Beiträge von Malte I.

    Hallo,


    Ich bin normalerweise dafür, Sachen nicht gleich wegzuwerfen und grade bei teureren Becken verstehe ich die Diskussion zu gut. Aber wir reden hier von einem Becken, dass je nach Hersteller und Verarbeitung schon ab 20€ erhältlich ist. Und selbst wenn man eins für 5O€ nehmen würde, wäre mir es mir das Wert in Vergleich zu dem Stress und Kummer, den ein auslaufendes Becken auch ohne nennenswerten Wasserschaden erzeugen würde.

    Hallo Perdix,


    Zur Dünngung habe ich Lehmkugeln und Masterline-Rootcaps in den Kies eingesetzt. Des Weiteren dünge ich sparsam Eisendünger (1,5ml/Tag) und Volldünger (1ml/Tag). Eine C02-Anlage habe ich nicht.

    Falsche Düngung kann die Ursache sein. Ich habe mir zweimal meine Cryptocoryne kaputt gemacht, indem ich den falschen Bodedünger verwendet habe. Einmal mit Lehmkugeln, einmal mit einem Standardbodendünger. Die Lehmkugeln habe ich wieder entfernt. Interessanterweise wachsen dort die Cryptocoryne immer noch schlechter als in Teilen, wo ich keine Lehmkugeln eingesetzt hatte.

    Jetzt dünge ich nur mit speziellem Cryptocorynendünger und sie wachsen super. In Blumentöpfen, in nur 1cm Sandboden und sogar im Becken mit Neolamprologus multifasciatus, die graben wie die Maulwürfe.

    Hallo Markus,


    Ja, der aus dem Tanganjikaforum.


    Ich denke auch, das megalania keine Hybriden per se sind. Ob das Orange bei den Weibchen nur am Futter lag, kann ich nicht sagen. Aber die Männchen hatten oft weniger schwarz/dunkel blau als ich es von einem saulosi erwarten würde. Vermutlich durch Selektion erzeugt oder zumindest in Kauf genommen.

    Vielleicht kam das oben nicht richtig rüber.


    Die Tiere auf dem Foto vom OP haben aber bei den Männchen eine nicht saulosi typische Färbung. Von daher meine Annahme, dass es Hybriden sind (zu P. interruptus passt die Zeichnung auch nicht richtig).

    Die gezeigten Tiere sind Hybriden.

    Ursprünglich dafür bekannt geworden, dass die Weibchen sehr orange sind, gibt es die mittlerweile in diversen "Qualitäten" der als Zuchtform vermarkteten Coral megalania. Wobei die Männchen immer mehr oder weniger nach saulosi aussehen sollten. Trotzdem gab es schon immer Vorwürfe der Hybridisierung.


    Deine Tiere zeigen aber, wie Markus schon geschrieben hat, klar Merkmale einer anderen Art. Da wird also nicht nur eine dubiose Zuchtform drin stecken, sondern auch mehrere Arten.

    Hallo Frank,


    Es gibt diverse Produkte wo sich der Kohlenhydratanteil bei ca 30% oder sogar darunter befindet.

    Bei Futtertabletten ist das allerdings aufgrund der Konsistenz schwierig, da eine gewisse Menge Kohlenhydrate hier als Matrix eigentlich unumgänglich sind. Aber unter 40 % kommt man schon mit Tabletten aus dem Standardsortiment, sei das nun Tropical, Sera oder andere. Aber auch diese würde ich nicht als Hauptfutter verwenden, sondern auf Granulate mit weniger Kohlenhydraten setzen, wenn es denn kein Frost oder Lebendfutter sein soll.


    Es gibt seit kurzem Fischfutter von Arka, das zumindest auf dem Papier sehr gut abschneidet, was die Kohlenhydrate angeht. Die bieten auch Tabletten mit nur 22% Kohlenhydraten an. Dazu habe ich aber noch keine persönliche Erfahrung. Bzw ich teste gerade deren Granulat.

    Hallo,


    Die genannten Produkte sind alle extrem kohlenhydrathaltig und von daher zur regelmäßigen Fütterung eher ungeeignet. Futter mit mehr als 30% Kohlenhydrate sollte man nicht zu oft füttern, da diese vom Fisch als weißes Fett gespeichert werden, das je nach Art nur schlecht bis gar wieder abgebaut werden kann. Die Folgen sind Organverfettung etc.


    Grüße Malte

    Hallo,

    es schwierig zu erkennen, aber mein erster Gedanke war auch Lernaea.

    Bei größeren Fischen würde ich die mit der Pinzette abzupfen. Bei deinem Guppy ist fraglich ob das geht, da das Gewebe schon sehr entzündet aussieht. Ich würde mir da tatsächlich nicht allzu viele Hoffnungen machen, dass der noch zu retten ist.

    Das liest sich nicht gut.

    Nur ohne weitere Informationen wirst du das auch nicht sinnvoll behandeln können.

    Hast du die Möglichkeit den Kot, sofern er noch welchen absetzt, unter Mikroskop zu betrachten? Z.b. Fredskopfwürmer kann man auch als Laie mit ein wenig Recherche erkennen.

    Hallo Alex,


    Ein bisschen Theorie zum dem "Salz könnte helfen": Bauchwassersucht ist ein Symptom, das bei diversen Krankheiten auftreten kann. Es bedeutet letztendlich, dass der Fisch seinen Wasserhaushalt nicht mehr ausreichend regulieren kann. In den meisten Fällen weil die Niere nicht mehr richtig arbeitet. Er läuft überspitzt ausgedrückt voll Wasser.


    Durch das Aufsalzen rückt der Salzgehalt im Wasser näher in Richtung des Salzgehalts im Körper, oder wird sogar größer als dieser. Dadurch wird der Osmotische Druck auf den Fisch reduziert. Der Organismus muss also weniger arbeiten um den Wasserhaushalt stabil zu halten. Der Organismus wird entlastet und hat mehr Energie sich mit dem eigentlichen Problem zu befassen. In manchen Fällen reicht das aus um den Fisch wieder gesunden zu lassen.

    Hallo Manu,


    Mit Schneckenbrütern habe ich es nicht probiert. Ich hatte zu der Zeit keine. Ich kann mir aber vorstellen, dass es bei entsprechender Strukturierung des Becken funktionieren könnte. Mit anderen Höhlenbewohnern geht es, solange diese nicht zu ähnlich sind, und sich zu behaupten wissen. Ich wäre mit Julidochromis vorsichtig, da die Stressfärbung der buescheri denen schon relativ ähnlich sieht und diese auch sehr ähnliche Höhlen benutzen. In einem großen, gut strukturierten Becken könnte es aber evt funktionieren.


    Hier ein N. buescheri Kachese beim rumstänkern mit T. dhonti.

    Zwischenablage05 - Kopie_042153.jpg

    Hallo Fango,


    Da ich mich für eine Weile mit diesen tollen Tieren beschäftigt habe, ein paar Anmerkungen zu den N. buescheri bzw dem Aquarium:

    Im Handel uns als Nachzuchten wird z.Zt. lediglich "Neolamprologus buescheri Kamakonde "Zaire Gold" und Neolamprologus buescheri Kamakonde "Black" angeboten.

    Da zeigt sich Mal wieder, dass Handelsnamen nur Schall und Rauch sind. Es handelt sich bei Zaire Gold Kamakonde um die gleichen Tiere wie bei Kamakonde Black. Das Gold bezieht sich auf die Körperfarbe, das black auf den hohen Schwarzanteil in den Flossen.


    Für Neolamprologus buescheri ist halt extrem wichtig [...] dass Landmarken zur Revierabgrenzung vorhanden sind.

    Wie Manu schon schrieb, braucht es nicht nur Verstecke, sondern auch Reviergrenzen. Diese sind aber in deinem Aufbau so gut wie nicht vorhanden. Es fehlen die genannten Landmarken. Der langgestreckte Aufbau, der mehr oder weniger durchgehend durch Höhlen und Spalten verbunden ist, bietet langfristig nur ein Revier für nur ein Männchen und 2 bis vielleicht maximal 3 Weibchen. Was kein Problem sein muss - man kann ja auch an einem Pärchen oder Trio viel Freude haben.

    Solltest du aber mehr Tiere dauerhaft halten wollen, würde es Sinn machen, den Aufbau in mehrere kleinere, aber höhere und weniger durchlöcherte Aufbauten zu teilen.


    Eine potentielle Bruthöhle nah an einer (Seiten)Scheibe kann sehr von Vorteil sein, wenn man die interesannte Brutpflege beobachten möchte. Bisher sind sind N. buescheri die einzigen Cichliden, bei denen ich eine 100% Erfolgsquote bei der Aufzucht beobachten konnte. Also aus jedem einzelnen Ei eines Geleges wurde auch ein gesunder Jungfisch.

    Hallo,


    Wie groß ist das vermutete Männchen?

    Die Jungtiere sind blau wie die Weibchen und färben sich mit der einsetzenden Geschlechtsreife und abhängig ihres Rangs zu gelb um.

    Auf dem Foto nicht gut zu erkennen, aber über der Afterflosse lässt sich evt etwas gelb erahnen.

    Hier müsstest du mal mit den anderen Tieren vergleichen, ob es da einen Unterschied gibt. Ansonsten hilft nur 1-2 Monate warten und hoffen, dass sich das Tier umfärbt. Solange es nicht unterdrückt wird, sollte das nicht zu lange dauern.


    Der Eifleck sagt nichts aus, da der auch bei Weibchen auftreten kann.

    Hallo,


    Woran die gestorben sind, kann man nicht (mehr) sagen. Die Bäuche sind leer, weil die Weichteile am leichtesten zu fressen sind. Die Amanogarnelen und Schnecken werden sich an den toten oder zumindest stark geschwächten Guppys gütlich getan haben.

    Schön, dass es besser wird!

    Ob die Huminstoffe die Konzentration der Bakterien wirklich reduziert hat, wird niemand genau sagen können. Da spielen zu viele Unbekannte (Keimdichte, Art der Erreger, Konzentration und Wirksamkeit der Huminstoffe und vieles mehr) mit rein. Auch weiß man nicht wie viel Arbeit das Immunsystem geleistet hat. Die Wasserwechsel werden ebenfalls eine Rolle gespielt haben.