Beiträge von Sonnenbad

    Hallo, Carsten,


    bin persönlich kein Freund davon, Fischen extra ein bestimmtes Futter zu geben, das 'vordergründig' deren Färbung intensivieren soll.


    Wenn solch ein Effekt quasi 'nebenbei' bei Sorten auftritt, die aufgrund ihres spezifischen Nährwerts ein ausgewählter Teil in meiner relativ breit gefächerten Futterpalette sind, dann ist das okay.


    Rote Mückenlarven, lebend und gefrostet, verfüttere ich gezielt nur an meine Panzerwelse. Bei ausgeschalteter Beleuchtung.

    Aber nicht an die Salmler.

    Bei letzteren hab ich schon beim bloßen Gedanken daran immer ein ungutes Bauchgefühl.

    Ob zu recht oder unrecht, das weiß ich nicht.


    Grüße

    Frank

    P.S.:

    Wenn eine studierte Biologin (höchstwahrscheinlich als Lehramt) in von Joachim Mundt wiederholt gestreamten Videosequenzen die Einzelhaltung von Bettas in Behältnissen zwischen 12 und 30 Litern als 'artgerechte', einzig vertretbare Haltungsform anpreist, beginnt man als fachlich etwas vorgebildeter, kritischer Leser an ganz verschiedenen Dingen massiv zu zweifeln.

    Zum Beispiel daran, ob irgendwelche biologischen Lehrinhalte im Studium jene Frau überhaupt geistig 'tiefer erreicht' haben.

    Und auch, ob sie im Kontext biologischer Themen zum seriösen und verantwortungsbewußten Recherchieren und Schlußfolgern überhaupt in der Lage bzw. bereit ist.


    Das Video ist arg langatmig, und man muß inhaltlich auch nicht alles Gesagte bis ins kleinste Detail teilen.


    Besonders interessant finde ich, was Joachim Mundt über die faktisch vorhandene Intelligenz von Bettas sagt. Und, daß sie bei chronischer Reizarmut, wie entsprechend gehaltene Säugetiere auch, psychische Krankheitsmuster wie Hospitalismus, oder in ganz extremen Fällen sogar den Impuls zum Suizid zeigen (sollen).

    ... Ob Amanos für mit ihnen vergesellschaftete, im Vergleich scheuere/langsamere Arten eine ernsthafte Futterkonkurrenz darstellen können, kann ich nicht abschließend beurteilen.

    Hier werden die reinen Abmessungen des betreffenden Aquariums (ausreichend Raum, oder zu wenig Raum vorhanden) , die allgemeine Besatzdichte, und die sinnvolle Strukturierung bzw. Nichtstrukturiertheit des Beckens eine gewichtige Rolle spielen.

    Hallo, Stefanie,


    auch von mir ein Herzlich willkommen hier im Forum!


    Dein Aquarium ist schön anzusehen.

    Und zugleich gut strukturiert.

    Gefällt mir. :)


    Für Amanos - zumindest dann, wenn man von ihnen mehr als nur eine halbe Handvoll Tiere pflegt - halte ich 60 cm vordere Kantenlänge für zu wenig.

    Die Weibchen, es wurde bereits angesprochen, werden im Laufe der Jahre recht ansehnliche 'Klopper'.


    Die Art befällt in Phasen ein ausgeprägter Bewegungs- und Schwimm'rappel'.

    Dann bräuchten sie eigentlich schon ausreichend Platz dafür (mindestens 80 cm Kantenlänge; besser noch mehr).


    Ob Amanos für mit ihnen vergesellschaftete, im Vergleich scheuere/langsamere Arten eine ernsthafte Futterkonkurrenz darstellen können, kann ich nicht abschließend beurteilen.

    Bei mir funktioniert die Kombination mit Panzerwelsen seit Jahren hervorragend.


    Ich will jetzt aber die Pferde auch nicht gleich völlig scheu machen.

    Beobachte die 'Gruppendynamik' innerhalb Deines Besatzes einfach in Ruhe.

    Umsetzen in das größere 'Ausweich'becken kannst Du die Garnelen bei dringendem Bedarf ja jederzeit. (So hab ich das zumindest verstanden.)


    Alles Gute wünsche ich Dir

    Frank

    ... Die Rotkopfsalmler finde ich klasse, zu denen tendiere ich gerade sehr stark. .... Und was ich an Videos vom Schwarmverhalten gesehen habe hat mir gut gefallen.

    Der Rotkopfsalmler ist unter den tropischen Aquarienfischen höchstwahrscheinlich die Art, deren Sozial- und Schwimmverhalten noch am 'schwarm-ähnlichsten' sein dürfte.

    Jedenfalls liegt er in diesem imaginären 'Ranking' garantiert auf einem der vordersten Plätze!

    .. Die Skalare wären sicher toll, aber ich denke die kann ich nicht wirklich artgerecht im Becken halten. Es wäre nur Platz für ein Paar und obwohl ich ein Becken mit 55 cm Höhe habe sind es vom Bodengrund bis Oberkante Wasser doch nur 42 cm. Da ich große Wasserwechsel mache könnte es doch "eng werden", wenn die Skalare größer werden und der Pegel dann gut nach unten geht.

    Bezüglich der Skalare hast Du in Anbetracht der aquatisch-räumlichen Voraussetzungen bei Dir eine weise Entscheidung getroffen. Finde ich.


    Obwohl die Pflege eines miteinander harmonierenden Duos durchaus möglich und vertretbar gewesen wäre.

    Ich drücke Dir die Daumen, daß die Kombi 'Sewellia - Ancistren' klappen möge, Dirk.

    Aber ehrlich gesagt habe ich eher den Eindruck, daß Du Dir mit den Ancistren eine neue, vermeidbare 'Herausforderung' ins eigene Fisch-Heim geholt hast.


    Statt die Sache mit den 4 Sewellia alternativ ohne momentane Zukäufe ganz einfach gechillt weiter zu fahren.

    Ohne als Pfleger vielleicht auf zu engem Raum zuviel auf einmal zu wollen.

    ... Wir werden es jetzt aussitzen müssen und das beste hoffen.

    Betty sieht von Foto zu Foto schlechter aus, finde ich.


    Würde den Dingen bei bestmöglich fortlaufender Pflege 'ihren Gang lassen'.

    Sie schwer das innerlich als mitfühlender Pfleger auch 'auszuhalten' sein mag.

    ... Dann muss ich mal versuchen öfters im Zimmer zu sein damit sie sich besser an mich gewöhnen.

    Selbst für den hypothetisch angenommenen Fall, daß sie schreckhaft bleiben sollten.

    Du hast ihnen zweckgerichtet nun ja die bestmögliche Fisch-Unterkunft zur Verfügung gestellt. ;)


    Manchmal werden 'chronisch nervöse' Fische irgendwann ganz von selbst entspannter.

    Man weiß dann gar nicht mal, warum eigentlich.

    Hallo, Carsten,


    das ist jetzt nur eine Mutmaßung.

    Die Schreckhaftigkeit der Rosensalmler könnte eventuell bzw. zum Teil auch daher kommen, daß sie in jenem (phasenweise) wenig genutzten Zimmer Menschen einfach nicht gewöhnt sind.

    Unter diesen 'Vorzeichen' könnten sie auch in ihrem neuen Zuhause (bis zu einem gewissen Grad) schreckhaft bleiben.


    Nichtsdestotrotz war es eine gute Entscheidung, sie umzusetzen.

    Denn das neue Becken bietet einfach mehr Sichtschutz, und ausreichend Deckung.



    Den Bolivianischen Schmetterlingsbuntbarsch würde ich persönlich auch wegen der direkt benachbarten Panzerwelse nicht neu vergesellschaften.


    Ein miteinander harmonierendes Skalar-Duo wäre da wohl - auch rein optisch-'majestätisch' gesehen - die bessere Wahl.


    Zu einem Fisch für die mittlere Zone hat Janine ja bereits Interessantes gesagt.


    Ob die vorgeschlagenen Rotkopfsalmler allerdings auch so 'cool' wie die kleinen Beilbäuche auf das an den Seiten 'offene' Becken reagieren werden, bliebe erst abzuwarten.

    Vorher weiß man so etwas ja nie mit Sicherheit. Weder in die eine noch in die andere Richtung.


    Grüße

    Frank

    ... nach dem es bei den Sewellias zum wiederholten male zu ungeklärten Todesfällen gekommen war... warum

    auch immer ... habe ich mich entschlossen Jenige nicht wieder auf zu stocken

    Hallo, Dirk,


    aufgrund der erneuten Ausfälle hast Du mit dem Nachkaufstopp in Bezug auf die Sewellia, finde ich, richtig entschieden.


    In Anbetracht der relativen Kleinheit der Grundfläche Deines Aquariums, und obwohl es in sich recht gut strukturiert ist, war es in meinen Augen keine gute Entscheidung, die Ancistren, und dann auch noch gleich fünf, dazuzuholen.


    Das wird, befürchte ich, aufgrund des 'Zuviels' in der Bodenzone und auf den Substraten überhaupt Streß geben, den man mit menschlichem Auge nicht mal unbedingt (sofort) als solchen wahrnehmen muß.

    Die Sewellia halte ich da von den beiden Arten für die weniger Robusten und weniger Durchsetzungsstarken.


    Den Flossensaugern hätte ich persönlich ihr kleines Reich bis auf weiteres unverändert für sich gelassen.

    Nach der bewährten Devise, 'weniger ist mehr'.


    Grüße

    Frank

    ... Wenn ich da so nen Hornkraut reinschmeiße habe ich irgendwie die latente Angst, dass das dann überall sprießt. Kann das Zeug nicht hab, weil das beim Schwimmen im See immer am Bauch kratzt :D Ich dachte eigentlich mit meinen doch recht anspruchslosen Stengelpflanzen würde ich sowas nicht brauchen.

    Hallo, Christoph,


    'freitreibendes', also gezielt nicht eingepflanztes, (sub)tropisches Hornkraut wächst im Normalfall deutlich schneller - und verbraucht dadurch auch entsprechend mehr von den in der wachstumsverzögerten Startphase 'überschüssigen' Nährstoffen - als eine zum Start gleich große, eingepflanzte(!) Wurzelpflanze.


    Sollte Hornkraut mal mit den Bedingungen im betreffenden Aquarium nicht klarkommen, und in seiner Substanz nach und nach regelrecht zerfallen, könnte man es alternativ mit Nixkraut etwa als speziellem Nährstoffzehrer (auch wieder freitreibend/nicht eingepflanzt) versuchen.


    Sobald die 'eigentlichen', noch relativ neu eingesetzten Pflanzen dann 'auf Fläche' ein gutes Wachstum zu zeigen beginnen, und zugleich auch kein Algenproblem zu beklagen ist, könnte man das freitreibende Grünzeugs 'rein von der Logik her' wieder aus dem Aquarium nehmen.


    Grüße

    Frank

    Moin,

    meine verwendeten Erlenzapfen geben auch in den ersten 2-3 Tagen die meisten Huminstoffe frei.

    Abends eingesetzt ist das Wasser im Becken am nächsten morgen dunkler.

    Ich denke das ist bei allen Naturstoffen der Fall und der Warnhinweis ist wieder eine Absicherung vor evtl. Regressansprüchen der Käufer

    Hallo, Detlev,


    nach dem Durchlesen der von Dirk geposteten Anwendungsempfehlung - bei einem Naturprodukt, das ich aus eigener Erfahrung nicht kenne - erschien es mir sinnvoller, eher zu einer gewissen Vorsicht beim Gebrauch zu raten.

    Zumindest jetzt am Anfang der Nutzung, wo Dirk ja auch noch keine Erfahrung damit hat.


    Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir

    Frank

    Hallo, Dirk,


    wenn man sich die Anwendungsempfehlung jener Rinde so durchliest, erstaunt mich als damit Unerfahrenem zum einen, daß sie - original belassen ins Aquarium gegeben - schnell(!) größere Mengen an Wirkstoffen freisetzt.

    Und auch, daß sie dies nur relativ kurz tut, nämlich in etwa zwei Wochen lang.


    Beides hatte ich so nicht gewußt bzw. irgendwo mal gelesen schnell wieder vergessen.


    Tja, dann sollte man die Rinde vor Gebrauch wohl doch besser erst etwas wässern.


    Grüße

    Frank

    Betty wäre, wenn's nicht viel zu verrückt und aufwändig wäre, 'ein geeigneter Fall' für 24-Stunden-nonstop-Videoaufnahmen.

    Danach könnte man vielleicht schon mehr darüber sagen, ob ihr 'zerrupft' wirkendes Äußeres physikalisch-mechanische Ursachen hat (z.B. irgendwo 'hängen geblieben', unbemerkte Auseinandersetzung mit Beifischen). Oder das anderen Ursprungs ist.

    P.S.:

    In einer Aquarienecke liegt immer Walnußlaub (vielleicht 15 bis 20 Blätter unterschiedlicher Größe).

    Für die Garnelen und die Welse.


    Dieses Laub gibt nach und nach Gerbstoffe ans Wasser ab.

    Zusätzlich zu den Stoffen, die bereits im Liquid Humin enthalten sind.