Beiträge von Anubias

    Richtig, wenn es nicht reine Zuchtbecken sind, die speziellen Bedingungen genügen sollen, dann will man ja die Becken auch ansehnlich haben. Da muss man schon öfter eingreifen, wenn der Pflanzenwuchs sich verselbstständigt. Nur schade, was man da so vernichten muss. Nun aber bitte nicht wieder Vorschläge, was man alles versuchen könnte, Pflanzen an den Mann oder die Frau zu bringen.

    Viel Erfolg mit der Aufzucht. Ob wirklich alles klappt, weiß man erst, wenn die neue Generation die ersten eigenen Jungen absetzt. Das dauert noch etwas.

    Ob der Kleine bereits gestorben war, kann ich nicht sagen. Da ihn sich die Garnele am Filtereinlass einverleibte, vermute ich, dass er von ihm eventuell angesaugt wurde und er zu schwach war, sich davon zu befreien.

    Verstehe. Musst du überhaupt eine Filter im Becken haben? Ich setze keinen ein. Regelmäßiger Teilwasserwechsel tut es auch. Filter habe ich nur in zwei größeren Becken mir starkem Besatz.

    Wenn bei meinen Junge erscheinen sollten, dann kommen gefrostete Rädertierchen, Krillmehl und Mikrowürmer zum Einsatz. Die werden auch von den anderen Fischen gern gefressen. Da sie auch etwas Grünfutter benötigen, wird gelegendlich etwas Spirula auf die Oberfläche gestreut.


    Sechs meiner Zwerge leben jetzt zusammen mit entlichen Guppys einer sehr kleinwüchsigen Art. Deren Junge sind nach dem Schlupf auch nicht größer als von den Zwergen. Die kommen sogar ohne zusätzliches Jungfischfutter immer durch.

    Mit der Schwimmblasenfüllung an der Oberfläche ist das wohl doch kein Problem. Ich hatte dazu ja etwas geschrieben. Jetzt habe ich von Versuchen gelesen, dass auch ohne Erreichen der Oberfläche die Schwimmblase gefüllt wird. Diese Experimente waren ganz interessant. Darum muss man sich also keine Sorgen machen.

    Hoffentlich greifen sich deine Garnelen nicht die Neugeborenen, wenn sie noch nicht richtig unterwegs sind. Auf dem Bild oben kann man so etwas vermuten. Oder war der Jungfisch schon gestorben, als die Garnelen zugriff?

    Das werden auf jeden Fall bald mehr sein. Scheinbar hat nun eine Wurfperiode begonnen. Im altengerichteten Becken finden die Winzlinge immer etwas zum Fressen für die ersten Lebenstage.


    Ich habe bei meinen Exemplaren jetzt getestet, ob sie das von mir gebotene Futter auch fressen. Bin zu frieden. Das ist also abgesichert. Nun sollen sie mal richtig erwachsen werden. Der erste große Wasserwechsel ist auch überstanden.

    Endlich habe ich meine Exemplare auch. Aus einer Aquariumvermehrung beschafft. Sehen sehr gesund aus. Kleinanzeigen hat's möglich gemacht. Heute sind sie eingezogen.

    Sie sind erst halbwüchsig. Ehe da Nachwuchs kommt, wird es noch eine Weile dauern. 6 Weibchen werden aber ausreichen, um wieder eine größere Gruppe aufzubauen. Auf zwei Becken verteilt ist eigentlich auch die Sicherheit gegeben, dass es keinen Totalverlust gibt. Mit Pannen muss man ja immer rechnen.

    Ich werde mich melden, wenn es etwas Neues gibt.

    Nur zum Ablaichen und dann die ersten Woche der Aufzucht, damit du die Kontrolle hast, ob die Jungen auch fressen. Danach können sie ja uns große Becken.


    Wo bist du zu Hause. Javamoos entsorge ich öfter.

    hobby "Schleierzuchtformen braucht die Welt nicht." Etwas sehr verallgemeinert. Stell dir vor, das würden auch Guppyzüchter so sehen. Was wäre uns dann alles Schönes entgangen. Nur ein Beispiel.

    Beobachte weiter. Da sind bestimmt einige Jungfische drin. Die Bedingungen sollten eigentlich stimmen. Setze doch mal ein Weibchen in ein gesondertes Ablaichbecken mit viel Javamoos z. B. Da bekommst du eine bessere Kontrolle.

    Hole dir AlgoSol von Söll. Das ist ein hochwirksames Mittel. Ich habe damit beste Erfahrungen gemacht. Achte darauf, das du das für Süßwasser erwischt. Halte die Dosierung ein. 250 ml reichen immerhin für 2500 Liter Wasser.

    Wenn du keinen Ansatz auftreiben kannst, dann versuchen es mit einem Heuaufguss oder mit getrockneter Bananenschale selbst Pantoffenltierchen und andere Einzeller zu erzeugen. Hat man früher eigentlich immer so gemacht, um sehr kleinen Fischlarven ein gutes Erstfutter zu bieten.

    Du kannst dafür auch Wasser aus einem altengerichteten Becken verwenden.

    Sind erstmal Einzeller da, dann mit Milch oder Kaffeesahne füttern.

    Eine Kahmhaut scheint mir nicht gut zu sein. Hast du keine Schwimmpflanzen, keine Bewegung der Wasseroberfläche?


    Wie viele Weibchen hast du eigentlich? Warte ganz entspannt bis April Mai, dann ist es Zeit für die Vermehrung. Diese Art hat einen jahreszeitlichen Zyklus. Welche Beckentemperatur hast du? Auch da sollte weniger besser sein. Verlängert auch das Leben der Tiere.


    Noch sind die Straßen bei mir spiegelglatt. Da kann ich noch nicht los und meine bestellten Tiere holen. Vorbereitet ist alles. Sie werden dann vorerst ohne zusätzlichen Besatz allein im Becken bleiben. Erst wenn dann hoffentlich Nachwuchs da ist, kommen welche in Gesellschaft.

    Die gibt es schon sehr lange. Ich hatte mal eine größere Gruppe davon. Sehr ansehnliche Tiere. Leider wurden sie schon kurz nach dem Kauf durch die Weißpünktchenkrankheit dahin gerafft. Sicher schon aus dem Laden eingeschleppt. Es war die einzige Art, die es im Becken erwischt hatte.

    Aussparungen für Kabel, Rohre oder Fütterung sind ja weder bei Glas noch bei anderen Abdeckungen ein Problem. Oder? Aquarianer waren doch immer Bastler. Was haben wir uns alles selbst machen müssen. Ich habe mir schon als Kind selbst Heizer gebastelt. So etwas gab es doch in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts gar nicht zu kaufen. Da waren doch schon Becken ein riesen Problem.

    Die Magnetabdeckung scheint mir eine gute Idee zu sein. Die kann man sich aus Fenstergaze/Fliegengitter und Magneten/Klettverschluss gut auch selbst basteln. Ich verwende allerdings Deckscheiben.

    Die Temperatur ist nicht mein Problem, nur die Straßenverhältnisse. Auf der Strecke, die ich fahren muss zum Abholen ist es mir z.Z. entschieden zu glatt. Da muss ich noch warten. Die Fische sind mir aber sicher und vorbereitet bin ich auch. Habe ja auch Geduld.


    Wenn nun ein Jungfisch sichtbar ist, werden es bald mehr sein. Über mehrere Tage werden ein oder etwas mehr Junge geboren. Sie müssen, wie andere Lebensgeborene auch die Wasseroberfläche erreichen können, um die Schwimmblase zu füllen. Dann geht die Entwicklung eigentlich Recht gut weiter. Wenn keine wirklichen Fressfeinde im Becken sind, sind sie auch nicht in Gefahr. Dein Gedanke an ein kleines Becken, ist nach meiner Erfahrung richtig. Diese Art ist für Nanoaquaristik gut geeignet.


    Wenn meine erst hier eingezogen sind, werde ich auch berichten, wie es klappt.

    Übrigens, die ich holen werde, haben beim Stromausfall in Berlin sogar 11 Grad Wassertemperatur gut überstanden. Ist aber kein Wunder, im Herkunftsgebiet überstehen die auch zeitweilige Wassertemperaturen von 10 Grad. Sie sind also auch ideal für Becken, die nur Zimmertemperatur haben. Im Sommer kann es da sogar zu warm werden, wenn die Becken klein sind.