Beiträge von cheraxfan

    Habt ihr Erfahrungen in vergleichbaren Szenario?


    Foto krieg ich nicht hochkant. Warum auch immer.

    Nicht mit genau dem Setup wie Du. Wenn diese Hecke hinter dem Becken Süden ist, hätte ich gar keine Bedenken. Im Gegenteil, ein schwarzer Behälter in direkter Mittagssonne heizt sich unglaublich auf, von daher ist dieser Schatten sogar gut. Beispiel gefällig, ein 20 l Kübel, isoliert, ohne Besatz, hatte im April bei 14° Lufttemp. und Vollsonne eine Wassertemperatur von 20°. Noch dazu ist der Himmel über dem Becken frei. Ob das so dann in der Praxis hinkommt wirst Du bald an den Wassertemp. sehen. Ich hatte eingegrabene 90 l Bütten auf der Westseite des Hauses, Sonne erst ab 14-15.00 Uhr, da musste ich oft schon um 16.00 einen Sonnenschirm drüber aufspannen, weil es sonst über 30° gegangen wäre.

    Zu den Bildern, das Problem habe ich mit Handyfotos auch manchmal, meine Lösung ist das Bild mit einem Standarbearbeitungsprogramm öffen, richtig hindrehen und speichern, dann kannst Du es ins Forum einfügen.

    Pardon! Denke immer, das meint das Gleiche 😬

    Es wird im Aquarium auf dasselbe hinauslaufen. Inzest sind Paarungen unter Verwandten 1. Grades, also Eltern und Geschwister und gerade bei der Geschwisterverpaarung sind wir Aquarianer ganz vorne mit dabei. Wenn es dann mal doch keine Geschwister sind, sind sie trotzdem sehr nahe verwandt, weil die Eltern Geschwister aus einer langen Reihe von Geschwisterverpaarungen waren.

    ch habe die Erfahrung gemacht das sich die Wurzeln im Lauf der Jahre langsam auflösen.

    Sicherlich einmal durch das abraspeln der Antennenwelse sowie durch Mikroorganismen die die Wurzel zersetzen. Auch kommt es nach meiner Meinung auf die Holzart an. Ich habe Wurzeln die zum Teil über 25 Jahre im Aquarium sind, die sind kleiner geworden und auch Teile abgegangen.

    Wenn dann der dicke Mangrovenknüppel, nach 15-20 Jahren im Aquarium noch so dünn wie ein Handy ist. Bambusröhren waren bei mir am schnellsten weg, die wurden von innen nach aussen gefressen. Haselnuss ist nach ein paar Jahren auch weg, bei der habe ich den Eindruck das Harnischwelse, Schnecken usw. immer die äussere Schicht abfressen. Als ich mal ein Stück Hasel, das schon jahrelang im Einsatz war und schon gut die Hälfte seiner Masse verloren hatte, direkt in ein anderes, neu einzulaufendes Becken gab, bildeten sich darauf immer noch dicke Bakterienbeläge. Das einzige Holz mit dem ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, war Mopani. Das ergab bei mir, auf lange Sicht toxische Becken, die nie ihr Potential erreichten und in denen nichts wirklich gedieh. Ausgrechnet das würde sich im Aquarium wahrscheinlich nur sehr langsam, über Jahrzehnte zersetzen.

    Den Geruch kenne ich, man bekommt automatisch ein schlechtes Gewissen. Weichere Hölzer duften mehr als härtere. Es ist immer so, die Becken laufen trotzdem oder gar deswegen, wer weiß das schon.

    Muss man sich bloß mal das hier ankucken!!!

    Ein schönes Beispiel was man nicht züchten sollte.

    Schleierflossen vererben meist dominant, z.B. beim Antennenwels. Verpaart man einen normalflossigen und einen schleierflossigen miteinander, ergibt das bereits in der F1 ~50% Schleierflosser. Diese Tiere haben nur einen Faktor für Schleierflossen und es sind "normale" Schleierflossen, der Fisch kann sich noch gut bewegen. Bei diesen dominaten Erbgängen gibt es meist keine doppelfaktorigen Tiere, da diese entweder tot oder gar nicht geboren werden. Beim Antennenwels und ich vermute noch bei ein paar anderen Arten, überleben die doppelfaktorigen Tiere und haben überlange Flossen und sind dadurch in der Bewegung behindert, der auf dem Bild ist so einer. Wenn man also langflossige Fische züchten will, sollte man nie Langflossig x Langflossig verpaaren. Dies betrifft eine Mutation bei der alle Flossen verlängert sind. Es gibt bei Fischen verschiedene "Langflossige Erbgänge", die z.B. auch einzelne Flossen betreffen können.

    Was sind denn das für Zwergkrebse, CPO? Meiner Meinung nach ist es Fluchtverhalten. Wenn eine Garnele nahe der Wasseroberfläche sitzt und dann einen Fluchtsprung durch Einklappen des Schwanzes macht, kann es passieren das sie aus dem Becken springt, die Glasscheiben und die Ecken können wie Leitplanken wirken. Mit diesem Fluchtsprung kommen sie unter Wasser leicht 20 cm weit, wie weit sie dann nur bei Luftwiderstand kommen kann man sich vorstellen, da kommt schnell 1 m zusammen

    Garnelen gehen auch sonst aus dem Wasser, meine Crystal Red weiden Algen an der Deckscheibe ab, dazu laufen sie am HMF hoch. Tangerine Tiger habe ich schon in einer Schlange über den HMF laufen gesehen, das hinten dasselbe Wasser ist wie vorne wissen sie ja nicht. Trotz all diesem Rumgelaufe finde ich nur sehr selten eine vertrocknete Garnele, dabei bleiben sie im Becken.

    Wie wird Dein Becken gefiltert, ist da ein Luftheber im Spiel? Dann könntest Du das Becken getrost komplett abdecken. Ansonsten garnelendicht muß ja nicht luftdicht sein.


    PS. Möglicherweise weiden die Garnelen nachts die Wasserkante an den Scheiben ab, wenn sie da von einem Krebs gestört werden, ist oben keine Abdeckung. Vielleicht hilft es schon wenn Du dafür sorgst das die Garnelen an der Wasserkante nichts finden.

    Ganz so einfach ist es nicht, das man generell sagen könnte, Mixe leben länger als Zuchtformen. Fangen wir an mit, welche MIxe und welche Zuchtformen. Wenn ich 2 ungesunde Zuchtfdormen verpaare habe ich nicht automatisch was gesünderes, es kann auch das Gegenteil sein, oft sieht man diese Nachkommen halt nicht, weil sie nicht lebensfähig sind. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Reinheit der Blutslinie und dem Lebensalter, über die genetische Vielfalt im Genom der einzelnen Tiere. Reinzuchten sind in der Regel genetisch ziemlich arm, was ihnen die Anpassung an verschiedene Bedingungen erschwert. Da haben Mixe deutliche Vorteile, sie sind genetisch reicher, haben damit auch eine bessere Immunabwehr und sind letztendlich anpassungsfähiger. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht es oft so aus, das Reinzuchten von Züchtern kommen, die zwar rentabel sein müssen, aber trotzdem ihre Fische gut aufziehen. Mixe kommen von Privatleuten und da ist die "liebevolle" Aufzucht oft mehr schlecht als recht und die Fische erreichen nie ihr volles Potential bei Größe, Farben, Lebensalter.

    Du musst Dir nur LED´s, wieder in den Lichtfarben zulegen, die deine Leuchtstoffröhren hatten. Ich habe no Name LED und bin zufrieden damit. Für die Pflanzen die ich habe langen sie. Das Licht sieht auch genau so wie vorher aus.

    Dabei entspricht die Lichtfarbe 865 Tageslicht den LED mit 6000 K, die Lichtfarbe 840 Neutralweiß dem LED mit ~4000 K, die LIchtfarbe W825 Warmton entspricht LED ~2700-3000 K , die habe ich nie getestet. Weil ich das Warmtonlicht nicht mag habe ich alles mit 6000K.

    Im Zimmer ist das übrigens ein ganz schrecklich kaltes Licht, dort wären die Lampen mit weniger K (Kelvin) besser und dort kommen auch bei mir die 2700-3000 als Warmton zum Einsatz.

    Weiß ich nicht, was man sich im ungünstigen Fall einschleppen könnte. Keime, Bakterien oder Algen, die empfindlich in das Ökosystem des Aquariums eingreifen könnten 🤔


    Aus den gleichen Bedenken, wollte ich auch nicht diese trübe Brühe im Beutel kaufen, die zudem keinerlei Wasserflöhe mehr erkennen ließ, sondern lediglich irgendwelche Klumpen.

    In einem anderen Forum wurden solche Beutel mal mikrobiologisch untersucht. Fazit: Die Anzahl pathogener oder fakultativ pathogener Keime ẃar , wie auch in aufgetautem Frostfutter in hohem Maße bedenklich. Das beruht auf dem Umstand das die zuerst sterbenden oft noch gefressen werden, die die danach sterben haben also auch noch einen vollen Darm. Das ich solche Beutel einfach ins Aquarium kippe oder FroFuwürfel einfach ins Becken schmeisse, gehört seither der Vergangen an. Wenn ich das aufgetaute nicht mehr als das erkennen kann was es sein soll, schmeisse ich es auch weg. Ich vermute es gibt auch FoFu im Handel das gemacht wurde, weil man es lebend nicht mehr verkaufen konnte, es sieht jedenfalls nicht lebend eingefroren aus.

    Da stellt sich die Frage ob Wirbellose so etwas wie Langeweile überhaupt empfinden. Für mich sieht das Becken sehr vollgepfropft aus, das kann aber am Blickwinkel liegen. Wenn man solche Tiere beschäftigen möchte, dann über Veränderungen. Bei Meereinsiedlerkrebsen funktioniert zum Beispiel ganz gut das "passende Häuschen" auslegen. Dazu wird 1 Häuschen das einem Krebs passen könnte ausgelegt, ein Krebs findet das Häuschen und tauscht, das kriegt der 2, Krebs mit und tauscht auch. Dabei kann es vorkommen das die Krebse geradezu "Schlange stehen", bis ein Häuschen frei wird. Das funzt halt auch nur dann wenn nicht überall Häuschen rumliegen. Vielleicht kannst Du sie mit Futter beschäftigen, an das sie nicht so einfach kommen können, weil es z.B. zu weit oben ist, oder nur in sehr kleinen Bröckchen zun finden ist, so das sie suchen müssen oder es wird vergraben. Nur mit Auslegen von Katzenspielzeug erreichst Du halt auch nur dasselbe wie bei Katzen. Das wird 2-mal hin und her geschlagen, dann bleibt es liegen, bewegt sich nicht mehr und wird uninteressant. Interessant wir es es erst wieder wenn man es in der Hand hat und bewegt.

    Hi,

    meines Erachtens zeigen die Bilder überhaupt keine B. imbellis, vielleicht sind es halbe Imbellis. In der Afterflosse der Männchen ist viel zuviel Rot, nur die ausgezogene Spitze sollte rot sein. Manche Autoren gehen soweit das ein reiner Imbellis kein rot in der Rückenflosse hat, das ist jedoch strittig. Das Bild des Weibchens gibt immer noch nicht viel hier, ich meine jedoch nur einen Kiemenspiegel zu sehen, Imbellis hat 2.

    Habe bislang noch kein Kulturmedium gefunden, welches man als wirklich wohnungstauglich bezeichnen könnte.

    Das geht mir auch so, unabhängig um welche Futterzucht es sich handelt, man riecht es. Bei mir laufen einige Futterzuchten, Mikros, Microfex, Essigälchen und Moina habe ich aktuell am Laufen. Drosophila nur bei Bedarf für Futterspezialisten. Die weiter oben beschriebene Erfahrung, das Drosophila sich recht schnell auf's Trockene retten und dann auch ohne zu fliegen überall rum kommen, durfte ich auch schon machen. Ausser den Microfex kann ich keine meiner Futterzuchten täglich beernten und das ist auch nicht nötig. Zudem kann ich Mikros und Essigälchen gut im "Standby" halten, sie sind dann innerhalb von 2-3 Tagen erntefähig.

    Die Microfex entwickeln sich gerade zu einer Art Lieblingsfutter, da sie ohne Probleme langfristig im Aquarium leben können.

    Die Heterandria formosa hatte ich gut 5 Jahre, in einem Artenbecken. Da waren aber nur noch ein paar Neos drin. Die Vermehrung lief, die Jungen wurden groß ohne extra Aufzuchtfutter. Allerdings hatte ich zeitweise ein paar Amanogarnelen mit drin, in der Zeit kamen kaum Junge hoch. Sie fressen alles was ins Maul passt, bekommen sie viel Artemianauplien oder lebende Cyclops, bekommen die Männchen eine rötliche Rückenflosse. Das löste damals etwas Rätselraten aus, ist aber normal. Die Jungen werden meist nicht alle auf einmal geboren, sondern nach und nach über mehrere Tage verteilt immer wieder 1-2.