Beiträge von Karsten

    Hallo Christoph,

    Mann, Mann, Mann... was für „Doofis“, oder!? 😉 Warum denn nicht gleich so?


    Immer erst rumstreiten und Probleme machen und dann haben sie sich doch auch mal lieb...

    Das erinnert mich sehr an meine Aurantis.

    Oh mein Gott - was für eine Herangehensweise! Das erinnert mich ein bißchen daran, dass viele Leute dazu neigen, ihrer Tätigkeit durch möglichst viel Beiwerk ein entsprechendes "Gewicht" zu verleihen... hier bei meinem Arbeitgeber ist das auch ein sehr beliebtes Hobby.


    Genau deshalb bin generell der Ansicht - je einfacher und nachvollziehbarer ein Konzept ist, desto richtiger ist es auch, weil die Basis dafür immer ein thermodynamisches Grundprinzip ist, dass meines Wissen bisher nie "geirrt" hat - nämlich das Prinzip vom kleinsten Zwang...


    Egal - ad acta damit! ;-)


    Bis Sonntag, sage ich mal vorsichtig optimistisch!

    Moin Mike,

    richtig - so geht's mir grad, weil du eben den Channa ara Artikel auch relativ aktuell daneben eingestellt hattest... verrückt und "...merkt sich doch eh keiner...", könnte man da fast sagen :-) .


    Es wurde in letzter Zeit zur Lieblingsgattung wirklich viel publiziert und, wie Heiko schon geschrieben hat, relativ wenig gegen geprüft - da sind dann leider auch viele Revisionen und Revalidierungen zu erwarten... das macht's dann nicht besser, aber u.U. doch wieder einfacher (?).


    Im Biologieunterricht habe ich mal gelernt, dass es ein typisches Merkmal von Individuen einer Art ist, fruchtbare Nachkommen miteinander zeugen zu können (das schließt Unterarten sicherlich direkt mit ein), egal wie viele Flossenstrahlen der eine oder andere Fisch nun in seiner Rückenflose hat ;-) . Umgekehrt muss also auch das Analogon gelten - wenn zwei Individuen aus genetischen Gründen keine fruchtbaren Nachkommen miteinander zeugen können, gehören sie nicht einer Art an. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

    Hanno,

    Ich habe es dir ja schon geschrieben, aber hier nochmal offiziell: ganz großes Kino - Hut ab!


    Ich weiß ja, dass du wirklich Arbeit und Energie ins Channa-Hobby investierst... das nenne ich dann mal ein gelungenes Ergebnis, Gratulation!


    Bitte denk dran - gern hier weiter dokumentieren, am besten in Art eines Tagebuchs, auch im Falle von Mißerfolgen (hoffen wir es in diesem Fall aber natürlich nicht! 😉).

    Grüße

    Karsten

    Hm - eigentlich müsste es ja sowas wie die Anti-Antibabypille sein, oder nicht? ;-)


    Ich vermute, auch hier werden eher sogen. Schwangerschaftshormone, wie z.B. Choriongonadotropin eingesetzt - preiswert zu produzieren und mit der Garantie auf eine enorm verkürzte Generationsfolge... eigentlich relativ abartig, wenn man es sich genau überlegt.


    Siehe auch hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Froschtest

    Moin,

    So generalisieren würde ich das gar nicht - es kommt immer darauf an, wie das Becken tatsächlich besetzt ist, wieviel Wasser, Pflanzen, Wurzelholz usw. drin sind, welche Filtergrösse/Filterart verwendet wird und ob die Tiere aufwachsende Jungfische führen etc.pp.


    Grundsätzlich wechsle ich eher alle 8-10 Wochen mal ein bisschen Wasser - höchstens! Frischwasser hat bei Channa nämlich oft stimmungsändernde Wirkung... das ist auch öfter mal negativ für das friedliche Zusammenleben.

    ...meine Bestände an im bodenlebenden TDS haben die immer „aufgelöst“...


    Ancistren natürlich nicht für den Kot, aber gegen ein Zuviel an Futter, das bei der Jungfischernährung zwangsläufig anfällt. Sonst müssen die halt immer etwas mit versorgt werden.

    Hallo,

    An den Brunnea bei Aqua Global bin ich vorgestern erst vorbei gelaufen - sehr groß sind die tatsächlich noch nicht.
    Also würde ich an deiner Stelle durchaus alle 2 Tage füttern, so etwa bis Ende Oktober - danach ein-zweimal die Woche. Die Menge, wie du sie beschreibst, hört sich gut an.

    Schnecken werden von allen Bleheri-Verwandten nicht nur in der Winterpause gefressen... die lieben die „ollen Schleimer“.


    Anbei - ich habe noch nie irgend eine Bleheri Variante mit rotem Flossensaum gesehen. Ich schätze, das wird eher Ergebnis der Beleuchtung in Kombination mit Farbfiltern sein...

    Hallo Marc,

    Kork schwimmt so gut wie immer im Wasser oben auf - dafür hat er ja die vielen, dichten Gaseinschlüsse. Langes Wässern hilft da meist erst nach Jahren, oder man nimmt sehr heißes Wasser - dann geht’s schneller, aber der Kork verliert auch seine Stabilität relativ schnell.

    Des Rätsels Lösung ist einfaches Beschweren mit größeren Steinen - oben drauf legen oder mit Kabelbinder festschnallen; Festschrauben mit Edelstahlschrauben an Fliesen o.ä. geht z.B. auch ganz gut.


    Wegen der Trübung - tja, auch alle Wurzeln usw. sind letztlich tote Biomasse, die Nährstoffe liefert. Anfangs muss der Filter das kompensieren helfen, aber letztlich hilft ja nur entweder ständiger Wasserwechsel (wie in Fließgewässern) oder massives Pflanzenwachstum.

    Moin,

    Heute habe ich also 102 Jungfische herausgefangen zum Verkauf morgen bei Aqua Global. Es sind allerdings noch locker 10-15 im Becken geblieben, weil ich die einfach nicht bekommen habe.

    So sieht das AQ jetzt aus (grob gereinigt):

    9D270A97-6C1C-4CB1-9085-32855DA17728.jpeg

    6 Junge habe ich allerdings auch zur späteren Paarfindung in ein 80x35x40er AQ gesetzt:

    F9B2798F-CE5C-4013-A9C1-40AE391CC364.jpeg

    Das Becken meines großen Paares:

    CDB1F410-1F9B-4174-B46A-8E22AD43B658.jpeg

    Denke das ich in den Wintermonaten nicht über die 20° grad kommen werde, wahrscheinlich wird es sich so bei 18 eher 19° Grad einpendeln, sollte doch für brunnea in einem guten Bereich liegen?

    Ich denke, von den Temperaturen her sollte das passen - wahrscheinlich müsstest du im Frühjahr/ Sommer dann nur etwas nachhelfen, um auf 23-25°C zu kommen.


    Die Tiere sind jetzt so 8-10cm und sooo friedlich, voll putzig und auch mega goldig, das ich gar nicht glauben kann das die mal wie so kleine Teufel reagieren werden können :saint:

    Am Anfang ist das immer so... meine aktuelle Asiatica-Nachzucht ist in großer Gruppe auch weitgehend friedlich untereinander, aber sobald man trennt/ verkleinert, geht das Reviergerangel los - sind halt Raubfische.

    Der Plan wäre dann, die anderen 4 dort rein und auf ein weiteres Pärchen hoffen!

    Das ist ein guter Plan - wenn du bei Channas bleibst, wird es ohnehin nicht bei einem oder zwei Becken bleiben können.


    Über Hornkraut und Wasserpest habe ich auch schon nach gedacht, konnte mich aber ehrlich gesagt nicht dazu durchringen. Zum einen wollte ich ein reines Asia Becken und zum anderen habe ich mir gedacht wenn der Froschbiss mal anfängt zu wuchern würde eh beides rausfliegen... Und ja ich weis Froschbiss und Asia Becken

    Wenn du die Tiere biotopgerecht unterbringen willst, müsstest du dich von allen Pflanzen trennen, das Becken um den Faktor 10-20 vergrößern, Sand, große Steine, Äste und jede Menge Altlaub reinwerfen - außerdem jahreszeitlich den Wasserstand extrem schwanken lassen usw. ... du siehst, das wird wohl nicht gehen und Hornkraut & Co. helfen einfach, den Tieren dringend nötige Deckung für ihr Sicherheitsempfinden zu geben!

    Goldene Regel bei der Channa-Haltung: Deckung und Verstecke können nicht genug ins Becken... das kompensiert ein wenig die fehlende Größe der Aquarien, die eigentlich zur Haltung nötig ist.

    Außerdem wirst du auch erleben, dass häufige Eingriffe ins Becken so wieso nötig sein werden - das ist nicht Aquarianern wie bei anderen Fischen!