Beiträge von Wassermonster

    Eine Pflanze reicht eigentlich nicht - die meisten Aquarien sind wahre Dschungel.


    Normalerweise braucht man die Pflanzen noch nicht einmal düngen, weil der Kot der Fische und Schnecken für das Pflanzenwachstum völlig ausreichend ist.


    Du brauchst also Pflanzen auch für das biologische Gleichgewicht in Deinem Aquarium und den Abbau von Nitrit & Nitrat.


    Das Wasser könnte sich z. Bsp. auch Eintrüben, weil Du zu oft und lange die Beleuchtung an hast - da bilden sich Algen.


    Du könntest auch noch einmal Deinen Filter kontrollieren, eventuell reinigen und ausspülen.

    Sonnenbad


    Auch wenn ich kein Fan von Mörtelkästen mehr bin, weil nicht lebensmittelecht, so bedauere ich Deine Entscheidung dennoch sehr.


    So eine kleine Wasseroase auf dem Balkon oder im Garten macht schon was her, ist gut für die Seele - im Notfall kann man sie auch locker nur mit Pflanzen bestücken. Kleinstlebewesen siedeln sich dann von ganz alleine an.

    Ich wusste gar nicht, dass Züchter ihre mühsam aufgezogenen Fische verramschen. :(

    Muss ja nicht immer verramschen sein ..

    Private Züchter machen sehr oft Sympathie - Preise bei Abnahme der Tiere.

    Wichtiger ist den meisten Haltern, daß die Nachzuchten in gute Hände kommen.


    Ich habe meine Axolotl auch beide Male für ganz geringe Sicherheitsgebühren übernommen.

    Beim 1. Mal war es 1 Euro und beim zweiten Halter waren es auch nur 5 Euro pro Tier.


    Im Laden hätte ich ca. 35 - 50 Euro bezahlt und Privat werden meistens 10 - 25 Euro veranschlagt, pro Tier natürlich.

    @ w4tel


    Das mit der Glaubensfrage ist für mich bisschen weit hergeholt.


    Ich glaube eher, daß man sich meistens für den Filter entscheidet, der am besten passt.

    Vorrangig muss er zu den Aquarienbewohnern passen und natürlich muss er auch für den Halter der Tiere zweckmäßig & möglichst wartungsarm bzw. möglichst unkompliziert sein.


    Mein Ex-Partner ist seit über 20 Jahren ein großer Fan vom Eheim - Aquaball.

    Als wir uns damals das Aquarium gemeinsam angeschafft haben, war der Filter mit dabei und er läuft noch heute ohne Probleme.

    Nur die Saugnäpfe und die Filtereinsätze mussten zwischenzeitlich erneut werden.


    Für die Axolotl - Haltung werden vorrangig Eckmattenfilter oder Hamburger Mattenfilter empfohlen. Ich habe mich letztendlich für einen Eckmattenfilter von JBL entschieden - der auch in der Garnelen- und Jungfisch- Aufzucht Verwendung findet.

    Der JBL Greenline Cristalprofi m, erweiterbar um bis zu zwei weitere Module.


    Er ist kostengünstig (25 Euro bei Hornbach), die Erweiterungsmodule ca. 10 Euro/Stück.

    Zudem ist er unheimlich wartungsarm, extrem leicht zu reinigen, man kann ihn sogar ins Aquarium hin- bzw. auf den Boden legen oder ganz normal senkrecht betreiben.

    Es gibt eine Schutzabdeckung, damit beim Entnehmen des Filters kein Mulm oder Schmutzwasser ins Becken gelangt.


    Damit eine gleichmäßige ruhige Wasserbewegung im Axolotl - Becken stattfindet, nutze ich je zwei Eckmattenfilter in gegenüberliegenden Ecken.


    Er ist extrem leise, verbraucht wenig Platz und auch sehr wenig Energie (3,5 W).


    Gegen meine gebraucht übernommen Außenfilter sprach für mich, daß ich von den Schläuchen bis zu den Filtermaterialen alles ersetzen bzw. neu kaufen müsste.

    Zudem hätte ich sie gründlich mit einem starken Mittel desinfizieren müssen, um eine Verseuchung/Infektion meiner Tiere mit BD ausschließen zu können.


    Und natürlich nehmen Außenfilter auch extrem viel Platz weg - keiner der übernommen Unterschränke war Außenfilter geeignet. Alle Vorbesitzer betrieben ihre Außenfilter neben den Unterschränken in Plastik-Boxen, den Platz habe ich einfach nicht.

    Außerdem störte mich auch die drohende Gefahr von Wasserschäden.


    Es war und ist für mich also keine Glaubensfrage - sondern ein reines Abwägen von Aufwand und Nutzen.


    Für meine Tiere, meine Zwecke ist der Eckmattenfilter bisher unschlagbar gamer

    Danke Rainer..Ich habe es kurz überflogen & gebe den Verfasser fast komplett recht.


    Mir ist auch schon aufgefallen, das Axolotl für viele Leute ein Modetier geworden ist und sie sich kaum mit der Haltung der Tiere vorher beschäftigt haben.


    Vorallem scheint das ein Phänomen in den alten Bundesländern zu sein, dort werden Unmengen von Axolotln nachgezogen, gekauft und nach 1 - 2 Jahren sind die Tiere plötzlich lästig oder zu teuer in der Haltung. :thumbdown::schreck:


    Bei Axolotl - Kleinanzeigen usw. kann man diesen Trend hautnah verfolgen ;(

    Bankanensis


    Vielen Dank für die genaue Aufstellung und Aufschlüsselung.


    Ich finde, damit kann man noch mehr anfangen, als mit der reinen Liste.


    Und ich hoffe, das sich Neulinge mit diesem Thema rechtzeitig auseinandersetzen und sich dann erst Aquarien und Tiere zulegen.


    w4tel


    Was Du da beschrieben hast, ist extrem gruslig

    Wie kann ein Händler, ein Profi, die Tiere so falsch behandeln, so auf engsten Raum zusammenquetschen und dann auch noch zu extremen Verbissen kommen lassen.


    Und zu der Dame fällt mir gleich gar nichts mehr ein.

    Von Fauenverfälschung und vorallem Tierschutz hatte sie wohl noch nie etwas gehört.


    Zum Thema Verbisse habe ich meine eigenen Beobachtungen gemacht.


    Ich hatte ganz lange überhaupt keine Verbisse und die Verbisse, die in der letzten Zeit mal gelegentlich aufgetreten sind, waren und sind unbedenklich.

    Scheinbar wird auch ein Schwanz ab & an für einen Wurm gehalten.


    Ich füttere bevorzugt Lebendfutter und ich gebe auch gern weiße Mückenlarven zur Beschäftigung, sowie Befriedigung des Jagdtrieb's mit ins Becken.

    Davon werden sie zwar sicherlich nicht satt - aber sie haben was zu tun. evilgrin


    Getrocknetes Tubifex lieben meine Tiere auch sehr.

    Das muss ich aber mit der Pinzette füttern, denn Futter was oben an der Oberfläche schwimmt, ist für Axolotl nicht interessant.


    Pellets bekommen sie gelegentlich, aber die sind bei meinen Tieren nicht sonderlich beliebt.


    Mir ist in einem einschlägigen Forum für Axolotl aufgefallen, daß die meisten und schlimmsten Verbisse bei u.a. reiner Pellets - Ernährung aufgetreten sind und noch immer auftreten.

    Für mich sind Pellets eine Notlösung und nicht wirklich artgerecht.


    Und ich habe auch beobachtet, daß viele schlimme Verbisse bei bunten Gruppen auftreten - also wenn verschiedene Farbschläge zusammen in einem Aquarium gehalten werden.


    Ich weiß nicht, ob da wirklich ein Zusammenhang besteht - aber mir scheint es so.


    Grundsätzlich sind Axolotl nicht aggressiv und sie zeigen auch kein Revierverhalten.

    Nur beim Fressen, vorallem bei Rot- oder Tauwürmern, drehen sie manchmal vor Gier durch.

    Hallo,

    als ich meine gebrauchten Aquarien übernommen habe - waren u. a. auch 3 (Eheim und JBL) Außenfilter dabei - allerdings ohne Schläuche usw.


    Die Vorbesitzer empfahlen mir damals Beide, unabhängig voneinander, die Außenfilter zu sichern.


    Erstens durch die Nutzung von Matten, damit der Lärmpegel der Außenfilter gesenkt wird - es gäbe kein Modell, was nicht Brummen, Scheppern und Klappern würde.


    Und Zweitens - ganz wichtig - sollte ich die Außenfilter immer in einer Plastikbox oder in einer Art Wanne betreiben, sowie immer alte Handtücher bereitliegen haben, weil Außenfilter zum Auslaufen und zur Verursachung von Wasserschäden neigen wurden. :schreck:


    Als meine Nachbarin vor einigen Monaten ihr Aquarium übernommen hat, stand der Außenfilter beim Vorbesitzer auch vorsorglich in einer quadratischen Plastikbox und dort steht er noch immer.


    Scheinbar ist also das Auslaufen von Wasser bei Außenfiltern und die Neigung zu größeren Wasserschäden durch Außenfilter durchaus ein bekanntes Problem - ansonsten würde man schließlich nicht solche Vorkehrungen treffen. popcorn


    PS. Ich betreibe meine Aquarien lieber mit Mattenfiltern - bisher hatte ich auch noch keinerlei Probleme.


    LG

    w4tel


    Jetzt kann ich Dich noch ein bisschen besser verstehen.


    Bei Fischen steht ja Größenwachstum und Beckengröße sehr oft im direkten Zusammenhang.


    Bei Axolotln eher weniger und das sind auch meine persönlichen Erfahrungen.


    Axolotl sind Produkte von langjähriger Inzucht in ihrem natürlichen Habitat in Mexico.

    Auch die (für mich verwerfliche) Einkreuzung von Tigersalamandern hat daran nicht viel ändern können.


    Es gibt zwar mittlerweile jede Menge Axolotl - Hybriden, aber der Genpool ist dennoch sehr klein.


    Durch die manchmal gewollte oder auch unbewusste Vermehrung von direkten Geschwistertieren, kommt es zur verstärkter bzw. erweiterter Inzucht.


    Vermutlich ist das auch die Ursache, warum einige Tiere sehr klein und zierlich ausfallen, andere zu wahren Riesen heranwachsen.


    Ich kann dieses Phänomen auch bei meinen Tieren beobachten.


    Und als ich den langjährigen Axolotl - Halter besucht habe, war ich damals erstaunt.

    Nicht nur über die Vielzahl seiner Tiere, sondern auch über die unterschiedlichen Größenverhältnisse und figürlichen Unterschiede.

    So gab es Große & Kleine, Dicke und Dünne - von allem war etwas dabei, obwohl alle Axolotl unter den gleichen Bedingungen lebten.


    Ich habe damals von ihm 6 Wildlinge übernommen.

    Fünf davon waren schon adult und ca. 15 cm groß. 3 Weibchen und 2 Männchen aus unterschiedlichen Gelegen.


    Das 6. Tier war ein Einzelkind, erst ca. 12 cm groß und aus einem weiteren Gelege.


    Und später habe ich noch 3 weitere Jungtiere aus bedenklicher Haltung zu mir genommen (dazu später mal mehr).


    Mit der Fünfergruppe habe ich erfolgreich gezüchtet und deren Nachwuchs ist aber genauso klein & zierlich, wie die Elterntiere.

    Eigentlich ist deren Größe sogar ideal für kleinere Aquariengrößen, wobei das für mich überhaupt nicht erstrebenswert ist.


    Mir gefallen meine 4 Riesen - Axolotl, die in einem anderen und größeren Becken leben bedeutend besser.


    Den Jungtieren aus der bedenklichen Haltung und dem Einzelkind konnte man förmlich beim Wachsen zusehen.


    Ich musste fast ständig die Aquariengröße an ihren stetigen Wachstumsschub anpassen.


    Nun sind sie alle weit über 30 cm groß. Das Einzelkind ist ein Weibchen und die 3 Tiere aus bedenklicher Haltung sind alles Jungs.


    Ich habe diese Tiere auch nicht anders behandelt, als die Fünfergruppe und trotzdem sind sie viel größer.


    Auch der Einzel-Nachwuchs von "Günni' und "Baby", eine Fluse, welche ich über den Sommer gerettet habe, ist schon fast größer als mein Nachwuchs vom November 2021.


    Es gibt also durchaus große genetische Unterschiede.

    @ w4tel


    Ich sehe sehe Deine Einwände auch nicht als Kritik an meiner Person an, aber sie hat mich dennoch eine halbe schlaflose Nacht gekostet.

    Schließlich geht's ums Wohlergehen der Tiere.


    Und ich bin in einem Punkt völlig bei Dir - jeder cm Platz mehr, ist ein Gewinn für die Tiere.


    Was die Axolotl - Neueinsteiger angeht - nun, auch für sie mache ich das eigentlich hier.


    Ich habe mich mehrere Jahre mehr und auch weniger mit dem Thema beschäftigt, bis ich völlig unverhofft die Gelegenheit bekam, Jungtiere von einem sehr erfahrenen und langjährigen Halter zu übernehmen.


    Dieser Mann hat mich monatelang auf Herz und Nieren geprüft, auch noch bei der Abholung der Tiere - das Gespräch dauerte da nochmal 2 Stunden.


    Ich kann seine Vorsichtsmaßnahmen zum heutigen Zeitpunkt noch besser verstehen als damals.


    Ich musste die Erfahrung machen und im Internet lesen, daß sich viele Leute völlig unbedarft, sowie voreilig Axolotl anschaffen und das ausführliche Aufklärung/ Schulung / Information wirklich dringend notwendig ist.


    Selbst der Fachhandel ist meistens nicht ausreichend genug geschult und verbreitet, sicherlich ungewollt, teilweise bedenkliche Fehl - Informationen.


    Mittlerweile habe ich so schlimme Bilder von kranken und fehlerhaft gehaltenen Tieren gesehen, daß es mich manchmal gruselt.


    Es macht aber auch keinen Sinn auf diese Halter mit den Fingern zu zeigen oder sie scharf anzugehen, denn damit löst man das Problem nicht.


    Dir ist schon die empfohlene Aquariengröße - Mindestgröße von 80 cm Kantenlänge zu wenig - leider werden immer wieder adulte Tiere in noch viel kleineren Aquarien und in größerer Stückzahl gehalten.

    Verbisse, Verletzungen und Krankheiten sind da regelmäßig an der Tagesordnung.


    Weitere Haltungsfehler sind falsche Filter/Pumpen, dazu falsche Vergesellschaftungen mit ungeeigneten Aquarienbewohnern, falscher Bodengrund und erschreckenderweise werden noch immer Starterbakterien, Dünger oder Wasseraufbereiter ins Axolotl - Becken gegeben - mit verheerenden Folgen für die Tiere.


    Und viele Axolotl werden zudem in viel zu warmen Aquarien, ohne ausreichende Kühlung gehalten - was sie zusätzlich schwächt.


    Fehlerhafte Fütterung ist gelegentlich auch ein Problem, zum Glück hält sich das aber in Grenzen.

    Mir haben w4tel's indirekte Vorwürfe zum Thema Aquariengröße und Besatzdichte keine Ruhe gelassen und ich habe erneut Recherchen betrieben.


    Zusammenfassend kann man vielleicht sagen - es ist wie bei Fischen - je mehr Platz oder Freiraum man den Tieren bieten kann, umso schöner bzw. umso besser.


    An der Besatzdichte - Empfehlung der DGHT hat sich bis heute nichts geändert.


    Ich möchte nur noch erwähnen, je mehr Kantenlänge und Kantentiefe, umso besser.


    Sehr wichtig ist die Schaffung der sogenannten Laufwege an den Glasscheiben entlang.


    Axolotl sind nachtaktiv und vorallem in jungen Jahren sehr lauf- und bewegungsfreudig.


    Und die Minimum - Aquariengröße für 2 - 3 adulte Tiere beträgt weiterhin 80 cm Kantenlänge und 35 cm Tiefe, besser noch 40 cm Tiefe.


    Unter 80 cm Kantenlänge sollten adulte Axolotl nicht gehalten werden - so die reine Faktenlage und Theorie.


    Ich muss aber dazu sagen - jeder Halter hat noch jede Menge Eigenverantwortung und sollte sich nicht nur nach den rein theoretischen Empfehlungen richten oder sich nicht nur darauf verlassen.


    Für mich ist die Körpergröße der Tiere und die Harmonie innerhalb einer Gruppe weiterhin ein großes Kriterium für Besatzdichte und Aquariengröße.


    Für meine über 30 cm Gruppe wäre/ist z. Bsp. ein 80 iger Becken überhaupt nicht geeignet, weil viel zu klein und letztendlich wirklich zu eng, somit nicht artgerecht.


    Und da haben wir wieder die Eigenverantwortung des Halters. *coffee*

    w4tel


    Ich fange mal von hinten an.. popcorn


    Die Diskussion, ob Kunstpflanzen..ja oder nein, bin ich ein bisschen leid.


    Ich bin ein großer Fan von echten Pflanzen, allerdings hat man bei den Axolotln das Problem, daß sie gerade bei der Balz fast jede Pflanze regelrecht plattmachen.


    Damit die Weibchen nicht in Legenot geraten & der üppige Dschungel erhalten bleibt, nutze ich als Zwischenpflanzung und kurzfristiger Alternative durchaus auch mal Kunstpflanzen.


    Einige meiner Weibchen bevorzugen bei der Eiablage sogar die Kunstpflanzen. Warum dies so ist, weiß ich nicht..gamer


    Ich bin mittlerweile verstärkt zu Javafarn übergegangen, kaufe wenn möglich, nur noch große Mutterpflanzen.


    Wasserpest und Anubien hingegen überstehen das Treiben der Axolotl kaum - trotzdem kaufe ich gelegentlich noch immer größere Mengen von Wasserpest.


    Die Besonderheit bei Axolotln ist, daß sie eine sehr üppige Bepflanzung und auch reichlich Höhlen, sowie Versteckmöglichkeiten brauchen.


    Allerdings muss entlang der gesamten Glasfläche ein sogenannter Laufgang frei bleiben.

    Axolotl verstecken sich gern in Pflanzen, sie ruhen sich auch darin aus und nutzen Pflanzen zum Laichen.


    Aber sie mögen es überhaupt nicht, über Pflanzen zu laufen.

    Sie brauchen wie Models einen Laufsteg, wo sie bequem flanieren bzw. auch Beute fangen können.


    Was die Jungtiere angeht - Axolotl werden bis sie 10 cm groß sind, in lebensmittelechten Boxen ohne Filter & ohne Blubberstein großgezogen.

    Diese Boxen müssen einen täglichen Wasserwechsel und gründlicher Reinigung unterzogen werden.


    Einige Halter bevorzugen die Einzelaufaufzucht, da wird jedes Jungtier einzeln in einer relativ kleinen Box großgezogen - damit möchten diese Züchter/Halter Verbissen oder Kanibalismus vorbeugen.

    Allerdings neigen diese Jungtiere zur Schreckhaftigkeit & später meist zu einem geringen Sozialverhalten innerhalb einer Gruppe.


    Ich bevorzuge und befürwortete deshalb eher die Gruppen-Aufzucht in größeren Boxen.


    Meistens werden da 2 - 3 gleichgroße Jungtiere in einer Box aufgezogen und werden mehrfach täglich gefüttert.

    Wenn sie satt sind, dicke Bäuche haben, kommt es fast nie zu den gefürchteten Verbissen oder zu Kannibalismus.


    Wenn die Jungtiere etwa 10 - 12 cm groß sind, können sie vermittelt werden oder in ein Aquarium mit Filter wechseln.


    Denn erst dann ist ihr Immunsystem stabil genug für Veränderungen.


    Wie groß das Aquarium ausfällt, ist komplett unterschiedlich und hängt auch von der Anzahl der Jungtiere und des eigenen Ermessens des Halters ab.


    Meine 5 Nachzuchten sind z. Bsp. gleich in ein Becken mit 80 cm Kantenlänge gezogen.


    Allerdings gibt's auch Halter, die kleinere Becken für den Anfang wählen oder größere Aquarien, aber dann auch mit bedeutend höherer Jungtiere - Besatzdichte.


    Und zu der empfohlen bzw. auch maximalen Besatzdichte für adulte Tiere, habe ich schon etwas geschrieben.


    Lustigerweise hängen harmonische Gruppen meistens gemeinsam in einer Ecke oder übereinander ab & ignorieren den restlichen großen Freiraum. evilgrin :S

    bin ich der einzige, der den eindruck hat, daß sich im letzten posting einige aussagen diametral gegenüberstehen?

    Vielleicht erweckt das bei Dir so den Eindruck ;)


    Welche Aussagen "beißen" sich für Dich?


    Ich beziehe mich auf Fakten und auf meine bisherigen Erfahrungen, zudem greife ich gelegentlich auch auf den Erfahrungsschatz meines Axolotl - Mentor 's zurück - der nun mittlerweile über 18 Jahre Axolotl hält und das in sehr großer Anzahl, verteilt auf einer sehr großen Fläche.

    Bankanensis


    Algenprobleme treten ja, nicht nur im Aquarium, sondern auch in der Natur aufgrund zu hoher Temperaturen und einem Nährstoff - Überangebot auf. Zuviel Licht spielt zudem meistens auch noch eine große Rolle.


    Aber Hauptfaktoren sind im Normalfall immer zu hohe Temperaturen und das Nährstoff - Überangebot.


    Und Algenplagen verschwinden in der Natur meistens fast schlagartig, wenn die Temperaturen sinken.

    Und zwar die Wasser- und die Umgebungstemperaturen.


    Da ein Aquarium ein Mini-Biotop ist, kann man das mit der Temperatur durchaus 1 : 1 aus der Natur auf ein Aquarium überleiten.


    Und je genauer, exakter eine Temperatur - Kontrolle erfolgen kann - umso besser für die Algenbekämpfung.


    Von daher reicht - für mich - ein simples Glasthermometer in solchen Fällen definitiv nicht aus.

    Zumal es nur recht ungenau die Wassertemperatur angibt und die, ebenso wichtige, Außentemperatur logischerweise überhaupt nicht anzeigen kann.


    hawksoft


    Ich bin sehr oft bei Hornbach in der Aquaristik - Abteilung, aber das die kostenlos Wassertests anbieten, wurde von all den Mitarbeitern noch nie erwähnt.


    Von daher nehme ich eher an, daß das kostenlose Wassertest's nur in einigen wenigen Filialen als Service-Leistung angeboten werden.

    Und sie auch dort eher eine Ausnahme und weniger die Regel sind.


    Denn ich habe z. Bsp. bei Hornbach eine sehr gute Beratung zum Thema Wassertests bekommen, Vor- und Nachteile Stäbchen - und Tröpfchentests, aber von kostenlosen Wassertests bei Hornbach war nie die Rede.


    Ich weiß auch gar nicht, wie und wann das Personal auch noch Wassertests durchführen soll, die haben schon so mit der Beratung ausreichend zu tun.


    Und letzte Woche war bei meinem Lieblings-Hornbach bis ca.11 Uhr überhaupt kein Fachpersonal in der Tier- und Aquaristik - Abteilung zu sehen.


    Das war zwar ungewöhnlich, kommt sicherlich aber gelegentlich auch mal vor.

    Die nette, sehr engagierte Auszubildende - die später dann alleine die Abteilung wuppte, war auf etliche spezielle Kundenfragen/Wünsche überhaupt noch nicht eingestellt.


    Von daher würde ich mich nicht auf irgendwelche kostenlosen Wassertests verlassen und sie lieber gleich daheim, vor Ort durchführen.

    Die Wege- und Wartezeit kann man sich echt sparen. gamerpopcorn

    Mir wurden gestern privat einige gute Fragen gestellt, die möchte ich heute gleich hier aufgreifen.


    Zum Thema Besatzdichte:


    Dazu gibt's jede Menge Analysen/ Theorien und auch sogenannte Besatzlisten.


    Ich halte von Vorschriften und "Vorgaben" eher weniger - ich appelliere an den gesunden Menschenverstand & bin für eine gründliche Recherche vor Anschaffung der Tiere.


    Zudem habe ich festgestellt, daß es bei Axolotln auch Unterschiede im Größenwachstum gibt und auch die Größe der Tiere ist letztendlich ausschlaggebend für die Besatzgröße eines Aquariums.


    Ich habe z. Bsp. eine Gruppe Tiere, die zwar zwar schon lange adult sind und regelmäßig fleißig laichen, aber nur zwischen 20 - 25 cm groß sind.


    Eine zweite Gruppe sind meine 'Riesen".

    Obwohl sie einige Monate jünger als die erste Gruppe sind, sind sie bedeutet größer und kräftiger. Alle Tiere sind weit über 30 cm groß, das eine Männchen marschiert stramm auf die 40 cm zu.


    Das Gruppe Zwei ein größeres Aquarium benötigt, wie Gruppe Eins, versteht sich von selbst.


    Ein 60 iger Aquarium (Kantenlänge) ist höchstens für die kurzzeitige Haltung von einigen wenigen Jungtieren geeignet.


    Adulte Tiere benötigen ein Aquarium von Minimum 80 cm Kantenlänge.

    Je größer das Aquarium umso besser gamer


    Axolotl sind ziemlich lauf- und schwimmfreudig, auch wenn sie mit zunehmenden Alter etwas ruhiger werden.

    Während der Balz kommen sie aber regelmäßig so richtig in Fahrt.


    Es versteht sich also von selbst, daß man keine Unmengen von Tieren in ein Aquarium packen kann.


    Es gibt eine Faustregel, ein handelsübliches 80 iger Becken, sollten im Normalfall und ausgehend von ca. 25 - 30 cm Körperlänge, nicht mehr als 2 - 3 Tiere bewohnen.


    Ich würde diese Anzahl an Tieren grundsätzlich erst einmal als Standard - Richtlinie für alle Aquarien ab 80 cm Kantenlänge ansehen.


    Die (für mich persönlich) unter bestimmten Umständen vertretbare Höchst-Anzahl von Tieren liegt bei 4 - 5 Tieren und das ist für mich auch die absolute Obergrenze.


    Da kommen dann wieder das Bauchgefühl und die Beobachtungsgabe, sowie die Vernunft & die Erfahrung jeden einzelnen Halters ins Spiel.


    Mehr als 2 - 3 Tiere sollten nur gehalten werden, wenn es größenmäßig und platztechnisch passt, wenn die Gruppe 100% ig harmoniert, wenn es zu keinerlei Verbissen oder Auffälligkeiten kommt, wenn genug Versteckmöglichkeiten (Höhlen) und sehr viel Bewuchs zur Verfügung steht.

    Ein Axolotlbecken muss ein dichter Dschungel sein.


    Optimal sind natürlich echte Pflanzen, wie z. Bsp. Javafarn, Wasserpest, Anubien und dazu Moosbälle, sowie u.a. Efeutute als Oberflächen - Begrünung.


    Da Axolotl gern echte Pflanzen ausbuddeln oder regelrecht plattmachen, kann man zusätzlich auch noch weiche, hochwertige Kunstpflanzen dazwischen setzen.

    Bankanensis Klaus


    OK, wieder was dazu gelernt - wobei ich in meinem Bekanntenkreis keinen Aquarianer kenne, der zum Testen in den Zoohandel oder Baumarkt geht .. popcorn


    Die Meisten haben den Stäbchen-Test daheim oder nutzen Tröpfchentests.


    Ich kenne auch Jemanden, der testet überhaupt nicht :/ ..


    Seit ich Axolotl halte, teste ich regelmäßig - wobei ich grundsätzlich auch nur die Stäbchen - Tests verwende.

    Die Hardcore - Axolotl - Szene bezeichnet Stäbchen-Tests übrigens als Ratetests, weil sie angeblich ungenau wären.

    Mir ist das egal, für mich erfüllen die Teststäbchen durchaus ihren Zweck.


    Ich besitze u.a. auch ein Glasthermometer, aber mir ist die Handhabung zu umständlich und bei Axolotln ist die regelmäßige Temperatur - Kontrolle einfach wichtig. Deshalb bin ich auf Fluval umgestiegen.


    Als ich noch Fische hielt, habe ich teilweise auch auf Thermometer verzichtet. Aber auch da kommt es sicherlich auf die Arten und deren Bedürfnisse an.


    Bei einem massiven Algenproblem würde ich allerdings auf jeden Fall regelmäßig die Temperatur und die Wasserwerte kontrollieren, schon um Ursachenforschung zu betreiben.

    hawksoft


    Du nimmst Wasser mit in die Zoohandlung? Das ist aber äußerst ungewöhnlich... :/


    Normalerweise kauft man Stäbchen- oder Tröpfchentests im Handel und führt dann die Tests daheim durch.

    Ist auch kein Hexenwerk, kann eigentlich Jeder :)


    Was Du dringend auch brauchst, ist aber ein anständiges Thermometer.

    Ich nutze ein Thermometer von Fluval - es zeigt die Wassertemperatur und zusätzlich auch die Außentemperatur an.


    Das Du ein Juwel Aquarium übernommen hast, habe ich mir schon gedacht evilgrin Nur Juwel bringt seine Innenfilter fest im Aquarium an.

    Die meisten Aquarianer reißen irgendwann die Juwel - Innenfilter raus und steigen auf andere Filtervarianten um.

    w4tel


    Natürlich ist es ein Vollglasbecken, die meisten Aquarien waren so und meistens hat man sie direkt beim Glaser gekauft oder bestellt.


    Selbst mein Mehrschweinchen -"Käfig" war ein Qualitätsprodukt vom Glaser und absolut wasserdicht.


    Und Vollglasbecken kann man noch heute in verschiedenen Größen kaufen u.a. bei Hornbach von der Firma Marina.


    Mein ehemaliges Kinderbecken dient derzeit als Axolotl - Kinderstube, war aber auch kurzzeitig/übergangsweise mal eine Nager-Wohnstätte. gamer


    Kobold Paula


    Über viel oder mehr Schwimm- oder Lauffläche freut sich jeder Wasserbewohner, aber natürlich hat das auch immer mit der Größe der Tiere und des Besatzes des Aquariums zu tun


    Axolotl z. Bsp. brauchen auch Aquarien ab 80 cm Kantenlänge aufwärts, aber Jungtiere kommen durchaus auch mit einem kleineren Becken aus, vorallem wenn sie allein oder zu zweit gehalten werden.


    Ich denke, daß Dir unsere Fischexperten schon die richtigen Fische für Dein Aquarium empfehlen und Dich da auch umfassend beraten werden.