Beiträge von w4tel
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dann solltest du dich dringendst nach einem ausweichbecken umsehen, luis. es genügt nicht, "bei irgendwelchen Anzeichen von Auffälligkeiten" die hand dazwischenzuhalten
und, ich sage das sicherheitshalber ausdrücklich dazu, ich sehe das nicht als vorwurf, sondern als notwendigkeit
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"Beruhigungsmittel bei sexueller Übererregbarkeit, Empfängnisverhütung"
na hoffentlich schlägt das nicht auf die fische durch ; )
vor einiger zeit gab es einen hype um mangroven-sprößlinge. ist halt immer eine frage der verhältnismäßigkeit. mir hatte - bis die katze darüber eingestiegen ist und die axolotl unter die kellerstiege verfrachtete - schon ein philodendron ein 300l-becken fast völlig zugeknallt
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hallo eg
ich möchte versuchen, das für dich etwas anschaulicher darzustellen
„heast, do liegt a Leich’ im Rinnsoi,
‚s Bluat rinnt in Kanäu“
(Wolfgang Ambros, „Da Hofer“)
damit ist eine Leiche, also ein Toter, gemeint
„a schene Leich’ “
meint ein Leichenbegängnis, bzw. das ganze Begräbnis
da dieses idiom vielleicht mancherorts schwer verständlich ist,
einen gesamtdeutschen einblick bietet das lied „Auf der Straße“ von Mike Krüger
die im wasser von fischen, schnecken oder amphibien gelegten eier nennt man „Laich“, den vorgang des eierlegens „ablaichen“
inwieweit man eiertragende weibchen von aquarienfischen ebenfalls als „Rogner“ bezeichnen darf, darauf wage ich mich nicht festzulegen
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"mit etwas pflege" kannst du die wasserwerte unter kontrolle halten, aber der platz wird davon nicht mehr. du betreibst hier keine aquaponic-anlage, du willst ja auch das artgerechte verhalten deiner pfleglinge beobachten können
die beckengröße ist für jede dieser arten alleine - von einem zuchtansatz abgesehen - schon grenzwertig. die blauaugen würden mehr schwimmraum bevorzugen, die apistos mehr platz für reviere am boden
du bist doch mit so viel begeisterung bei der sache. dann beschäftige dich nicht nur mit der besonderheit deiner pfleglinge, sondern auch mit ihren besonderen - oder auch nur allgemeinen - bedürfnissen
es genügt nicht immer, auch einen plan b zu haben. unsere tiere sind uns ausgeliefert. für sie zählt das heute
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reichlich viel fisch für 54l, denkst du nicht, luis?
und was machst du, wenn die gar nicht so kleinen apistos erwachsen sind, eventuell auch zu züchten beginnen, und das dominante männchen die gesamte, nicht allzu große bodenfläche als sein revier beansprucht?
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vielleicht bekommst du so eine vorstellung davon, was dich im falle daß erwarten würde
wenn du drauf hoffst, daß die schnecken dem lAich zu leibe rücken, dann wünsch ich dir viel glück
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hallo ercan
die blaupunkt können dich, wenn sie erwachsen sind, immer wieder mit ein paar hundert nachkommen erfreuen, für die - auch wenn sie wunderschön sind - kaum abnehmer zu finden sind
sie sind aufopferungsvolle eltern, die ihren nachwuchs auch mit vollem einsatz verteidigen
aber auch, wenn bei der zuchtform die unterscheidung der geschlechter noch schwieriger ist, denke ich, daß - nach dem, was ich im video erkennen kann - die chancen gut stehen, daß es sich hier um zwei männchen handelt
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wenn du nicht explizit vorhattest, mit den beiden zu züchten, würde ich dieses die pulcher betreffende mißgeschick eher als glücklichen zufall bezeichnen. viele wissen danach nicht, wie sie die vermehrung unter kontrolle halten sollen
bei buntbarschen ist, vor allem bei juvenilen tieren und umso mehr in einem meist überbesetzten und pflanzenarmen händlerbecken, die geschlechter-zuordnung nicht immer ganz einfach
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ich denke, damit hast du nicht die schlechteste entscheidung getroffen, luis
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viele aquarianer lassen die wurzeln von efeutute, monstera, philodendren, diefenbachie ins aquarium hängen. auch ich habe das schon gemacht
alle davon sind giftig. aber wenn auch, besonders durch die calciumoxalat-nadeln, fallweise eine gefährdung vor allem von garnelen angeführt wird, besteht eine viel größere gefahr vor allem für katzen und kleinkinder, und da macht sich kaum jemand gedanken
du kannst aber auch, dem gedanken der aquaponik folgend, in eine styrodur-platte salat- oder tomatenpflanzen setzen und so den grünen fußabdruck des aquariums etwas begünstigen ; )
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„Die Kiefermäuler (unter Einschluss der Landwirbeltiere) sind ein monophyletisches Taxon (Klade), ohne die Landwirbeltiere jedoch paraphyletisch, da sie nicht alle Nachfahren ihres gemeinsamen Urahns enthalten. Daher ist das Taxon der Fische (im engeren Sinne) paraphyletisch.
Die Kieferlosen werden als paraphyletisch angesehen. Daher wäre auch das Taxon der Fische (im weiteren Sinne) paraphyletisch, wenn entweder die Kiefermäuler von den Kieferlosen abstammten, oder andersrum (beides gilt als plausibel). Das gölte auch, wenn die Kieferlosen monophyletisch wären, da schon die Kiefermäuler (ohne Landwirbeltiere) paraphyletisch sind. Würde jedoch keine der beiden Gruppen von der anderen abstammen, wären die Fische (im weiteren Sinne) polyphyletisch, da sie ihren jüngsten gemeinsamen Vorfahren nicht enthielten.
Da Fische im Sinne der Kladistik kein monophyletisches Taxon darstellen, werden sie in der zoologischen Systematik häufig mit Anführungszeichen geschrieben („Fische“, „Pisces“), um sie damit als nicht-monophyletisches Taxon zu kennzeichnen.“ – wikipedia
ich beuge mich in demut vor so viel wissenschaft, oute mich als absoluter laie und überlasse weitere diskussionen euch fachleuten
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um deinem bildungsauftrag treu zu bleiben, sollte man noch ergänzen, daß neunaugen keine fische sind. rundmäuler sind entwicklungsgeschichtlich wesentlich älter
zum aktuellen bild: süß- oder seewasser?
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freut mich, daß ich nicht der einzige bin, der das auf anhieb erkennt : )
gefunden habe ich sie in meiner daphnien-kultur auf der fensterbank. offensichtlich habe ich mit laub aus dem garten eier eingetragen. bisher kannte ich sie nur aus dem umfeld des pferdestalls
es war ulkig, zu beobachten, wie sie mit hingabe die gehäuse der blasenschnecken putzten, bis diese - denen das scheinbar nicht sonderlich gefiel - nach unten strebten, und sie nach kurzer zeit wieder zum atmen an die oberfläche mußten
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meine meinung wäre ein ausreichend großes, verkrautetes becken, je nach art noch viel laub am boden, und ein verhältnis von 1,2 oder 1,3. und entsprechende fütterung vor dem ansatz
besser das männchen etwas außer atem als das weibchen zu tode gejagt