Unsere Fische gehen oftmals sowieso auf einen Import zurück. Alles was danach kam, ist dann schon Verpaarung innerhalb dieser machmal recht kleinen Gruppe.
Schön wäre, wenn man das noch zurückverfolgen könnte oder man erfahren könnte, wenn es mal neue Wildimporte gibt, die vielleicht aus einem anderen genetisch Stamm sind. Dann wäre eine Blutauffrischung gut. Da das aber wohl selten ist, muss man mit den Ergebnissen leben.
Man sollte nur solche Ausfälle nicht weiter vermehren.
Wer mit dem Anblick leben kann, der kann sie ja am Leben lassen. Als Futterfische können sie auch noch einen guten Zweck erfüllen. Junge Zwergkärpflinge frisst doch fast jeder andere Fisch, der auf Raub steht.
Ich mache das auch mit ungewollter Vermehrungen so. Bei mir lebt in einem Becken ein betagter Skalar nur noch mit der Aufgabe, die Nachkommen von im gleichen Becken gehaltenen Kubakärpflingen und Guppys zu verspeisen. Mein Bedarf ist längst gedeckt und erforderliche Jungtiere zur Arterhaltung kommen in einem anderen Becken in notwendiger Anzahl durch. Werden es zu viele, ziehen sie zum Räuber um.