Beiträge von Sinclair

    Moin Thomas,

    wenn du Channa halten willst, wirst du um ein Ausweichquartier wohl nicht herumkommen. Ich halte Channa und Polypterus delhezi (natürlich nicht in einem Becken) und erlebe die Flössler als deutlich weniger streitlustig, eigentlich sogar als friedfertig.

    Grüße

    Andreas

    Moin, Licht von 7 bis 22 Uhr finde ich etwas lang. Versuch mal, eine Mittagspause zu machen. 10-12 Stunden Licht am Tag reichen.

    Bei dem Microbe Bio CO2 ist natürlich kein CO2 drin, sondern "eine Mischung von nützlichen Bakterien und Huminstoffen". Das kann ja alles und nix sein, aber der Hersteller freut sich, wenn du das Zeug kaufst.

    Wachsen denn die Pflanzen?

    Grüße

    Andreas

    Moin, ich sehe auch keine Fadenalgen, könnten Cyanos sein. Aufgrund des Fotos aber schwer zu sagen.

    Ich würde die ganzen Mittelchen mal weglassen und das Licht reduzieren. Und dann erstmal keine Panik. Immer nur einen Faktor verändern, sonst blickt man am Ende gar nicht mehr durch. Die Algen chemisch zu bekämpfen, bringt meist nichts, weil sich die Ursache nicht ändert. Die kommen dann wieder.

    Grüße

    Andreas

    Hallo Tobi,

    bei Channa empfiehlt es sich, mit einer Gruppe von Jungtieren zu starten und den Bestand zu reduzieren, wenn sich ein Paar gebildet hat. Stewarti habe ich selbst noch nicht gehalten, aber die stehen in dem Ruf, ziemlich aggro zu sein. Wenn du vorher noch keine Channa hattest, würde ich dir zu einer etwas friedlicheren Art raten. Ich habe bleheri und andrao, wobei die andrao bei mir streitlustiger sind.

    Grüße

    Andreas

    Vor ewigen Zeiten habe ich Betta splendens gepflegt, ein Männchen und zwei Weibchen waren das, wenn ich das richtig erinnere. Es gab auch einen Forenbeitrag der IGL, in dem von einer problemlosen Haltung mehrerer Männchen in einem angemessen großen Becken berichtet wurde. Da war es wohl so, dass die Herren einmal eine Rangfolge ausgekämpft haben und gut.

    Kann mich dem nur anschließen. Leider hält sich hartnäckig der Mythos, dass man Hochzuchten in jeder kleinen Pfütze pflegen kann. Das Argument ist dann immer, dass die Tiere mit ihren langen Flossen sowieso kaum schwimmen können und man ihnen mit einem Minibecken in Einzelhaft einen Gefallen tut. Artgerecht ist das nicht.

    Gibt es überhaupt Fischarten, die man abgesehen von der Fortpflanzung nicht mit Artgenossen vergesellschaften kann? Mir fällt da spontan nix ein. Ich meine damit nicht unverträgliche Einzeltiere, die es sicher bei Cichliden oder Channa mitunter gibt.

    Danke euch für die Tipps. Ich lasse mich da gerne inspirieren, zumal selbst die Flösselaale die eine oder andere Wasserlinse nicht verschmähen, wenn sie ihnen bei der Jagd auf Lückenlarven ins Maul gerät.

    Moin zusammen,

    zu meinen L66 (der deutsche Name ist wohl Königstiger-Harnischwels) bin ich vor ein paar Jahren eher zufällig gekommen. Über Kleinanzeigen hatte ich damals Kontakt zu einem Typen, der Welsröhren aus Ton brennt. Die wollte ich als Versteck für meine Stachelaale. Vor Ort hat er mir dann erzählt, dass er Welse züchtet. Die L66 haben mir gefallen, also habe ich vier Jungtiere für kleines Geld mitgenommen. Später habe ich gesehen, dass sie im Handel ganz schön teuer sind.

    Anfangs lebten sie sehr versteckt und kamen nur im Dunkeln aus ihren Verstecken. Mittlerweile wuseln sie ganz entspannt durchs Becken. Beim Füttern sind sie eigentlich immer am Start und kriegen auch ihren Teil ab. Die Welse sind echte Stoiker, vom Gewusel der Stachel- und Flösselaale lassen sie sich kaum beeindrucken.

    Sie fressen hauptsächlich Lebend- und Frostfutter, manchmal machen sie Löcher in die Pflanzen. Anubias mögen sie am liebsten. Fertigfutter verfüttere ich gar nicht.

    Ein paar Mal habe ich versucht, sie mit Gurke oder Salat zu füttern, das mochten sie aber nicht.

    Die Zucht ist wohl nicht so einfach, da in meinem Becken sonst aber nur Räuber sitzen, würde eh kein Nachwuchs hochkommen.

    Fotos habe ich in die Galerie gestellt, wen es interessiert.

    Grüße

    Andreas

    Moin Frank,

    Fotos kann ich zwar machen, darauf wirst du aber nix erkennen können. Die Kleinen halten sich fast durchweg im Dickicht und in den Wurzeln der Wasserlinsen auf.

    Wenn sie größer sind, hat das mehr Sinn.

    Mittlerweile hab ich noch ein paar ganz kleine entdeckt.

    Grüße

    Andreas

    Mein rubra-Männchen hatte im November und Dezember schon ein paarmal gebrütet, daraus ist aber nichts geworden. Heute habe ich aber immerhin zwei kleine Fische entdeckt, sie sind etwa 4-5 Millimeter groß. Der Nachwuchs hält sich vor allem in den Wurzeln der Wasserlinsen auf und ist nicht leicht zu finden. Mal sehen, ob es noch mehr werden. Wenn sich der Bestand erhält, bin ich zufrieden.

    Moin,

    Killis schwimmen bei mir immer etwas unterhalb des Radars. Ich glaube, das liegt auch an der geringen Lebenserwartung vieler Arten.

    Vor ewigen Zeiten hatte ich mal Kap Lopez in einem kleinen Artbecken. Das waren schöne Fische, die mir ansonsten aber nicht bleibend in Erinnerung geblieben sind.

    Grundsätzlich finde ich Killis aber interessant. Berichtet gerne weiter.

    Gruß

    Andreas

    Moin Dirk,


    weiße Mülas habe ich schon 10-12 Tage im Kühlschrank gehabt. Ich spüle die dann in einem Sieb aus, wenn sie sich danach noch bewegen, kann man sie auch noch verfüttern. Bei Glanzwürmern und Tubifex ist die Dauer noch länger (bei täglichem Wasserwechsel). Artemia verfüttere ich gleich am ersten Tag, die halten nicht lange.


    Grüße

    Andreas