Beiträge von DirkS

    Normalerweise schreiben wir an dieser Stelle immer über Arten oder Ereignisreiches die bevorstehende Veranstaltung betreffend. Außergewöhnliche Ereignisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und so wollen wir mit diesem Beitrag über einen kleinen/großen Zuchterfolg berichten, der euch erst im Oktober 2026 zugutekommen wird.

    Trotz der bereits unüberschaubar großen Menge an bekannten Aquarienfischen werden auch heute noch, immer wieder neue und bisher unbekannte Arten entdeckt und wir sind unglaublich fasziniert, wie viel Biodiversität die Evolution nur allein in diesem einen Medium Süßwasser erschaffen konnte! Eine dieser neuentdeckten, und in diesem Fall ohne Zweifel spektakulären Arten ist Hoplisoma CW 217, ein Panzerwels aus dem Rio Tomo in Kolumbien. Als Mitte letzten Jahres die ersten Bilder in den sozialen Netzwerken auftauchten, lag auf Grund der körperlichen Ähnlichkeit, die Vermutung nahe, dass es sich um einen „fehlfarbenen“ Hoplisoma concolor handelte. Zwischenzeitlich wurde diese Vermutung widerlegt und so liegt die Eigenständigkeit einer neuen Art nahe. Dass das weltweite Interesse unter uns Aquarianern an diesen äußerst attraktiven und farblich auffälligen Panzerwelsen groß war und immer noch ist, ist nicht verwunderlich. Erstaunlich erscheint die große Menge an augenscheinlich ausgewachsenen Tieren, die zeitgleich auf den aquaristischen Markt gespült wurde. Innerhalb von kurzer Zeit tauchte die Art im amerikanischen, asiatischen und europäischen Handel auf. Die Nachfrage ist trotz des „engagierten“ Preises immer noch hoch.

    Unser Altmeister und quasi der „Erfinder“ unserer Interessengemeinschaft war von den Tieren sofort fasziniert und konnte im Herbst 2025 eine Gruppe CW 217, die über Aquarium Glaser nach Deutschland importiert wurden, erwerben.

    Mit dem nötigen Fingerspitzengefühl und ein „klein wenig“ Erfahrung ist es ihm gelungen, die Tiere erfolgreich einzugewöhnen und als Krönung des Ganzen nun auch zur Fortpflanzung zu bewegen.

    Die ersten Jungfische fressen, die nächsten Larven stehen kurz vor ihrer ersten Nahrungsaufnahme und ein neues Gelege steht vor dem Schlupf. Aufgrund der Größe und Menge an importierten Individuen wird es anderer Stelle mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls erste Erfolge mit dieser neuen Art gegeben haben. Nichts Genaues weiß man nicht und so sind wir doch ein klein wenig stolz diese Art in unseren Reihen mit als einer der Ersten zur Vermehrung gebracht zu haben. Damit tragen wir aktiv an einer Verbreitung im Hobby, bei gleichzeitig abnehmendem Druck (wenn es denn überhaupt einen gibt?) auf die Wildpopulation, teil und wir werden unsere Stockliste erneut mit einem wirklichen Highlight bereichern können.

    Wir freuen uns immer wieder wie verrückt über die seltenen bis seltensten Arten, die im Rahmen einer so kleinen Runde wie der Unsrigen vermehrt und weitergegeben werden. Wenn du ebenfalls Spaß an dem hast, was wir tun und ein Teil davon werden möchtest, du bist herzlich eingeladen!

    Speziell bei Fischen der tropischen Süßgewässer würde ich mal noch einige Zeit warten bevor ich unseren digitalen Alleswissern eine Identifikation überlasse.

    Auch für mich könnte das ein weiblicher Imbellis sein.

    Da du schreibst dass alle 5 Tiere unterschiedlich aussehen, stell doch vielleicht mal Bilder der anderen 4 Fischen ein.

    Das große "Essen" ist vorbei und wir bereiten uns nun seelisch und moralisch auf den Jahreswechsel vor.

    Die Jagd nach Nahrung und Geschenken ist vollbracht, alle Weihnachtsfeiern sind gefeiert und so beginnen

    nun für viele von uns die eigentlich besinnlichen Tage ohne Termin und ohne Druck.

    Was passt besser in diese Zeit als die Beschäftigung mit "seinem" Fisch!

    Wer Interesse daran hat sich mit seinen Nachzuchten von Zierfischen und Wirbellosen sowie Pflanzenablegen

    zur kommenden Frühjahrsbörse einzubringen, sei hiermit herzlich eingeladen.

    Hallo,

    ich habe da zwei Grundelarten, bei denen die Bestimmung für mich schwer fällt. Die Exemplare beider Arten sehen im Internet immer wieder sehr unterschiedlich aus. Kennt sich hier jemand mit denen aus? Vielleicht muss ich mir mal ein Grundel-Fachbuch besorgen.

    Hier sind meine zwei Arten: Grundeln

    Es gibt zu den Klettergrundeln keine zusammenfassende Literatur die du zu Rate ziehen könntest. Ich schicke dir via PN mal einen Namen einer Wissenden.

    Ich möchte behaupten, dass Salmler fast genauso zur Aquaristik gehören wie das Wasser in unseren Becken. Wer von euch schon einmal in Südamerika einen Kescher ins Wasser gehalten hat, hatte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, gewollt oder ungewollt auch Salmler mit im Netz.
    Gerade die letzten Jahre brachten uns mit der Wandlung Brasiliens von seiner Zierfisch-Positiv- zu einer Negativliste eine große Menge bis dahin unbekannter Salmler. Aber auch die Liste uns langer bekannter und stets verfügbarer Salmler ist gewissermaßen unendlich.
    Zwei Arten dieser Familie, zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten, möchten wir heute herausgreifen und mit paar Zeilen dazu schreiben.
    Ein neuer und spektakulär gefärbter Klein-Salmler aus Brasilien ist Hyphessobrycon peugeotorum und wir freuen uns das diese Art am 05. Oktober das erste Mal bei uns angeboten wird.
    Schon jetzt, etwa 2 Jahre nach dem die ersten Tiere in die Aquaristik gelangten, steht fest „er ist gekommen zu bleiben“ … diese Art wird alle Fälle ein Dauerbrenner.
    Gewissermaßen das Gegenteil zum eben genannten „Mainstream“-Kleinsalmler ist Metynnis hypsauchen, ein bis zu 18 cm groß werdender Scheibensalmler. Die Tiere leben weit verbreitet im Nordosten Südamerikas.
    Für ihre Pflege ist aufgrund der zu erwartender Größe ein Aquarium ab 1,50 m Kantenlänge erforderlich. An das Wasser werden keine unerfüllbaren Ansprüche gestellt, in den meisten Fällen ist das uns zur Verfügung stehende Leitungswasser bestens geeignet. Der mögliche Temperaturbereich ist mit 22 - 30 °C weit gefächert und in Sachen Futter machen die Allesfresser vor nichts Halt, was unsere Palette entsprechend ihrer Größe hergibt. Einziger kleiner Wermutstropfen, auch Pflanzen gehören auf ihren Speisezettel und so könnte der ein oder andere frische Trieb der Lieblingspflanze auf mysteriöse Art und Weise verschwinden.
    Die Haltung sollte in einem, im Hintergrund gut strukturierten Becken in einer kleinen Gruppe ab 6 Individuen erfolgen. Für die lebhaften Tiere darf auch ein großzügiger freier Schwimmraum nicht fehlen. Eine Vergesellschaftung mit größeren Harnischwelsen und/oder südamerikanischen Buntbarschen ist gut möglich.
    Für die Zucht wird ein weiches, schwach saures Wasser empfohlen. Ein häufiger Teilwasserwechsel und hohe Temperaturen (um 28 °C) mit nächtlicher Temperaturabsenkung erhöhen die Laichbereitschaft. Die Art fiel bisher nicht als aktiver Laichräuber auf. Die Larven schlüpfen nach etwa 3 Tagen und nach weiteren 5 bis 6 Tagen schwimmen die Jungfische frei.
    Bei einer Fütterung mit frischgeschlüpften Artemianauplien kann man den kleinen Salmlern quasi beim Wachsen zu sehen und so erreichen sie nach 4 - 5 Wochen bereits 3 - 4 cm.
    Der sogenannte Dickkopf Scheibensalmler ist sicher kein Feuerwerk an Farbe aber in entsprechender Stimmung, z.Bsp. während der Balz dunkel eingefärbt und mit unzähligen Glanzpunkten auf dem Rücken versehen, sind die Tiere immer wieder ein absoluter Hingucker im Aquarium!

    Vor einigen Tage haben wir hier voller Vorfreude drei Kugelfischarten für die bevorstehende Börse angekündigt und heute müssen wir wohl oder übel ein ganzes Stück zurückrudern! Ein weitreichend technischer Defekt in der Anlage des Züchters sorgte für einen Supergau und damit den Verlust der zur Abgabe angedachten Carinotetraodon salivator und Leiodon cutcutia. Bei all den Erfolgen, die wir in unserem Hobby immer wieder feiern können, wir sind auch vor Rückschlägen nicht gefeit und ob technisches oder menschliches Versagen, auch das gehört gelegentlich dazu.

    Wir haben im Oktober eine schöne kleine Auswahl an selten gepflegten Apistogramma im Angebot.
    So war einer unserer Züchter im letzten Jahr in Peru unterwegs und konnte von dort Apistogramma atahualpa und A.sp Tahuayo mitbringen, deren F1 Nachzuchten er nun anbieten kann.
    Bei Apistogramma sp Tahuayo ist noch nicht ganz klar, womit wir es hier zu tun haben. Optisch ist eine gewisse Ähnlichkeit zu A. cinilabra erkennbar. Ob es sich aber nur um eine Fundortvariante zu dieser oder um eine, für uns neue Art handelt, gilt es noch herauszufinden. Das hier auf dem Bild vorgestellte Tier zeigt das mitgebrachte Wildfangmännchen. Farblich ist das Tier eher zurückhaltend ausgestattet. Das ist leider bei Wildfangtieren immer wieder mal zu beobachten. Frisch gefangen sehen wir bei diesen Tieren tolle Farben, im Aquarium aber ist davon nicht mehr viel zu erkennen.
    Je nach Einrichtung, Wasser, Futter und anderen Parametern kommt bei entsprechender Stimmung die Farbe wieder. Manchmal braucht es auch ein oder zwei Nachzuchtgenerationen um wieder Farbe in den Fisch zu bekommen und manchmal müssen wir einfach erkennen … es gibt auch farblose Gesellen auf dieser Erde.
    Bei Apistogramma sp Alto Tapiche handelt es sich ebenfalls um eine Art aus Peru die wir erst seit etwa 10 Jahren in der Aquaristik kennen. Die ersten wenigen Tiere wurden sehr hochpreisig nach Asien exportiert. Bei den Bildern aus dieser Zeit wurde nicht ganz unerheblich an den Farbreglern der Bildbearbeitung gedreht. Das wiederum förderte einen gewissen Hype um diese Art. Etwa 2017/2018 kamen dann auch die ersten Tiere nach Europa und werden seit dieser Zeit hier in Deutschland erhalten. Auch bei dieser Art meine ich eine Nähe zu A. cinilabra zu erkennen. Gerade brutpflegende Weibchen dieser drei Arten sind sich doch sehr ähnlich.
    Apistogramma sp D39 ist ein eher als schwierig nachzüchtbar geltender Zwergbuntbarsch aus Kolumbien. Die Ausgangstiere hier entstammen einem kommerziellen Import von Ruinemans aus 2023. Gelistet waren die Tiere im Großhandel seinerzeit als Apistogramma sp Alto Vaupes. Eine gezielte Bestellung erbrachte einen Mix aus Apistogramma sp D37 (Gill-Spot – wurden hier bereits 2024 gezeigt) und D39 wodurch sich die Zusammenstellung eines Zuchtpaares nicht ganz einfach gestaltete. Mit den bereits genannten Apistogramma atahualpa, mit A.baenschi, A.borelli und A.gephyra haben wir insgesamt einen schönen Reigen an Klassikern und Seltenheiten an Wildformen der südamerikanischen Zwergcichliden. Auch für die Freunde der „Farb“-Apistogramma haben wir mit A.hongsloi, einem Klassiker und mit A.agassizii „Almara Red Tail“ ein eher neues Werk aus der Zuchtformenschmiede eine schöne Auswahl zu bieten.











    Deutsche Namen für unsere Fischlis sind - meiner Meinung nach - aber oftmals ziemlich an den Haaren herbeigezogen!

    Im Prinzip bin ich da komplett bei dir. Dennoch sind wir bemüht eine möglichst breite Masse mit entsprechender Information zu erreichen und da machen wirs gleich komplett.

    Zu dem kann so ein deutscher Trivialname mitunter schon helfen, um die Art für dich selbst irgendwo einzuordnen wenn du gerade auf dem Schlauch stehst bzw. dir der wissenschaftliche Name einfach nichts sagt.

    Die Erstellung einer Stockliste hat schon auch seine Tücken! Du bist damit beschäftigt, die richtige Schreibweise der Artnamen zu ermitteln, du versucht nomenklatorische Änderungen mit aufzunehmen und du suchst die zum Fisch passenden deutschen Trivialnamen. So nach drei oder vier Stunden, du bist vermeintlich fertig, prüfst du dein Werk und betrachtest die Aufgabe mit stolz geschwellter Brust als erledigt.

    Zwei Tage später, frei nach einem alten deutschen Sprichwort "Ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht" stellst du fest, dass eine Anmeldung zwar gesehen, aber mitnichten berücksichtigt wurde.

    Dieser Fauxpas wird nun hiermit berichtigt und die fehlenden Arten nachgemeldet.

    Corydoras napoensisNapo Panzerwels
    Apistogramma agassizii "Alamare Red Tail"Agassiz Zwergbuntbarsch Zuchtform
    Apistogramma atahualpaGoldbauchzwergbuntbarsch
    Apistogramma sp Alto TapicheAlto Tapiche Zwergbuntbarsch
    Apistogramma sp TahuayoTahuayo Zwergbuntbarsch
    Nothobranchius rachovii "Beira98"Rachows Prachtgrundkärpfling
    Stockliste Erste Droyßiger Aquaristikbörse 05.10.2025
    Wichtige Hinweise für jede Veranstaltung!
    Bitte denkt daran eure Thermotasche oder Styroporbox mit in den Saal und an den jeweiligen Stand zu bringen. Nach Tierschutzgesetz dürfen die Neuerwerbungen nicht ohne Sichtschutz durch den Saal getragen werden!
    Besucher mit kleinen Kindern und/oder all diejenigen die ihren Raum um sich herum benötigen ... ab etwa 12.00 Uhr wird es im Saal deutlich luftiger!
    Hund, Katze, Pferd MUSS draußen bleiben!
       
    Panzer- und Schwielenwelse  
    Aspidoras C125 Red Roter Schmerlenpanzerwels
    Aspidoras fuscoguttatus Schmerlenpanzerwels
       
    Gastrodermus (Corydoras) sp. C123 Yellow Cat Panzerwels
       
    Hoplisoma (Corydoras) boesemani Boesemans Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) caudimaculatum Lunik Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) cf. longipinne Langflossen Panzerwels "Uruguay"
    Hoplisoma (Corydoras) eversi Evers Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) gossei Gosses Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) oiapoquensis Oyapock Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) sipaliwini Sipaliwini Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) sp C03 "Deckeri" Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) sp C45 Araguaia Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) sterbai Sterbas Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) panda Panda Panzerwels
    Hoplisoma (Corydoras) weitzmani Weitzmans Panzerwels
       
    Osteogaster (Corydoras) rabauti Rostpanzerwels
    Osteogaster (Corydoras) sp CW09 Neon Grüner Panzerwels
    Osteogaster (Corydoras) sp CW10 Gold Laser Panzerwels Albino
    Osteogaster (Corydoras) sp CW14 Red Stripe Panzerwels
    Osteogaster (Corydoras) venezuelanus Venezuela-Orange Panzerwels
       
    Harnischwelse  
    Ancistrus sp Antennen-Harnischwels verschied.Zuchtformen
    Ancistrus sp L144, L213, L486, L519
    Hypancistrus debiliterra Kolumbianischer Zebraharnischwels L129
    Hypancistrus seideli L066, L236, L333, L400
    Hypancistrus sp L260, L318, L401, L450
    Hypancistrus zebra L46
    Zonancistrus L52 Atapabo Schmetterlingsharnischwels
       
    Farlowella amazona Amazonas Nadelwels
    Otothyropsis piribebuy Brauner Zwerg Otocinclus
    Rineloricaria beni Zwerghexenwels
    Rineloricaria sp. Rot Roter Hexenwels
    Sturisomatichthys aureus Störwels
    Sturisomatichthys festivus Störwels
    Sturisomatichthys leightoni WFNZ Störwels
       
    Afrikanische & Asiatische Welse  
    Chaca chaca Großmaulwels
    Synodontis polli White Polls Leopard Fiederbartwels
       
    Zwergbuntbarsche  
    Apistogramma baenschi Inka Zwergbuntbarsch
    Apistogramma borelli Gelber Zwergbuntbarsch
    Apistogramma gephyra Rotsaumzwergbuntbarsch
    Apistogramma hongsloi Rotstrich Zwergbuntbarsch
    Apistogramma sp. D39 Alto Vaupes Kakadu Zwergbuntbarsch
    Ivanacara bimaculata Kleiner Acara
    Mikrogeophagus ramirezi Var Schmetterlingsbuba versch. Zuchtformen
    Nannacara anomala Glänzender Zwergbuntbarsch
       
    Amerikanische Buntbarsche  
    Astronotus ocellatus Bahia Red Pfauenaugenbuntbarsch
    Cleithracara maronii Kourou Maronibuntbarsch WF Nachzucht
    Guinacara owroewefi Sattelfleckbuntbarsch
    Gymnogeophagus constellatus Erdfresser
    Pterophylum scalare Var Skalar verschied.Zuchtformen
    Pterophylum scalare Wildformen BelemBlue, Manacapuru Rotrücken
      Rio Nanay Var.3, Honiggelber Peru
       
    Afrikanische Buntbarsche  
    Congochromis sabinae Sabinae Zwergbuntbarsch
    Nanochromis parilus Blauer Kongocichlide
       
    Barsche/ Nanderbarsche  
    Dario dario Roter Zwergblaubarsch
    Elassoma evergladei Zwergschwarzbarsch
    Elassoma gilberti Zwergschwarzbarsch
    Polycentropsis abbreviata Afrikanischer Vielstachler
       
    Kugelfische  
    Carinotetraodon irrubesco Rotschwanzkugelfisch
    Carinotetraodon salivator Rotaugenkugelfisch
    Leiodon citcutia Glühaugenkugelfisch
       
    Labyrinthfische  
    Betta rubra Roter Sumatrakampffisch
    Macropodus ocellatus Rundschwanzmakropode
       
    Grundeln  
    Chlamydogobius eremius Australische Wüstengrundel
       
    Regenbogenfische  
    Pseudomugil furcatus Gabelschwanzblauauge
       
    Eierlegende Zahnkärpflinge/Killis & Medaka  
    Austrolebias cinereus Fächerfisch
    Austrolebias nigripinnis Schwarzer Fächerfisch
    Epiplatys annulatus Ringelhechtling
    Epiplatys zenkeri "Bidou" Zenkeri Hechtling
    Funfulopanchax gardneri Stahlblauer Prachtkärpfling
    Paraphanius similis Orientkärpfling
       
    Oryzias laticeps Var Medaka
    Oryzias woworae Neonreisfisch
       
    Lebendgebährende Zahnkarpfen  
    Chapalichthys pardalis Pantherkärpfling
    Micropoecilia picta Red Pfauenaugenkärpfling Var
    Poecilia reticulata Var Guppy versch. Zuchtformen
    Poecilia wingei Var Endler Guppy versch. Natur- und Zuchtformen
    Poecilia shenops Var Molly versch. Zuchtformen
    Xenotoca lyonsi Rio Tamazula Tamazula Rotschwanz Goodeide
    Xiphophorus helleri Var Schwertträger versch. Zuchtformen
    Xiphophorus pygmeus Zwergschwertträger
    Xiphophorus maculatus Var Platy versch. Zuchtform
       
    Halbschnäbler  
    Hemirhamphodon tengah Goldlinien Halbschnäbler
       
    Salmler  
    Hyphessobrycon flammeus Roter von Rio
    Hyphessobrycon herbertaxelrodi Schwarzer Neon
    Hyphessobrycon melanostichos Blauer Tapajós Salmler
    Hyphessobrycon negodagua Schmetterlings Zwergsalmler
    Hyphessobrycon peugeotorum Peugeot Salmler
    Hyphessobrycon rosaceus White Fin Schmucksalmler
    Hyphessobrycon sp. Mzuel "Red Cherry" Roter Cherrysalmler
    Hyphessobrycon wadai Brombeersalmler
    Inpaichthys kerri Var. Königssalmler Natur- und Zuchtform
       
    Metynnis hypsauchen Hochrückiger Scheibensalmler
    Paracheirodon axelrodi Roter Neon
    Thayeria sp. Teles Pires Rotflossenschrägschwimmer
       
    Barben und andere Karpfenfische  
    Danio erythromicron Querstreifenzwergbärbling
    Danio margaritatus Perlhuhnbärbling
    Haludaria fasciata Glühkohlenbarbe
    Rohanella (Puntius) titteya Bitterlingsbarbe
    Sewllia sp spotted Punktierter Prachtflossensauger
    Tanichthys albiventris BlueLine Kardinal
       
    Garnelen/Krebse  
    Cambarellus patzcuarensis Orange Orangener Zwergkrebs
    Caridina sp. Var (Taiwan, Pinto) Bienengarnelen verschied. Varianten
    Macrobrachium assamense Ringelhandgarnele
    Neocaridina davidi Var Rückenstrichgarnele verschied. Varianten
    Procambarus alleni Blauer Floridakrebs
       
    Schnecken  
    Clea helena Raubschnecke
    Lymnaea stagnalis Spitzschlammschnecke
    Marisa rotula Tellerschnecke
    Planorbella duryi Abgeplattete Posthornschnecke
    Tylomelania sp Orange Sulawesischnecke

    Eins der schwierigsten Segmente der Nachzucht von Aquarienfischen der Süßgewässer ist zweifelsohne die Nach- bzw. Aufzucht von Kugelfischen, ganz speziell die der sogenannten Kammkugelfische. So freuen wir uns, DEN Kugelfischmann in unseren Reihen zu wissen
    und jetzt am 05. Oktober wiederholt als Anbieter begrüßen zu dürfen.
    Dieses Mal hat er neben den bereits an dieser Stelle 2024 vorgestellten Carinotetraodon irrubesco und C. salivator auch den sogenannten Glühaugenkugelfisch, Leiodon cutcutia im Gepäck.
    L. cutcutia stammt aus Indien. Er lebt dort in Bächen und Flüssen. Die Art wird etwa 12 cm groß und sollte möglichst in einer Gruppe gehalten werden. Für eine kleine Gruppe von 5 Tieren geht ein geeignetes Aquarium ab einer Kantenlänge von 120 cm.
    Eine Einzelhaltung ist nicht sinnvoll da die Tiere nach seinen Erfahrungen sehr schreckhaft werden und zurückgezogen leben. In Gruppe gehalten entwickeln die Tiere ihrem Pfleger gegenüber ein gewisses Zutrauen und schwimmen ihm bei Sicht erwartungsvoll entgegen.
    Die Tiere sind Substratlaicher. Die Gelege werden bevorzugt auf flachen Steinen oder ähnlichem abgesetzt. Etwa 6 Tage nach Eiablage beginnt der Schlupf. Auch wenn bei dieser Art die Jungfische größer sind als die der Kammkugelfische, ist die erfolgreiche Aufzucht kein Selbstläufer. Die Erfahrungen anderer, die sich an der Nachzucht versucht haben, berichten meist von einem Totalverlust und auch unser Züchter kann „nur“ mit einer Erfolgsquote von 11 aufgezogenen Jungfischen aus einem Gelege von etwa 100 Eiern glänzen. Da gibt es also noch etliche Stellschrauben die zum einen erst einmal gefunden und dann auch noch richtig gedreht werden müssen um zu einem wirklich guten Ergebnis zu gelangen.
    Das Haltungsbecken darf gern dicht bepflanzt sein und sollte mittels Wurzeln und der Größe der Tiere entsprechend, Höhlen gut strukturiert werden, um im Ernstfall Rückzugsmöglichkeiten für ein unterdrücktes Tier zu bieten. Die Ernährung der Alttiere ist keine große Herausforderung. Gefressen werden bevorzugt Tubifex, aber auch Muschelfleisch, Krill, Schnecken usw. Eine Verfütterung von Schnecken ist kein Muss da im Gegensatz zu anderen Kuglern die Zähne nicht nachwachsen.
    An die Wasserwerte werden weder für die Haltung noch für die Nachzucht außergewöhnlichen Ansprüche gestellt. Bei der Temperatur seid ihr mit plus minus 25 °C gut beraten und der PH Wert kann von etwa 6,5 bis 8 irgendwo im neutralen Bereich liegen.
    Insgesamt habt ihr mit dem Glühaugenkugelfisch einen anspruchslosen Aquarienbewohner der euch bei einer konstanten Pflege über viele Jahre begleitet. Vielleicht entwickelt ihr ja auch den Ehrgeiz euch an einer erfolgreichen Aufzucht der Jungfische zu versuchen!
    Die beigefügten Bilder sind leider nicht ganz „auf den Punkt“, zeigen aber dennoch eindrucksvoll die dunkle Farbe und den Tanz des Männchens während der Balz und der Eiablage.

    Heute möchten wir euch mit dem Afrikanischen Vielstachler, Polycentropsis abbreviata einen weiteren Sonderling unserer diesjährigen Herbstbörse vorstellen.

    Diese Art zählt zu den Nanderbarschen und seine Heimat ist das westliche Afrika.

    Besonders spannend ist die Tatsache das es mit Polycentrus schomburgkii, dem Südamerikanischen Vielstachler eine zweite, zum Verwechseln ähnliche Art auf einem weit entfernten Kontinent gibt. Dieser Ähnlichkeit zu Grunde liegt eine gemeinsame Entwicklung beider Arten in einer kaum greifbaren Vergangenheit, zu einer Zeit in dem sich unser Erdball mit dem Urkontinent Gondwana komplett anders darstellte.

    Für eine erfolgreiche Haltung genügen bereits Becken ab 80 cm Kantenlänge für eine kleine Gruppe. Die Art erreicht eine Größe von bis zu etwa 8 cm. Sie haben ein ruhiges Wesen und entwickeln keine nennenswerte Aggressivität gegenüber Artgenossen und Begleitfischen.

    Ernähren lassen sich die Tiere sehr gut mit Lebend- und Frostfutter in passender Größe wie z.B. Weiße Mückenlarven. Bei ihrem Lebenselement, dem Wasser haben wir mit einer Härte von 5 bis 25 °dH, einem pH um 7 und einer Temperatur von 22 - 28 °C jede Menge Spielraum. An ihren Ansprüchen kann eine erfolgreiche Pflege eigentlich kaum scheitern.

    Eine Vergesellschaftung ist mit gleich großen oder auch etwas größeren Fischen gut möglich. Die Beifische sollten allerdings nicht zu lebhaft sein, ggf. kommen sonst unsere Vielstachler beim Futter doch etwas zu kurz. Auch die Wahl zu kleiner Beifische sollte unterbleiben da diese unter Umständen gefressen werden könnten.

    Das Becken muss mit Pflanzen und Wurzeln genügend Struktur und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Wirklich speziell und unbedingt Beobachtens wert ist das Fortpflanzungsverhalten der kleinen Barsche. Das Männchen baut an und unter Blättern von Schwimmpflanzen ein Schaumnest. Die Eier werden am Schwimmpflanzenblatt angeheftet. Der Schlupf der Larven erfolgt je nach Wassertemperatur nach etwa 7 Tagen und nach weiteren 2 bis 3 Tagen schwimmen die Jungfische frei. Anschließend erlischt der Brutpflegetrieb der Elterntiere recht schnell. Die Jungfische lassen sich gut mit Artemianauplien ernähren.

    Es würde uns freuen, wenn wir bei dem ein oder anderen unter euch Interesse für diesen ungewöhnlichen Pflegling wecken konnten und so der Nachzuchterfolg mit der Weitergabe der Jungfische eine kleine Anerkennung erfährt!

    Die Zeit rast und ohne hellseherische Fähigkeiten haben zu müssen, müssen wir wohl erkennen, dass der Großteil des Sommers 2025 bereits hinter uns liegt. Das ist natürlich schade aber eben auch nicht nur schlecht denn so startet in ziemlich genau einem Monat unsere diesjährige Herbstbörse.

    Für diejenigen unter Euch die ihre Nachzuchten selbst gern mit anbieten möchten wird es spätesten jetzt Zeit sich anzumelden. Eine Anmeldung ist noch bis zum 04.09.2025 unter kontakt@boerse-droyssig.de möglich.

    In bewährter Form stellen wir hier vor Fertigstellung der Gesamtstockliste einzelne, uns erwähnenswert erscheinende Arten vor.

    Den Anfang macht dieses Mal ein Bewohner der Wasseroberfläche, ein Halbschnäbler.

    Die meisten von Euch werden vermutlich die, unter dem Namen Dermogenys pusilla lange bekannten und häufig im Handel angebotenen Tiere kennen. Weniger bekannt, aber doch immer mal erhältlich sind die etwas robuster werdenden Arten der Gattung Nomorhamphus.

    Für die Gattung Hemirhamphoden hingegen wird die Luft dann schon recht dünn und so freuen wir uns besonders das wir ein paar wenige Tiere des kleinsten und vielleicht auch schönsten Vertreters der Gattung, H.tengah anbieten können. Die Art bewohnt kleine Schwarzwasser führende Gewässer im südlichen Teil der Insel Borneo. Häufig beherbergen diese Gewässer auch kleine Bärblinge oder die uns so gut bekannten Labyrinthfische wie Schokoladenguramis der Gattung Sphaerichthys sowie die kleinen Juwelen der Gattung Parosphromenus. Wir alle wissen schmerzlich wie es mittlerweile

    um die natürlichen Lebensräume auf unserer Welt, insbesondere auch auf Borneo bestellt ist. So gibt es für die Gattung Parosphromenus seit vielen Jahren ein engagiertes Erhaltungszuchtprojekt.

    Leider sind derartige Projekte in Ermangelung an Manpower und einer schier unüberschaubaren Menge an sogenannten Zierfischen glückliche Einzelfälle und so bleibt der Erhalt dieser Halbschnäbler in unseren Aquarien wohl auch ein wenig Glücksache. Mit H. tengah haben wir einen von zwei Eierlegern der sonst lebendgebärenden Arten der Gattung vor uns. Die Nach- und Aufzucht dieser Art ist sicher nicht ganz einfach, sollte aber von denen, die sich für eine Haltung entscheiden, unbedingt aus bereits genannten Gründen versucht werden.

    Der Sommer macht gerade Pause, es regnet und die Temperatur ist im Keller. Genauso stellen wir uns einen Tag im Oktober vor und genau da sind wir auch beim Thema!

    Am Sonntag, dem 5. Oktober, ab 10.00 bis 14.00 Uhr öffnet die Droyßiger Herbstbörse 2025 ihre Pforten. Wir laden euch herzlich ein zu einem Plausch mit Gleichgesinnten,

    zum Austausch und zur Inspiration und natürlich auch zum Erwerb des Ein oder Anderen neuen Aquarienbewohners.

    Derjenige unter euch der sich neben der Haltung auch mit der Nachzucht und damit der Arterhaltung seiner Pfleglinge beschäftigt, sei herzlich eingeladen

    bei uns seine Nachzuchten einem größeren Publikum vorzustellen und ggf. weiter zugeben.