Beiträge von Philipp

    Hallo liebe Leute,


    länger nicht hier gewesen.


    Ich hab' den zweiten Heissner-Kübel im Zuge einer teilweisen Terrassenumgestaltung auch noch ausgegraben.


    Jetzt ist der über, sprich: ich brauche ihn nicht mehr.


    Wenn ihn einer von Euch in Besitz nehmen möchte, dann möge er in Celle vorbeikommen und ihn mitnehmen.


    Kohle brauche ich keine von Euch.


    Um mir das Abtippen des Anzeigetextes zu ersparen, verlinke ich einfach die Kleinanzeige, ich hoffe, das ist okay.


    Schöne Grüße


    Ph.

    Wie schon gesagt, ich erwarte eigentlich keine Vermehrung in diesem Jahr, das ist alles zu frisch und auch schon zu spät im Jahr.


    Ich mag Euch trotzdem mal zeigen, was unter Umständen ein eher grobes Schaumnest sein könnte, sicher bin ich aber nicht.


    Nächstes Jahr hatte ich eigentlich vor, das genauer zu beobachten und ggf. auch ein Schaumnest abzufischen, um zu schauen, ob ich ein paar Larven groß bekomme.


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    Dann noch ein paar Bilder von dem Männchen, das sich in einem Bereich des Halbhochteichleins gebärdet, als sei das alles sein. Er ist wirklich wunderschön gefärbt, die Rückenflosse ist über den Rundschwanz hinaus gezogen, ich nenne ihn meinen Prachtjungen. Leider sind nicht alle Bilder richtig scharf, einen Eindruck bekommt man aber trotzdem hoffentlich.


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    Habt ein wunderbares Wochenende.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Danke für die Blumen, Leute.


    Wie gesagt, ich denke nicht, dass die M-Dinger eine Pflanze mit Zukunft sind in dem Teichlein, alleine schon deshalb weil ich nicht glaube, dass ich welche über en Winter bekomme.


    Wenn sie ein Nest bauen und Larven schlüpfen würden, könnten vielleicht ein paar durchkommen. Der Teich ist groß genug und es gibt auch Hornkraut, wo sie sich evtl. verstecken könnten. Ansonsten schaue ich mal im nächsten Jahr, vielleicht fische ich dann ein Nest ab und versuche in einem Kübel, die bzw. ein paar Larven groß zu bekommen.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Hehehehehe, es hat sich in der Tat ziemlich was getan in Sachen Wachstum. Danke der Nachfrage, Frank.


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    Zu Anfang hatte ich vielleicht 1/3 der Fläche beschwimmpflanzt, Stand heute würde ich eher 2/3 schätzen.

    Allzulange kann ich das so nicht mehr wachsen lassen, dann muss ich wohl gärtnern. Die M-Dinger sind im Oktober eh fällig zur Entfernung, weil sie werden nicht über den Winter kommen.


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    Die Rundschwänze scheinen sich wohl zu fühlen, sie sind schön dunkel gefärbt. Sie balzen teilweise wie blöde, ein Schaumnest hab' ich aber noch keins gesehen. Schauen wir mal, im Frühjahr, ob das mehr Fische drin sein werden als im August eingesetzt.


    Hier noch ein Bild von vor ein paar Tagen, wo sich einer zum Aufwärmen vor die schwarze Folie hingestellt hat, man sieht auch meinen eher stümperhaft ausgeführten Fischverlierschutz am Überlauf des Halbhochteichs.


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    Habt ein schönes Wochenende, liebe Leute. Es soll ja nicht mehr ganz so heiß werden.


    Viele Grüße


    Philipp

    ... Die Idee mit den 'eingelassenen', bepflanzten Balkonkästen ist echt kreativ, und scheint tatsächlich zu funktionieren, Philipp. :thumbup:

    So etwas habe ich bis dato auch noch nicht gesehen. ^^...

    Ich weiß gar nicht, wo ich das mit den Kästen schon mal gesehen hatte. Am Ende ist es auch meiner Faulheit und Wasserscheue geschuldet.

    Der Halbhochteich ist so tief, dass ich nicht wirklich auf den Boden komme von oben, zumindest nicht weg vom unmittelbaren Rand. Wenn ich da aus welchen Gründen auch immer ran wollte, müsste ich Wasser ablassen und mit Gummistiefeln rein steigen. Die Höhe der Kästen erlaubt es aber, die ggf. am Kasten zu schnappen und raus zu nehmen, man wird nur an den Oberarmen nass.


    Durch den Umzug und den relativ 'frischen' Teich habe ich Befürchtungen, dass Anflugnahrung und Mückenlarven, die sich auf dem normalen Wege einstellen, nicht ausreichen für die Makropoden. Also füttere ich derzeit jeden zweiten Tag etwas zu. Meine ziemlich weit weg vom Haus stehenden Bottiche mit Brennnesselbrühe stinken wie die Pest, aber die Stechmückendamen scheinen das eher attraktiv zu finden. Also gibt es schwarze Mückenlarven und manchmal etwas Flockenfutter, das die Rundschwänze nun doch ohne Vorbehalte fressen. :)


    Und hier noch ein etwas schärferes Bild von der Fütterung gerade eben.


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    Irgendwann werde ich das schon lernen bzw. hinbekommen mit den Bildern.


    Schöne Grüße


    Philipp

    ... Natürlich spielt hier der nicht (sicher) vorhersehbare, jeweilige Grad an Anpassungs- bzw. Konkurrenzfähigkeit der verschiedenen vorhandenen Wasserpflanzenarten im Hinblick auf die verfügbaren Nahrungsressourcen (einschließlich Tageslicht) die entscheidende Rolle.

    Schauen wir mal, wie sich das entwickelt im Laufe des Restjahres. Ich gehe davon aus, dass ab ca. Ende September eh nicht mehr so viel los sein wird in Sachen Wachstum höherer Pflanzen...


    Die Wasserpest habe ich schon letztes Wochenende zum überwiegenden Teil in Balkonkästen eingepflanzt und im tiefen Teil versenkt. Der Färbung an den Spitzen nach, scheint das tatsächlich loszugehen in Sachen Wachstum, aber schauen wir mal.


    An Schwimmpflanzen sind jetzt (Europäischer) Froschbiss, die Salvinia von Dir und 4 Stück Wassernuss in der Pfütze.

    Witzig ist aber, dass die Rundschwänze sich zu bestimmten Zeiten in dem freien Teil ohne Schwimmpflanzenabdeckung aufhalten, sich da gegenseitig imponieren und hin- und herschwimmen. So richtig scheu im Sinne von Deckung suchen sind die nicht gerade.


    Die schöne Färbung ist auch zurück, wie man auf dem grauslich unscharfen Bild sehen kann. Ich muss noch trainieren, um die kleinen Racker scharf auf digitales Papier zu bannen.


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    Schöne Grüße


    Philipp

    Vielen Dank für die Blumen, liebe Foristi!


    Die Entscheidung, das jetzt so zu machen, war die beste in den letzten 3 oder 4 Monaten. Ich habe richtig viel Freude an dem neuen Teichlein, auch wenn es ziemlich ausgeartet ist vom Volumen her.

    Das Ding hat irgendwas um die 2.100 ltr. 8|


    Die Fische haben sich augenscheinlich schon dran gewöhnt, die Färbung ist wieder deutlich besser und bunter geworden bei den Männchen. Ich hab' jetzt die restlichen im linken Bottich auch noch raus gefangen und umgesetzt.


    Das Wasser ist klar jetzt, nun muss der Teich nur noch zuwachsen mit dem Schwimmpflanzen, noch ist es ein wenig mager.


    Ich mach' die Tage mal noch ein paar Bilder und stelle sie ein, wenn Ihr mögt.


    Und klar, auf der Kante kann man sitzen und den Fischen und sonstigem Getier zusehen.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Sooooo, jetzt bin ich fertig fürs Erste mit dem Sandkasten... :)


    Die Falten sind furchtbar, aber das ist jetzt eben so. Die Anpressprofile hätte ich da in weiten Bereichen eh nicht montieren können, also sind es jetzt doch Spengelrschrauben mit Dichtscheiben geworden.


    Das Wasser hat sich halbwegs geklärt, die restliche Trübung wird wohl weg gehen, wenn sich der Lehm doch noch absetzt und/oder die Pflanzen das verstoffwechseln.


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    Frank war ja so freundlich und hat mich mit einer großen Portion Salvinia beglückt, vielen lieben Dank nochmal dafür. Dann hab' ich noch Froschbiss gekauft und die Muschelblumen rein, die vorher im Bottich drin waren. So über den Daumen ist vielleicht ein Drittel der Fläche mit Schwimmpflanzen bedeckt gerade. Mal sehen, was sich da durchsetzt, wenn die Chose mal ins Wachsen kommt. Da setze ich drauf.


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    Die Lilien und die Seerose, die vorher im Bottich waren, sind auch umgezogen. Irgendwie isses mir noch zu kahl, da werde ich noch Pflanzen nachlegen.


    Neu ist auch eine größere Menge Wasserpest, die in durchlöcherten Blumenkästen im tiefen Teil steht. Mal schauen, ob sich das ausgeht oder ob es der Wasserpest zu dunkel ist.


    Auf dem flacheren Teil stehen neben den Lilien jetzt noch Sagitaria latifolia, die sind halt noch arg klein, es bleibt abzuwarten, ob die noch einen Wachstumsschub im August und vielleicht noch im September hinlegen. Teicherde habe ich keine genommen, sondern Sand, im Bereich der Pflanzen mit kleinen Düngekegeln. Nachdem doch fauligen Gestank und den Gasblasen, die im alten Bottich immer wieder aufgestiegen sind, wollte ich das bei mineralischem Pflanzgrund belassen. Wenn es nicht klappen sollte so, dann könnte man auch Teicherde im Flachwasserbereich mit überschaubarem Aufwand nachlegen.


    Apropos Pflanzen... Zuvor hatte ich Teichpflanzen entweder im Baumarkt oder per Internet gekauft. Jetzt bin ich bei der Suche nach Bepflanzung über einen Laden gestolpert, der zwar einen Webshop hat und da sicher den größten Teil seiner Bestellungen abwickelt, aber der Laden ist nur 20 km entfernt von mir.

    Also da hin geschaukelt und meine Bestellung selber abgeholt.

    Die haben vielleicht schöne Sachen, meine liebe Frau und ich waren hin und weg, die Kulturflächen sind riesig, die Leute supernett und angenehm. Da werde ich wieder hin gehen.

    Schaut mal auf deren Homepage vorbei, wenn es Euch interessiert. Wie gesagt, die verschicken wohl in der Hauptsache ihre Pflanzen.


    Blühender Froschbiss im Teich hat was, oder?


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    Einen Ausstieg für Frösche und zufällig reingefallene Viecher habe ich aus Steinen auch in einer Ecke gesetzt, wenn sie den finden, muss niemand ersaufen in dem Teich.


    Dann hab' ich die Rundschwänze aus der engen Pferdetränke erlöst heute am späten Nachmittag und sie in den Hochteich rüber. Klar, eigentlich ist das eher arg früh, aber sie scheinen ihren Spaß zu haben. Sie schwimmen auch im tiefen Teil und erkunden, was es da so gibt. Eigentlich kann man es schlechter erwischen als Fisch, die haben ca. 200 ltr. Wasser pro Nase. Ich hab' aus dem verbliebenen Bottich auch noch 4 Fische rüber, einfach weil da so viel Platz bzw. Wasser ist.

    Irgendwie bin ich am Überlegen, ob ich die restlichen auch noch versuchen soll, rauszufangen und umzusetzen. Weil der Hochteich scheint winterfest, bei dem Bottich bin ich da nicht mehr so sicher...


    Balz-/Imponierfärbung ist gerade nicht mehr, aber sie machen einen guten und fitten Eindruck.


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    Danke nochmal für Eure Tipps und den Support.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Das passt schon so. :)


    Erstens hattet Ihr mir richtig viel Support gegeben zu meinen Fragen, zweitens wird man mit gebrauchten Sachen eh nicht reich.


    Es mag seltsam klingen, aber die Idee, der Bottich würde entsprechend genutzt, mag ich sehr.


    Schönen Restsonntag noch und viele Grüße


    Philipp

    Liebe Foristi,


    ich hab' ja den einen Bottich ausgebuddelt, der nun weg kann/nicht mehr gebraucht wird.


    Leider leider seid Ihr ja in der überwiegenden Mehrheit weit weg von Celle, aber ich möchte ihn Euch trotzdem anbieten.

    Kohle brauche ich Euch keine, Selbstabholung und gut.


    Ich weiß nicht, ob ich das (Ex-Ebay-) Kleinanzeigeninserat verlinken darf, ich kopiere einfach mal die wesentlichen Aussagen der Artikelbeschreibung hier ein:


    ... ich hab‘ eine Wanne für einen Fertigteich abzugeben, weil ich mich teichmäßig vergrößert habe und der bis dato verbaute Bottich dazu raus musste.

    Der Bottich ist von Heissner, Material nach Aufdruck HDPE, Volumen nach Angabe Hersteller ca. 380 ltr., Zustand siehe Bilder. Er ist nirgends gerissen, ich hab‘ ihn mit dem Schlauch ausgespritzt, den Rest an Pinselalgen möge der neue Besitzer selber abschrubbeln.

    Ihr könnt Euch den Behälter beim Hersteller Heissner anschauen,

    nutzt dazu die Suchmaschine Eurer Wahl, Suchbegriffe Heissner Teichbecken, rechteckig, 380 l.


    So eine Teichschale eignet sich prima zum Verbuddeln und sich dann entweder an einem Miniteich im Garten, auf der Terrasse oder an Outdoor-Aquaristik mit Makropoden oder Medakas zu erfreuen. Es gibt einen Anschluss, damit man mehrere der Bottiche miteinander verbinden kann, da sitzt aber einen Endstopfen drin. Dieser war bis zum Ausbau dicht, er sollte es immer noch sein.

    Wegen der Größe des Teils ist ein Versand nicht wirtschaftlich darstellbar, daher nur Selbstabholer in Celle, OT Lachtehausen...


    Bilders von der Wanne hab' ich, die ich Euch bei Interesse gerne per Konversation schicken kann, ansonsten sucht einfach die Anzeige da.

    Ach ja, ich würde sagen, dass die Wanne zu weich ist, um sie nicht eingebuddelt oder mit einem Rahmen versehen oberirdisch aufzustellen. Das würde sich arg verformen.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Und heute ging es weiter...


    Die Holzkonstruktion sitzt auf den Gummis drauf, richtig festgezogen ist das aber eh nicht. Die Dübel sind nur dazu da, das horizontal gegen Verschieben zu sichern. Das Gewicht der Folie und des Wassers drückt das eh aufs Pflaster. Das ist zumindest der Gedanke dahinter.


    So sah das aus, als die Hohlkehlen mit dem Zementputz fertig waren und kurz bevor ich eine zarte Lage Sand unten in den großen Trog und auf die höher liegende Pseudo-Flachwasserzone verteilt hatte.


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    Klar, Vlies habe ich unter der Folie drunter, alleine schon wegen meiner Paranoia.

    Erst Sand, dann Vlies, dann Folie.


    Wobei das aber ein ziemlich schräges Ding war mit dem Vlies. So am Stück bekommt man das eh nicht rein, also habe ich das Vlies geschnippelt und mit etwas Überlappung eingebaut, sprich: am Holzteil angetackert.


    Auf dem Bild war das Vlies dann fast drin.


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    Damit der Teich nicht überläuft, habe ich einen Folienflansch, wie in hyperheides Faden verlinkt, eingebaut. Das war kein großes Ding.


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    Das Röhrchen für innen muss ich noch montieren, aber erst wenn die Folie richtig sitzt, sich auch ein paar Tage gesetzt hat, dann mache ich den oberen Abschluss. Das wird wohl auf Übergangsprofile aus Alu rauslaufen, die man bei Teppichböden oder Laminat verbaut.


    Gerade kämpfe ich mit der Folie.


    Ad 1 sind die Teichfolienrechner, die man im Internet findet, richtig üppig, was die Folienfläche angeht. Ich hab' den Eindruck, als wäre jeweils 40 cm weniger auch genug gewesen.


    Ad 2 habe ich wohl einen Fehler gemacht, und die gekaufte Folie ist zu dick geraten. Ich hab' eine EPDM-Folie, auf PVC stehe ich nicht so, in 1,1 mm Stärke. Das ist schon arg störrisch, ich frage mich echt, wie ich das faltenarm hinbekommen soll. :shock: Vor den Ecken graust es mir...


    Und der Sand, den ich im tiefen Teil als Ausgleichsfläche und Schutz der Folie auf der Oberseite rein geschippelt habe, ist eine ziemliche Sauerei.


    Irgendwie hab' ich ein ganz anderes Verständnis von gewaschen als die Sandbutze, die ihn mir verkauft hat. Das Bild ist nach einem Wasserwechsel, weil vorher war das wirklich eine furchtbar beige und vollkommen undurchsichtige Plörre. Ich hab' das wieder raus gepumpt und eine dünne Malerfolie auf den Sand bzw. Restwasserinhalt gelegt, damit es den Lehm nicht so doll aus dem Sand auswäscht.


    So wie es jetzt auf dem nachfolgenden Bild ist, könnte es sich ausgehen mit dem Absetzen der Feinteile, so richtig sicher bin ich aber nicht. Auch die Verdünnung durch das Einbringen des restlichen Wassers könnte helfen.

    Aber schauen wir mal....


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    Das war es fürs Erste. Mehr kommt im Zuge des Bau-, ähhh Teichfortschritts.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Soooo liebe Leute,


    kurz ein Update... Ich hatte ja schon erzählt, wie das aussehen soll am Ende.


    Leider musste der rechte Kübel raus, die Rundschwänze sind temporär umgezogen in eine Pferdetränke. Der Bottich war aber so sackschwer, dass ich ihn wirklich tutto completto leermachen musste, Wasser raus, alle Pflanzen raus, den Sand raus, dann ging es halbwegs.


    Und dann war da eben noch ein Loch...


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    Der Kübel war übrigens ein Heissner, den kann man sogar noch kaufen.


    Dann die Bottichfläche auffüllen und das Pflaster wieder drüber legen. Na ja, irgendwann war es dann gut.


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    Dann habe ich heute angefangen, den Holzteil, der die ca. 30 cm über OK Pflaster bilden wird, aufzubauen.


    Wie gesagt, eine Sandwich-Konstruktion. Innen 15 mm OSB, dann ein Rahmen aus Douglasienkantholz 4,5*7 cm, außen Douglasie-Rauhspund drauf geschalt. Die Dämmung habe ich weg gelassen, weil es mir zu fummelig war.


    So sieht der Grundrahmen aus der liegt auf 3 mm Gummi, stellenweise pflasterbedingt auch mehr, damit das Holz nicht direkt auf dem Betonpflaster liegt. Klar, Douglasie ist verrottungssicherer als Fi/Ta, aber kein Holz liegt gerne immer im Nassen. Man sieht auch die flache Zone rechts.


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    Fertig geworden bin ich nicht, geht am Freitag weiter.


    Hier mal ein Bild vom Zwischenstand.

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    Oben muss noch ein Schalungsbrett drauf, ich muss die aber über die Länge absägen, und das wollte ich heute nicht mehr.


    Hehehehehe, es sieht aus wie ein Sandkasten....


    Dann hatte ich noch innen die Übergänge von dem etwas kleineren Kübel zu Pflaster und Sandwich mit Zementputz zu egalisieren versucht. Eine Art Hohlkehle ausgeformt, Folien und Abdichtungen mögen eigentlich keine 90°-Knicke. Schaden tut es in keinem Falle, ich mach' da auch ein Bild, wenn es fertig ist.


    Die Folie sollte diese Woche auch noch kommen.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Hallo zusammen!


    Danke für das Angebot, Frank. Ich schreib' Dich mal per Konversation an.


    Das mit der Wassernuss sieht auch richtig schön aus, Wolfgang. Ich komme zwar ursprünglich aus der Karlsruher Ecke, aber in den Altrheinarmen Pflanzen suchen, das mag ich nicht. Kollisionen mit den Naturschutzbestimmungen versuche ich so weit als möglich zu vermeiden.


    Jetzt hab' ich mich eine Weile an den vorhandenen Bottich gesetzt und gehofft, den prächtig gefärbten Rundschwanz auf digitales Papier zu bannen.


    Richtig happy bin ich nicht mit den Bildern, aber einen Eindruck der Färbung bekommt man schon.


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    Schöne Grüße


    Philipp

    So, liebe Leute.


    Okay, so langsam sehe ich klarer in Sachen tiefes Loch und wie man das sinnvoll verwursten könnte. In der Tat, dadurch erspart man sich eine Menge buddeln.


    Auch dank Eurer Anregungen wird es wohl darauf rauslaufen, dass ich das vorhandene Loch nutze. Leider leider muss dafür der rechte Bottich raus, der ist zu knapp dran. Lebensmittelechte Pferdetränken hab' ich schon mal bestellt, wenn die da sind, müssen die Rundschwanzkameraden eben eine Zeitlang umziehen, so leid mir das auch für sie tut. :cry:


    Janine hat die entscheidende Bemerkung gemacht. Es wird wohl eine ca. 30 cm hohe Aufstockung geben aus den bereits im Prinzip beschriebenen Sandwich-Elementen. Wenn der rechte Bottich dann raus ist, fülle ich da auf und pflastere wieder drüber. So entsteht dann eine Art Flachwasserzone von ca. 2,00 mal 0,60 m, Tiefe 30 bis 35 cm. Den Rest fasse ich gar nicht weiter an. Die Anregung mit der Wurzel, sozusagen als strukturbildende Maßnahme, behalte ich mal im Hinterkopf.


    Dann eine Folie rein und hoffen, dass das dicht wird. =O


    Die Bepflanzung zieht aus dem auszubauenden Bottich eben um, nur wird das bei weitem nicht ausreichen, da wird wohl ein Sparschwein geschlachtet werden müssen, um die Pflanzen entsprechend aufzustocken.


    Als erstes werde ich mal klar Schiff machen auf der Terrasse, die teilweise nachgesackten Pflastersteine auf Höhe bringen und die Kanten zum vorhandenen Behälter mit Zementmörtel nacharbeiten. Untergelegtes Vlies hin, Vlies her, so ist das zu scharfkantig.


    Dann den Bottich raus und die rechte Kante so herstellen, dass die Sandwich-Elemente drauf können.


    Bei Interesse Eurerseits mach' ich Phoddos vom Fortgang der Arbeiten und labere Euch weiter mit dem Kram voll.


    Schöne Grüße


    Philipp


    PS: doch noch was eingefallen in Sachen Teich. Hat einer von Euch Salvinia (natans?) über, die in seinem Kübel wuchert, und sie loswerden will? Gerne auch eine andere, winterharte/teichgeeignete Schwimmpflanze in der Art. Ich würde sie gerne nehmen, Portoerstattung und ein entsprechender Obulus sind eh klar.

    .... Und, was mir noch einfällt: Bei deiner Idee des Hochteichs mit 2,80m Länge... Hast du eine Idee, wie du die Bretter am durchbiegen hinderst?

    Ich wäre bei dem Maß ehr bei der Idee zu mauern. (Ohne bautechnische Ahnung versteht sich ;) )

    Das ist recht leicht zu beantworten, Janine. Ich hätte die Bretter nicht einzeln genommen, sondern eine Art Sandwich-Kasten gemacht incl. Dämmung da drin. Innen zum Teich hin OSB-Platte, dann darauf Latten verschraubt und die Styrodur-Dämmung in die Fächer rein, dann die Sache mit den Terrassendielen zugeschraubt. Dann hat man eine Element von ca. 10 cm Stärke, das sich bei dem Druck aus 50 cm Wassersäule kaum verformt.


    Fütterst Du bei Deinen Rundschwänzen eigentlich zu, Philipp?

    Falls ja, welches Futter steht auf der Speisekarte?

    Eigentlich kaum, mal ein paar Wasserflöhe, wenn meine Eimer was hergeben, oder auch mal ein paar schwarze Mückenlarven aus einem Zuchtversuchs-Bottich...


    Ich hatte das mal mit Flockenfutter probiert, das lässt die Rundschwänze aber ziemlich kalt... Aber gewachsen sind sie anständig, seit sie hier sind. Und bei dem Gebalze nebst Fortpflanzungsversuchen nehme ich an, dass ihnen die Anflugnahrung reicht.


    Schöne Grüße


    Philipp

    ... bei meinen ibc-projekten plane ich, das obere gitterfeld samt dem zugehörigen behälter-teil zu kappen. das volumen ist mir dann immer noch groß genug, und besonders, wenn er dann 60 cm im boden versenkt und oben herum mit erde eingefaßt wird, erscheint mir auch die tiefe ausreichend.


    aber wie schon gesagt befinde ich mich ebenfalls noch in der planungs-phase und hoffe noch auf die eine oder andere zusätzliche eingebung.

    Das geht schon mit dem Kappen des Gitters, es wird ein wenig fummelig werden, aber Du wirst es hinbekommen, Wolfgang.


    Der Nachteil bei den IBC-Dingern ist aber leider, dass die beim Eingraben dazu neigen, nach innen beulen. Sie sind halt dafür nicht gemacht, sondern nur für den Druck der Flüssigkeit nach außen in den Gitterkorb. Und man kann sie prima stapeln.


    Wie geschrieben, gestern war ich ein wenig schockiert, was da alles raus kam, Frank. Das hat sich heute aber schon wieder gelegt.


    Wie schon gesagt, ich hirne noch angestrengt über eine Lösung nach. Arbeitsaufwand hab' ich so oder so. Ob ich was aus dem Monsterloch mache, oder ob ich den vorhandenen Kübel zum Hochteich umbauen werde, das wird sich zeitlich nichts geben.


    Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich Teilzeit arbeite, sodass es auch nicht an der Zeit mangelt. Und ich bin von Beruf Bauingenieur bin, ich hab' früher viel auf dem Bau gearbeitet und kann mir deshalb ziemlich gut selber helfen bei so was. :)


    Und ja, es ist wie immer, man neigt dazu, es zu übertreiben bei Hobbies, das kenne ich nur zu gut.


    Dafür hatte ich vorhin, als ich in das tiefe Loch gesehen habe wie das sprichwörtliche Schwein ins Uhrwerk, einen kurzen Blick auf den benachbarten Bottich mit den Rundschwänzen geworfen.


    Wirklich wunderschön, ein balzendes oder ggf. auch in anderen Aktionen befindliches Pärchen, Missjöh Rundschwanz in den allerprächtigsten Farben mit einem Weibchen zugange.


    Das entschädigt für den teilweisen Frust gestern.


    Ich lass' Euch am weiteren Fortgang teilhaben, wenn es weiter geht, was auch immer da raus kommen wird.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Sooooo, ich hab' gestern Abend und heute Morgen noch weiter intensiv über den IBC-Container als Hochteich nachgedacht.


    Wahrscheinlich war das eher ein Schnellschuss, weil ich tue mich schwer mit der Würfelgestalt, von wegen Struktur flach zu tief und schlechte Zugänglichkeit zur Bepflanzung. Ich bin zwar relativ lang mit 1,88 m, aber meine Arme sind zu kurz, um ca. 1.00 m tief zu greifen.


    Daher ist der Plan nun, den bestehenden Bottich in einen darum gebauten Hochteich zu integrieren. Der Bottich wäre dann eben die 'Tiefwasserzone', wenn man bei einer Gesamttiefe von ca. 90 cm davon reden kann. Vorgestellt hatte ich mir, dass ich eine Art (gedämmten) Holzkasten aus Terrassendielen außen rum baue und dann Teichfolie nehme um den Bottich und die Holzkonstruktion dicht zu bekommen. Gesamtabmessungen werden wohl sein ca. 2,80 m in der Länge und ca. 1,30 in der Breite, Höhe ca. 50 cm. Der Bottich selber hat ca. 1,40 m Länge, 0,70 m Breite und ca. 45 cm Tiefe.


    Es gibt hier im Forum einen Faden von hyperheide, die das so ähnlich gemacht hatte mit einem Kasten aus Douglasie, meine Idee ist also geklaut.


    So käme ich dann auf ein Wasservolumen von ca. 2.200 ltr., was mir aber schon relativ viel vorkommt, vielleicht sollte ich da noch etwas mehr Hirnschmalz reinstecken, bevor ich anfange konkret zu bauen.


    Apropos anfangen zu bauen.... Jetzt wird es ziemlich skurril.


    Die jetzigen Bottiche sind in der Terrasse eingelassen mit ca. 2,00 m Abstand. Dazwischen hatte der Onkel meiner Frau irgendeinen seltsamen Springbrunnen montiert. Meine Frau und ich stehen beide nicht auf Springbrunnen, funktioniert hatte er natürlich auch nicht... :shock:


    Irgendwann hatte ich da mal rein geschaut, und einen Wasserbehälter drunter gesehen. Ist ja logisch hatte ich mir gedacht, das Wasser muss ja in dem ollen Springbrunnen im Kreis gepumpt werden, also wird da ein größerer Eimer oder runter Mörtelkübel drunter sein mit vielleicht 50 oder 60 ltr. Inhalt. So sah das eher zweifelhafte Stück aus, mein Geschmack ist das nicht.


    Man kann das sich anbahnende Drama schon am Bildrand erahnen.


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    Erstmal den Pflasterbelag runter, drunter war ein zweiteiliger Rost. Und es hörte nicht mehr auf. =O


    Auf dem Bild sieht man übrigens auch, wie die anderen Bottiche dazu liegen.


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    Da hatte ich dann zunehmend eine kleine Krise, erst recht wenn ich so eine Elektrik sehe...


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    Dann hab' ich eine Pumpe geholt und mal anfangen auszupumpen. Dass das verstorbene Onkelchen den Hang zu großen Dingen hatte, das war mir bekannt. Das ist aber schiere Gigantonomie.


    Da ist ein Behälter so à la Mörtelkübel im Format 1,40 m * 1,40 m * 0,50 m verbaut, Das ist ein knapper Kubikmeter. :shock::shock::shock: Mir war nicht klar, dass es überhaupt so große Behälter gibt.


    Zu allem Elend war das Standrohr des Springbrunnen in einem lose eingestellten Mörtelkübel einbetoniert, geschätzt zwischen 80 und 100 kg Beton am Stück.


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    Na ja, irgendwann war dann das Wasser halbwegs raus gepumpt, den Rest habe ich geschöpft. Den Betonklotz hab' ich mit dem Vorschlaghammer handlicher gemacht, so dass die Chose auch raus war am Ende.


    Jetzt hab' ich ein Monsterloch mit 'nem Behälter drunter in der Terrasse und weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Das Loch ist zu dicht an den vorhandenen Behältern dran, ich kann den Monsterkübel noch nicht mal ausbauen, wenn ich wollte, weil dann alles an Boden und Sand nachrutschen wird.


    Mein erster Reflex war jetzt, einfach den Monsterkübel mit Splitt zu verfüllen und wieder drüber zu pflastern.


    Auf der anderen Seite ist da nun ja bereits sozusagen eine Tiefwasserzone, die läge ca. 70 cm unter dem Pflasterbelag, für einen mit Folie ausgekleideten Hochteich vorhanden. Aber es würde bedeuten, dass mindestens einer der beiden vorhandenen Bottiche raus müsste.


    Hmmmm... Ich hirne noch, muss das aber weder heute noch morgen entscheiden. Den Kübel hab' ich behelfsmäßig mit Kantholz ausgesteift, da rutscht jetzt auch kein Boden nach.


    Habt Ihr Vorschläge, wie man das lösen könnte?


    Schöne Grüße


    Philipp

    ...

    waaas, da fragst Du noch?!? ^^


    Die literarische und fotografische Begleitung Deines ins Auge gefaßten IBC-Projekts kann ich kaum erwarten...

    Weißt Du, ich hab' mich vor ca. 3 Wochen bei Euch im Forum angemeldet, Frank.


    Ich betreibe das wässrige Hobby erst wieder seit kurzem und auf eine sehr einfache, eher amateurhafte Art und Weise, im Gegensatz zu vielen Leuten hier, die sehr tief in der Materie stecken und bemerkenswert schöne Becken und Fische haben.

    Das hier im Forum gezeigte Niveau unterscheidet sich deutlich von meinem Gestümper.


    Insofern frag' ich da lieber nach, bevor ich den Eindruck erwecke, ich würde hier als Newbie hier alles mit meinen Petitessen zumüllen.


    Gut, dann schreib' ich dann was, wenn es mit der Umsetzung los geht.


    Schöne Grüße


    Philipp

    Ha, danke fürs Mut machen, liebe Leute! :)


    Den Erfahrungsbericht von Erabo, der irgendwo auf der Zollernalb logiert, hatte ich gelesen. Ich mag mich ganz gerne ein wenig aufschlauen, bevor ich mich für etwas entscheide. Es scheint immer sinnvoll, sich erst zu informieren, als irgendwas zu kaufen/machen, und dann merkt man erst, was das bedeutet.

    Und trotzdem es gibt immer Grauzonen oder nicht wahrgenommene potentielle Probleme, die man hinterher realisiert.

    In diesem Falle ist es die stumpfe Annahme, dass wenn Goldfische in den Bottichen überwintert hatten, die Bottiche nicht ganz durchfrieren, und die Rundschwanzmakropoden deshalb gingen.


    Auch über Erabos Ringelnatter hab' ich gelesen, die sich da manchmal bedient. Da steht glaube sogar was hier im Forum. Nur erhoben, ob sich da eine regelmäßig bei uns tummelt, das hatte ich nicht.?(


    Jepp, ich teile Eure Einschätzung, dass sich die Natter da ausgiebig bedienen wird, wenn sie begriffen hat, dass so ein Rundschwanz halbwegs mundet. Die Bottiche sind viel zu klein und strukturlos, als dass sich ein Fisch da aus der Affäre ziehen könnte. Wenn sie da drin ist und jagt, sind die ohne jede Chance.


    Aber es ist eben Natur, und es ist wie es ist. Das Vieh auszusperren erscheint mir nicht möglich, vergrämen darf man die Natter auch nicht, also wird das seinen Gang gehen. Entweder sie findet einen besseren Futterplatz, oder sie macht die Bottiche leer.


    Ich hirne immer noch über den eingebuddelten IBC. Nattersicher kann man den wahrscheinlich nicht ausgestalten, die Hürde wäre aber höher im Wortsinn für Madame Ringelnatter.


    Falls ich mich durchringe zum IBC und Ihr Interesse haben solltet, kann ich ja ein paar Phoddos machen und von der Umsetzung berichten.


    Schöne Grüße


    Philipp