Beiträge von cheraxfan

    Das die mit der Masche immer noch unterwegs sind, die gleichen Pflanzen wurden schon vor 30 Jahren fürs Aquarium angeboten und haben damals auch nicht gepasst.

    Gibt es denn zu Mosaikfafis auch solche Erkenntnisse?

    Von denen hätte ich ein junges Pärchen zur Hand.

    Das sind halt Südostasiaten, die sind schon deutlich näher am Äquator als Nordindien, Bangladesch, Myanmar usw. wo die kleinen Fadenfische zuhause sind. Für Mosaikfadenfische würde ich dauerhaft nicht unter 22° gehen.

    Zudem wird dem hier angesprochenen Zwergfadenfisch, Trichogaster lalius, beinahe schon in Stein gemeißelt der Ruf anhaften, er sei gar nicht für die (sommerliche) Freilandhaltung geeignet.

    Den hält man seit Jahrzehnten zu warm, wie auch den Honiggutami. Wenn man sich an Makropoden orientieren würde, würde es besser passen. In meinem allerersten Balkonteich hatte ich einen Honiggurami übersehen, bei 10° Wassertemp. ist er mir dann aufgefallen und war quietschfidel.

    Aber ich finde es trotzdem sicherer, sauberes Futter aus dem stationären Handel gleich vor Ort zu beziehen.

    Und wo hat es der Handel her? Das züchtbare wird gezüchtet, das andere wird gefangen. Wo ist der Unterschied zum selber züchten und selber fangen, das eigene ist frischer!

    Im allgemeinen überlässt man diese Frage den Goldfischen, die kennen den Unterschied besser. Richtige Geschlechtsunterschiede an den Flossen oder Farben gibt es nicht. In der richtigen Jahreszeit kann man geschlechtsreife Fische an der Körperform unterscheiden, Weibchen sind fülliger und runder, Männchen etwas schlanker. Wobei dies beim Goldfisch durch die verschiedenen Rassen/Körperformen noch erschwert wird. Im Grunde ist es aber kein Schaden wenn sich Goldfische im Teich nicht vermehren, so einfach wird man die nicht los.

    Im Zweifel hilft etwas eingeweichtes Laub (Walnuss grün, Buche braun usw.) als Dauerfutter, dass mit unter die Futterscheibe kommt.

    Das finde ich, ist ein guter Tipp, schließlich dürften die Grindals, wie auch die Enchyträen und Mikros, ursprünglich aus dem Kompost kommen. Danke dafür.

    Und auch, wenn noch Nauplien da sind/schlüpfen, nach zwei Tagen nach dem Schlupf entsorgen, dan nhaben die Nauplien auch keinen Nährwert mehr.

    Solange sie noch leben kann man sie schon verfüttern, es sind immer noch Ballaststoffe und Mineralien, ausserdem scheinen meine Jungsfische auch nicht zu wissen das die wertlos sind, gefressen werden sie trotzdem. Ob sie wirklich wertlos sind weiß doch eh keiner, das hat halt jemand mal geschrieben, wie so vieles.

    Es ist nicht ratsam Garnelen aus 2 verschiedenen Beständen zusammen zu setzen, da kann man fast sicher davon ausgehen das eine Bakterienunverträglichkeit besteht. Was dann bei der einen Art beginnt, setzt sich aufgrund höherer Keimdichte auch bei der anderen fort. Garnelen haben nur ein rudimentäres Immunsystem und können sich schlecht auf fremde Keime einstellen. In der Natur wird das über die Vermehrung geregelt, die Jungtiere sind angepasst. Im Aquarium herrschen dazu die falschen Bedingungen, es ist zu eng und das Wasser zu schlecht, die Vermehrung geht nicht schnell genug. Wie immer, das Gegenteil kann auch der Fall sein.

    Da gibt es noch Savannenholz/ Mopane, das erkennt man meist daran das es 2 verschiedene Seiten hat, eine glatte und gegenüber eine struktuierte die meist auch dunkler ist, das geht auch gleich unter. Es ist etwas umstritten wegen möglichen Metalleinlagerungen vom "Sandstrahlen". Fast ganz schwarz ist Eisenholz, auch sehr schwer und geht gleich unter.

    Hi,

    Im ersten Video bin ich der Meinung die Garnele hat den Neon tot gefunden, der Neon bewegt sich nicht und ist sogar ziemlich steif, er müsste zappeln. Garnelen und Krebse töten ihre Beute nicht aktiv, sondern halten sie fest und fangen an zu fressen. das sieht man sehr deutlich im 2. Video mit der Keilfleckbarbe. Wobei ich mich da frage , warum der Fisch nicht bei seinen Artgenossen im freien Wasser ist, sondern so orientierungslos, bodenlastig herumschwimmt. Bei der Keilfleckbarbe sieht man auch gut die Flossenschäden die eine Amano hinterlässt, sieht aus wie unkontrolliert abgefressen, Die Fraßspuren von Krebsen sind ähnlich, da aber die Krebse größer sind gelingt es selten einer Beute zu entkommen, deswegen sieht man sie seltener.

    Bei Macrobrachium sind mehrere Arten im Handel, davon sind die Ringelhandgarnelen (M. assamense/dayanum) und die asiat. Glasgarnelen (M. lanchesteri) durchaus in der Lage einen 5 cm Molly zu überwältigen.

    Aber hatte irgendwo gelesen, dass die wohl lieber einen Partner haben.

    Das ist gefährlicher Schmarrn. Krebse sind Einzelgänger, die sich außerhalb der Paarungszeit aus dem Weg gehen. In der aquaristischen Praxis sind mehr Krebse durch andere Krebse getötet worden als auf jede andere Art. Ich selbst habe 2-mal erlebt, wie Krebse andere Krebse bewusst töten, ohne sie zu fressen. Der eine Krebs war schon im Becken, den zweiten setzte ich dazu, da kam der erste in die Höhe, biss den zweiten vorne in den Kopf und der war tot. Ein anderes mal saß ein neu zu gesetzter Krebs, am nächsten Morgen,über Stunden am gleichen Platz, als ich genau nachschaute hatte er ein Loch oben am Kopf und war tot. Von denen die verstümmelt wurden und langsam gestorben sind oder bei lebendigem Leib aufgefressen wurden (Krebse töten ihr Futter nicht, sie halten es fest und fangen an zu fressen), fange ich gar nicht erst an. Im Grunde bleibt von 2 Krebsen die in einem Aquarium leben, immer nur einer übrig. Wer etwas anderes behauptet, hält sie nicht lange genug zusammen.

    Grundsätzlich würden die mich schon noch reizen. Nur sind die Fische mein Hobby, nicht deren Futter 😉

    Das ist ein guter Ansatz, ähnlich sehe ich es auch. Artemianauplien, Mikros und Enchyträen sind alles was ich bisher zur "Verfütterungsmenge" gebracht habe. Und die Wasserflöhe/MüLa aus dem Regenfass, wobei das im Freien ist und nicht so richtig zählt. Ausprobiert habe ich viel mehr, blos bis zum Verfüttern kam es nie oder höchsten einmal ein bisschen was.

    Was ich meinte ist,die letzten Jahrzehnte,während denen ich mich mit Axolotl beschäftige ,sind mir nie irgendwelche Berichte von Augenlosen Tieren,die in Deutschland und Umgebung in Privathand zur Welt kamen,bekannt geworden.

    Das ist bei solchen rezessiv vererbten Merkmalen nicht ungewöhnlich. Wie oft habe ich schon reine Stämme Garnelen gekauft, mit Garantie und PiPaPo, nach 2-3 Generationen Verpaarung unter sich, tauchen dann die versteckten Faben auf, die man nie, wirklich nie zur Zucht verwendet hatte. Es ist das Wesen des rezessiven Erbgangs, daß man den nie 100% unter Kontrolle hat und schon gar nicht dauerhaft verstecken kann. Vielleicht haben Deine Vorgänger in der Zucht die augenlosen Tiere einfach getötet und verschwiegen, sie würden ja sonst die normale Verwandschaft nicht mehr los.

    Mich würd ja brennend interessieren wie es in meine Copper gelangt ist bzw. woher sie stammen,da sie aber aus einer Beckenauflösung von jemandem stammen der verstorben war ist da aber nix mehr herauszufinden.

    Auf irgendeine Weise sind es wohl Nachkommen von Tieren , die ein Student in den 1970ern aus der Kolonie der Universtät von Indiana herausgeschmuggelt hat. Dort wurde dieses Gen 1969 entdeckt, steht alles im link. Im link wird auch dazu aufgerufen die Geschister und Eltern von augenlosen Tieren von der Fortpflanzung auszuschließen, um die Verbreitung dieses Gens zu verhindern. Dazu ist wohl jetzt zu spät.