Beiträge von Sinclair

    Janine: Du hast vollkommen recht. Ich meinte die Blister mit den 30 Würfeln.

    @Frank: Natürlich würden die Fische auch 5-6 Futterwürfel schaffen, keine Frage. Ich muss aber dazu sagen, dass ich meist erst füttere, wenn das Licht im Becken aus ist. Die Flösselaale sind dermaßen langsam am Futter, dass sie sonst nix abkriegen würden und alle anderen wären immer kugelrund. Die sind nur schnell, wenn es lebende Würmer gibt.

    Zur Futtermenge von Undine: Es hängt ja auch davon ab, was man füttert. Trockenfutter hat eine weit höhere Energiedichte als beispielsweise weiße Mülas.

    Ich füttere überhaupt kein Trockenfutter, auch, weil meine Fische das nicht fressen. Außer den Makropoden, die vertilgen alles.

    Um mal ein Beispiel zu geben: Ich füttere beispielsweise 2 Würfel gefrorene Mückenlarven für vier Flösselaale, sechs Stachelaale, fünf Makropoden, fünf Betta rubra, im Schnitt alle zwei Tage. Aber auch mal nur zweimal die Woche.

    Wenn ich Lebendfutter habe, kriegen sie etwas größere Portionen.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass die Fische Hunger leiden.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sich Niedersachsen als ehemaliges Torfabbaugebiet großen Stils verpflichtet hat, die Moore besonders zu schützen. Ich meine, auch mal von einer Selbstverpflichtung der hiesigen Baumärkte gehört zu haben.

    Mintika: Bei uns in Baumärkten und Gartencentern ist alles torffrei. Es gibt nur noch Ersatzstoffe, also Kokosfasern oder Baumrinde. Ich habe im Vorfeld einige abgeklappert und war auch erstaunt. Die einzige Erde mit Torfbeimischung ist Teicherde, und das hat nun gar nicht funktioniert.

    Maulwurferde hatte ich auch gelesen, aber wir haben im Garten zurzeit keine Maulwürfe. Und woanders wollte ich keine Erde holen, weil bei uns viel Landwirtschaft ist und ich nicht weiß, was da alles im Boden ist.

    Langeweile hatte ich gar nicht, ich war eher neugierig.

    Neues von meinem Walstedt-Becken: Ich musste das Experiment abbrechen, da sich im Becken ein brauner Schleim und lange braune Fäden ausgebreitet haben.

    Algen waren das nicht, sondern wohl ein massiver Bakterienbefall. Die habe ich ein paarmal entfernt, aber am nächsten Tag war der Schleim wieder da. Um die Pflanzen zu retten, habe ich den Versuch beendet.

    Also habe ich am Montag alles ausgeräumt, und die Erde rausgeschmissen. Da hat wohl irgendwas angefangen zu gammeln, nach dem Geruch zu urteilen.

    Glücklicherweise hatten sich Erde und Kies nicht vermischt, sodass ich den Kies nur etwas ausspülen musste. Mit einer Katzenkloschaufel kriegt man den Bodengrund übrigens gut aus dem Becken.

    Die Pflanzen musste ich natürlich gründlich reinigen und den Schleim entfernen.

    Alle Scheiben habe ich mit einer schwachen Mischung aus Wasser und Zitronensäure gereinigt, das ging gut.

    Dann habe ich das Becken wieder eingerichtet.

    Ich vermute, dass ich die falsche Erde genommen habe. Ich wollte ursprünglich eine Mischung aus nährstoffarmer Erde und Torf nehmen, aber Torf ist bei uns gar nicht mehr zu kriegen. Was ja im Grunde gut ist, um die Moore zu schützen. Ich habe dann Anzuchterde und Teicherde gemischt, und das hat irgendwie nicht funktioniert.

    Ich bereue mein Experiment nicht. Außer der Arbeit ist ja kein Schaden entstanden. Ich glaube auch, dass ein Walstedt-Becken funktioniert, wenn man die richtige Erde nimmt und auch sonst die meisten Parameter stimmen. Das war aber bei mir nicht der Fall.

    In einem kleinen Becken würde ich es vielleicht nochmal probieren. Irgendwann.

    Dort, wo Biotope massiv zerstört werden oder der Klimawandel sie bedroht, können manche Arten nur überleben, wenn sie von Aquarianern nachgezüchtet werden. Insofern ist der Verzicht auf Wildfänge auch nicht immer die Lösung. Ich spreche hier aber ausdrücklich vom Süßwasser. Von der Meeresaquaristik habe ich keine Ahnung und kann mir auch kein Urteil erlauben. Selbst manche Channa-Arten sind in ihrem natürlichen Habitat bereits gefährdet. Und das liegt nicht daran, dass sie massenhaft für die Aquaristik gefangen werden.

    So, Zeit für ein kurzes Update. Auf einem Anubia-Blatt ist eine Rotalge aufgetaucht, die ungefähr die Größe eines Ein-Euro-Stücks hat. Darüber freue ich mich sogar, denn in dem Becken hatte ich vor Jahren schonmal eine Rotalge, die dann aber nach einer Umgestaltung einging.

    Außerdem sind an manchen Pflanzen Bakterien aufgetaucht, die längere Fäden bilden. Kann man ohne Probleme mit einem Hölzchen aufrollen und entfernen. Muss man aber nicht, weil die auch von alleine verschwinden. Garnelen fressen die auch gerne, leider habe ich keine Garnelen mehr.

    Ansonsten alles gut. Die Pflanzen wachsen langsam aber stetig, ich hoffe, das bleibt so.

    Gestern Abend haben sich meine Betta rubra zweimal gepaart. Der Knoten hat jeweils etwa eine Minute gedauert. Ob dabei eine Befruchtung stattgefunden hat und das Männchen Eier aufgenommen hat, konnte ich leider nicht sehen. Dann ist das zweite Männchen gekommen und hat die romantische Stimmung gestört.

    Für ein Beweisfoto war ich leider nicht schnell genug.

    Zumindest Vitamine vertragen keine Hitze, ob auch andere Zusatzstoffe davon kaputtgehen, weiß ich nicht.

    Ich würde es nicht verfüttern, weil ich wegen dem Plastik kein gutes Gefühl hätte. Aber das ist eher Bauchgefühl.

    w4tel: Wie stark? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Ich habe die Fluval Aquasky LED mit 27 Watt, aber die Lichtstärke nicht voll aufgedreht, vielleicht 70-80 Prozent. Beleuchtungszeit aktuell sind 12 Stunden.

    Ich beleuchte das Becken sonst weniger, weil die Schlangenköpfe es lieber duster wollen. Die sind aber gerade in der Winterruhe. Ich beleuchte das Becken aktuell etwas mehr, damit die Pflanzen besser anwachsen.

    Wassermonster: Meine beiden anderen Becken betreibe ich mit Altwasser, Probleme mit Algen habe ich noch nicht gehabt. Gerade bei Altwasser hat sich ja in der Regel ein Gleichgewicht eingependelt.