Da sieht man mal, dass es auch ohne riesige Pflanzenvielfalt schön zugewuchert grün aussehen kann, und nicht langweilig wirkt dabei. Einfach nur Wechsel zwischen helleren und dunkleren Grüntönen, gefällt mir gut. Der "stinknormale" Javafarn, ohne besondere Blattform wie "narrow" o.ä., wird ganz schön hoch und breit.
Klar, mit etwas "bunteren" Fischen, wie z. B. roten, statt schwarzen Neons, würde es vielleicht etwas peppiger wirken. Aber wenn du mit dem Besatz zufrieden bist und alles gut läuft, dann "never change a running system"!
Interessant finde ich die Lösung mit den beiden Innenfiltern. Wie pflegeintensiv sind die?
Über Lob aus dem Munde einer Vollblut-Aquarianerin, Stefanie, freue ich mich immer. 😄
Meine alles entscheidenden Kriterien bei der Pflanzenauswahl damals waren (und blieben es bis heutzutage) nicht optischer, sondern rein pflegepraktischer Natur.
Die betreffenden Pflanzen sollten neben ihrer gegebenen Robustheit vom dafür erforderlichen Aufwand her vor allem maximal pflegeleicht sein. Das schließt für mich zum Beispiel Stängelpflanzen schon mal kategorisch aus.
Da die Pflanzen des von mir flächendeckend gewählten Typus' (Javafarn, Cryptocorynen, Javamoos) von Natur aus nun mal ziemlich langsame Nährstoffzehrer sind, kommt als ungleich effizienteres Äquivalent genau dafür die sich bei mir in der obersten Etage stets rasant vermehrende Salvinia ins Spiel. /
Meine absoluten Lieblinge im Becken waren und sind die Pandapanzerwelse.
Im Laufe der Zeit probierte ich so nach und nach verschiedene, nach Möglichkeit die obere, noch freie Aquarienzone preferierende Arten als deren potenzielle Beckennachbarn aus.
Darunter waren auch wiederholt farbenfrohe Vertreter.
Es stellte sich jedoch heraus, daß zum Beispiel die von mir ausgewählten Salmler aus der Gattung Paracheirodon konkret die untere Beckenhälfte bevorzugten, und diesen Bereich quasi in Kombination mit den vorhandenen Welsen weiter - von mir so nicht gewollt - 'verdichteten'.
Zum zweiten waren gerade die Roten Neon (Paracheirodon axelrodi) bei mir ziemlich krankheitsanfällig.
Dieser Versuch war also nix!
Die eine oder andere eingesetzte Art fand ich von ihrem gezeigten Verhalten her im sozialen 'Zusammenspiel' mit der ja doch schon ungewöhnlich großen Panzerwelsgruppe, damals vor allem bei den Fütterungen, im Grunde nicht 'gut genug dazu passend'.
Die Fische wurden mir verkürzt gesagt für meinen Geschmack letztlich ZU präsent, teils auch auf eine gewisse Weise zu dominant im Becken.
Der insgesamt am besten zu den 'Pandas' passende Vertreter war - wie das Leben jenseits der eigenen, ursprünglichen Vorstellungen dann doch manchmal so spielt! - tatsächlich der Schwarze Neon.
Seine optisch eher unauffällige Gesamterscheinung störte mich im Laufe der nachfolgenden Jahre phasenweise tatsächlich schon mal ein bißchen. Was letztlich aber nie so gravierend war, daß es mich dazu bewegt hätte, mich von dieser Art wieder zu trennen. /
Zu Deiner Frage zu den verwendeten, baugleichen Innenfiltern.
Wirklich ALLES ist mir aufgrund bestimmter, vollkommen subjektiver und voreingenommener!, eigener Erfahrung LIEBER (über das ich mich hier jetzt aber nicht inhaltlich auslassen möchte), als zumindest in diesem Leben noch einmal auf Außenfilter zu setzen.
(Hört sich jetzt vom Wortlaut her deutlich dramatischer an, als es das tatsächlich ist.)
Die Innenfilter - teils bestückt mit 'Substrat pro' von Eheim, teils mit den mitgelieferten, originalen Schwämmen - spüle ich bei den obligatorischen Wasserwechseln immer gleich mit durch. Um permanent einen an und für sich ungestörten (am Wasserauslaß der Filter bewußt zusätzlich gedrosselten) Durchfluß zu gewährleisten.
Durch die im Aquarium ständig vorhandene Menge an sich zersetzendem Laub sammelt sich in den Filtern doch relativ schnell etwas an.
Das recht häufig durchgeführte Durchspülen der Innenfilter bedeutet dann natürlich schon immer einen gewissen, zusätzlichen Aufwand. Diesen nehme ich aber unverändert gerne in Kauf.
Probleme innerhalb der Biologie des Aquariums verursachte die zeitgleiche 'Abwicklung' von großem Wasserwechsel (in aller Regel zwischen 50 und 60 Prozent) und Filterreinigung bislang nie.
Zumindest nachdem dieses Aquarium nach langwierigen und recht komplexen Problemen direkt nach dem Start beginnend dann irgendwann doch erfolgreich eingefahren war, erweist es sich in seinem Innenleben seitdem als ungemein stabil. 😊
So darf es von mir aus gerne auch weiterhin bleiben!...