Beiträge von chtjonas

    Tja, bezüglich Deiner Fische kann ich Dir natürlich (als absoluter Aquaristikneuling) keine Antwort geben.


    Aber (auch wenn es vielleicht bisschen OT ist), bei meinen Hühnern sind auch bei Präsenz eines dominanten Althahnes die Junghähne gelegentlich erfolgreich, hinter dem Rücken des Chefs, mit den Mädels (und durchaus auch mit den älteren Hennen!) anzubandeln.


    So ein "Chef" kann ja schließlich nicht überall sein und auf seine Damen aufpassen. Und dann wittern besonders flinke, kluge, geschickte, mutige ... Jungspunds ihre Chance - und nutzen sie.


    Ich kann mir vorstellen, dass das nicht nur bei Hühnern so ist.

    Hallo liebe Leute,

    habe mir hute bei einem der seltenen Besuche im Aquariumsladen in der Stadt eine "Hygrophila costada" geleistet - für ca. 1 Euro.


    Ich hoffe damit meine etwas langweilige Bepflanzung ein wenig aufzuhübschen.

    IMG-20251204-WA0008.jpg


    In Natura siehrt sie übrigens bisschen üppiger aus, als auf dem Foto.


    Ich finde leider nix zu den Ansprüchen, die das Pflänzlein hat.


    Kann dazu jemand was beitragen?

    Die sind wirklich beeindruckend!


    Hier bei uns gibt es die ja auch - wild. Keine Ahnung, ob die eingeschleppt wurden oder hier einheimisch sind.


    Auf alle Fälle kann man oft an Gewässerrändern deren imposante Gelege sehen - wie riesengroße hellrosa Himbeeren. :löl:


    Ein paar große verlassene Häuser (das größte hat ca. 8 cm Durchmesser) habe ich hier als Deko auf dem Regal.

    ...Fürs Foto ist das ganz hübsch, aber man kann nicht erwarten, dass die Guppys das frische Laub fressen...


    Weiter viel Freude an Deinen Guppys!...

    War ja auch nur so als Fotokulisse und zum nett Anschauen gedacht - bis morgen.


    Aber ich habe jetzt tatsächlich schon ein paar Guppys an den Blättern rumzoppeln sehen. :)

    Und die Blasenschnecken waren auch schon dran.


    Aber morgen kommt der Zweig wieder raus.


    Mit "Herbstlaub" muss ich wohl noch ein halbes Jahr warten.


    Aber mal 'ne Frage: Was sind denn diese "Huminstoffe"? Finden die sich nur in natürlich herbstbraunen Blättern? Und für was sind die gut?

    Ich habe vorhin mal einen Zweig vom Maulbeerbaum abgeschnitten - mit Früchten dran - und den ins Becken gesteckt. Eigentlich hauptsächlich um mal ein paar schöne Bilder zu machen. Naja, meine olle Handykamera bringt's nicht wirklich. Und die Lumix, die ich noch habe, fokussiert nur auf den Dreck an der Scheibe.


    IMG_20251030_195920790.jpg


    Sieht ja wirklich ganz nett aus. Aber so wirklich Interesse konnte ich nicht feststellen.

    Morgen beim WW kommt das Ding sowieso wieder raus.


    Ach ja, so dicht besiedelt, wie es jetzt auf dem Foto aussieht, ist mein Becken natürlich nicht. Aber in dem Moment, in dem ich mich mit der Kamera der Scheibe genähert habe, ist natürlich die gesamte Bande in Erwartung von Futter auch in diese Richtung gestürmt.

    ...Für die beiden Neritinas macht das Laub in meinen Augen Sinn. Auch wenn man Jungfische aufzieht...

    Mit anderen Laubbäumen sieht es hier halt schlecht aus. Walnussbäume gibt es hier zwar, kenne aber keinen der einen im Garten hätte.


    Aber das mit den Maulbeerbaumblättern werde ich sicher ausprobieren.


    Ich denke, dass es in meinem Becken, auch wenn es jetzt nicht so super dicht und vielseitig bewachsen ist, genug für die Aufwuchsfresser zu naschen gibt.


    Ich habe 2 Holzstücke drin liegen, die mittlerweile gut mit Algen bewachsen sind. Die Fadenalgen mache ich, wo ich sie erwische, beim WW ab. Aber da bleibt noch genug grüner Belag, auch an den Scheiben und einem unglasierten Tongefäß, übrig.


    Und auch wenn ich jetzt nicht gezielt Jungfische aufziehe - vom Guppynachwuchs werden denke ich aus jeder Generation einige Tiere erwachsen. Also scheint das Futterangebot (auch neben dem Flockenfertigfutter) nicht zu knapp zu sein.

    (Am besten 'gerbstoffhaltige') Blätter für's Aquarium würde ich nicht selbst trocknen, sondern quasi von Mutter Natur im Laufe der Jahreszeiten 'trocknen lassen'.


    Erst im Spätwinter an trockenen Tagen von nicht direkt an stark befahrenen Straßen wachsenden Eichen, Rotbuchen, Walnußbäumen etc. gesammeltes Laub eignet sich wirklich gut für aquaristische Zwecke....

    Dann werde ich im Herbst mal einen kleinen Vorrat an Maulbeerbaumblättern anlegen.


    Die muss ich dann aber kurz bevor sie abfallen direkt vom Baum abmachen. Ansonsten fallen sie in den Hühnerauslauf. Und die möchte ich dann nicht ins Aquarium packen.

    ...Bei den Dosierungsempfehlungen kommt es halt auch darauf an, wie viele Garnelen oder Krebse im Becken sind...

    Hallo Manu,

    erstmal Dank für Deine ausführliche Antwort.


    Ich habe aber weder Garnelen noch Krebse, sondern nur eine Menge "Feld-Wald-Wiesen"-Guppys, 2 Neritinas und ein paar eingeschleppte Blasenschnecken (bislang nur 2 gesichtet).


    Wäre es trotzdem sinnvoll, mal das eine oder andere getrocknete Blättchen ins Wasser zu geben?

    Der nächste Laden, der auch Wasserpflanzen führt (und übrigens auch sehr gut sortiert ist), ist in der "Großstadt" ca. 50 km weg. Da komme ich recht selten hin.


    Der Zoohandel hier in der Nähe hat in dieser Hinsicht nix. Aber ich werde mal in der Gärtnerei meines Vertrauens naachfragen, die hat auch manchmal Teichpflanzen. Vielleicht wäre da ja mal was Geeignetes dabei.


    Im Flüsschen kann ich auch mal schauen. Da hast Du natürlich recht.


    Auf alle Fälle werde ich die in einem separaten Töpfchen einpflanzen. Das finde ich beim WW und beim Entmulmen praktischer.

    Ausreichend viele, vitale Pflanzen im Aquarium zu haben, spielt für die 'innere' Biologie und gegebenenfalls als Sichtschutz für bestimmte Fische eine wesentliche Rolle.


    In der Hinsicht sehe ich Dein Aquarium als 'zu kahl' an bzw. Du hast zu stark ausgelichtet.

    Da ich ja nur Schwimmpflanzen habe (Wasserpest, Froschbiss, Wassersalat und ein paar Wasserlinsen) bilden sich halt hauptsächlich Wurzel"vorhänge" aus, die Jungfischen Deckung bieten.


    Und ja, ich hatte letztens mal wirklich kräftig ausgelichtet. Aber gerade jetzt, bei hier beginnendem Sommer und steigenden Temperaturen, wird das Becken sicherlich ganz bald wieder "dicht" sein.


    Aber ich überlege ja wirklich in einer Ecke, vielleicht in einer Art "Pflanzkübel", mal eine stationäre Pflanze anzusiedeln. Irgendwelche Empfehlungen?

    ...aber ich habe den Eindruck gewonnen, daß die Tiere nicht unendlich weiter Nachwuchs produzieren, wenn der Platz im Becken zu eng wird....


    ...Aber ich habe auch den Eindruck, dass sich die Besatzdichte selbst reguliert, wenn das Becken zu voll wird....

    Ja, ich denke auch, dass ab einer gewissen Besatzdichte die Vermehrungsbereitschaft abnimmt.


    Ich mache mir da bezüglich Überbevölkerung auch nicht zu viele Gedanken. Im Moment sehe ich auch nur zwei wirklich offensichtlich schwangere Mädels. Und obwohl ich immer mal kleine Schwärme von Minifischlein sehe, scheinen davon nicht allzu viele großzuwerden.


    Jedenfalls kommt es mir auch so vor, als wäre meine Population einigermaßen stabil.

    Ich würde in diesem Fall einfach einen "friedlichen Räuber" einsetzen, der sich dieses Problems annimmt... ;)

    =O Ich glaube, das wäre keine Option für mich.


    Im Notfall könnte ich aber zumindest einen Schwung von dem Nachwuchs rausfischen und den Krallenfröschen des Nachbarn anbieten.

    ...Wir haben übrigens unterschiedliche Kriterien für "gut bewachsen", für mich ist dein Becken kahl mit den paar Stengeln Wasserpest....

    Hihihi ... klar, es gibt dichter (und schöner) bewachsene Becken. Was man auf dem Bild halt nicht sieht, ist der Froschbiss, der ca. 2/3 der Oberfläche bedeckt. Und vor ein paar Tagen hatte ich auch bei der Wasserpest kräftig "ausgemistet", besonders im Wurzelbereich.

    In spätestens 2 Wochen wird man durch die dann bis auf den Boden reichenden Wurzelvorhänge kaum noch durchgucken können.

    Mehr Pflanzen möchte ich auch ehrlich gesagt gar nicht haben.

    Danke für Eure Beurteilungen.

    ...finde aber die Anzahl der Fische für ein 60 Liter Becken

    ....grenzwertig....

    Jaaaaaa ... ich denke mit Guppys gibt aber immer ein potentielles Überbelegungsproblem. Wenn ich die ganze Bande in ein doppelt so großes Becken setze, wird sich wohl deren Anzahl in einigen Monaten auch verdoppelt haben.


    Meine Hoffnung ist ja, dass sich mit sparsamer Fütterung und (in den Wintermonaten) Temperaturen unter 20 Grad, die Vermehrungslust etwas begrenzen lässt.


    Wenn ich abends so vor dem Becken sitze und das bunte Treiben beobachte, habe ich aber auch nicht den Eindruck von Überbesatz. Klar, wenn ich ein Leckerlie reinhalte, stömt die gesamte Band natürlich dorthin.


    Hier mal 2 Bilder als Gesamtansicht:


    1040236~2.jpg1040237~2.jpg

    Hallo Leute,

    ich bin einfach total unsicher, ob ich meine Fischlein genug füttere.


    Das Becken (60 cm) ist ganz gut bewachsen, Algen gibt es auf den Dekoartikeln (Holz und Tongefäß) und an den Scheiben (da wo ich sie nicht wegmache) auch. Es leben außer den Guppys noch 2 Neritina und (mind.) 2 Blasenschnecken im Becken.


    Ich füttere Flockenfutter für Warmwasserfische (hier habe ich nicht sehr viel Auswahl). Mit dem letzten 40g-Döschen bin ich über 2 Monate hingekommen. Ab und zu hänge ich mal ein Stückchen Banane, Kürbis o.ä. stundenweise ins Wasser.


    Die Wasserwerte sind lt. meinen Teststäbchen im grünen Bereich, die Temperatur beträgt z.Zt. 20 - 22 Grad. Den Heizstab habe ich jetzt nach dem Winter rausgenommen. Wenn mit dem herannahenden Sommer die Temperaturen hier steigen, muss ich mir eher Gedanken um Kühlung machen.


    Die Kerlchen vermehren sich moderat. Ich sehe immer wieder Schwärme von Minifischlein, von denen es wohl einige immer schaffen durchzukommen.


    Ich habe hier mal ein Video auf YT reingestellt. Was sich auf dem Bildausschnitt um die Banane tummelt, dürften jeweils ca. 80% des Gesamtbesatzes sein.


    Vielleicht würde sich einer der Guppykundigen ja die Mühe machen, mal zu schauen, ob die Tierchen gesund ausschauen, oder irgendwelche Mangelerscheinungen vermuten lassen.


    [Blockierte Grafik: https://youtu.be/b-mzIfjXs5M?feature=shared]


    Bin eine technische Null und weiß jetzt nicht, ob das mit dem Link zu dem Video klappt. Sonst versuche ich es nochmal.

    Ich danke Dir für die Info!


    Die Krallenfrösche des Nachbarn fressen garantiert Schnecken. Wenn mein Mann und er mit den Hunden zu unserem Flüsschen gehen, bringt er seinen Tierchen immer mal ein Schneckchen als Leckerlie mit.


    Das mit den Axolotls und den Schnecken leuchtet ein. Sooo viele überschüssige Guppys habe ich aber nicht. Ich sehe zwar immer wieder Nachwuchs und einige davon scheinen auch großzuwerden. Erfreulicherweise hält sich die Vermehrung aber in erträglichen Grenzen.