Beiträge von F-Rob_S

    Ich bin echt froh, dass wir unser Erdgeschoss mit elektrisch betätigten Fassaden-Rollläden ausstatten ließen. Unser Wohnzimmer, in welchem das Aquarium steht, hat eine Fensterfront auf der Südseite. Früh am Morgen hatten wir in den letzten Tagen im ganzen Haus immer alles schön durchgelüftet (bis auf letzten Sonntag; da hatten wir schon am frühen Morgen Temperaturen nahe 30°C).


    Wenn die Rollläden dann nach dem Lüften bis auf einen kleinen Spalt runter gefahren wurden, damit alles schön beschattet wurde und die Wohnzimmertür tagsüber möglichst geschlossen blieb, stiegen die Raumtemperaturen im Wohnzimmer nie über 25°C! Das war dann abends nicht nur für die Aquarienbewohner sondern auch für uns recht angenehm!

    Notho , helti


    Es gibt keinen Vorteil ohne Nachteil :). Das offene Aquarium finde ich eben toll und kann es aus diesem Grund auch anderen Interessenten empfehlen.


    Bei vielen Vor- oder Nachteilen existieren nebenher eine Menge Mythen. Der Fakt mit den "springenden Insassen" ist für ein offenes Aquarium bei der Wahl der zukünftigen Bewohner auf jeden Fall unbedingt zu berücksichtigen (Obwohl - aus meinem abgedeckten Juwel-Aquarium haben es auch schon Garnelen nach draußen geschafft!).


    Aber ein großer Mythos ist das Problem mit der "enormen Erhöhung" der Luftfeuchtigkeit bei Nutzung eines offenen Aquariums mit dadurch verursachter Schimmelbildung. Sicher verdunstet aus einem offenen Aquarium mehr Wasser, als aus einem geschlossenen. Tatsächlich hat der größte Teil der Bewohner von Häusern oder Wohnungen, die mit Schimmel belastet sind, aber nicht mal ein geschlossenes Aquarium!


    Das größte Problem bei Schimmelbildung sind Wärme- bzw. Kältebrücken. An diesen wesentlich kälteren Stellen kondensiert die Luft. Wer so eine Hütte hat, der hat das Problem bereits ohne irgendein Aquarium. Da reicht schon die normale Luftfeuchte und die Atemluft der menschlichen Bewohner und die zusätzliche "Belastung" durch vorhandene Zimmerpflanzen. Das regelmäßige Lüften hilft auch da nichts.


    Unter normal ausgeführten Wohnraumbedingungen und regelmäßiger Lüftung (die man auch ohne irgendein Aquarium durchführen sollte) ist das offene Aquarium in Sachen Luftfeuchte nicht das Hauptproblem. Es gab schon Untersuchungen, bei denen festgestellt wurde, dass die bereits vorhandenen Zimmerpflanzen eines Raumes einen viel höheren Beitrag zur Luftfeuchte geleistet haben als ein offenes 180l-Aquarium. Das viel größere Problem sind bei offenen Aquarien eher noch die Dinge, die in das Aquarium hinein kommen könnten, wie Nikotin, Parfümdämpfe, Haustiere, heimlich entsorgte Lebensmittel von Besuchern usw.


    Aber mehr oder weniger hat sich helti ja schon für ein geschlossenes Aquarium entschieden. Zum Kies ist schon alles geschrieben worden; nur noch nicht von jedem. Bei der Beleuchtung gibt es viele Alternativen - man muss sich nicht versteifen auf die Juwel-Lösung. Das Gleiche gilt für die Filter.


    Aber für Deine ursprüngliche Hauptfrage "wo sich ein schönes Geschäft befindet?" wird es schon ganz dünn. In Berlin fällt mir noch der "Garnelengümmer" in der Klingsorstraße Berlin Steglitz/ Zehlendorf ein. Die Leute sind Experten für "Aquascaping". Die Auswahl an Aquarien ist dort wesentlich kleiner als in Baumärkten. Es sind eher die Spezialisten für Pflanzen, Hardscape, Garnelen und Schnecken.

    Noch eine Frage,

    ich hatte bisher immer den Dennerle Kies brau /rehbraun Körnung 1-2 und als Nährboden Dennerle Deponit. Leider gibt es ja von Dennerle nur die Körnung 1-2, ich würde aber mal die Körnung 2-4 benutzen wollen. Welchen dunklen Kies mit der Körnung 2-4 könntet Ihr da empfehlen, auf Soil möchte ich verzichten?

    VG René

    Ich würde dunklen Spielsand entsprechender Körnung nehmen. Der Dennerle-Sand/ Kies ist mit Sicherheit im Vergleich dazu anständig teuer! Mit Sicherheit kann man auch gesiebten und gewaschenen Sand oder Kies von Baustoffversorgern holen. Ich habe auch schon mitbekommen, dass Aquarianer hellen Sand einfach mit Sand aus dunklem Basalt gemischt haben.


    Bei Soil gehen die Meinungen der Experten auseinander. Soil würde ich auch nicht nutzen, denn er verändert mit der Zeit seine Eigenschaften und zerfällt. Soil ist wohl eher was für Aquascaper, die ein Aquarium nur über einen absehbaren Zeitraum betreiben und danach wieder mit einer anderen Landschaft neu einrichten.

    helti


    Ob offen oder geschlossen - das ist eine Wahl. Aber tatsächlich schöner wären die Becken schon, wenn sie anstelle der Höhe mehr in die Tiefe gehen würden.


    Bei der Beleuchtung musst Du Dich nicht festlegen auf die Lösungen von Juwel, aber wahrscheinlich sind die Helialux jetzt sowieso schon eingebaut. Zur Beleuchtung habe ich mir eine Lösung von "LED-Aquaristik" zugelegt. In meinem Fall habe ich Halter für die alten Röhrenfassungen nutzen können. Bei den Lichtfarben und der Ausführung der LED-Lichtbänder hast Du dann freie Auswahl. Bei den Lichtbändern gibt es sogar welche, die mit Aquarienwasser gekühlt werden können. Für die Ansteuerungslösungen gibt es bei "LED-Aquaristik" ebenso mehrere Lösungen. Ich habe z.B. einen 4-Kanal-Zeitschalter, mit dem ich neben dem Licht (3 unabhängige LED-Bänder) auch das Magnetventil der Nachtabschaltung der CO2-Versorgung ansteuere.


    Was den Sonnenunter- und Sonnenaufgang angeht - da übertreiben fast alle Aquarianer. In der Nähe des Äquators (... wo viele unserer tropischen Fische herkommen) dauern diese Vorgänge (Wechsel von hell auf dunkel und umgekehrt) tatsächlich nur wenige Augenblicke. Da sind 5min als Zeitintervall schon zu viel. Das Gleiche gilt für das Mondlicht - viele lassen als Mondlicht schwaches blaues Licht "erstrahlen". Vom Spektrum ist das schwache "Mondlicht" aber tatsächlich weiß.

    helti


    Wer viel misst, misst viel Mist!


    Wenn ich mir nochmal ein neues Aquarium zulegen würde, dann wäre es keines von Juwel! Hat aber nichts mit der Qualität zu tun; ich bin mit der Qualität der Juwel-Aquarien sehr zufrieden, aber ich denke, dass man heutzutage andere Proportionen für ein Aquarium wählen sollte! Die meisten Juwel-Aquarien sind mir von den Proportionen her zu hoch, aber dafür gehen sie dann nicht genug in die Tiefe (also das Maß von vorn nach hinten zur Wand ;)). Fische in der richtigen Proportion zur Aquariengröße verhalten sich in tiefen Becken nach meinen Beobachtungen ganz anders als in flachen Becken. Große Fische machen obendrein ein Aquarium immer klein!


    Mir gefallen z.B. die Becken von Aquael gut. Die gibt es sogar in den Baumärkten - unter anderem auch bei Hornbach. Da gibt es z.B. ein Becken mit den Abmaßen 90cm x 60cm x 45cm. Die Aquael-Becken sind ausgelegt für "offene Betriebsweise" und gerade das finde ich sehr reizvoll! Man hat eine weitere Ebene, ein Aquarium zu betrachten.


    In einem solchen Aquarium würde ich einen großen Schwarm klein bleibender Fische (Salmler oder Bärblinge) halten. Hier sollte man darauf achten, dass die gewählten Fische auch ausgeprägtes Schwarmverhalten zeigen (... schau mal bei den Videos von "Liquid Nature"). Kombiniert mit einer knorrigen Wurzel und schönen Pflanzen ist das gesamte Aquarium ein wahnsinniger Blickfang in einem Zimmer. Es ist fast atemberaubend mit anzusehen, wenn ein bunter Fischschwarm von schräg hinten nach vorn schnellt und sich wie die Piranhas über das Futter hermacht. So etwas kann man nur erleben, wenn die Proportionen der Fische zur Aquariengröße passen und die Aquarien tief genug sind.


    Ich habe klein bleibende Perlhuhnbärblinge. Die sind zwar recht nett anzusehen, aber sie wuseln alle kräftig im Becken durcheinander; da ist nix mit Schwarm, obwohl man sie in größeren Gruppen halten soll. Hier sollte sich der Rotschwanzbärbling besser eignen. Bei den Salmlern wird man wahrscheinlich noch eher welche mit ausgeprägtem Schwarmverhalten finden.

    Der letzte Artikel ist fast ein Jahr her, aber ich züchte in diesem Jahr fleißig Wasserflöhe in meiner Regentonne. Ich habe mir eine kleine akkubetriebene Membranpumpe besorgt. Die Pumpe lasse ich an der Regentonne laufen und das Wasser er Tonne mit Hilfe eines Sprudelsteinsdurchlüften. Damit werden kaum Mückenlarven in der Regentonne gedeihen, weil schon allein die Eiablage für die Mücken durch die bewegte Wasseroberfläche unmöglich wird.


    Im Frühjahr hatte ich auch einen Klumpen Glanzwürmer in der Tonne freigelassen. Diese scheinen sich dort ebenfalls zu vermehren. Die Glanzwürmer werden ich nächstes Wochenende mit der üblichen Glanzwürmerfalle (kleines Einmachglas mit Salatblättern; über die Öffnung des Glases wird Fliegengaze gezogen; das Glas wird für ein paar Stunden in der Regentonne versenkt) "ernten" .


    Mückenlarven gibt es in Eimern, in welchen ich Brennnesseljauche angesetzt habe.

    ...

    Wie machen die Musiker das in ihrem Probe Studio.... Schönen Abend euch, Claus:korrekt:

    Musiker brauchen, so mein Kenntnisstand, normalerweise keinen Kompressor im Studio ;). Die Einzigen, die einen Kompressor nutzen, sind Kantoren, wenn sie die Orgel spielen, aber ob das weiterhilft pardon?

    Hallo Dirk,


    herzlichen Glückwunsch für das 4jährige Durchhalten.


    Zum Thema Pflanzen möchte ich mal meine Erfahrungen beisteuern.


    Grundsätzlich versuchen wir alle ganz offensichtlich, einen bunten Unterwassergarten im Aquarium anzulegen und zu pflegen. Dabei ist es besonders wichtig, Pflanzen miteinander zu kombinieren, die von ihren Ansprüchen und Nährstoffbedarfen genau zueinander passen. Das wird offensichtlich das Schwierigste sein!


    Der wichtigste wachstumsbegrenzende Faktor bei den Pflanzen ist immer der Faktor oder Nährstoff, der zu wenig vorhanden ist. In einem Aquarium, in dem die Nährstoffwerte nicht regelmäßig überwacht werden, wird es sowas immer mal geben. Lebensräume sind immer ständigen Veränderungen unterworfen. Das gilt für Aquarien ganz besonders, weil es sich hier um einen besonders kleinen Lebensraum handelt und sich die Parameter für Pflanzen, Fische u.a. wesentlich schneller ändern als in der Natur (auch wenn das Aquarium "eingefahren" ist); deshalb muss man immer öfter wieder mal am Aquarium rumfummeln (Wasser wechseln, nachdüngen oder beides). Wenn sich ein Nährstoff im Minimum befindet, werden sich immer die Pflanzen durchsetzen, die sich am besten anpassen und am schnellsten die verbliebenen Nährstoffe den anderen Pflanzen "wegfressen". Manchmal sind eben Algen die Sieger.


    In einem Aquarium mit vielen unterschiedlichen Pflanzen werden nicht immer alle Pflanzen gleich gut gedeihen. Es wird immer welche geben, die sich durchsetzen und wachsen, andere dagegen mickern vor sich hin oder vergammeln.


    Ich kenne 2 Wege, wenigstens den Mangel von Nährstoffen zu vermeiden:


    (1) Regelmäßig den großen Wasserwechsel. Großer Wasserwechsel heißt 70 ... 80% Wasser tauschen. Danach mit einem Kombinationsdünger das Wasser wieder "aufdüngen", damit alle Nährstoffe in genügender Menge vorhanden sind. Diese Methode hat außerdem den Vorteil, dass Stoffe, die im Überfluss vorhanden sein könnten, "abtransportiert" werden. Übrigens - wenn man mit Wasserwechsel Stoffe "abtransportieren" will (also verdünnen möchte), dann helfen 10 ... 15% Teilwasserwechsel nicht! Bei 10 ... 15% ändert sich an der Konzentration einfach zu wenig.


    (2) Wenn man nicht solche Massen an Wasser wechseln möchte wir unter (1), funktioniert das nur, wenn sich keine Nährstoffe im Aquarium anreichern. Nitrat und Phosphat "tun" das gern. Kann man das ausschließen, sollte man möglichst genau den Nährstoffbedarf seines Aquariums ermitteln und nur die Stoffe nachdüngen, die fehlen.


    (1) und (2) sind aber noch keine Garantie dafür, dass alle gewählten Pflanzenarten im Aquarium gleich gut wachsen.


    Zu Pflanzenkombinationen habe ich folgende Erfahrung gemacht:

    • Ein Aquarium, das nur wenige Pflanzenarten enthält, lässt sich viel einfacher pflegen. Wahrscheinlich ist der Verdrängungswettbewerb der Pflanzen untereinander weniger stark ausgeprägt bzw. die Chancen unter den Pflanzen sind hier "gleich verteilt".
    • Übrigens: Vergleiche doch mal ein Aquarium mit natürlich vorhandenen Lebensräumen. In der Natur werden in Volumen, die größeren Aquarien entsprechen, kaum mehr als 1-2 Pflanzenarten zu finden sein - warum wohl ?!

    Ein Wort der Kritik habe ich aber noch:

    Bei Deiner Zeichensetzung ist tatsächlich noch viel Luft nach oben! Klemmen die Tasten für die Satzeichen auf Deiner Tastatur :/ ? Ich werde ganz besoffen bei den vielen kleinen Punkten ;).


    Viele Grüße aus dem Land Brandenburg

    Sonnenbad


    Ist doch nicht so schlimm - Du brauchst nur ein paar Fressfeinde. Dann kommen einfach immer nur ein paar Fische durch und die erhältst die Population im Gesellschaftsaquarium.


    Nach meiner Erfahrung kommen immer ein paar mehr B. rubras durch, wenn an der Wasseroberfläche Wasserpflanzen "fluten" - also sich an der Wasseroberfläche verteilen und so Versteckplätze bieten. Wenn Du das eindämmst, dann haben es die Nachkommen von B. rubra wesentlich schwerer.

    Chaca


    Hallo Klaus,


    ich hatte vor ca. 3 Jahren (... man, wie die Zeit vergeht) B. rubra von Stefan übernommen. Stefan hält sie im Gesellschaftsbecken. Ich halte sie ebenfalls im Gesellschaftsbecken (Meins ist aber bissel kleiner als Stefans, ich habe ein 130l-Becken) und dort können sich immer wieder Jungfische vor Fressfeinden im Pflanzendickicht schützen.


    Die B. rubra können im Berlin-Brandenburger Betonwasser gehalten werden. Ob sie zusammen mit B. smaragdina gehalten werden können, musst Du bestimmt probieren. Ich denke aber, dass das kein Problem sein wird. Die B. rubra gehören eher zu den kleiner bleibenden Fischen und verhalten sich gegenüber anderen Fischen recht friedlich . Untereinander gibt es zwischen den Männchen harmloses Imponiergehabe. In Stefans Gesellschaftsbecken gab es damals eine noch größere Artenvielfalt bei Fischen als in meinem Becken. Eigentlich ein weiteres Indiz für die Verträglichkeit.

    Undine

    Vielen Dank für das Verlinken. Das ist ein sehr interessantes Video. Ich habe gleich ein paar Ideen für meine Fischgesellschaft mitgenommen. Außerdem sollte es aufräumen mit der Mär von der Einzelhaltung männlicher B. splendens in Kleinstbehältern.

    erabo


    Hm - bei mir waren in der Wassertonne im Frühjahr zuerst nur Wasserflöhe. Diese hatte ich mit Spirulinapulver gefüttert. Das Frühjahr war ziemlich trocken. Mücken fanden wenig Möglichkeiten zur Eiablage. Aber ab Anfang Juni hatten sich dann "explosionsartig" Mückenlarven in der Tonne ausgebreitet. So richtig hat die Mücken das Vorhandensein von Wasserflöhen also nicht gestört. Mal sehen, wie sich das Ganze weiterentwickelt.

    Undine


    Dann wird es Zeit, das anständig zu untersuchen. ;)

    Sicher wird man dazu ein Mikrophon einsetzen müssen, welches man im Wasser positioniert. Andernfalls wird man die Unterschiede außerhalb des Wassers nicht korrekt wahrnehmen und unterscheiden können.

    (Bei der Analyse der Kommunikation der Wale macht man das ähnlich.).

    Undine

    Schallwellen breiten sich im Wasser sehr gut aus. Aber der Medienübergang Wasser-Luft behindert eine Ausbreitung von Schallwellen. Schallwellen, die sich in der Luft ausbreiten, sind im Wasser normalerweise kaum bis gar nicht wahrzunehmen. Umgekehrt gilt das Gleiche!


    Wenn man Schallwellen aussenden möchte, die sich im Wasser verbreiten sollen, muss man die Schallquelle direkt im Wasser positionieren. Umgekehrt - wenn man Schallwellen oder Geräusche aus dem Wasser aufnehmen möchte, muss das Mikrofon genauso im Wasser positioniert werden.


    Darum meine Frage: Bist Du sicher, dass die Geräusche von Deinen Fischen erzeugt werden :/ ?

    Hallo,


    mittlerweile steht mein Aquarium (Panorama80) im Flur, weil eine Totalrenovierung des Wohnzimmers läuft.


    Ich habe in der Zwischenzeit folgende Änderungen vorgenommen:


    1. Eine kräftig wachsende Echinodorus (... könnte osiris sein ...) entfernt. Sie wuchs kräftig und bildete regelmäßig Ableger. Sie war aber für das Panorama80 viel zu groß. Ich hatte z.B. an der gegenüberliegende Seite im Aquarium versucht, Ludwigia und Limophilia sessiliflore zu kultivieren. Das war vollkommen sinnlos. Die Pflanzen wuchsen an, aber sie wurden schnell braun und bekamen dünne dunkelgrüne Spitzen (auch bei Düngung mit GH Boost und NPK wie bei (2.) angegeben).


    2. Ich habe die Düngung ein bisschen umgestellt. Ich dünge 1x in der Woche NPK und täglich GH Boost. Hintergrund: Ich habe im Aquarium zu wenig Stickstoff. NO3 ist kaum nachweisbar. Phosphat hingegen ist in Spuren (<0,5mg/l) nachweisbar.


    3. Eisen dünge ich zurzeit überhaupt nicht. Zwischen den Wasserwechseln ist im Wasser immer genug nachweisbar.


    4. CO2-Düngung habe ich nicht verändert. Konzentration im Aquarium ist 15 ... 20 mg/l. Ich arbeite mit Nachtabschaltung.


    Inzwischen habe ich einen interessanten Link zum Thema Filterung gefunden. Die dort angegebenen Informationen finde ich nachvollziehbar und einleuchtend.


    Flowgrow - Geringfilterung


    Da ich nur einen geringen Besatz im Becken habe (B. rubra und Macrobrachium assamense), betreibe ich zurzeit keinen Filter. Ich "rühre" nur um mit einer kleinen Strömungspumpe.


    Die Stängelpflanzen (Ludwigia und Limnophilia) haben sich unter diesen Bedingungen erholt und wachsen jetzt.

    Neues aus der Regentonne:


    Ende April dieses Jahres konnte ich "Wolken" von Wasserflöhen in der Regentonne feststellen. Ich hatte auch ein paarmal mit dem Kescher welche "abernten" können und der Fütterung meinem Aquarium zuführen können. 2-3 mal wöchentlich habe ich mit in Wasser gelöstem Spirulinapulver zugefüttert.


    Seit Anfang Juni überwiegt jetzt der Besatz mit schwarzen Mückenlarven. Die Wasserflohpopulation wurde stark zurückgedrängt. Ich kann nur hin und wieder einzelne Wasserflöhe in der Tonne beobachten.


    Vielleicht sind die schwarzen Mückenlarven Nahrungskonkurrenten gegenüber den Wasserflöhen?!


    Die schwarzen Mückenlarven werden aber sowohl von meinen Betta rubra als auch von den Macrobrachium assamense gierig verschlungen. Allerdings haben die Garnelen dabei größere Schwierigkeiten, schwarze Mückenlarven zu erbeuten.

    Sonnenbad


    Die Geschichte mit den Widerhaken halte ich für eine "Mär". Schaut Euch mal rote und weiße Mückenlarven unter dem Mikroskop an - die weiße Mückenlarve sieht viel gefährlicher aus!


    Das mit dem belasteten Wasser sollte eigentlich für fast alle verfütterbaren Insektenlarven gelten. Schwarze Mückenlarven z.B. kommen auch sehr oft in belastetem Wasser vor.


    Rote Mückenlarven haben lt. verschiedener Literaturquellen eine ziemlich feste Hülle. Daher wird das vielleicht von empfindlichen Fischen und kleinen Fischen nicht vertragen. Außerdem scheinen rote Mückenlarven recht nahrhaft zu sein, weshalb man vor zu reichlicher Fütterung warnt.


    Bei mir in der Regentonne gibt es zur Zeit ein Sammelsurium von Futtertieren. Neben schwarzen Mückenlarven und Wasserflöhen habe ich in diesem Jahr eine erhebliche Anzahl roter Mückenlarven. Besonders die roten Mückenlarven werden gierig von den Garnelen (Macrobrachium assamense) und den Betta rubras gefressen.