Beiträge von Sinclair

    Kurzes Update: Die Aale haben sich gut eingelebt und kommen zum Fressen auch schon raus. Alle machen einen gesunden Eindruck und sind wohlgenährt. Überhaupt sind sie inzwischen auch bei Licht im Becken zu sehen. Der Größte (ca. 15 cm) lebt allerdings eher versteckt, um ihn mal in voller Schönheit zu sehen, muss ich im Dunkeln mit einer schwachen Taschenlampe ins Becken leuchten. Dann haut er allerdings auch sofort wieder ab unter seine Lieblingswurzel.

    Bevorzugtes Futter sind Mückenlarven und Würmer, auch gefrorene Gammarus, Artemia und Lobstereier haben sie schon gefressen.

    Ich bin immer noch begeistert von den Tieren.

    Mittlerweile hat sich die Situation entspannt. Die Aale sind zumindest in der Dämmerung und Dunkelheit deutlich präsenter als anfangs. Seit ich sie mit lebenden Tubifex verwöhne, fressen sie auch schneller. Gestern Abend waren sogar alle fünf Tiere am Büfett. Ich bin immer noch begeistert von dem teilweise witzigen Verhalten. Heute beim Wasserwechsel und Pflanzenausdünnen hat ein Aal oben unter der Wasseroberfläche aus einer Vallisnerie rausgeguckt und beobachtet, was ich da so mache. Zu den anderen Fischen sind sie übrigens bisher absolut friedlich.

    Kurioserweise kommen jetzt auch die L66 viel mehr raus als vorher. Seit die Aale im Becken sind, hängen fast immer einer oder zwei an der Scheibe oder auf einer Wurzel.

    Grüße

    Andreas

    Hast recht, das muss ich ausprobieren. Durch einen normalen Hals werden die Labyrinther passen, ich habe aber eine Flasche, die müsste enger sein. Sonst muss ich die Aale schnell zähmen und aus der Hand füttern:D

    Moin zusammen,

    hab zum ersten Mal bei Aquarium Lutter gekauft (fünf Stachelaale) und kann nur Gutes berichten. Netter telefonischer Kontakt, alle Verabredungen wurden genau eingehalten, also alles gut. Bei der Art hatten sie sich vertan und zunächst Zebras angekündigt, es waren aber Gürtel. Das wurde zeitnah telefonisch richtiggestellt. Vor dem Kauf bekommt man ein schriftliches Angebot per Mail. Das ist auch nicht selbstverständlich.

    Der Versand per Overnight-Spedition kostet mittlerweile 29 Euro.

    Grüße

    Andreas

    Interessante Idee, aber nicht von mir. Hab ich im Internet gesehen.

    Mittlerweile kommen die Aale aber schon etwas mehr raus und haben auch gefressen, ich warte noch etwas ab, wie es sich entwickelt.

    Das Verhalten der Tiere ist wirklich interessant. Obwohl sie ziemlich versteckt leben, hab ich das Gefühl, dass sie alles mitkriegen.

    Manchmal stehen sie wie eine Kobra aufrecht vor der Scheibe und beobachten, was vor dem Becken passiert.


    Fotos von den kleinen Rackern findet ihr in der Gallerie, mehr war noch nicht drin.

    Moin,

    die Aale sind mittlerweile umgezogen, von den Welsröhren in halbe Kokosnüsse (zumindest einer streckt die Nase raus). Dafür ist einer von meinen fünf jungen L66, die ich nach dem Einzug auch nur einmal gesehen habe, anscheinend dauerhaft in eine der Röhren eingezogen.

    Eine Erkenntnis des gestrigen Abends: Makropoden fressen auch im Dunkeln schneller als die Aale jemals sein werden. Ein paar Reste werden sie nachts noch finden, aber wenn die Aale nicht deutlich offensiver werden, muss ich mir für eine gezielte Fütterung etwas anderes überlegen. Vielleicht eine Flasche, wo nur die Aale reinpassen. Ein paar Tage warte ich noch ab, die Gürtel müssen ja erstmal richtig ankommen.

    Grüße

    Andreas

    Danke fürs Daumendrücken.

    Ja, das ist ein echtes Problem, wenn man die Jungfische nicht loskriegt. Wenn man Glück hat, nimmt ein Händler oder Großhändler die Tiere. Dann muss man sie zumindest nicht kleckerweise verschicken, sondern im besten Fall alle auf einmal.

    Bei den bleheri habe ich zumindest den Eindruck, dass sie relativ selten angeboten werden und die Nachfrage nicht so schlecht ist.

    Schwarze Blattläuse haben wir seit Jahren nicht mehr im Garten. Die hellgrünen habe ich zweimal verfüttert, die Begeisterung war so mittel. Ameisenpuppen werden zumindest von den Channa und anderen Labyrinthern gerne genommen. Raupen haben wir jede Menge, aber die verfüttere ich nicht, denn manche Arten sind giftig. Außerdem sind mir Schmetterlinge im Garten lieber.

    Moin Marvin,

    doch, ich habe einen Heizer, allerdings ist der relativ schwach und nur da, um im Frühjahr Ausreißer nach unten zu vermeiden. Ist es noch kühl, füttere ich sowieso wenig. Die Temperatur steigt aber noch an, in schönen Sommern komme ich auf 26-27 Grad im Becken. Hängt davon ab, wie viel Sonne ich ins Wohnzimmer lasse. Im vergangenen eher regnerischen Sommer waren es immerhin 24-25 Grad.

    Hätte ich schon ein Pärchen und wollte die Fortpflanzung forcieren, würde ich einen stärkeren Heizer reinhängen. Im Moment will ich in Ruhe die Pärchenbildung abwarten, wenn es erst im nächsten Jahr soweit ist, umso besser. Ich befürchte aber, dass ich früher trennen muss, denn mit steigenden Temperaturen ist doch eine zunehmende Streitlust zu merken, glücklicherweise aber noch im Rahmen.

    Wieviel Jungfische hast du eigentlich noch?

    Orientalis hast du auch, oder?

    Viele Grüße

    Andreas

    Danke Mirko.

    Foto hab ich auf dem Schirm. Bisher war mir leider noch kein freier Blick auf die Aale vergönnt. Gefressen haben sie gestern Abend schon ein bisschen, aber sie sind echt langsam. Da die Makropoden Fressmaschinen sind, werde ich die Aale wohl im Dunkeln füttern.

    VG Andreas

    Kurzes Update: Die Rasselbande ist immer noch vollzählig, das sechste Tier ist mittlerweile auch ständig präsent. In Sachen Paarfindung tut sich noch nichts. Ich würde sagen, dass alle nach der Winterruhe etwas zugelegt haben, die beiden Männchen dürften 14-15 Zentimeter haben.

    Gestern haben sich zwei Weibchen (?) gebissen, das volle Programm mit Maulzerren etc. Die Unterlegene hat aber schnell das Feld geräumt.

    Temperatur ist aktuell 21-22 Grad.

    Grüße

    Andreas

    Moin zusammen,

    so, die fünf bestellten Gürtelstachelaale sind per Overnight-Express heute Morgen bei mir eingetroffen. Wie vom Händler angekündigt, misst das größte Tier etwa 15 Zentimeter. Viel kann ich noch nicht sagen, weil sie sich gleich in zwei Welsröhren gezwängt haben, die ich zu diesem Zweck ins Becken gesetzt habe. Deshalb gibt's auch noch kein Foto. Gesellig scheinen sie auf jeden Fall zu sein. Fortsetzung folgt.

    Grüße

    Andreas

    In meinem Becken mit aktuell sechs Channa bleheri verrichtet eine Art Diffusionsfilter seinen Dienst. Dafür habe ich einfach den eingebauten Innenfilter mit einer Schaumstoffmatte bestückt, an der das Wasser locker vorbeikann. Für ein bisschen Bewegung sorgt ein Eccoflow 600 auf kleinster Stufe, das Becken hat etwa 350 Liter. Früher hatte ich in dem Becken ziemlichen Algenwuchs, heute kaum noch. Selbst die Scheiben putze ich vielleicht einmal im Monat. Allerdings habe ich wenig Besatz, keine Futterreste, üppigen Pflanzenwuchs und viel Mulm. Gedüngt wird übrigens nicht, nur Mikronährstoffe kippe ich ab und zu rein. Gereinigt habe ich die Matte noch nicht.

    Das Becken habe ich auch eine Zeitlang ohne Filter betrieben, war auch kein Problem.

    Der Sinn einer reduzierten Filterung ist ja, weniger Nährstoffe zu entfernen und die Biofilme aus dem Filter ins Becken zu verlagern. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, aber es muss auch zum Besatz passen.

    Kleine Änderung: Der Händler hat sich vertan, es sind keine Zebras, sondern Gürtel, also M. circumcinctus. Die sind wohl mit 20 cm etwas größer, macht aber nix.

    Moin zusammen,

    jetzt bin ich doch schwach geworden. Nächste Woche ziehen fünf junge Zebra-Stachelaale (Macrognathus zebrinus) im Gemeinschaftsbecken ein. Es handelt sich laut Aquarium Lutter um europäische Nachzuchten aus Tschechien. Ob die Zucht hormonell gepusht wurde, konnte er mir nicht sagen. Ich habe gelesen, dass mit Hormonen gezüchtete Aale mitunter schlecht wachsen und insgesamt anfälliger sind.

    Jedenfalls sollen die Tiere etwa acht Zentimeter groß sein, die Endgröße liegt wohl bei 15 Zentimetern.

    Ich bin jetzt schon gespannt und werde berichten.

    Grüße

    Andreas

    Ich kenne nur den Kanal Martins Fische. Von ihm habe ich ein paar Filme gesehen und finde angenehm, dass er nur seine eigenen Erfahrungen schildert, auch wenn etwas nicht klappt. Die meisten anderen, die ohne Ende Werbung drin haben, finde ich nervig. Aber das führt jetzt weg vom Thema bleheri.

    Moin,


    ich habe inzwischen nur noch Monstera in zwei Becken. In einem sind nur die Wurzeln im Wasser, der Rest über der Abdeckung. Die Wurzeln sind mittlerweile im Bodengrund angekommen. Im bleheri-Becken ist alles unter der Abdeckung, da hängen auch der Wurzelansatz und Teile der Stiele im Wasser. Die Wurzeln wachsen gut, ab und zu entwickelt sich auch ein neues Blatt. Die Pflanze hängt locker über der Beleuchtung.


    Grüße

    Andreas