Beiträge von w4tel

    vielleicht solltest du auch den aufgerufenen preis nochmal überdenken


    diesen filter gibt es inzwischen im netz billiger zu erwerben (mit gratis zusendung)


    wobei die käufergruppe für rucksackfilter generell überschaubar ist

    Videonachrichten von drüben


    Michael

    https://photos.app.goo.gl/RbTZwQUsmoHnRS7p7


    Cuauhtemoc

    https://photos.app.goo.gl/gLzLHBfzSdmxWu828


    und einblicke in den aktuellen verlauf eines der projekte


    der bau eines - auch noch so großen - aquariums mag nicht den vorstellungen von renaturierung eines lebensraumes entsprechen. aber das schwimmbad, in welchem der fisch einen sicheren rückzugsbereich gefunden hatte, ist desolat, der wasserstand liegt bereits unter 80 cm und sinkt weiter, das becken gehört von grund auf saniert. und so findet die art sicherheit, auch wenn sich der lebensraum in dem kleinen bach außerhalb in ferner zukunft ungünstig entwickeln sollte



    bemerkenswert ist, welch breiten rückhalt all diese projekte in allen schichten der bevölkerung genießen

    ich tu ja auch mein bestes dafür


    und die ivantsoffi hab ich nur eingebracht, weil die genauso umgänglich sind wie ich : )


    bezüglich des alters werden sich die beiden nichts nehmen, die ivantsoffi werden allerdings nur etwa halb so groß


    aber sie sollten ja keinesfalls die ladigesi schlecht machen, sie waren nur eine - zumindest in meinen augen - weitere möglichkeit

    noch ein möglicher kandidat, falls du die bekommen kannst, ebenfalls sehr hübsch: pseudomugil ivantsoffi. die kommen allerdings ursprünglich aus papua-neuguinea


    bei mir verläuft das zusammenleben mit zwerggarnelen seit jahren problemlos

    ich habe nur ein pärchen (pumila, und die meinte ich auch), aber bei einer aquarianer-freundin lebte vor jahren in einem 200l-becken eine gruppe, und auch in der literatur wird gruppenhaltung empfohlen


    die unterscheidung der geschlechter ist etwas kniffelig, dazu beliest du dich besser. ich habe meine als halbwüchsige erhalten. der händler, den ich schon länger kenne, meinte, man könne die geschlechter mit etwas glück an der augenfarbe unterscheiden (blau und grün), und der größe der inzwischen erwachsenen tiere nach hat er die richtige auswahl getroffen


    die vergesellschaftung mit zwerggarnelen wird nicht empfohlen, da sie diese offenbar auch töten, wenn sie zum fressen zu groß sind

    mit dem 'schwimmenden styropording' verhinderst du nur, daß sich die eisdecke schließt und ein luft-austausch stattfinden kann


    friert der teich allerdings durch, hilft das auch nichts. und das ist bei diesem volumen und dieser tiefe - wenn du nicht klimatisch sehr begünstigt bist und der teich nicht sehr geschützt steht - zu befürchten


    das solltest du überhaupt im auge haben: die jeweiligen angaben werden immer mit bezug zum wohnort des erstellers getroffen

    tut mir leid um das mißverständnis. für mich rangiert die sessiliflora unter schwimmpflanzen, weil sie wie das hornblatt in kürzester zeit die wasseroberfläche erreicht und dann, wie auch auf dem foto rechts zu sehen ist, von unten her unansehnlich wird und dann auch keinen sichtschutz mehr bietet

    servus


    was du da wie es auf den fotos scheint ausschließlich gesetzt hast, ist hauptsächlich eine schwimmpflanze, und wird dir bald die wasseroberfläche dicht machen, was für die kampffische kontraproduktiv ist


    im gegensatz dazu zeigt sie im unteren bereich schon jetzt deutliche ausfallserscheinungen, weil dort eben weniger licht hinkommt


    es wäre also empfehlenswert, rechtzeitig vorzusorgen und auch andere pflanzen einzubringen, ehe du oben eine dicke matte hast, die du ausdünnen mußt - und darunter gähnende leere

    ja, oder nach neueren erwägungen möglicherweise auch rubricatochromis. ich hätte sie auch schnöde 'rote cichliden' nennen können, aber das wird in meinen augen ihrer erscheinung nicht gerecht


    um was genau es sich dabei handelt, ist im wirrwarr von importen, handels-phantasiebezeichnungen und aquarien-hybridisierungen kaum auszumachen, für mich aber auch ohne bedeutung


    hier geht's ja aber in erster linie um den java-farn, der bei mir genau in diesem einen becken munter gedeiht. aber genau das ist eben die crux. pflanzen, die in einem becken beinah invasiv wuchern, und das oft bei scheinbar konträren parametern, mögen im nächsten becken bei ebenso scheinbar für sie optimalen bedingungen gar nicht


    und ich habe inzwischen gelernt, damit zu leben, ohne an allzuvielen schrauben zu drehen, was möglicherweise wieder andere unabwägbarkeiten nach sich zieht, ohne düngung, ohne besondere ansprüche an die beleuchtung, ohne co2. wenn ich glück habe, macht mir ja diese eine problematische pflanze in einem anderen becken freude


    was allerdings nach sich zieht, daß auch auf diese weise die becken immer mehr werden ; )

    algenfrei ist, denke ich, auch hier nicht die intention. es genügt, wenn die algen nicht die vorherrschaft übernehmen bzw die pflanzen schädigen. man wird aber, um zu einem verträglichen miteinander zu kommen, oft kompromisse eingehen müssen


    im alterssitz meiner inzwischen im fortgeschrittenen alter ausgestorbenen malawis, der letzte vor ein paar tagen, waren meine anubias - trotz regelmäßiger kräftiger wasserwechsel - ständig mit pinselalgen besetzt, weit schlimmer als die paar härchen hier auf dem javafarn, und mehr, als diese durch nachwuchs ausgleichen konnten


    als ich vor zwei jahren von einem freund eine größere menge javafarn erhielt, habe ich die anubias rausgeschmissen. zeitgleich fiel eine röhre im doppelbalken aus und ich habe sie nicht mehr ersetzt


    diese fotos zeigen den iststand. derzeit ist das becken von drei waldjuwelenbarschen besetzt, die schon vor einem jahr als künftiger besatz dort eingezogen sind. hätte ich nicht gerade die scheibe geputzt, wären sie auch zu sehen


    es muß jeder selbst entscheiden, ob er sich ein solches becken ins wohnzimmer stellen würde, und auch bei mir ist es das einzige becken in dieser gestaltung - sowie das einzige, in dem bei mir javafarn gedeiht - stabil seit zwei jahren, und sich auch vermehrt


    das becken wird - strömungsabhängig, es laufen noch immer zwei außenfilter dran - zusätzlich durch eine schicht wasserlinsen abgedunkelt, die allerdings demnächst wieder etwas ausgedünnt wird, ehe sie an sich selbst erstickt


    IMG_20260816_212541.jpg


    IMG_20260816_212617.jpg

    eine grundsätzliche problematik besteht eventuell auch darin, daß die ansprüche des javafarns nicht ganz mit denen einiger deiner anderen pflanzen harmonieren


    javafarn entwickelte sich (ohne düngung) stets auch bei mir am besten in becken mit kühlerer temperatur und eher wenig licht. so gedeiht er auch aktuell üppig in einem becken, in dem allerdings infolge dessen andere pflanzen probleme haben. aus wärmeren (25°) und etwas stärker beleuchteten becken ist er immer wieder verschwunden


    wenn du die co2-versorgung erhöhst, wirkt sich das zwar möglicherweise negativ auf die bartalgen aus, aber möglicherweise machst du damit dem javafarn keine freude


    von der anmutung her ist dir in meinen augen ein asien-becken sehr gut gelungen, und ich würde auch, wenn sich der javafarn langfristig nicht integrieren läßt, diesen weg weiter verfolgen

    eine gesamtansicht des beckens wäre nett, damit man sich was drunter vorstellen kann


    bei der auswahl der fische würde zumindest ich mich eher an den wasserwerten vor ort orientieren als an den pflanzen, die sich drin wohlfühlen. die können sich schon in zwei nebeneinanderstehenden gleichartigen becken unterschiedlich entwickeln


    mit der söchting lösung wäre ich vorsichtig


    https://www.drta-archiv.de/oxidator/

    ich bin ganz bei dir, christina, daß die guppys ihre stückzahl ganz nach eigenen vorstellungen festlegen. allerdings orientieren sich diese auch an den vorhandenen ressourcen, sprich futtereintrag


    und sie sollte auch nicht gegen ein bißchen mehr grün im becken sprechen, zumindest, wenn du wieder zurück bist : )




    vielleicht erzählst du für die, die es - wie ich - noch nicht mitgekriegt haben, nochmal, wo in etwa 'die andere seite der welt' zu suchen ist ("hic sunt dracones")

    guten morgen klaus


    ich verwende zum algen entfernen immer küchenutensilien, das heißt den küchenschwamm oder in hartnäckigen fällen den drahtwaschel (topfkratzer)



    die magnetischen dinger bergen für mich aus leidvoller erfahrung immer das risiko, daß sich irgendwann sand drin befindet und man dann damit die scheiben verkratzt

    der zusatz-nutzen der wasserflaschen (er soll ja die wasserwechsel nicht ersetzen, diese aber auch kein allzuplötzliches temperaturgefälle erzeugen) besteht darin, daß sich die fische aussuchen können, in welchem bereich sie sich aufhalten,


    vor allem in größeren becken weniger zeitaufwändig ein paar flaschen reingelegt werden können, als einen großzügigen wasserwechsel durchzuführen,


    und, vor allem, wenn eine kühltruhe zur verfügung steht, die nächsten flaschen schon wieder vorbereitet werden können


    allerdings sollte man - wenn man nicht gerade in einer dachgeschoß-wohnung wohnt - auch nicht allzu panisch reagieren. ein paar heiße tage vertragen die fische ganz gut - und selbst damals dem anschein nach besser als wir und der hund