Beiträge von Notho

    Seitdem ich diesen Thread hier verfolge denke ich mir: bekommt man Posthornschnecken nicht – früher oder später – sowieso, sozusagen als „trojanisches Pferd“, ob man will oder auch nicht:?:


    Ich habe meine vor ein paar Jahren von einem professionellen Verkäufer als – durchaus unerwünschte – „Zugabe“ zu Wasserpflanzen bekommen. Das Beste war die Versicherung auf der Webseite von garantiert schneckenfreien Pflanzen.

    Naja, von Schneckeneiern war ja auch nicht die Rede…


    Davor bin ich jahrzehntelang, eigentlich schon seit meiner Zeit als Aquaristik-Anfänger, ganz gut ohne PHS ausgekommen. Bedeutend nützlicher fand ich schon immer Turmdeckelschnecken für ein auf Dauer gutes Pflanzenwachstum.

    Und außerdem gab es da ja noch gewisse Apf………ecken (welch garstig Wort!). Aber vermutlich können die gerade erwähnten Tylomelania deren Aufgabe auch übernehmen.


    1,50 € für eine PHS??? :schreck:


    Aber wenn ich mir unbedingt freiwillig(!) PHS ins Becken holen will: eigentlich werden doch auf „Kleinanzeigen“ regelmäßig welche für Centbeträge angeboten, wohl meistens als Kugelfischfutter!?

    Zumindest in meiner Region.

    Wobei natürlich immer die Gefahr besteht, sich irgendetwas mit einzuschleppen; Planarien, Rotalgen, … golly


    der Jens

    Hallo Holger,


    ja, auf Killi.org ist es in den letzten Jahren sehr „ruhig“ geworden, um es mal so auszudrücken.


    Vielleicht hilft es Günni Ulmke anzuschreiben!? Er bietet gerade einmal wieder etwas an, wenn auch nicht gerade das was Du suchst.

    Aber ich weiß dass er auch versendet, und vor allem: er ist wohl sehr gut vernetzt dort „tief im Westen“! Vor Jahren habe ich einmal etwas bei ihm bestellt, und außerdem hat er mir mit Hilfe irgendwelcher Querverbindungen noch andere Arten mitbesorgt und gleich zusammen mit seinen Fischen verschickt!

    Und eine der Arten die ich damals so bekam war A. elberti….


    Kathetys: Willkommen im Klub! Die suche ich auch. Ich habe (vielleicht) die Möglichkeit in ein paar Wochen aus der Tschechei A. dargei und exiguum zu bekommen. Aber das ist noch unsicher.

    Aber am interessantesten finde ich doch A. elberti. Wenn ich könnte würde ich sicher 10 verschiedene Fundorte dieser Art halten – leider habe ich nicht einmal einen Einzigen… :(


    Die mit Abstand(!) besten Chancen hast Du sicher auf all diese Arten (vielleicht sogar in mehreren Fundorten) beim Killifischtag in Neuss – wieder (sehr) tief im Westen.

    Ich habe schon seit 2 Jahren die Idee mal mit meinem Deutschlandticket dort hin zu fahren, wenn das auch sicher ziemlich anstrengend werden wird. Aber leider hatte im Vorjahr genau an diesem Datum meine Herzallerliebste Geburtstag, und in diesem Jahr – man mag es kaum glauben – meine Tochter! :huh:

    Naja…


    Tschüss

    Jens

    Hallo Holger,


    was für Killis hast Du denn schon, und was suchst Du speziell noch?


    Das schwierigste an der Haltung von Killis ist oftmals überhaupt welche zu bekommen. Vor allem, wenn man dann auch noch eine spezielle Art oder Fundort sucht!

    Die (wenigen) Leute die welche anbieten versenden oftmals PRINZIPIELL keine Fische, was der Verbreitung seltener Arten nicht gerade sehr zuträglich ist. Und nicht jeder fährt wegen einem bestimmten Fisch mal so eben mehrere hundert km durch die Gegend.


    Wenn Geld keine Rolle spielt ;) ist AquaBid eine gute Alternative, speziell wenn es um Eier geht. So eine Art eBay für Aquarianer. Damit habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht, wenn dort auch oftmals der Schwerpunkt auf bestimmte Arten / Gattungen liegt.

    Außerdem; Nothobranchius z. B. gibt es viel und (relativ) günstig, bei anderen Arten (viele Aphyosemion) kostet ein Ei gerne mal 1 €, und bei besonders gesuchten Arten ein Mehrfaches – mit offenen Ausgang. Auktion!


    Die beste Möglichkeit zum Fischerwerb ist vermutlich ein Besuch eines „Killifischtages“ mit den anschließenden „Beutelbörsen“. Wenn ich das richtig überblicke gibt es deren 3 – leider alle (für mich) recht weit entfernt. Finden jeweils einmal im Jahr statt; der in / bei Dresden alle 2 Jahre.


    In Thüringen (Eisenach?) gab es übrigens bis vor wenigen Jahren eine (kleine) DKG-Regionalgruppe. Vielleicht kannst Du dort irgendwie mit ehem. Mitgliedern Kontakt aufnehmen, und wegen Deiner gesuchten Arten nachfragen? Oder diese RG vielleicht sogar „wiederbeleben“? Wenn diese sich etwas zentraler treffen würde (Erfurt), wäre das für mich auch interessant.


    So, ich hoffe weitergeholfen zu haben!

    Jens

    An „frischem, dreckigen“ Kies haften eben noch einige Nährstoffe – an bereits verwendetem nicht (mehr).

    Ich kann natürlich verstehen dass man relativ teuren Farbkies mehrmals verwenden will, aber optimal ist das sicher nicht. Außerdem ist dieser Kies vermutlich bereits neu, beim Kauf gewaschen (=sauber) – was aber eben auch ohne Nährstoffe bedeutet.

    Aus dem puren Kies alleine kann sicher keine Pflanze etwas entnehmen; s‘ ist dann nur ein Haltesubstrat für die Wurzeln.


    Wenn Du aus gestalterischen Gründen Farbkies verwenden möchtest, würde ich diesen eher als Deckschicht verwenden. Aber das geht bei Dir – nachträglich – wohl nicht mehr. ;)


    Die bis zu 8 cm beziehen sich eher auf größere Cryptocoryne-Arten, bei kleinen Arten muss das nicht sein. Aber viel Höhe bedeutet natürlich auch mehr an Reserven.


    Wenn ich die C. auf Deinen Fotos sehe würde ich sagen dass diese eigentlich ganz normal für neu eingepflanzte C. aussehen. Wenn auch der Boden irgendwie ein bisschen „steril“ aussieht.

    Wie bereits zuvor geschrieben: Cryptocorynen sind keine Schnell (an) Wachser!

    Gib ihnen einfach noch ein paar Monate Zeit.


    Dann klappt's auch mit dem Nachbarn! Oder Du nimmst gleich „Calgonit“.

    Oder heisst das jetzt „Finish“…. dead


    fragt sich

    der Jens

    Hallo,


    also grundsätzlich scheinst Du im Wasser genug Pflanzennährstoffe zu haben, denn die Schwimmpflanzen (die sich ja nun einmal alleine von selbigen ernähren müssen) wachsen ja.

    Cryptocorynen dagegen ernähren sich vorwiegend über ihre Wurzeln – also aus dem Bodengrund.


    Ich nehme speziell auch für / wegen den Cryptocorynen (bereits seit Anfängertagen meine Lieblingsunterwasserblümchen) einen relativ hohen Bodengrund von bis zu 8 cm aus „frischem“, möglichst „schmutzigen“ Kies.

    Ich würde Bodengrund auch nicht mehrmals verwenden!!! Allerdings nehme ich auch keinen teuren Farbkies, sondern den Kies vom Kieswerk: 8 € für so viel Kies, wie ich mit dem PKW wegbekomme.

    "Dann klappt's auch mit dem Nachbarn" ;)


    Übrigens brauchen Cryptocorynen grundsätzlich mehr Zeit als andere Pflanzen zum Anwachsen. Das kann so weit gehen dass z. B. die Formen um C. cordata (angeblich) ein Jahr brauchen um anzuwachsen, und dann noch ein Jahr bis sie den ersten Ausläufer schieben (wenn die Pflanze groß genug ist).

    Ein Jahr ist vielleicht in der Realität etwas übertrieben, aber wenn man dafür 6 Monate ansetzt stimmt‘ s schon.


    der Jens

    Kann es vielleicht sein, daß uns beiden ein bestimmtes Buch voller interessanter Geschichten und Anekdoten eines bekannten und leider viel zu früh verstorbenen Aquarianers in bester Erinnerung geblieben ist?...

    Hm, im ersten Augenblick wollte ich ja sagen: NEIN, keine Ahnung was Du meinst.

    Aber dann hatte ich so eine Idee...

    Flugs im Bücherregal, bei den ganz alten Wälzer (von 1981) nachgeschaut. Und tatsächlich, es gibt da ein Artikel wo im Titel das Wort "Gattenmörderin" vorkommt, in "Freude am Aquarium" von Helmut Stallknecht. Kein Lehrbuch, sondern mehr (sowohl für den Anfänger lehrreich als auch sehr unterhaltsame) Kurzgeschichten. So etwas wird heutzutage nicht mehr verlegt.


    Bei mir waren Nannacara anomala wohl die ersten Barsche, die ich als ziemlicher Anfänger nachgezogen habe. Ich mag es gar nicht sagen: In einem ca. 10 Liter-Becken – und das Männchen hat seine Vaterschaft überlebt!!!

    Ich bin stolz auf mich… :feuer4:

    Allerdings wusste ich da schon was bevorstand, und stand mit dem Kescher in der Hand bereit.


    in bester Erinnerung geblieben ist?

    kann ich gar nicht sagen. Das für mich prägendste Kapitel dieses Buches war wohl die Geschichte „Ein Brief voller Fische“. Wo ich doch gerade vor gut ½ Jahr einen solchen bekommen habe.

    Ja, einen (nicht ganz billigen) Brief mit mehreren Aphyosemion / Fundulopanchax Arten als Eier. :)


    Jens

    Mir fällt zu diesem Thema gerade ein: die sog. „Neonkrankheit“ habe ich vor Jahren einmal so erlebt, dass sie meinen großen Bestand an roten Neons fast komplett dahinraffte – andere Salmler (z. B. schwarze Neons) wurden erstaunlicherweise nicht befallen.


    UND: Alle meine Dornaugen die ich zeitgleich hatte wurden ebenfalls (ich glaube sogar noch schneller!) in den Dornaugenhimmel abberufen!


    Wenn ich mich recht erinnere war es die „Falsche Neonkrankheit“, die anscheinend auch nicht näher verwandte Arten befällt – andere dagegen komplett verschont,


    wundert sich

    der Jens

    Hallo Alex,


    zuerst einmal: Länge x Breite x Höhe (in dm) ergibt das (Brutto-) Volumen in Liter.

    Wenn Du davon noch den Boden und evtl. Freiraum über der Wasseroberfläche abziehst hast Du das Nettowasservolumen Deines Beckens, was Deinen Fischlis real zur Verfügung steht.


    Was den Fischbesatz betrifft; dazu wurde ja schon einiges geschrieben. Die Besatzdichte mag ja noch angehen. Aber sicher ist vor allem die Zusammensetzung nicht gerade ideal, so ein bisschen zusammengewürfelt.

    Aber um praktikabel zu sein, würde ich jetzt (erst einmal) an dem Besatz nichts ändern. Du willst ja (hoffe ich) nicht ein paar „überflüssige“ Fische die Toilette runterspülen?! Warte einfach einmal mehrere Monate oder auch ein Jahr ab, bis sich der Bestand von alleine verringert.


    Und wie schon geschrieben: Halte Dich von den „Beratern“ im Zoogeschäft fern. Das sind nun einmal (meistens) vor allem betriebswirtschaftlich denkende Unternehmer = Verkäufer!

    Müssen sie ja eigentlich auch…


    Da fällt mir meine Oma ein, die früher im Restaurant immer fragte: „Herr Ober, was können Sie denn empfehlen?“ Der Herr Ober hat dann natürlich immer das empfohlen, was zuerst weg musste… ;)


    Mehr noch als der Besatz fällt mir die doch recht große Kahlheit Deines Beckens auf!!!

    Für meinen Geschmack gehört da ein Mehrfaches an Pflanzenmasse hinein. Fürs erste vor allem schnellwüchsige Stängelpflanzen, Limnophila oder eine der vielen Rotala-Arten und Formen z. B.. Oder…, es gibt da sicher noch viel mehr Arten. Später dann auch noch etwas an Rosettenpflanzen – wachsen meistens langsamer.

    So etwas bekommt man viel und günstig auf Kleinanzeige in der Region. Aber da aufpassen, dass man sich nicht ein paar unerwünschte „Zugaben“ mit einfängt, z. B. irgendeine Rotalge oder Planarien. :huh:

    Und keine Angst: Deine Fische kommen schon zwischen den Pflanzen durch. Oder willst Du Kois halten?


    Ein gut bepflanztes Becken hat auch noch einen ganz anderen Effekt. Denn das, was man zuerst beim Betreten eines Raums mit Aquarium sieht sind ja, aus ein paar Metern Entfernung, nun einmal zuerst die Pflanzen – nicht die Fische!


    Ich habe fertig

    der Jens




    P.S. Ich sehe gerade anderweitig: Du hast da ja schon eine recht große Mortalitätsrate…

    Hallo Namenloser,


    ich kann mein "Juwel" zwar nicht von hinten fotografieren, denn da ist ja (wie sicher bei den meisten Hobbyisten) eine Zimmerwand. Aber ich bin mir ziemlich sicher das da ganz einfach eine Schrankrückwand - so wie bei den meisten "modernen Selbstzusammenbaumöbeln" zu sehen ist, ohne jedwedes Furnier. Eher weniger ansehnlich... pump

    Die Vorderseite von Juwel-Aquarien findest Du sicher en Masse auf Bildern im Netz.


    Im Übrigen halte ich es für eher keine gute Idee ein Becken sozusagen in der Durchsicht aufzustellen:!::!::!:

    Macht sich nicht so gut für die Farbigkeit der Fischlis.

    Außerdem wohl nur für eher stresstollerante Beckenbewohner geeignet, ;)


    denkt sich

    der Jens

    Man könnte natürlich auch sagen: "Ich will das mit Absicht so haben, ich möchte die garnicht loswerden!"

    So wie bei dem Fuchs und den Trauben... 😉

    Es soll auch Leute geben die z. B. Pinselalgen (zumindest an bestimmten Stellen) „irgendwie“ ganz dekorativ finden. S‘ ist halt alles Geschmackssache, „irgendwie“… 8|


    denkt sich

    der Jens

    Was Sumatrabarben betrifft: Ich glaube je mehr, des so besser. Und um so weniger, so tyrannischer sind sie (wohl).

    Aber selber noch nie gehabt - ich würde eher (die mir aus mehreren Gründen wesentlich symphatischeren) Purpurkopfbarben bevorzugen,


    denkt sich

    der Jens

    Selbstgefangene Wasserflöhe; hm, ich siebe erst einmal alles durch.


    Die größte Fraktion – eher keine Daphnien – bekommen die Fischlis, die Nachwuchs produzieren sollen. Und da das eh sowieso nicht so viel ist, kommen evtl. kleine Reste in Gläsern in den Kühlschrank. Und wird baldmöglichst verfüttert.


    Danach – mehr oder weniger alles Daphnien – wird so viel wie möglich alles sofort verfüttert. Ansonsten habe ich schon seit meiner Anfängerzeit darauf verzichtet zu versuchen, selbige längere Zeit am Leben zu erhalten - sinnlos. Daher: ab mit dem Rest (in kleinen Portionen) in den Tiefkühlschrank!


    Der kleinste Siebdurchgang besteht praktisch fast nur aus Cyclops und deren Nauplien. Besonders interessant, da seeehr lange haltbar und ein wertvolles Futter für etwas größere Jungfische! Daher kommen diese in Eimern o. ä. und werden möglichst kühl aufgestellt.

    Leider gibt es Cyclops mehr oder weniger nur in den kühleren Monaten, und bei Eis (wie z. Z.) kommt man auch nicht so einfach zum Tümpeln.


    Das mit dem Einfrieren ist bei mir in den letzten Jahren auch mehr Theorie; so viel fällt „auf 'm Friedhof“ ;) eher selten mal an…


    Jeder ernsthafte Aquarianer außerhalb der „ich-füttere-sowieso-nur-Trockenfutter“-Fraktion sollte m. E. nach ein (mindestens) 3-stufiges Futtersieb sein Eigen nennen!!!


    meint

    der Jens

    Hallo,


    ich hatte hier ja schon einmal etwas zum Thema geschrieben, daher nur einmal kurz etwas aus meiner doch schon jahrzehntelangen „Artemia-Erfahrung“, allerdings ausschließlich mit einfachen „Blubberflaschen“. ;)

    Nix „Trichter“, extra „Schale“ – einfach eine relativ dickbauchige Flasche, mit Luftpumpe & Schlauch.


    Danach sind Artmia’s ziemlich tolerant bezüglich:

    • Der genauen Salzkonzentration
    • Der Salzart
    • Dem Mischungsverhältnis Salz-Artemiaeier
    • Der Temperatur

    Was speziell die Temperatur betrifft (wie zuvor schon einmal angeführt): es gibt verschiedene Arten mit sicherlich unterschiedlichen Ansprüchen!

    Was genau man da kauft steht ja eher nicht auf der Packung…


    Fertigmischungen sind m. E. reine Beutelschneiderei: eine bestimmte Menge Salz und Eier in eine bestimmte Menge Wasser zu schütten sollte jeder zustande bringen!

    Wenn man zu viele Eier nimmt, dann leben die Nauplien allerdings nicht sehr lange, wegen „Überbevölkerung“ im Glas. Das lernt man aber schnell.


    Sicherlich ist die Qualität unterschiedlich. Ich bin eigentlich immer ganz gut gefahren mit recht günstigen, etwas größeren Packungen aus der Bucht.


    Aufbewahrung: ich teile die genannte „Großpackung “ in mehrere Portionen, die ich (ziemlich) luftdicht in kleine Gläschen (sind schon etwas ältere Tabletten-Behälter) aufteile. Das alles noch einmal in eine luftdichte Tüte und ab ins Tiefkühlfach (nicht Kühlschrank!) – sollte jahrelang halten, wenn man die Gläschen nicht öffnet.


    Früher habe ich immer ganze Gläschen entnommen. Aber wenn man mal ½ oder ¾ Jahr keine Junge bzw. Bedarf hat, dann lässt die Schlupfrate doch merklich nach – so viel, dass es sich irgendwann nicht mehr lohnt. Schade um den Rest an Eiern, daher entnehme ich mittlerweile immer nur noch ca. ½ Gläschenfüllung oder noch weniger, je nach erwartetem Bedarf.

    Die eingefrorenen Behälter möglichst wenig öffnen!!!

    Auch der Inhalt des Behälters in Benutzung sollte nicht so viel Luftkontakt haben!


    Dass die Schlupfrate allerding schon nach einem Monat so abnimmt, auch unter ungünstigsten Umständen, kann ich mir aber auch nicht erklären… :/


    So, eigentlich wurde das Thema hier schon genug durchgekaut…


    Ein schönes WE wünscht allen

    der Jens

    Ich würde mir weniger Sorgen darum machen, dass ein Zufiel an Schwimmpflanzen für

    die Fische schädlich bzw. tödlich

    sein könne. Im Gegenteil, viele Fische mögen Selbige sogar als Deckung bzw. Unterstand, und fühlen sich sicherer.

    Außerdem entziehen sie dem Wasser Nährstoffe, und beugen so einer evtl. Algenplage (vielleicht, etwas) vor, z. B. in der Einfuhrphase.


    Das Problem dürfte eher die Beschattung von anderen Pflanzen sein - auf die man meisten mehr Wert legt!

    Ich habe übrigens eigentlich immer Schwimmpflanzen; muss sie aber natürlich regelmäßig etwas eindämmen.


    der Jens

    welchen Zahnkarpfen ist es bekannt dass sie in der Natur auch im Meerwasser vorkommen und sich vermehren?

    Also bei (eierlegenden) Zahnkarpfen gibt es eine ganze Menge "brackwassergeeignete“ Arten, die z. T. sogar Salzwasser nicht nur vertragen, sondern sogar benötigen.

    Selbst im Sommerurlaub könnte man (theoretisch) in Südeuropa einige Aphanius-Arten selbst fangen, wie A. iberus, fasciatus oder almiriensis – sogar recht hübsche Arten!


    Jens

    Rotalgen sind eine Gruppe von spezifischen Algen, die meist im Meerwasser leben. Nur sehr wenige haben es ins (tropische) Süßwasser geschafft, wie z. B. Bart-, Pinselalgen. Wer also welche hat kann immerhin von sich sagen, dass er etwas ganz Besonderes hat... ;)


    Selbige wurden in den letzten Jahrzehnten immer mehr in unsere Becken eingeschleppt, leider. Und kommen NIEMALS irgendwie aus dem Nichts, dem Leitungswasser, der Luft, .... in unsere Aquarien!!! Man schleppt sie sich also IMMER ein!


    Leider haben sie als relativ "höherstehende" Algen praktisch die gleichen Ansprüche wie unsere Wasserpflanzen, was ihre Bekämpfung bekanntlich so schwierig macht.

    Vermutlich gibt es alleine in deutschsprachigen Foren tausende Beiträge (sprich: Hilferufe) zu diesem Thema, und wohl eher selten kann man am Ende so etwas lesen wie: "Und so bin ich sie losgeworden!"


    Praktisch hilft wohl nur eine KONSEQUENTE Prophylaxe!


    Ich habe fertig

    der Jens

    Das man einen Trichter selbst basteln kann, ist mir durchaus bekannt.

    Naja, so ein ganz großer Bastler vor dem Herrn bin ich auch nicht...

    Aber es gehen auch einfach weitbauchige Flaschen aus klaren Glas. So umter dem Motto: "Hugo picheln für die Fischlis!" :crazy:


    Ja, ich habe schon gehört dass manche Junge Darmverstopfungen o. Ä. von den Schalen bekommen sollen. Selber noch nicht (bewusst) erlebt.


    der Jens