Beiträge von Heiko

    Marc ,

    Sag mal diese Stücke die du in deinem Becken hast woher sind die und was ist das für Holz. Irgendwie sieht mir das noch recht frisch aus. Es kann auch durchaus sein das dein trübes Wasser damit zusammenhängt?


    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bisher mit ausreichend großen Ancistrus in den Becken mit den kleineren Arten oder auch Jungtieren überhaupt keine Probleme habe. Bei adulten pulchra oder stewartii sah das schon anders aus.

    Man muss nur auf die Temperatur Ansprüche der Südamerikaner achten. Ich glaube diese Diskussion hatten wir hier schon dass man einem Ancistrus nicht unbedingt Temperaturen unter 20 Grad zumuten sollte, auch wenn die das durchaus vertragen erfahrungsgemäß. Ich würde dann hier halt nicht posten!😉

    Allenfalls zur Paarungszeit würden sie stören.

    Insbesondere bei der Aufzucht von Jungtieren helfen die Welse bei mir ordentlich Futterreste zu verwerten.


    Grüße Heiko

    Hallo Marc,


    Ich schraube immer 2-3 Saugnäpfe mit dünnen Edelstalschrauben an die Röhre und befestige sie dann an der Scheibe. Dann treiben sie nicht durchs Becken und man kann sie etwas tiefer setzen. Mit der Zeit saugen die sich so weit voll, dass sie dann auch von allein etwas tiefer liegen. Grundsätzlich ist es so vorgesehen, dass die an der Oberfläche schwimmen. Sollen ja die Uferböschung simmulieren.


    Hast mal noch 1-2 Bilder in der seitlichen Nahaufname, wo man die Färbung der Tiere besser sieht?


    Grüße Heiko

    Ich würde den Titel doch noch mal überdenken, Manu!😁😉


    Im Übrigen fand ich dieses Gruppenverhalten der Glaswelse auch immer sehr interessant. Man sieht sie ja auch öfters in entsprechenden Schaubecken.

    Ich glaube ich hab die in Thailand auch schon in gelb rot oder blau gesehen. Ja nach Farbzusatz! Kann mich aber auch irren.

    Mir wäre es auch wurscht!


    Mein pulchra Pärchen lebt derzeit in 150x50x50. Das ist bei diesen beiden auch notwendig. 180 ist natürlich gut gemeint, aber lieber größer als zu klein. Wie gesagt ich hab noch etwa 15 Jungtiere ca. 4- 5 cm. Die müssten natürlich erstmal wachsen und würden am Anfang recht verloren in dem großen Becken aussehen. Frühestens in 1 Jahr werden die die 20-25 cm erreichen. Endgröße 30-35 cm. Dann hättest du erst richtige Channas im Becken.

    Vom Verhalten her würd ich keinen großen Unterschied meinen. Beides sehr präsente und halterbezogene Arten.

    Pulchra kann etwas wärmer gehalten werden besonders im Winter. Dann sind sie auch weniger aggressiv. Beide machen später viel Nachwuchs, der aktuell aufgrund der derzeitigen Verfügbarkeit auch schwerer an den Mann zu bringen ist. Karsten hat da immer bissel Glück mit seinem Großhändler. Ansonsten muss man sich drauf einstellen die Menge an Jungtieren anderweitig zu vergesellschaften. ( mehr sag ich nicht🙊)


    Letztlich kommts einfach auf deinen persönlichen Geschmack an, welche Art dir besser gefällt.

    Wie gesagt, wenns nicht eilt, dann wären in paar Wochen auch noch pulchras mit einer rötlicheren Musterung in Körper und Schwanzflosse verfügbar. Bisher scheinen die deutlich friedlicher zu sein.

    Wenn wir's hinbekommen wird Ende Oktober auch nochmal eine kleine Börse in Altenburg stattfinden. Da bring ich dann auf jeden Fall Tiere mit. Der Preis ist verhandelbar, gerade wenn ich weiß, dass sie in solch ein vorbereitetes Projekt gehen.


    Also Entscheiden Sie sich!😂


    Grüße Heiko

    Stewartii spec. violet blue sind so gut wie alle nun raus- oder bereits vergeben. Da kann ich aktuell nicht mehr mit dienen. Vielleicht bleiben noch paar über, aber das seh ich erst nächstes Jahr.

    Ansonsten hätt ich auch ca. 15 Jungtiere von pulchra noch da.

    Da brauch man keine große Winterruhe mit kühlen Temperaturen.

    In paar Wochen sollte auch pulchra red bei von meinem Neffen möglich sein, die Larven sind schon geschlüpft. Wäre mal was ganz neues, sind erst dieses Jahr aufn Markt erschienen. Daher haben wir selbst aber noch wenig Erfahrung. Aktuell siehts aus, als wären sie deutlich verträglicher als normale pulchra.


    Das 180 iger später gleich so einrichten, dass man b.B. eine Trennscheibe einfügen kann. Also keine riesen Wurzel, die durchs ganze Becken geht. Schafft später nur Probleme, wenn man das Becken doch mal halbieren muss. Zumindest bei den von dir gewünschten Arten.


    Grüße Heiko


    Grüße Heiko

    Leider sind das immer nur Aussagen bei Facebook. Das habe ich ja bereits schon mal angesprochen. Schön wäre wenn man tatsächlich die Veröffentlichung der genetischen Untersuchungsergebnisse hätte.


    So wie ich das lese müsste man aber dann den Namen der spec. five stripes wieder nutzen, welche wohl ihren Ursprung in North Bengalen haben. Wobei die Torsa auch nur etwas Nördlicher von diesem Gebiet liegt.


    Was hast du nun zu Hause, Marco? Channa quinquefasciata oder spec. five stripes?😂

    Danke Erich!


    Ich denke du besitzt hier die größte Kompetenz in Bezug auf diese spec. Dwarf Assam oder aff. gachua Assam.


    Bei den andrao weiße ich neben den Korkröhren immer mit darauf hin, dass sie auch Höhlen am Boden sehr gern nutzen, besonders die Böcke und auch zur Aufzucht der Junglarven. Da fehlt mir noch etwas im oberen Bild.


    Grüße Heiko

    Jetzt haben wir mal nen Eindruck vom Becken.

    Ich meine immer noch laufen lassen und jetzt erstmal nichts ändern. Das muss sich geben.

    Diese weißen Körbe bekommt man auch so im Handel. Könnte man mit irgendwelchem groben pörosem Filtermaterial, z.B. Siporax bestücken. Muss aber nicht. Man könnte auch noch einen ganz groben Filterschwamm nutzen.


    Die Kohle kann raus.

    Ich persönlich würde erstmal gar nichts machen. Weder WW, noch irgendwelche Reinigungen des Filters, sondern das System jetzt mal laufen lassen.

    Die Bildung von Nitrifizierern (Bakterien) für den Abbau von Ammoniak/Nitrit sollte sich am Angebot der entsprechenden Ausgangsstoffe orientieren.

    Ich würde weiter aller paar Tage testen, um den Abbau irgendwann nachzuweisen. Wenn hier richtig gefiltert wird, dann muss sich das irgendwann von allein einstellen. Ansonsten ist hier irgendwas "faul", im wörtlichen Sinne!

    Ein Nitritpeak hält normalerweise keine Wochen an, sondern sobald sich Nitrit bildet, beschleunigt sich automatisch der Abbau.

    Is da irgendwas im Becken, das fault???

    Natürlich erstmal keine Tiere einsetzen!!!!


    Ich stell nochmal die Frage!

    Welcher Filter wird hier genutzt?

    Nitrifikation ist ein oxidativer Prozeß, es sind aerobe Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind.

    Können wir uns auf die Messungen wirklich verlassen? Welches Messverfahren wird genutzt?

    Ich bin kein Garnelenexperte, aber reagieren die nicht besonders auf einen Nitritwert?

    Ist das noch miteinander vereinbar, Nitrit von 5 mg und lebende Garnelen?


    Man könnte in diesem speziellen Fall, auch wenn es normalerweise bei korrekter Einlaufphase nicht nötig wäre, mit Starterbakterien nachhelfen.

    Sowas gibt es im Handel. z.B. FB7 von Dennerle.


    Grüße Heiko

    Hallo Günther,


    Ein Geschlechtsmerkmal ist es eher nicht. Wird einfach ein individuelles phänotypisches Merkmal sein.

    Vor kurzem hab ich mal Bilder von Auranti mit "leopardenartig" gemusterten Brustflossen gesehen.


    Wir kennen diese farbmutierte Form von Blue Bengalen, denen fehlt auch komplett die Querbänderung teilweise sogar die Längsbänderung an den Brustflossen. Die sind bei denen fast komplett orange.


    Kennst du den Ursprung deiner Tiere?

    hallo,

    WF bedeutet Wildfang, ob das jetzt was unanständiges ist, muss jeder für sich selbst entscheiden :feuer4:

    Sehr diplomatisch ausgedrückt Joachim!😉


    Entscheiden kann es sicher jeder selbst, solang die Art nicht als gefährdet gilt und entsprechende Verbote umgangen wurden.


    Im Einzelfall muss man sich dann aber auch der Kritik stellen, insbesondere wenn es sich um Arten handelt, die es auch problemlos als gesunde Nachzuchten zu erwerben gibt. In diesem Fall würde ich persönlich immer Letzteres vorziehen.


    Grüße Heiko

    Echt schöne Tiere Günther, und mit blue Bengalen solltest du auch völlig richtig liegen.

    Bissel propper vielleicht! Setz sie vielleicht mal auf Diät.


    Würdest du noch 1-2 Bilder , Nahaufnahmen verschiedener markanter Körperregionen, machen? Wenn möglich unter einem neuen Thema.

    Oft wird so einiges als Blue Bengalen verkauft, was schon auf den ersten Blick keine sind.

    Daher gibt es immer wieder Leute, die nach Vergleichsbildern verschiedener gachua spec. suchen, um ggf. ihre eigenen Tiere einordnen zu können.


    Wäre schön fürs Portal!😉

    Danke!


    Grüße Heiko

    Hi Marlene.

    Du hast mir auf die Pinnwand geschrieben, dass dein Regenwasser noch unbelastet ist. Ergo müssten diese Werte dann tatsächlich in deinem Becken entstehen. Is mir bissel unklar, woher diese Belastungen dann in so kurzer Zeit kommen sollen.

    Die genauen Werte von Nitrit und Nitrat im Ausgangswasser, Beckenwasser unmittelbar nach WW und 14 Tage später wären tatsächlich mal interessant.

    Warum so wenig Tageslicht mit 6 Stunden?

    Angaben zu Filter und dessen Reinigung wären auch noch ganz gut. Und vielleicht mal ein Bild vom Becken.


    Solang Nitrit noch so hoch nachweisbar ist, würd ich auf jeden Fall noch keine Fische einsetzen.

    Da gibt es auch niemanden, der heimlich versucht die Schnecken zu füttern. Kleine Kinder?😉🤔


    Grüße Heiko

    Hallo Günther,


    spec. gachua Blue Bengalen ist eine indische Gachuaart. Die genaue Herkunft der damals importierten Population ist wohl nicht ganz geklärt. Der indische Bundesstaat Westbengalen erstreckt sich sowohl von subtropischen Norden bis hin zum tropischen Süden.

    Soweit ich weiß, sollen sie aber eher aus den subtropischen Gebieten stammen. Dominik Niemeyer hat sie damals 2010 als möglichen Beifang von bleheri beschrieben, am ehesten aus der Region im Grenzgebiet zu Assam.

    Importiert wurden sie wohl über Kolkata( Kalkutta) was wieder südlicher liegt.


    Wir haben sie daher immer subtropisch gehalten mit einer milden Winterruhe bis 18-19°C. Zumindest vertragen sie diese Temperaturen, hat den Tieren immer gut getan und regelmäßig im Frühjahr zu Nachwuchs geführt. Diese Erfahrungen deutete für uns zumindest immer darauf hin, dass keine rein tropischen Tiere sind.

    Ich würde sie zumindest nicht dauerhaft warm halten wie die Thai's. Und vielleicht mal eine Zeit lang reduzierter füttern, was grundsätzlich allen Channas mal gut tut!😉


    Die brunnea hätt ich an deiner Stelle trotzdem genommen!!! Auch sehr schöne Tiere, kann ich nur bestätigen, da sie ein Freund pflegt.


    Grüße Heiko

    Hi Marlene,


    Ich geh mal von aus, dass du noch keine Fische drin hast und auch sonst bisher kein Futter zusetzt?

    Nitrit entsteht vereinfacht im Aquarium beim Abbau organischer Stickstoffverbindungen ( Nitrifikation) .

    Normalerweise, bei vollständigem Abbau, ist es nicht nachweisbar da es sofort von einem Teil der Filterbakterien zum Nitrat weiter abgebaut wird.


    Im Grunde kann es nur nachgewiesen werden, wenn diese Abbauprozesse noch nicht vollständig im Filter durchlaufen werden, in diesem Fall kurzzeitig als sogenannter Nitritpeak in der Einlaufphase, oder wenn das Wasser ständig durch große Mengen organischer Stoffe belastet wird und der Abbau sozusagen erschöpft ist.

    Beides sollte nach 3 Wochen, fehlendem Besatz und laufendem Filter eigendlich nicht mehr vorliegen. Wenn Nitrite vorkommen, dann gibt es auch Arbeit für die Filterbakterien. Die müssen in der Einlaufphase natürlich auch bissel gefüttert werden, damit sich die Bakterienstämme im Filter auch stabilisieren.


    Anzunehmen wäre ggf. das du von extern Nitrit zugeführt hast, da du schreibst, nach dem Teilwasserwechsel getestet zu haben.

    Hast du mal das Regenwasser getestet? Woher beziehst du es? Regentonne, Zysterne? Das können auch durchaus kleine "Kloaken" sein ohne das man es ahnt. In der Regel riecht es dann auch etwas.


    Grüße Heiko

    Glaser schreibt aber auch Burma/Myanmar, Uwe!


    Glaser - Channa panaw


    Wahrscheinlich lag dann der Fehler bei Burma-Borneo?

    Kann ja passieren.

    Übrigens haben wir uns letztes Jahr erst gemeinsam auf der Altenburger Börse unterhalten.

    Also stell mal dein Licht nicht so unter den Scheffel!😉


    Bei mir wirds leider nichts derzeit mit den Orange Marbel. Ich hab noch was anderes in Aussichtund durch einige Nachzuchten sind meine Becken derzeit echt voll. Vielleicht ändert sich das im Herbst. Dann würd ich nochmal auf dich zukommen, wenn du sie immer noch da hast. Dresden wäre ja ein Katzensprung für mich.


    Viele Grüße

    Heiko

    Hi Uwe,


    Es klang so, sorry wenn ich mich geirrt habe. Ich dachte dir passt das gar nicht, dass wir über die Artzugehörigkeit deiner Tiere diskutieren.

    Ich wollte dich da nur etwas unterstützen.

    Leider laufen mittlerweile viele Informationen ausschließlich über Facebook und da schnappt man dann das ein oder andere von den Leuten auf die so gegenwärtig als die Experten bezeichnet werden.


    By the way!

    Channa panaw kommt schon endemisch aus Myanmar, ich glaube südliche Küstenregion, tropisch. Früher wurden sie als lokale Variante Channa punctata zugeordnet bis zur Erstbeschreibung 1998 als eigenständige Art.

    Der Name könnte sich sogar von der Region ableiten. Patanaw ist eine Stadt in diesem Gebiet. Da bin ich mir aber nicht sicher, müsste man mal den Myanmar Experten Dr. Hoyer fragen, ob er weiß, woher sich der Name ableitet. Er hatte mal in einem Vortrag auch Bilder von gefangenen Tieren und der Region gezeigt


    Meintest du vielleicht channa bankanensis aus Borneo?


    Viele Grüße