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Artikel des Aquarium-ost Magazin

Der Inle-See in Myanmar

Myanmar ist für viele von uns ein mysteriöses und unbekanntes Land.
1989 wurde das Land Burma in Myanmar umbenannt und ist eines der ärmsten Länder Südostasiens.
Der Inle-See in Myanmar ist unter den Zierfischhaltern kein unbekannter See, leben hier doch über 50 verschiedene Fischarten.
Der See beherbergt neben vielen verschiedenen Karpfenfischen, auch Stachelaale, Fadenfische, Schlangenkopffische und Welse.
Außerdem sind der Inle-See und seine Umgebung eine touristische Attraktion. Also sollte der Inle-See ein Paradies auf Erden sein. Doch der Schein trügt.

Schwimmreis, Schwimmgras

Nachdem ich mal ein paar Fotos eingestellt hatte in der Galerie, hab ich mich entschlossen,
gleich etwas mehr aufzuschreiben als dort vorhanden ..
Die Pflanze wird sicherlich irgendwann wieder weg sein, dann ist wenigstens der Artikel noch da...

Literaturübersicht Lebendgebärende

https://aquariumforum-ost.de/index.php?article/50-literaturliste-lebendgeb%C3%A4render-aquarienfische-xenotoca/
Alfaro [URL:https://aquariumforum-ost.de/index.php?article/23-literaturliste-alfaro-allodontichthys-alloheterandria-alloophorus/]

Alloheterandria [URL:https://aquariumforum-ost.de/index.php?article/23-literaturliste-alfaro-allodontichthys-alloheterandria-alloophorus/]

Alloheterandria…

Cryptocoryne aponogetifolia

Die Cryptocoryne aponogetifolia ist eine imposante und sehr große Cryptocoryne, die es verdient, einen Artikel hier im Forum zu bekommen.
Sie hat lange, riemenartige Blätter von bis zu 60 cm Länge und eine Breite von mehr als 5 cm sowie eine breite Mittelrippe.
Die Stiele sind normalerweise etwa halb so lang wie die Blätter. In der Farbe sind sie hellgrün und die Oberfläche erinnert an Hammerschläge.
Ihre ursprüngliche Heimat sind die philippinischen Inseln.

Haltung und Nachzucht der Zwergschmerle 'Yunnanilus sp. rosy'

Der folgende Artikel ist ein Erfahrungsbericht über diese kleine Schmerlenart. Es sind Erkenntnisse, die ich aus eigener Erfahrung lernen konnte und musste. Manchmal glücksstrahlend, aber manchmal auch enttäuschend.
Es gibt leider noch zu wenige Berichte, um die Haltung dieser Fische mit anderen Haltern vergleichen zu können. Und so kann man leider auch schnell Fehler machen, die dann zu Verlusten führen.
Ich hoffe, mit diesem Bericht Mut machen zu können, es einmal mit der Haltung und Zucht dieser doch gar nicht so anspruchsvollen Art zu versuchen.
Lg
manu

Der Fächerflosser

2008 stellte ich in Bretnig zur Europameisterschaft Schwertträger unter dem Namen Fächerflosser aus. Diese wurden als „Experimentalzucht“ entsprechende des ISXM01 Standards mit dem Prädikat „Gut“ ausgezeichnet.
Damals war mir noch nicht klar, was hinter diesen Tieren steckte. Ich kannte solche Exemplare schon seit den achtziger Jahren. Immer wieder tauchten solche Tiere mit fächerartigen Schwanzflossen auf. Ähnlich wie bei einem Triangelguppy sind hier alle Flossenstrahlen verlängert.

Wurde der Hamburger in Berlin und der Berliner Schwertträger in Hamburg gezüchtet?

Die beiden Zuchtformen sind ein gutes Beispiel für aussagekräftige und zweifelsfreie Trivialnamen. Es erschien aber ratsam die Entstehungsgeschichte des Hamburger und Berliner Schwertträgers genauer zu untersuchen. Die umfangreichen Recherchen in den damaligen beiden aquaristischen Zeitschriften (Blätter für Aquarien- und Terrarienkunde und Wochenschrift für Aquarien- und Terrarienkunde), vor allem der Vereinsberichte u. ä. ergab, dass die Aussage der Hamburger Schwertträger sei in Berlin und der Berliner Schwertträger in Hamburg gezüchtet worden, weitgehend verkehrt ist.

Sewellia sp. spotted – der Punktierte Prachtflossensauger der vietnamesischen Gebirgsbäche

Flossensauger - kleine Fische, die je nach Art nur zwischen 5 - 12 cm groß werden und sich, eher mausartig, von Stein zu Stein bewegen.
Wer sie das erste Mal sieht, denkt bestimmt zuerst an kleine Mini-Süßwasserrochen.
Als ich diese possierlichen Fische das erste Mal in einem Zoofachhandel sah, war ich von ihnen so begeistert, dass ich mir wenig später meine ersten Flossensauger nach Hause holte. Es waren diese gepunkteten Prachtflossensauger, über die ich hier nachfolgend berichten möchte.
Sewellia sp. spotted ist noch eine wissenschaftlich unbeschriebene Art und wartet auf eine offizielle Neueinstufung.
Einige vietnamesische Zierfisch-Lieferanten haben sie bei ihren Erstimporten, irrtümlich als Beaufortia leveretti aufgeführt.
Flossensauger (Gastromyzontidae) gehören zur Unterordnung der Schmerlenartigen.

Parachanna africana - Perle aus Westafrika

Wie alle Schlangenkopffische der asiatischen Gattung Channa und der afrikanischen Gattung Parachanna besitzt auch Parachanna africana ein akzessorisches Atmungsorgan, mit dem die Tiere atmosphärische Luft an der Wasseroberfläche aufnehmen müssen. Würde man die Tiere daran hindern, ertrinken diese Fische unter Wasser.
Dieser scheinbare Nachteil ermöglicht es diesen Arten, auch in Gewässern mit extrem geringen Sauerstoffgehalten längere Zeit zu überleben - diese Fähigkeit ist also eher ein evolutionärer Vorteil.

Erfahrungsbericht "Channa asiatica"

Channa asiatica teilt sich, wie alle Schlangenkopffische, mit den Labyrinthfischen eine besondere Eigenschaft, die Fähigkeit über ein akzessorisches Atmungsorgan atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen zu können. Das ermöglicht ein Überleben auch unter temporär sehr ungünstigen Lebensraumbedingungen und erfordert das "Hohlkreuz-Luftschnappen", was für diese Gattung typisch ist. Ohne die Möglichkeit atmosphärische Luft aufzunehmen, ersticken die Fische unter Wasser.
Der folgende Artikel stellt die wichtigsten Informationen zur Art zusammen und beschreibt meine eigenen Erfahrungen in der langjährigen Haltung der Tiere.