du wirst schnell selber merken, was für den konkreten Besatz und die eingebrachten Pflanzen gut ist.

    Auf Lehrgeldzahlung stelle dich aber ruhig ein. Deshalb, bescheiden beginnen und mit viel Geduld heran tasten.

    Die eigenen Beobachtung kann den besten Rat nicht ersetzen.

    Jeder Stick geht zum Sichern der Fotos. Einfach reinziehen den ganzen Ordner Eigene Bilder. Duplikate sind dann aber auch drauf. Wen das stört, der sollte schon auf seiner Festplatte Ordnung machen. Duplikatfinder gibt es etliche kostenlos. Auch der Ccleaner findet Duplikate.

    Selten welche zu sehen, sagt nichts über die im Becken wirklich vorhandene Zahl. Die sitzen auf der Bodenscheibe und den Kieseln. Sauge mal kräftig den Bodengrund und kontrolliere, was im Eimer bleibt, wenn die Würmer sich absetzen können. Du wirst bestimmt überrascht sein.

    Wenn schon junge Schnecken Planarien aufweisen, dann sind die im Becken und haben die Schnecken für sich entdeckt. Planarien fressen keine Lebendnahrung. Sie vertilgen gestorbene Fische, Garnelen und Schnecken. Sind die Geier des Aquariums. Ekelhaft, wenn es viele sind.

    Ich habe mal gelesen, die würden auch feine Gespinste hinterlassen, in denen sich feinste Nahrungsteilchen verfangen. Das könnten sicher auch Fischlarven sein, die dann zu grunde gehen und ein Fressen für die Plattwürmer sind. Beobachtet habe ich das aber noch nicht.


    Man kann Planarien gut mit Fleisch, Fisch o.ä, ködern und wenn das regelmäßig erfolgt, wohl auch langsam ausrotten. Ich bestücke die Fallen mit toten Fischen. Es dauert nur Minuten bis Planarien, wenn welche da sind, davon angelockt werden. Die Löcher in der Fall können winzig sein, die Planarien kommen immer durch. Sie kommen aber nicht wieder hinaus, weil der chemische Reiz (Futtergeruch) ja in der Falle am intensivsten ist.


    Falle.jpg


    Ich habe jetzt einen hervorragenden Planarienfresser in fast jedem Becken. Seine Gier nach diesen Plattwürmern habe ich zufällig entdeckt, Sie machen ganze Arbeit. Selbst Pflanzen werden gründlich abgesucht. Es handelt sich um den Zoogoneticus tequila (Tequila-Kärpfling).


    Ich habe die von wolf (hier als findus).


    Kann ich nur weiterempfehlen.

    Bei mir habe ich auch die Stoltedielen. Allerdings nicht 450 Liter Ich komme nur auf rund 400. Hast Du auch den Unterschrank dazu?

    Es kommt ja immer auf die Lastverteilung an. Bei mir ist die Verteilung recht groß. Keine Punkte. Ich würde sagen, das klappt.

    Du kannst aber auch mal im Internet ein Typenblatt der Stahlbetonhohldielen (auch Stoltediele genannt) suchen. Sieh mal hier, Vielleicht ist Dein Typ dabei.

    Das Gemeine an Fadenalgen ist, dass jede Zelle, jedes Stückchen, was im Becken bleibt, bei guten Bedingungen für sie, gleich wieder los wächst.

    Alles Säubern muss mit Nahrungsentzug verbunden werden. Das bringt den Erfolg.

    So manche Algenplage hat sich schon von selbst erledigt. Die sind dann einfach verhungert, wenn die so richtig in Hochform waren. Sieht nur hässlich aus, so ein Becken. Wer viel Geduld hat, kann ja nach der Säuberungsaktion jeden Nahrungseintrag unterbinden - also keine Fische rein - und warten, bis die Algen verhungern. Wasserlinsen helfen gut, Nährstoffe zu entziehen. Die kann man je dann wieder beseitigen, wenn sie nicht auch von selbst eingehen, weil die Nahrung fehlt. Wasserpest und Hornkraut sind auch gute "Fresser". Hauptsachen, die kommen nicht aus dem Gartenteich, dann bringen sie nämlich sicher schon wieder Algen mit.

    Wasserlinsen ziehen viele überflüssige Nährstoffe aus dem Wasser. Fadenalgen brauch viel Nährstoffe. Bei manchem Bericht zweifle ich allerdings, ob wirklich Fadenalgen gemeint sind. Wie lang sind die denn? Sind es dichte Büschel, dann kann man die doch einfach auf ein rohes Holz aufwickeln und ziemlich gut entfernen. Garten- oder Miniteichbesitzer machen das doch auch meist so. Dafür gibt es allerdings auch gute Streumittel, die werden auf die Herde des "Algengewebes" gestreut und vernichten die Fadenalgen. Sie werden regelrecht zersetzt. Mit Haferstrohpellets erreicht man auch gute Ergebnisse.

    Im Aquarium würde ich diese Mittel aber auch nicht einsetzen. Da hilft nach meiner Erfahrung der Entzug überflüssiger Nährstoffe am besten. Finger weg von jeglicher zusätzlicher Düngung in Becken, die gut mit Fischen besetzt sind. Die bringen genug Dünger ein. Dazu noch C02 und die Pflanzen wachsen schneller als die Algen.

    Sand, wenn er fein ist, wäre mir auch nicht ganz recht. Da kann es immer mal Ecken und Stellen geben, die wenig durchflutet werden. Pflanzenwurzeln ist das aber erst mal egal. Musst nur beim Reinigen auch immer mal den Bodengrund mit einem Stab etwas durchstöbern, damit keine schwarzen Stellen entstehen.

    Warum nimmst Du nicht Baukies. Der hat doch eine gute Korngröße. Da ist die Gefahr schwarzer Stellen sehr gering.

    Ich nehme mir bei jedem Teilwasserwechsel eine andere Stelle vor, die etwas gründlicher in die Tiefe gelockert und abgezogen wird. Moderig riechen sollte es dann nicht. Wenn doch, sollte man die entsprechende Stelle öfter berücksichtigen. Es ist ja in jedem Becken abhängig von der Bepflanzung und den Dekoelemente, wo sich der meiste Mulm absetzt.

    Man lernt sein eigenes Aquarium aber schnell kennen.

    Diese Haltung in Kisten und Bechern ist doch wohl kaum artgerecht. Kein Wunder, dass Tierschützer gegen so etwas und gegen Börsen wettern. So hält man Futterkulturen.


    Ich will aber mit dieser Bemerkung nun keinen Entrüstungssturm auslösen. Aber vom Gegenteil überzeugen lass ich mich gern.


    Ich weiß auch, dass wir manchmal Fische nicht gerade artgerecht halten. Wäre manchmal auch voll gegen einen ästhetischen Aquariumanblick. Zumindest im Wohnbereich.

    Ich verfolge das hier alles mit Schmunzeln.

    Macht es Anfängern doch nicht so kompliziert.

    Viele hier haben doch schon vor 60 Jahren und mehr mit einen Aquarium begonnen. Meine ersten waren sogar recht klein. Das ist es ja noch schwieriger ein Gleichgewicht zu halten. Es ging alles ohne Messungen, Pulverchen und Tröpfchen seinen Gang.

    Klar gab es auch damals Algen. Dann die Art bestimmen und konkret darauf reagieren. Braunalgen mehr Licht, Grünalgen weniger Licht, Bart- und Pinselalgen mehr CO2, Fadenalgen mechanisch entfernen.

    Das kennt doch jeder. Und es hilft auch.

    Mein Rat: Alle Chemie weg und probieren. Erfahrungen sammeln, Lehrgeld einplanen. Viel schnell wachsenden Pflanzen, die Nährstoffe zehren, sind immer noch die sicherste Lösung gegen "Wälder" aus Algen.

    Algen sind eigentlich nicht immer unschön, Es müssen nur die richtigen sein.