Beiträge von Karsten

    Die Quelle ist Dominik Niemeier...

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    Herkunft: Asien, Russland


    Habitat: fließende sowie stehende Gewässer


    Größe: mindestens 100cm angeblich sogar bis 200cm (Japan)


    Temperatur: verschiedene Unterarten mit unterschiedlichen Ansprüchen (10-30°C ?) Manche Fundortvarianten können unter Eis überdauern. Die "Platinum" Variante (Channa argus kimurai) kommt aus dauerhaft warmen Gebieten in Südchina.


    Ernährung: Fische und Kleinsäuger


    Verhalten: als Jungtiere friedlich, mit zunehmender Größe hohe innerartliche Aggressionen


    Aquariengröße: ab 10.000l


    Empfehlung: Nicht für Aquarien geeingnet

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    P.S.: Ich habe im Text nur ein paar Sachen hervorgehoben, ansonsten aber nicht geändert (eigentlich heißt es ja "geeignet" ;-) )

    Hallo Heide,

    ...ich sehe grad auf den Bildern ein Detail, das ich bisher gar nicht kannte - eine solar betriebene Membranpumpe, oder?

    Wie sind bis jetzt deine Erfahrungen mit dem Teil, was Leistung, Betriebsdauer usw. angeht?


    Übrigens... sehr coole Idee mit dem Terrassen-Hochteich!

    Mir persönlich gefallen die besser, als Channa micropeltes, aber die Größe lässt meiner Meinung nach keine einigermaßen vernünftige Haltung im privaten Becken zu.

    Das ist mir mehr als klar geworden als ich das erste Mal Heikos Pleuros im 2m (?) Napf habe schwimmen sehen... ich denke, selbst ein Becken mit einer Grundfläche von 4x1 Meter ist sicherlich nicht groß genug für solche Kaliber wie Diplogramma oder Ähnliche.

    Grüße

    Moin,

    es ist jetzt relative Ruhe eingekehrt, weil sich die Fische durch die Trenngitter ja nun nicht mehr verletzten können zum Glück...!

    Allerdings habe ich festgestellt, dass sich in den beiden kleineren getrennten Becken sowohl die beiden Männchen, als auch die beiden Weibchen gegenseitig ordentlich hochschaukeln - so mit Imponierschwimmen, Flossen spreizen, antiparalleler Aufstellung und Drohgebärden usw.. Weil sie aber durch die Gitter diese Konflikte nicht austragen können, scheint sie das einen Großteil des Tages zu beschäftigen, was natürlich auch zehrt. (Nur bei den beiden Großen (Paar?) herrscht da ziemlicher Ruhe.)

    Ich werde also die Tage die kleineren Aurantis nochmal umsortieren und pro Becken ein Männchen und ein Weibchen setzen. Mal sehen, ob dann echte Ruhe einkehrt?

    (Auch das wäre dann ja eigentlich ein Hinweis auf die tatsächlichen Geschlechter.)


    Übrigens sind die 4 kleinen Aurantis verkauft...

    ...und hat dann Kondenswasser an den Scheiben ;-) :D


    Naja, ich habe davon ja auch schonmal einen Clip gesehen und die sind echt sehr geil (auch wenn ich die Naturform bevorzugen würde)! Aber wenn man eben kein > 2000 Liter Becken mit Temperierung übrig hat, machen solche Pfleglinge mittel- oder langfristig einfach keinen Sinn, oder?

    Man muss sich ja nur mal Angel-tubes bzgl. Channa argus auf youtube anschauen... da sieht man die Fische dann auch mal nahezu ausgewachsen.

    Hallo Forum,


    wie bereits oben im Thread zu sehen, stelle ich euch mal hier meine Channa gachua spec. "Assam"/dwarf vor. Die Art wird immer mal anders bezeichnet, aber letztlich sind sie gut erkennbar an der doch recht kurzen und eher runden Kopfpartie, die ihnen einen fast Bulldoggen-artigen Ausdruck verleiht. Ob es sich tatsächlich um echte Gachua handelt, kann ich nicht sagen - aber von der Färbung her kann das schon hinkommen. Deutliches Merkmal, das wohl artspezifisch ist, ist die eigenartige Kopfform, die ich bei noch keiner anderen Channa-Art so gesehen habe.

    Ich pflege derzeit eine 8er Jungtiergruppe aus 2018, die aber aufgrund ihres noch jungen Alters keine Geschlechtsreife erreicht haben. Die Fäbrung ist recht einheitlich grau-braun, mit einem leicht angedeuteten Querstreifenmuster. Die Fische zeigen alle eine schöne blaue Färbung der Afterflosse und die größeren Exemplare auch ein leichtes Blau in der Rückenflosse, die einen eher hellgrauen Rand aufweist. Mehr Details sind noch nicht wirklich zu erkennen, zumal die Fische auch noch sehr klein sind - gerade mal 4-6 cm KL im Alter von 1 Jahr!

    Allerdings werden die Tiere wohl auch insgesamt nur etwa 10-12 cm lang, so gesehen müssten sie nächstes Jahr die Geschlechtsreife erlangen und dann kann ich sicher mehr sagen.

    Zur Zeit sind die Tiere untereinander überhaupt nicht aggressiv, obwohl es deutliche Wachstumsunterschiede gibt (die gab es aber schon, als ich die Fische erhalten habe). 3 der Fische sind deutlich kleiner als die anderen und einer davon scheint eine Schwimmblasen- und Kiemendeckeldeformation zu haben. Allerdings werden die Kleinen nicht von den Größeren behelligt, sodass ich die Gruppe zusammen lassen werde.


    Die Tiere kommen aus Assam, der berühmten Teeanbauregion und sind subtropische Maulbrüter, die wohl (lt. Züchter aus Österreich) eine doch recht ausgiebige Winterruhe benötigen. Er selbst hat diese Art schon mehrfach nachgezogen und bis jetzt jedes Jahr bei 16-17°C über 2 Monate winterlich gehältert. Die Jungtierzahlen pro Wurf übersteigen wohl 30-40 Tiere nicht. Die innerartliche Aggressivität steigert sich wohl auch nicht wesentlich bei adulten Tieren. Genau deshalb will ich mit denen mal eine echte Gruppenhaltung versuchen. Der Verkäufer hat zur Nachzucht wohl auch immer nur ein Paar aus der Gruppe separiert und nach dem Fortpflanzungszyklus wieder in die Gruppe intergriert - das ging wohl immer problemlos.


    In deutschen Aquarien ist diese Art derzeit wohl kaum vertreten - warum auch immer, weil sie sich ja durch ihre geringe Körpergröße zur AQ-Haltung geradezu anbieten. Ich halte die Art seit letzter Woche in einem 80x35x40er Becken (s.o.) mit sehr vielen Wurzeln, Pflanzen (hauptsächlich Anubias, Schwarzwurzelfarn und Hornkraut), relativ geringer Beleuchtung, feinsandigem Bodengrund und einem Luftheber-betriebenen Eck-HMF. Der Wasserstand liegt bei etwa 30 cm.

    Ich halte sie ohne extra Heizung, d.h. im Hochsommer hatte ich auch schonmal 24-25°C im Becken. Im Winter erwarte ich (im Keller!) etwa 20°C bei normaler Haltung und etwa 16-17°C in der Überwinterungswanne.

    Für nächstes Jahr ist eine Art Paludarium (100x50x50 Schildkrötenaquarium) mit ca. 20-25 cm Wasserstand, aus dem Wasser ragenden Wurzeln mit aufsitzender Bepflanzung usw. geplant.


    Von der Ernährung her sind die Fische eher anspruchslos - Lebend-, Frost- oder Trockenfutter (MüLa's, Sandfliegen, kleine Gammarus usw.) werden anstandslos genommen.

    Ja Heiko, kommt alles noch - das Video sollte auch nur erstmal der Starter sein... etwas Geduld bitte ;-) !

    Fotos sind schwierig, weil das Becken eben so extrem dunkel mit vielen Wurzeln ist - deshalb habe ich ein Video gemacht.


    Assam liegt in Indien, oder?