Sooooo, ich hab' gestern Abend und heute Morgen noch weiter intensiv über den IBC-Container als Hochteich nachgedacht.
Wahrscheinlich war das eher ein Schnellschuss, weil ich tue mich schwer mit der Würfelgestalt, von wegen Struktur flach zu tief und schlechte Zugänglichkeit zur Bepflanzung. Ich bin zwar relativ lang mit 1,88 m, aber meine Arme sind zu kurz, um ca. 1.00 m tief zu greifen.
Daher ist der Plan nun, den bestehenden Bottich in einen darum gebauten Hochteich zu integrieren. Der Bottich wäre dann eben die 'Tiefwasserzone', wenn man bei einer Gesamttiefe von ca. 90 cm davon reden kann. Vorgestellt hatte ich mir, dass ich eine Art (gedämmten) Holzkasten aus Terrassendielen außen rum baue und dann Teichfolie nehme um den Bottich und die Holzkonstruktion dicht zu bekommen. Gesamtabmessungen werden wohl sein ca. 2,80 m in der Länge und ca. 1,30 in der Breite, Höhe ca. 50 cm. Der Bottich selber hat ca. 1,40 m Länge, 0,70 m Breite und ca. 45 cm Tiefe.
Es gibt hier im Forum einen Faden von hyperheide, die das so ähnlich gemacht hatte mit einem Kasten aus Douglasie, meine Idee ist also geklaut.
So käme ich dann auf ein Wasservolumen von ca. 2.200 ltr., was mir aber schon relativ viel vorkommt, vielleicht sollte ich da noch etwas mehr Hirnschmalz reinstecken, bevor ich anfange konkret zu bauen.
Apropos anfangen zu bauen.... Jetzt wird es ziemlich skurril.
Die jetzigen Bottiche sind in der Terrasse eingelassen mit ca. 2,00 m Abstand. Dazwischen hatte der Onkel meiner Frau irgendeinen seltsamen Springbrunnen montiert. Meine Frau und ich stehen beide nicht auf Springbrunnen, funktioniert hatte er natürlich auch nicht... 
Irgendwann hatte ich da mal rein geschaut, und einen Wasserbehälter drunter gesehen. Ist ja logisch hatte ich mir gedacht, das Wasser muss ja in dem ollen Springbrunnen im Kreis gepumpt werden, also wird da ein größerer Eimer oder runter Mörtelkübel drunter sein mit vielleicht 50 oder 60 ltr. Inhalt. So sah das eher zweifelhafte Stück aus, mein Geschmack ist das nicht.
Man kann das sich anbahnende Drama schon am Bildrand erahnen.
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Erstmal den Pflasterbelag runter, drunter war ein zweiteiliger Rost. Und es hörte nicht mehr auf. 
Auf dem Bild sieht man übrigens auch, wie die anderen Bottiche dazu liegen.
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Da hatte ich dann zunehmend eine kleine Krise, erst recht wenn ich so eine Elektrik sehe...
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Dann hab' ich eine Pumpe geholt und mal anfangen auszupumpen. Dass das verstorbene Onkelchen den Hang zu großen Dingen hatte, das war mir bekannt. Das ist aber schiere Gigantonomie.
Da ist ein Behälter so à la Mörtelkübel im Format 1,40 m * 1,40 m * 0,50 m verbaut, Das ist ein knapper Kubikmeter. 

Mir war nicht klar, dass es überhaupt so große Behälter gibt.
Zu allem Elend war das Standrohr des Springbrunnen in einem lose eingestellten Mörtelkübel einbetoniert, geschätzt zwischen 80 und 100 kg Beton am Stück.
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Na ja, irgendwann war dann das Wasser halbwegs raus gepumpt, den Rest habe ich geschöpft. Den Betonklotz hab' ich mit dem Vorschlaghammer handlicher gemacht, so dass die Chose auch raus war am Ende.
Jetzt hab' ich ein Monsterloch mit 'nem Behälter drunter in der Terrasse und weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Das Loch ist zu dicht an den vorhandenen Behältern dran, ich kann den Monsterkübel noch nicht mal ausbauen, wenn ich wollte, weil dann alles an Boden und Sand nachrutschen wird.
Mein erster Reflex war jetzt, einfach den Monsterkübel mit Splitt zu verfüllen und wieder drüber zu pflastern.
Auf der anderen Seite ist da nun ja bereits sozusagen eine Tiefwasserzone, die läge ca. 70 cm unter dem Pflasterbelag, für einen mit Folie ausgekleideten Hochteich vorhanden. Aber es würde bedeuten, dass mindestens einer der beiden vorhandenen Bottiche raus müsste.
Hmmmm... Ich hirne noch, muss das aber weder heute noch morgen entscheiden. Den Kübel hab' ich behelfsmäßig mit Kantholz ausgesteift, da rutscht jetzt auch kein Boden nach.
Habt Ihr Vorschläge, wie man das lösen könnte?
Schöne Grüße
Philipp