Beiträge von Notho

    Hallo Werner,


    was suchst Du denn konkret für Arten?

    Die 3 „Standardarten“:

    • Aphyosemion australe
    • Aphyosemion striatum, und
    • Fundulopanchax gardneri

    findest Du ja doch relativ häufig sowohl im Handel, als auch von privaten Anbietern.


    Vielleicht ist auch eine Regionalgruppe der DKG in Deiner Nähe!?


    Wenn Geld keine Rolle spielt ;) ist auch Aquabid eine gute Alternative. Speziell auch für TA!


    Wenn das alles nicht klappt kann der Schreiber dieser Zeilen Dir vielleicht später einmal etwas anbieten – z. Z. leider nichts.


    Viel Erfolg wünscht

    der Jens

    Das freut mich zu lesen.

    Bei N. rachovii handelt es sich sicher nicht nur um eine der schönsten Notho-Arten, sondern auch um einen der „buntesten“ Aquarienfische überhaupt,


    denkt sich

    der Jens




    P.S. Ich meine jetzt die Männchen… ;)

    Das ist auf jeden Fall ein Apistogramma; ich würde mal auf agassizi tippen.

    Aber ganz genau kann man es wohl nicht sagen, da sich die Weibchen vieler Arten doch recht ähnlich sehen…


    denkt sich

    der Jens

    Hallo Sven,


    Zwerg-Panzerwelse – wie hier bereits vorgeschlagen – waren auch mein erster Gedanke zu Deiner Frage.

    Allerdings sind die kleineren Panzerwelsarten wohl weit weniger bodenorientiert als die größeren Arten; also vielleicht doch nicht ganz das was Du suchst?! Freilich beschränken sich meine (eigenen) Erfahrungen lediglich auf die etwas typischeren größeren Arten,


    denkt sich

    der Jens

    wenn ein bunter Fischschwarm von schräg hinten nach vorn schnellt und sich wie die Piranhas über das Futter hermacht

    Also das macht mein recht großer Schwarm Kongosalmler (ca. 20 Tiere) auch, bis (gefühlt) „die Fetzen fliegen“. Und das ganze passiert in einem JUWEL-Becken – für solche großen, rasanten Schwimmer kommt es halt doch eher auf die Beckenlänge an!!!


    Ja, natürlich haben die „EDELSTEINE“ auch ihre Nachteile, wie eben die vorgegebenen Proportionen. Und ein breites Aquarium macht ganz einfach durch seine optische Tiefe sicher mehr her…


    Andererseits gibt es sicher auch Pfleglinge für die ein eher hohes Becken optimal ist; ich denke da z. B. an Skalare oder Diskusse.


    Ein vermutlich eindeutigerer Nachteil ist die LED-Beleuchtung von JUWEL. Ich habe vor ein paar Jahren die ursprünglichen Leuchtstoffröhren durch die passende, zugehörige LED-Beleuchtung ersetzt. Sicher ist dadurch das Licht etwas besser geworden, und auf jeden Fall auch im Verbrauch günstiger. Aber ich habe das subjektive Gefühl (bin kein so großer Technik-Freak) das es für die Pflanzen bessere (d. h. vor allem stärkere) LED’ s gibt, und vor allem Fische mit Reflexfarben eher schlecht weg kommen!


    Ich gebe ja zu das so etwas wie digital simulierte Sonnenauf- und –untergänge oder tropische Gewitter für den (menschlichen) Betrachter ganz interessant anzusehen sind, zumindest anfangs… Und ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt mir eine „Juwel HeliaLux SmartControl“ zuzulegen. Bin dann aber doch davon abgekommen, oder zumindest bis ich eine solche mal als Schnäppchen bekomme.

    Irgendwie ist mir doch klar das das für die Fische (und erst recht für die Unterwasserblümchen) eine ziemlich sinnfreie, überflüssige Angelegenheit ist, von besonders schreckhaften Fischen einmal abgesehen.


    Wie René bereits schrieb haben offene Becken (neben unbestreitbaren Vor-) auch eine ganze Reihe von Nachteilen.

    Dazu möchte ich noch ergänzen dass es auch eine ganze Reihe Fische (und auch Wirbellose!) gibt, welche aus solchen offenen Aquarien gerne mal entfleuchen.

    Der Verfasser dieser Zeilen hier hat ebenfalls ein paar Pfleglinge welche gerne mal auch die kleinste Lücke in der Abdeckung nutzen, um rituellen Harakiri zu begehen… :|


    Was „die Kiesfrage“ betrifft: ich fahre immer alle paar Jahre zum Kieswerk, mit so viel freien Behältern wie ich gerade habe, und hole mir dort die gewünschte(n) Körnung(en) an Kiesen bzw. „Zuschlagstoffen“. Ich glaube zuletzt 8 € für so viel Kies, wie ich mit dem PKW weg bekomme…

    Ich muss aber zugeben dass mir – und auch allen meinen Fischen, Schnecken und Pflanzen – so ein Luxus wie Farbkies ziemlich egal ist… :S


    denkt sich

    der Jens

    Eine ziemlich baugleiche Konstruktion in ähnlicher Größe kenne ich auch, nur dass da ein Bach durchfließt. Da gab‘ s zumindest früher immer ein bisschen Lebendfutter. Nur dass ich da in einer „Talsperre“ meine Wasserflöhe fange wusste ich bis jetzt nicht!


    Dient eine Talsperre i. allg. nicht auch der Energiegewinnung und als Trinkwasserreservoir…?



    fragt sich


    der Jens

    Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen dass (etwas größere) Hechtlingsarten ihre Aufgabe als „friedliche Räuber“ sehr gut erfüllen können. Allerdings weiß ich nicht so ganz genau was Du mit „Vittata“ meinst - Peckoltia vittata?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber haben Harnischwelse nicht gerne mal Dornenfortsätze in den Flossen, um das Gefressen werden durch kleinere Predatoren zu verhindern, denen sie dann im Halse stecken bleiben? Siehe auch unsere heimischen Stichlinge oder Flussbarsche.


    Ansonsten sollte man aber grundsätzlich bei der Vergesellschaftung von allen Hechtlingen vorsichtig sein. Alles sehr friedliche Arten (zu Beifischen, die sie größenmäßig nicht mehr runter bekommen… ;)), mit Ausnahme der Angehörigen der Gattung Pachypanchax vielleicht.

    Aber alle können im Verhältnis zu ihrer Größe unverhältnismäßig große Brocken herunter bekommen!


    Wenn man so wie ich als ehemaliger Angler einmal gesehen hat, wie weit unser (im Prinzip ziemlich „baugleicher“) heimischer Hecht sein Maul aufreißen kann, und was der für große Köder- bzw. Beutefische verschlingen kann… Man muss das schon selber einmal erlebt haben, sonst glaubt man es nicht.


    Jedenfalls sollte die Vergesellschaftung von Hechtlingen grundsätzlich gut überlegt sein. Streifenhechlinge als eine der größten Arten können z. B. Fische im Format von ausgewachsenen Guppymännchen problemlos fressen. Sind aber natürlich auf Grund ihrer Beflossung auch leichte Beute…


    Vor Jahren hatte ich als ziemlicher Anfänger eine, nennen wir es mal „Überpopulation“ von Limia melanogaster. Ich bin zwar nicht gerade der größte Fan von Lebendgebärenden, aber von dieser Art bin ich bis heute begeistert!

    Jedenfalls haben die zur „Populationsbegrenzung“ dazu gesetzten Streifenhechtlinge ihre Aufgabe sehr gut bewältigt, und nach ein paar Monaten musste ich mir Gedanken machen wie ich meinen Bestand an Jamaikakärpflinge durch extra gesetzte trächtige Weibchen erhalten konnte. Und wenn die Hechlinge solche rasanten Schwimmer wie Jamaikakärpflinge erwischen, auch schon halbwüchsige Tiere, erbeuten sie auch jeden anderen „maulgerechten“ Fisch!


    Aber auch kleinere Arten sind nicht ganz ohne. Ich hatte einmal in einem Gesellschaftsbecken mit den (sehr schönen!) Epiplatys roloffi ein paar überzählige Nothobranchius-Männchen eingesetzt. Die Nothos waren fast ausgewachsen, und die E. roloffi sind ja doch „nur“ so ca. 7-8 cm groß (Streifenhechtlinge werden sicher ein paar cm größer!).

    Jedenfalls habe ich mir da keine großen Gedanken gemacht – bis die E. roloffi anfingen die Nothos „anzupeilen“! Ein paar der Prachtgrundkärpflinge konnte ich noch retten, andere jedoch waren bereits beim Versuch sie herunterzuwürgen zu schwer verletzt.

    Aber so ein bisschen war ich da selber Schuld…


    Nach meinigen obigen Zeilen könnte der geneigte Leser nun der Meinung sein, dass von Hechtlingen grundsätzlich eher abzuraten sei. Dem ist aber ganz sicher nicht so.

    Aber:

    • Größenmäßig passende Beifische wählen.
    • Wenn neue (kleinere) Fische zu Hechtlingen zugesetzt werden: Hechtlinge vorher gut füttern – satte Jäger sind schlechte Jäger!!! Und blasse, panisch im Becken herumschießende Neuzugänge wecken automatisch den Jagdinstinkt. Man denke nur an eine Katze, vor deren Nase etwas ungeschickt herumflattert.
    • Im Zweifelsfall die Hechtlinge vor dem Einsetzen von kleineren Neuzugängen herausfangen, und erst nach der „Akklimatisierung“ der Neuen wieder einsetzen.

    Außerdem gehören auch solche wirklich entzückende Winzlinge wie Ringelhechtlinge zur Familie, die (vermutlich?) nicht einmal einem frisch geborenen Guppy etwas anhaben können.

    Und manchmal braucht man eben auch „friedliche Räuber“ in jeweils passender Größe…


    So, der Beitrag ist mal wieder viel länger geworden als eigentlich geplant… pardon


    denkt sich

    der Jens

    Wenn Eier sich nicht entwickeln dann sind sie:

    • a) Entweder nicht befruchtet, oder
    • b) Das Wasser ist zu hart.

    Wobei a) auch durch b) bedingt sein kann. ;)

    So sind zumindest meine Erfahrungen sowohl mit Corydoras und Brochis, als auch verschiedenen Killifischen. Irgendwelche Mittelchen ins Wasser zu schütten hilft in diesem Fall auch nicht viel weiter.


    Vor Jahren habe ich in einem (relativ kleinen) Gesellschaftsbecken mehre Arten von Panzerwelsen nachgezogen. In diesem Becken habe ich – zumindest anfangs – immer einen Teil des Wassers durch Regenwasser verschnitten. Da haben sich ca. 90 % der abgesammelten Eier entwickelt.

    Später habe ich das mit dem Regenwasser immer weniger durchgehalten.

    Jetzt sind alle meine Panzerwelse in einem ca. 240-Literbecken, und da wäre das heranschleppen von z. B. des halben Beckenvolumens schon seeeehr mühsam.


    Zuletzt habe sich z. B. von mehreren hundert abgelegten Eiern von Brochis splendens (relativ große Tiere legen auch viele Eier!) nur zwei Junge entwickelt… :(

    Wobei die Ansprüche an die Wasserwerte sicher auch artabhängig sein werden.


    Ich hoffe weitergeholfen zu haben,


    denkt sich

    der Jens

    Hallo Frank,


    wie wäre es denn als (passende!) Ergänzung mit den auch von Dir präferierten Nannostomus eques, Schrägstehern für den oberen Bereich!?


    Die kommen den Panzerwelsen garantiert nicht in die Quere, fressen ihnen wohl kaum zu viel weg, selbst wenn sie wollten – und gleiches gilt auch für eine evtl. Aggressivität.

    Ich stelle mir gerade so vor wie das aussehen sollte, wenn ein Schrägsteher aggressiv, „wütend“ wäre… :motz: pardon


    Das Problem ist nur der Bezug. Mit dem hierzulande praktisch (fast) kompletten Sterben der kleinen Zooläden bleiben nur noch die großen Ketten. Und bei denen habe ich oft den Eindruck, dass sie im Laufe der Jahre ihr Sortiment kaum ändern…


    denkt sich

    der Jens

    Ja, ich gebe zu dass ich an keinen "Zu Verschenken"-Karton vorbeigehe (-n kann), ohne einen Blick reinzuwerfen. Stelle auch selber öfters was raus, wo meine Herzallerliebste es einfach in den Müll werfen würde. Und meistens ist alles schnell weg, auch wenn viele Leute doch eher alte Klamotten rausstellen.


    Über Kleinanzeigen ist es vermutlich etwas zielgerichteter, da sich hier wohl eher wirkliche Interessenten melden. Macht aber für den edlen Spender mehr Arbeit als es einfach vor die Haustür zu stellen...


    Ich bin auch ein großer Fan des (neudeutsch:) „Fine Writing“, also des Schreibens mit Füllhalter & Tinte – und von beidem am besten ganz viele…

    Da ist Kleinanzeigen oft eine gute Bezugsquelle, wenn auch eher selten geschenkt - aber manchmal schon :)

    Ich stelle mir vor (besser: ich hoffe das immer...) dass jemand seinen geerbten Montblanc-Füller in den "Zu Verschenken"-Karton legt, weil er nicht weiß was er damit anstellen soll... pardon

    Pinselalgen sind keine "einfachen" Algen, wo man nur Parameter etwas anpassen muss, und sie verschwinden.

    Das dürfte so ziemlich "des Pudels Kern" treffen:!:

    Das Problem ist eben dass die (ursprünglich tropischen, relativ hoch entwickelten) Rotalgen so ziemlich die gleichen Bedingungen benötigen, wie unsere Wasserpflanzen. Wenn ich die Einen schädige, schädige ich auch die Anderen.


    Das ist (rein praktisch gesehen) der wesentliche Unterschied zu „normalen“ Algen!


    Ich habe in inzwischen rund 5 Jahrzehnten Aquaristik (nee, Moment, ich bin doch erst 25… 8)) nur ein einziges Mal erlebt, dass Pinselalgen von ganz alleine wieder verschwanden und niemals, auch nach mehreren Jahren wieder kamen.

    Irgendetwas muss ich da (versehentlich) richtig gemacht haben. War aber wohl ein eher mäßiger Pinselalgenbefall, wenn ich mich richtig erinnere.


    Ich habe außerdem auch den Verdacht, dass nicht nur mehrere Arten von Rotalgen (wozu durchaus nicht nur die beiden häufigsten Formen: Pinsel- und Bartalgen gehören!) in unseren Becken „kultiviert“ werden, sondern auch verschiedene Arten von Pinselalgen, der wohl häufigsten Rotalge.

    Aber: nur eine Vermutung.


    wie bei Aqua Tom , die Algen komplett verschwinden mit einer normalen EC Dosierung

    Wenn ich Dich (etwas) korrigieren darf, Stefanie: In einem späteren Thread hat Aqua Tom darauf hingewiesen, dass seine Pinselalgen auch nach 6 Tagen EC-Behandlung doch nicht komplett weg war.


    Tschüss

    Jens

    können

    Anfangs soll EC meist immer gegen Rotalgen gewirkt haben.


    Aber es gibt mehrere Berichte darüber, dass der Hersteller (Easy Life) vor einigen Jahren die Rezeptur geändert haben soll. Seitdem ist die Wirksamkeit wohl mehr oder weniger Glückssache, abhängig von nicht ganz nachvollziehbaren Faktoren.

    Also wird man die "bösen Algen" damit wohl nur noch etwas eindämmen können, und nur in den wenigsten Fällen ist sie nach einer Behandlung wirklich komplett "weg",

    d. h. in diesem Becken komplett ausgerottet und kommen niemals, unter keinen Umständen wieder.


    Man sollte auch beachten, dass der Hersteller EC offiziell als (Kohlenstoff-) Dünger vermarktet. Von einem Einsatz als Algizid ist von selbigem nirgends die Rede!!!

    Aus dem gleichen Hause gibt es auch ein „offizielles“ Algenbekämpfungsmittel („AlgExit“).

    Ist doch irgendwie eigenartig, nicht!? ;)


    Da bleibe ich doch lieber bei meiner „Null-Toleranz“ Methode,


    denkt sich

    der Jens

    Hallo Steffen,


    das Thema „Rotalgen“ (und dazu gehören sowohl „Deine“ ;) Bart- als auch Pinselalgen) ist ziemlich komplex. S‘ sind halt anders als andere, „normale“ Algen.

    bin nicht der Freund von chemischen Mitteln

    Kein Problem: damit alleine wirst Du nur (sehr!) begrenzt weiterkommen.


    Kurz zur Ursache: Du hast sie ganz einfach deshalb, weil Du sie Dir mit irgendetwas (am wahrscheinlichste mit neuen Pflanzen) eingeschleppt hast. Diese Algen kommen nicht irgendwie aus dem Wasserhahn…


    Um mich nicht immer wieder zu wiederholen:


    Guckst Du hier


    Und hier


    Das Thema PA scheint schier unerschöpflich zu sein... pardon


    denkt sich

    der Jens

    Hallo,


    ich glaube es gibt da solche Sets käuflich zu erwerben, mit denen man an einem Wasserhahn den (meterlangen) Schlauch anschließt, und dann (unter Aufsicht!) relativ einfach das Becken wieder befüllen kann.

    Soweit, so gut.

    Setzt natürlich voraus, dass man den Schlauch auch anschließen kann. Ich vermute(!), dass das so ein Anschuss mit Gewinde am Wasserhahn sein muss, wie z. B. für Gartenschläuche im Außenbereich. Und außer im Hochsommer sollte da besser nicht nur kaltes Wasser verfügbar sein… =O


    Der – aus meiner Sicht – größte Nachteil ist aber, dass ich das Wasserabsaugen immer noch manuell mit Schlauch und Eimer machen muss! Ich will ja schließlich einerseits gezielt vor allem sichtbaren „Dreck“ absaugen, und andererseits gezielt keine Fische ansaugen oder verletzen. Und dazu muss ich beim Absaugen immer am Schlauch, in „Hab-Acht Stellung“ sein!!!

    Eine Ausnahme mag vielleicht ein größeres, steriles, einrichtungsloses (z. B. Aufzucht-) Becken sein. Da kann das Ablassen des Wassers vielleicht mehr oder weniger selbstständig „ablaufen“, da es keine größeren Schmutzartikel gibt. Und natürlich, wenn ich vor der Schlauchöffnung ein Netz o. ä. als Ansaugschutz befestige!

    Und natürlich wird jeder gewerbliche Anwender (z. B. Züchter oder Händler) versuchen, seinen Arbeitsablauf so weit wie möglich zu optimieren.


    Aber natürlich ist das bloße Wieder-Befüllen eines großen Beckens irgendwie viiiiel eintöniger, als das Absaugen… pardon


    denkt sich

    der Jens

    Seitdem ich diesen Thread hier verfolge denke ich mir: bekommt man Posthornschnecken nicht – früher oder später – sowieso, sozusagen als „trojanisches Pferd“, ob man will oder auch nicht:?:


    Ich habe meine vor ein paar Jahren von einem professionellen Verkäufer als – durchaus unerwünschte – „Zugabe“ zu Wasserpflanzen bekommen. Das Beste war die Versicherung auf der Webseite von garantiert schneckenfreien Pflanzen.

    Naja, von Schneckeneiern war ja auch nicht die Rede…


    Davor bin ich jahrzehntelang, eigentlich schon seit meiner Zeit als Aquaristik-Anfänger, ganz gut ohne PHS ausgekommen. Bedeutend nützlicher fand ich schon immer Turmdeckelschnecken für ein auf Dauer gutes Pflanzenwachstum.

    Und außerdem gab es da ja noch gewisse Apf………ecken (welch garstig Wort!). Aber vermutlich können die gerade erwähnten Tylomelania deren Aufgabe auch übernehmen.


    1,50 € für eine PHS??? :schreck:


    Aber wenn ich mir unbedingt freiwillig(!) PHS ins Becken holen will: eigentlich werden doch auf „Kleinanzeigen“ regelmäßig welche für Centbeträge angeboten, wohl meistens als Kugelfischfutter!?

    Zumindest in meiner Region.

    Wobei natürlich immer die Gefahr besteht, sich irgendetwas mit einzuschleppen; Planarien, Rotalgen, … golly


    der Jens

    Hallo Holger,


    ja, auf Killi.org ist es in den letzten Jahren sehr „ruhig“ geworden, um es mal so auszudrücken.


    Vielleicht hilft es Günni Ulmke anzuschreiben!? Er bietet gerade einmal wieder etwas an, wenn auch nicht gerade das was Du suchst.

    Aber ich weiß dass er auch versendet, und vor allem: er ist wohl sehr gut vernetzt dort „tief im Westen“! Vor Jahren habe ich einmal etwas bei ihm bestellt, und außerdem hat er mir mit Hilfe irgendwelcher Querverbindungen noch andere Arten mitbesorgt und gleich zusammen mit seinen Fischen verschickt!

    Und eine der Arten die ich damals so bekam war A. elberti….


    Kathetys: Willkommen im Klub! Die suche ich auch. Ich habe (vielleicht) die Möglichkeit in ein paar Wochen aus der Tschechei A. dargei und exiguum zu bekommen. Aber das ist noch unsicher.

    Aber am interessantesten finde ich doch A. elberti. Wenn ich könnte würde ich sicher 10 verschiedene Fundorte dieser Art halten – leider habe ich nicht einmal einen Einzigen… :(


    Die mit Abstand(!) besten Chancen hast Du sicher auf all diese Arten (vielleicht sogar in mehreren Fundorten) beim Killifischtag in Neuss – wieder (sehr) tief im Westen.

    Ich habe schon seit 2 Jahren die Idee mal mit meinem Deutschlandticket dort hin zu fahren, wenn das auch sicher ziemlich anstrengend werden wird. Aber leider hatte im Vorjahr genau an diesem Datum meine Herzallerliebste Geburtstag, und in diesem Jahr – man mag es kaum glauben – meine Tochter! :huh:

    Naja…


    Tschüss

    Jens

    Hallo Holger,


    was für Killis hast Du denn schon, und was suchst Du speziell noch?


    Das schwierigste an der Haltung von Killis ist oftmals überhaupt welche zu bekommen. Vor allem, wenn man dann auch noch eine spezielle Art oder Fundort sucht!

    Die (wenigen) Leute die welche anbieten versenden oftmals PRINZIPIELL keine Fische, was der Verbreitung seltener Arten nicht gerade sehr zuträglich ist. Und nicht jeder fährt wegen einem bestimmten Fisch mal so eben mehrere hundert km durch die Gegend.


    Wenn Geld keine Rolle spielt ;) ist AquaBid eine gute Alternative, speziell wenn es um Eier geht. So eine Art eBay für Aquarianer. Damit habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht, wenn dort auch oftmals der Schwerpunkt auf bestimmte Arten / Gattungen liegt.

    Außerdem; Nothobranchius z. B. gibt es viel und (relativ) günstig, bei anderen Arten (viele Aphyosemion) kostet ein Ei gerne mal 1 €, und bei besonders gesuchten Arten ein Mehrfaches – mit offenen Ausgang. Auktion!


    Die beste Möglichkeit zum Fischerwerb ist vermutlich ein Besuch eines „Killifischtages“ mit den anschließenden „Beutelbörsen“. Wenn ich das richtig überblicke gibt es deren 3 – leider alle (für mich) recht weit entfernt. Finden jeweils einmal im Jahr statt; der in / bei Dresden alle 2 Jahre.


    In Thüringen (Eisenach?) gab es übrigens bis vor wenigen Jahren eine (kleine) DKG-Regionalgruppe. Vielleicht kannst Du dort irgendwie mit ehem. Mitgliedern Kontakt aufnehmen, und wegen Deiner gesuchten Arten nachfragen? Oder diese RG vielleicht sogar „wiederbeleben“? Wenn diese sich etwas zentraler treffen würde (Erfurt), wäre das für mich auch interessant.


    So, ich hoffe weitergeholfen zu haben!

    Jens