Beiträge von Karsten (Issy)

    Hi Manu,

    wirklich schöne Stücke kann man da finden, da gebe ich dir Recht. Bisher bin ich leider nie dazu gekommen, mir auch mal Ostsee-Schwemmholz mitzunehmen - das muss ich unbedingt ändern!!!


    Thema Rinde - ich mache die auch immer ab, weil es sonst ordentlich "maukt" (zumindest merke ich das immer recht deutlich in meinem Wässerungsfaß). Vielleicht sind Rest von Rinde noch ganz gut als Nahrung für Saugmaulwelse, aber Christian schreibt...

    Das Holz lag draußen, war nicht besonders trocken, und ich habe es nicht irgendwie behandelt, nicht einmal entrindet, da hier praktisch keine klassische Rinde und keine Basthicht zu finden ist

    Ja das stimmt - habe ich jetzt auch schon so gemacht und obwohl aufgrund von Krankheit des Käufers die Tiere (Channa bleheri) noch nicht abgeholt werden konnten, habe ich eine höhere Sicherheit bei der Geschichte...


    Kommt wahrscheinlich auch ein bißchen auf den Einzelpreis und Abnahmemenge an - bei 3 Fischen a' 1,50 € wird's ein bißchen schwierig mit der Anzahlung :D ;-) .

    Hallo Forum,


    ich selber bin ein riesiger Fan von Holz im Aquarium, finde ich toll! Dabei kann es Moorkienholz, Mangrovenholz, Schwemmholz oder, wie bei mir auch sehr oft verwendet, abgenagtes Holz (Weide, Esche, Espe) von einer Biberpopulation ganz in der Nähe sein - solange es gut gewässert und nicht zu schmutzig ist. Ich habe letztens sogar den Schritt getan und mir von Maik (alias Flussmonster) eine gut abgelagerte Kiefernholzwurzel nach etwa 6 monatigem Wässern in ein Channa-Becken gelegt, bisher ohne Negativeffekte. Ich habe auch noch von einem eigenen Baum (Douglasie) Wurzelholz da liegen, weil ich diese Wurzel aber selber aus dem Boden geholt habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich die wegen des eventuellen Harzgehaltes (frisch war die voller Saft!!!) auch nach dem Trocknen verwenden kann...


    Ein paar Fragen an alle Wissenden hier im Forum:

    Eignet sich Eurer Meinung nach auch Wurzelholz von Nadelbäumen zur Verwendung im AQ?

    Von welchen Nadelholzarten kann man dieses Holz problemlos verwenden (Kiefer, Lärche,...) und von welchen eher nicht (Eibe...)?

    Muss man dieses Holz speziell behandeln vor der Verwendung oder einfach nur 2-3 Jahre trocknen lassen, oder gibt's da noch andere Tricks?

    Guten Morgen,

    Als es dann ans Verkaufen ging, hab ich sämtliche Facetten an Käufern erlebt. Am Schlimmsten fand ich aber, dass manche Käufer immer noch beim Preis nachverhandeln wollten. Aber nicht für 10 oder mehr Tiere, sondern für 2 - 3 Exemplare, weil sie glaubten, dafür schon einen Mengenrabatt bekommen zu können. Als ich dann noch darauf hinwies, dass man Corydoras bestenfalls in einer Gruppe von mindestens 6 Tieren halten sollte, waren die Käufer teilweise so dreist und versuchten auf den halben Preis zu handeln. Sorry, aber diese Leute habe ich abtreten lassen.

    Oh ja - immer wieder schön diese "Klientel"!!!

    Ja Stefan, kann ich so bestätigen, ist aber leider ein Merkmal der unverbindlichen Internet-Gesellschaft geworden und auf ein schlechtes Gewissen deshalb brauchst du nicht warten...


    Natürlich hat Armin vollkommen Recht - Zucht der eigenen Tiere sollte vor allem Spaß machen. Ansonsten wird es zu leicht anstrengend und nervig, was die Gefahr birgt, dass man die Freude am Hobby verliert. Und damit musst du es fast zwangsläufig regional halten (wie Manu schon meinte), was wiederum automatisch die Anzahl an Nachzuchterfolgen relativiert...

    Ende letzter Woche habe ich sie aus dem aber schon auf 18 grad vortemperierten Winterbecken geholt - jetzt haben sie etwa 21-22 grad im komplett neuen Becken und fressen ordentlich!

    Ich hatte sie ja gute 12 Wochen bei 14-16 grad und ganz ohne Futter!


    Ich denke, sie werden wohl nicht mehr lange brauchen. 😎😁😁

    Ach Nick,

    Das ist, wie ja oben schon geschrieben, bei der Art recht normal. Offensichtlich haben die Tiere in der Natur ziemlich große Einzelreviere, weshalb sie nunmal relativ aggressiv untereinander sind. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Art im Hobby so selten anzutreffen ist - die Haltung ist sehr platzintensiv und aufwendig.

    Vielleicht hilft es ein wenig, wenn du die Temperatur etwas höher nimmst und deutlich mehr Struktur und Sichtschutz ins Becken bringst, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Wahrscheinlich kommst du um eine getrennte Haltung außerhalb der Paarungszeit nicht herum, sollte es sich wirklich um Männchen und Weibchen handeln...

    Grüße

    Hallo,

    Goldfische sind erstmal recht leidenfähige Fische, das ist wohl so. Trotzdem sollte man sie deshalb nicht unnötig leiden lassen! Goldfische sind in einem Teich eigentlich besser aufgehoben, als in einem zugegebenermaßen sehr kleinen Aquarium. Ohne irgendwelche Randinformationen ist deine Frage aber nicht so einfach zu beantworten.

    Wie viele Goldfische leben denn in dem Aquarium?

    Wie groß sind die Fische etwa?

    Wie ungefähr sieht die Einrichtung aus und hast du einen Filter in dem Aquarium?

    Wie hoch ist die Wassertemperatur?

    Wie oft und wie viel fütterst du?

    Wie lange willst du die Goldfische in dem Aquarium lassen?

    Naja - hast ja eigentlich Recht Ingo, zumindest war die kontinentale Zusammenstellung angeht und bei erwachsenen Channa bleibt tatsächlich kaum was übrig...

    Bei Jungfischgruppen bin ich über diese "Helfer" aber oft recht froh, weil doch vieles an Staubwolken vom Feinfutter sonst nur im Filter verwertet werden würde - ich kann halt meist nur einmal am Tag füttern und das ist dann oft recht viel auf einmal.

    Moin Maik,

    getrennte Haltung ist irgendwie immer nicht so toll - eigentlich hat man ein Paar, aber irgendwie auch nicht... fühlt sich unvollendet an :-(


    Übrigens, eine interessante Facette im Paarverhalten jetzt ist, wie sich die beiden Eltern zueinander verhalten. ER bewacht ja das Gelege/Brut (kleine schwarze Larven sind es ja schon) und SIE wird geduldet bis auf etwa 20 cm Abstand. Kommt SIE nun zum Betteln nach vorn und der Brut zu nahe, schießt ER los und schnappt ziemlich laut mit entlassenen Luftblasen kurz vor IHR zu (ohne Verletzungen bisher). SIE zeigt aber kaum Angst dabei und verhält sich fast passiv und trägt aber immernoch deutlich ihr Streifenmuster (nur deshalb lebt SIE wahrscheinlich noch ;-) ).


    Für den Absatz der Jungfische warte ich mal noch ein bißchen ab, wie sich die Kleinen entwickeln. Ich hatte es ja schonmal in 2015, dass mir fast die ganze Brut eingegangen ist (wahrscheinlich weil ich denen einfach nicht das richtige Futter bieten konnte und sie deshalb zu schwach waren -> erst danach bin ich auf rote Rädertierchen und dekapsulierte Artemia-Eier als Alternative gekommen). Sollte ein größerer Schwung tatsächlich die 1,0 cm erreichen, werde ich anfangen mich umzuhören ... Großhändler zahlen halt Preise, da braucht man unter 100 Tieren gar nicht erst anfangen. Bei den Bleheri habe ich mittlerweile ganz gut Übung wie eine Zucht gezielt gesteuert werden kann. Bei den Asiatica muss ich das erst noch rausfinden - die sind halt viel unberechenbarer.