Beiträge von cheraxfan

    Basaltsplit oder die feine Form als Einkehrsand haben für mich den großen Nachteil das sie sehr schwer sind, ich hatte mal ein Becken mit 2 cm Einkehrsand als Bodengrund. Das Zeugs lag da unten drin wie ein Klotz, TDS und Nöppis kamen nicht rein, der Boden verschlammte zusehends und wurde dann ausgetauscht. Für Panzerwelse ist Basalt völlig ungeeignet da scharfkantig.

    Dieses Frühjahr ist schon seltsam und spät, normalerweise sehe ich auf den Wiesen rund um den Dafernersee ab Anfang März Wildgänse mit Jungen. Dieses Jahr habe ich die ersten vor 2 Wochen gesehen.

    Wie gesagt Garnelen sind keine Fische, von daher komme ich mit Artbecken ohne zusätzliche Quarantänemassnahmen aus. Bei Garnelen hat man es mehr mit Parasiten als mit Krankheiten zu tun. Die einzige echte Gefahr für Teile meines Bestandes wäre die Krebspest, ein paar Cheraxe habe ich noch. Alles was damit zu tun haben könnte, kommt mir nicht einmal ins Haus, geschweige denn in meine Anlage. Das ist nicht vergleichbar mit der Situation bei Fischen, da würde das was ich mache nicht reichen.

    War gerade in der DATZ oder Amazonas ein Artikel: Die neuen Fische werden mit den Bakterien nicht fertig, die Deine alten Fische ins Wasser ausscheiden. Es kann auch den umgekehrten Effekt geben, dass die Bakterien der neuen die alten dahinraffen. Dabei ist die Quelle der Neuankömmlinge egal.

    Diese Bakterienunverträglichkeit ist unter Guppy- und Garnelenzüchtern seit langem bekannt. Dabei sind alle beteiligten Tiere gesund bis sie zusammen kommen. In aller Regel handelt es sich um Darmbakterien derselben Art aber unterschiedlicher Stämme. Die Erkrankung und das Sterben können sehr schnell gehen, da ist dann ein ganzer Stamm Guppys in einer Woche weg. Wer das kennt wird nie neu erworbene Tiere zu bereits vorhandenen setzen. Alle Neuerwerbungen bekommen ein eigenes Becken, will man die Neuen und die Alten zusammen halten, muss man warten bis sich die Tiere an die neuen Bakterien gewöhnt haben.

    Ich kann mir durchaus vorstellen das dieses Phänomen auch bei anderen Fischen auftritt, leider bin ich inzwischen zu einseitig um da wirklich Einblick zu haben.

    Bei mir haben Honigguramis auch schon bei 20°C abgelaicht und der Nachwuchs hat dann problemlos 9°C im Balkonbecken überstanden.

    Vor Jahrzehnten hatte ich welche in einem kleinen Teich, 1 Tier wurde beim Abfischen übersehen und erst bemerkt als bereits eine dünne Eisschicht auf der Oberfläche war, dann wurde es natürlich rausgefangen. Die Honigguramis hatten keine Probleme mit Temp. unter 20°C, dafür wuchsen sie ordentlich, nie mehr hatte ich so große Honigguramis.

    1983 habe ich Betta smaragdina im natürlichen Habitat in Norostthailand gefangen, am einfachsten war es in den Löchern von Büffelhufen. Wer beherzt genug war konnte da einfach reingreifen und die Kampffische mit der Hand fangen. Dieses ganze Vorkommen war eine Büffelweide, natürlich auch mit größeren, tieferen Ponds in denen neben Bettas andere Labyrinther und auch Schlangenkopffische waren. Das Wasser in den Huflöchern war eher flüssiger Schlamm, das in den Ponds war klar aber so dunkel das man nur 20 cm tief sehen konnte.

    Cory's wühlen halt, das ihre Natur und das sollen sie auch. Am Anfang sind noch mehr Schwebeteilchen da, mit der Zeit wird sich der Filter die leichten Teilchen, die lange im Wasser schweben, holen bzw. sie werden vollends zersetzt, dann bleiben nur noch die übrig die schnell absinken und die nimmt man kaum wahr.

    GH 4,7

    KH 3,0

    pH 8,39

    Je nachdem was man halten will sieht das doch gar nicht schlecht aus. Der hohe ph ist typisch für Leitungswasser und künstlich erhöht um die Leitungen zu schonen. Bei KH 3°dh würde ich erst einmal schauen was das im Aq. ergibt, in meinen Becken liege ich bei KH3°dh um oder knapp über ph7, ohne weitere Maßnahme. Falls dann noch notwendig kann man den ph immer noch senken.

    Seemandelbaum gar nicht, nehme Herbstlaub (Eiche, Buche, Walnuss, Haselnuss, Feige usw.) Trockenfutter mische ich selbst, Lebendfutter gar nicht (ich habe nur Wirbellose), Frostfutter nur Cyclops, rote MüLa, selten Heimchen. Käufliches Futter nur GT-Life und GT Beta-Clucan.

    Handelsübliches Trockenfutter von Sera, JBL, Tetra usw. verwende ich gar nicht, bzw. wenn ich Proben habe, kommen die mit in meine Mischung

    Das Aufteilen auf verschiedene Becken ist immer sinnvoll, mir hat es den Hornfarn gerettet, der wuchs anfangs nur in 1 von 3 Becken . Eine weitere geliebte Methode sind die Miniableger die man irgendwo her kriegt, die werfe ich nur freischwimmend in ein Becken und harre der Dinge die da kommen, seltsamerweise klappt es mit sowenig meist besser als mit viel.

    So ist das mit den Pflanzen, Nixkraut ist mir zutiefst zuwider, es gelingt mir aber nicht es in meinem Bestand wirklich auszurotten :) Dafür habe ich überall Wasserlinsen (als Nitratverbraucher) und schöpfe sie mit Freude ab, :).

    Als Bodengrund halb Quarzkies in Schwarz 2-5mm und halb Soil 1 bis 3 mm, da bräuchte ich tipps oder Erfahrungsberichte ob Quarzkies gut ist oder nicht.

    Wie ist das gemeint, gemischt, nebeneinander oder übereinander? Eine Mischung aus Kies und Soil wird sich entmischen, der Kies unten der Soil oben, macht also keinen Sinn. Warum überhaupt Soil für diese Fische? Da würde ich einen Quarzkies nehmen in passender Körnung, sonst nichts.

    Fango van Schaijk ,zunächst einmal, ich kann mich an dieses Beckenmodell erinnern, ist ja auch schon was oder :). Was denkst Du, wieviel % der Haltbarkeit macht der Rahmen aus? Nun habe ich hier einen Aq-Schrank stehen, den ich gebraucht gekauft habe (3 x 140 x40 x40), die Verklebung erinnert mich an die 70er Jahre (durchsichtig) und so langsam mache ich mir Gedanken, der Vorteil dat Dingen ist abgeteilt und ich habe in jedem Teil einen anderen Wasserstand, wenn da was gleich wird, wird es erneuert. 8)

    Das könnte für mich interessant sein. :) Wirkt das Mittel speziell auf Würmer oder nur auf Fräskopfwürmer und Nematoden? Hintergrund ist folgender, in Wirbellosenbecken hat man immer eine recht ausgeprägte Begleitfauna, weil sie dort nicht gefressen wird. Wenn Planarien vorhanden sind werden sie in diesen Becken zur Plage. Bisher hat man da Panacur verwendet, leider tötet Panacur auch Schnecken und erbgutverändernde Einflüsse auf Garnelen werden auch vermutet. So sind wir halt stets auf der Suche und ich im speziellen schaue sowieso gerne über den Tellerrand. hi