Beiträge von Stefan_L

    Wie wäre es, mal einen Tropfen Wasser per Mikroskop anzusehen um herauszufinden was die Ursache für den trüben Eindruck ist?


    Wenn es eine starke Vermehrung von Einzellern ist, sollte die Ursache dafür gefunden werden bevor mit UV-C oder anderen Kanonen geschossen wird.


    Schließlich belasten die durch UV-C abgetötetenen Lebewesen durch die Abbauprodukte das Wasser zusätzlich und der Abbau benötigt Sauerstoff, der ggfs. den anderen Tieren fehlt.

    Wozu eine erneute Zusammenfassung über ein bekanntes Thema hier im Forum erneut niederschreiben was schon mehrfach im internet so oder noch schlechter vorhanden ist?


    ChatGPT kann sowas genausogut bzw. besser, vergisst nicht am Ende des ersten Beitrages anzumerken , das es eine Fortsetzung geben soll (dafür einen weiteren Beitrag zu schreiben ist schon heftig) und wenn man sich Mühe bei den Anweisung an ChatGPT gibt, kommen auch keine widersprüchlichen Aussagen zum Thema abkochen oder nicht.


    Ebenso kann man Füllworte und -sätze reduzieren, die im ersten Beitrag auffällig stark vertreten sind.


    Zum einleitenden Satz im ersten Beitrag:


    für mich nicht, auch nicht als Fortsetzung oder in Kurzform oder sonstwie.

    Fruchtfliegen fangen lohnt sich kaum wenn es nicht eine massive Plage ist. Die Zucht ist einfach, egal ob mit Haferflocken oder Kartoffeln (gequetscht mit ein paar Tropfen Essig zum anlocken der Fliegen).


    Eine Falle kann man sich aus einem Glas mit Lockmittel (Essigwasser) und einem Trichter bauen. Durch den Trichter (dünne Seite ins Glas) krabbeln die Fruchtfliegen in das Glas und finden den Rückweg nicht mehr.

    Das Glas seitlich beleuchten (Papprolle mit Schlitz über das Glas stülpen, Trichter umdrehen, Reagenzglas auf den Trichter stülpen) Papprolle entfernen, Licht von oben durch das Reagenzglas scheinen lassen und warten bis die Fliegen im Reagenzglas sind.


    Reagenzglas vom Trichter heben, mit Daumen verschließen, schräg mit dem Boden zum Licht halten, etwas Wassser ins Reagenzglas geben, Daumen drauf, schütteln.


    Wasser mit den leicht benommenen, nassen Fliegen ins Aquarium kippen.

    Doch, kann man sagen, weil es ausreichend Forschungen dazu gibt, sorry Jana.


    Schallwellen sind Druckschwankungen, die werden wahrgenommen.


    Bei Heringsschwärmen wurde das sehr gut untersucht weil man rauskriegen wollte wie die Tiere innerhalb des Schwarms kommunizieren um das typische, gleichzeitige Bewegungsmuster hinzubekommen wenn Fressfeinde auftauchen.


    Die Lösung: die Tiere nehmen die Druckänderungen im Wasser der Nachbarfische war wenn diese ihre Bewegungsänderung einleiten und passen sich bzgl. ihrer Bewegungen daran an.


    Für mich sehr faszinierend da Menschen sowas überhaupt nicht hinbekommen ("unsensible Grobmotoriker") und die Reaktionsgeschwindigkeit der einzelnen Tiere im Schwarm so hoch ist, das mit der heute verfügbaren Technik wir keine Maschine bauen können, die sowas auch nur ansatzweise hinbekommt.


    Die Reaktionszeit auf die Wasserdruckschwankungen durch die Bewegung der Nachbarheringe im Schwarm ist so kurz das es so aussieht als würden alle Schwarmtiere zentral gesteuert werden und nicht auf ihre jeweilige Nachbarn reagieren.


    Aber vielleicht sind die Untersuchungen auch nicht gründlich genug gewesen und Schwarmfische werden zentral durch den großen WumbaTumba gesteuert oder kommunizieren zentral gesteuert von einem unsichtbaren Leittier im Schwarm das bisher noch nicht entdeckt wurde.


    Trotzdem schöne Feiertage!

    Die Druckschwankungen durch das Geplätscher werden sowohl über die "Ohren" (hinter den Augen) als auch über das Seitenlinienorgan wahrgenommen.

    Da selbst kleinste Druckschwankungen wahrgenommen werden können, gehe ich davon aus, das dies die Fische stört.

    Geduld ist bei Aquarien das Wichtigste. Dann kommen langsame Änderungen.


    Wasserwerte messen und dann glauben das man irgendwas neu reinsetzen kann ist oft ein Trugschluss.


    Auch wenn sich in einem Becken kaum ein richtiges Gleichgewicht einstellt sollte man zum Anfang bei der Besatzerhöhung sehr zurückhaltend sein. Gerade die Bakterienbesiedlung im Filter und auf allen Oberflächen ist zum Anfang noch suboptimal. Nach einigen Wochen oder Monaten laufen Becken oft sehr viel stabiler, auch bei abrupten Änderungen im Besatz.

    Bei mir leben inzwischen nur noch Pflanzen, die mit den Umständen gut klarkommen.


    C. hudoroi wuchert mir aktuell das Becken zu vermutlich weil der Osmocote Dünger im Boden gut funktioniert, trotz reduzierter Anwendung,


    Javafarn war über Jahre hinweg die Hintergrundbepflanzung, hat sich dann plötzlich in der linken Beckenhälfte verabschiedet und verkümmerte, rechts bleib er "normal", deshalb die C. hudoroi von Armin im linken Bereich, dann hat sich der Javafarn wieder berappelt und streitet sich links mit den C. hudoroi.

    Die C. hudoroi wachen auch links sehr gut.

    Keine Ahnung warum und warum nur links. 260 l sind nicht so groß, das sich lokale Unterschiede bilden könnten im Wasser.


    Salvinia minima wächst unterschiedlich: mal wuchern 20 Pflanzen die Wasseroberfläche in einer Woche komplett zu, mal verdoppeln sie sich nur in 2 Wochen


    Wasserwechsel, Licht und Düngung (Co2 und Fe) sind immer (fast) gleich.


    Ich vermute, das die Wasserströmung im Becken den Pflanzenwuchs beeinflusst.

    Es gibt eine Zirkulation die an der Rückwand von der rechten hinteren Ecke beginnt, ca. 10 mm/s in allen Wasserschichten ab 10 cm Wassertiefe.

    Wenn die mal ausfällt was das Rohr vom Pumpenstutzen abrutscht, wachsen die Pflanzen anders, links weniger, rechts am Filter mehr.

    Passt zur Theorie das Wasserströmung sinnvoll ist für Pflanzenwuchs.

    Nach Behebung des Fehlers passt wieder alles im ganzen Becken.


    Auffällig ist, das bei verminderter Fütterung der Tiere die Pflanzen und Algen schneller wachsen (passt nicht zur Theorie das Futter Pflanzennährstoffe liefert).


    Mal habe ich vermehrt Staubalgen auf der Frontscheibe, mal vermehrt Punktalgen, mal einen schmierigen schwarzgrünem Belag im Bereich der Rückwand und der dortigen Pflanzen, mal alles gleichzeitig, mal vermehrt Pinselalgen auf älteren Blätten aber nicht an totem Material, mal Pinselalgen an totem Material aber nicht an Blättern, mal ändert sich über Wochen nix.


    Ein Muster konnte ich nicht erkennen und inzwischen ist es mir egal. Im Frühjahr 2027 wird sich das Thema Aquarium vermutlich erledigt haben weil ich dann wohl mehr unterwegs bin, schaunwa ma.


    Stengelpflanzen passen nicht zu mir und zu meinem Becken und Muschelblumen verkümmern seit Jahren innerhalb sehr kurzer Zeit.

    Junge Guppies werden vermutlich kaum solche "Höhlen" als Schutzort annehmen da sie genetisch darauf nicht programmiert sind.


    In Fluchtsituationen mag das anders sein, aber dann ist die Verletzungsgefahr auch höher als bei organischem Material wie Büschelfarn(Wurzeln) oder Javamoos.


    In Lavagestein können neben Säuren / Basen auch Schwermetalle sein, darauf zu testen wird "nett".

    Pack Deinen Dauertest in ein Glas mit Aquariumwasser, nimm einen Strohhalm und blase Atemluft unten in das Glas.

    Mindestens 3 volle Lungenfüllungen.

    Deck das Glas ab für 1 h und schau Dir Deinen Dauertest an. Reagiert er nicht, taugt er nix.


    Evt. findest Du hier im Forum von mir auch noch Details zu dieser Methode.

    Damit es Pflanzen und Tieren gut geht.

    Alle 2 bis 3 Wochen.


    Ich halte nix davon, "Jauche" minimal zu verdünnen. Was bei "kleinen" Wasserwechseln rauskommt, dazu gibt's diverse anschauliche Hilfsmittel, z.B. MS-Excel.

    Du könntest recht einfach mit einem Multimeter den elektrischen Widerstand zwischen zwei benachbarten Abteilen messen.

    Wenn die Trennwand dicht ist, ist er "extrem" hoch, wenn es eine Undichtigkeit gibt ist der Widerstand deutlich niedriger und kann man mit den beiden Messspitzen sogar die Leckstelle finden indem man mit den Messspitzen die Nähte entlangfährt.


    Ohne Chemie, einfach, genau, billig.

    Vor vielen Jahren wurden Buntbarsche als "die tollen Fische mit besonderem Sozialverhalten" hochgelobt in den einschlägigen Zeitschriften.


    Wer damals von "Sozialverhalten bei Labyrinthern" sprach wurde angeschaut als ob er von Marsmännchen bei Aldi redet und ausgegrenzt.


    Das klassische Totschlagargument der "Barschhalter" war immer die "unbedingt notwendige Einzelhaltung" bei B. splendens und die "generell sinnvolle Trennung" bei vielen Arten außerhalb der beabsichtigten Paarung.


    Gegenbeispiele in "vernünftig" eingerichteten Becken wurden oft als Einzelfälle von "gestörten Tieren" abgetan.


    Durch die quasi unausrottbaren Falschaussagen zur Beckengröße (viel zu klein), den Haltungstemperaturen (fast immer viel zu hoch) und der kurzen Lebenserwartung (Produkt aus Beckengröße, Temperatur & Überfettung) ist es schwer, diesen tollen Tieren den Raum zu geben, denen sie m.E. verdienen.


    Viel Freude mit Deinen B. splendens (auch wenn ich ausschließlich Wildformen mag).