Beiträge von w4tel

    eigentlich hätte ich gehofft, daß luis die unstimmigkeiten mit dem sonst bisher geschriebenen hinterfragt ; )


    mir würden durchaus noch ein paar punkte mehr dazu einfallen


    aber das teewasser hätte ich vor allem im hinblick auf die anvisierten rubra als stimmig erachtet

    der mörtelkübel im garten ist wie gesagt als futterquelle eher eine saisonlösung


    bei futter für frisch geschlüpfte brut hatte ich eher an pantoffeltierchen u.ä. gedacht


    ein ganz nettes video zu maulbrütenden findest du hier, wenn es sich dabei in diesem fall auch um albimarginata handelt



    die rubra kommen meines wissens aus torfwasser


    auch da dein becken ja nicht allzu groß ist, würde ich dir, wie auch oben schon empfohlen, eher zu 2,1 als zu zwei pärchen raten

    wegen der wassersäule mache ich mir auch keine gedanken. da würde auch noch weniger reichen. eher darüber, daß dann insgesamt nicht mehr sehr viel wasser übrig bleibt. und die bodenfläche ist endenwollend


    du hast recht, es kommt immer drauf an, was man will. für das erlebnis würde es reichen. allerdings würde es schnell ziemlich kuschelig - siehe wassermenge


    worauf ich beinah vergessen hätte: ein becken, in dem sich die männchen nach erfolgreicher brut wieder erholen können. sonst werden sie über kurz oder lang verhungern, auch bei 4,2-besatz


    abgestandenes regenwasser im garten ist toll, allerdings saisonal etwas eingeschränkt. hier bei mir ist da schon seit einiger zeit am morgen fallweise wieder eis drauf

    worüber du dir im vorfeld ebenfalls bereits gedanken machen solltest


    wenn du ein 60er becken nur zu 2/3 befüllst - was grundsätzlich ein guter ansatz ist. um pflanzen auch emers wachsen zu lassen - bleibt nicht mehr sehr viel wasser übrig


    du brauchst geeignete, eingelaufene becken, um die brut aufzuziehen, und du brauchst auch geeignete futtertier-ansätze, die dann schon laufen sollten

    hallo frieda


    markus hat schon die wichtigste frage gestellt, die nach den wasserwerten, weil sie - gerade für anfänger - noch schneller negative auswirkungen zeigen können als die ebenfalls wichtige beckengröße


    was dir bei deiner auswahl klar sein sollte: es handelt sich dabei durchweg um lebendgebärende, die sich in kürzester zeit stark vermehren. und du solltest dir schon vor beginn darüber im klaren sein, was du nach der ersten begeisterung mit dem segen anstellst


    sonst geht es dir wie dem zauberlehrling

    dann informier dich doch z.b. einmal über die schmetterlingsbarben, die zwar schon lange bekannt, aber bis heute noch nicht in der massenproduktion angekommen sind, weil sie nur sehr wenig nachwuchs produzieren und es zudem nicht ganz einfach ist, ein ausgewogenes geschlechterverhältnis zu erzielen


    da kannst du noch eine menge tüfteln : )

    noch ein denkansatz


    ich habe von meinen wuchernden anubias jahrelang triebe abgebrochen und verschenkt. so lange, bis meine mutterpflanzen darunter vergreisten und zu kümmern begannen. nun bin ich dabei, mir mühsam neue aufzubauen


    ich habe für diese these keine wissenschaftliche bestätigung, aber sie erscheint mir nicht ganz unlogisch


    punkt zwei


    ich schneide nicht, ich breche die triebe in den achseln aus, wie es auch in der natur geschehen würde. dadurch minimiere ich das ausbluten von oxalsäure, was zwar - vor allem in größeren becken - nicht ganz so gefährlich zu sein scheint, wie oft behauptet wird, aber auch nicht bewußt provoziert werden muß

    hallo luis


    ich bewundere die begeisterung, mit der du an deine pläne herangehst, und die keine schwierigkeit zu scheuen scheint


    du hast ein händchen dafür, dir arten herauszusuchen. mir persönlich wäre das becken für die meisten davon zu klein, mit ausnahme vielleicht der parosphromenus, wo die schwierigkeiten dafür ganz woanders liegen


    ich kenne dich nicht, weiß nicht, welche erfahrungen du schon gesammelt hast, und will dir auch keinesfalls zu nahe treten


    aber müssen es tatsächlich unbedingt arten sein, die teilweise auch für halter mit langjähriger erfahrung eine herausforderung bedeuten, die in diesem becken eben noch geradeso platz finden?


    deine ticos sind wunderschöne fische, die ebenfalls nicht in jedem becken zu finden sind. als weitere art, für diese beckengröße passend und derzeit in deutschland erhältlich, aber ebenfalls nicht weit verbreitet, würden mir z.b. schmetterlingsbarben einfallen. oder moskitobärblinge


    es gibt eine ganze menge kleine, feine fische, die ausreichend platz fänden, und für die du auch auf die beckenstruktur aufbauen kannst, mit der du begonnen hast

    wenn ich nun seit mehr als einem halben jahrhundert hantieren mit aquarien – und allem möglichen anderen getier – noch nicht gestorben bin, liegt das entweder daran, daß unkraut eben nicht auszurotten ist


    eventuell aber auch daran, daß ich meinem körper von kindheit an die chance geboten habe, die eigene abwehr entsprechend zu entwickeln und auch laufend zu trainieren. allzu akribisches hygiene-bewußtsein kann da durchaus kontraproduktiv sein


    natürlich umgibt uns eine menge, das uns auf irgendeine art gefährden kann. aber:


    zu tode gefurchten ist auch gestorben (und das ganze leben unter einem glassturz verbringen vielleicht noch schlimmer)