Beiträge von Heiko

    Sorry Stefan wenn sich durch meinen Beitrag dein Thema etwas verschiebt!


    Kann ich fast gar nicht glauben, dass die emersen Pflanzen das nicht verholen können ohne Sprühen,

    zumal ja keine Heizlampe drüber ist, sondern nur ne LED-Leiste,

    da sollte doch ausreichend Luftfeuchtigkeit im Kasten sein..., oder ?

    Alle wurzeln doch mit Wasserkontakt, oder?

    Hi Bernd,


    Die obere Etage, Bromelien und Orchidee haben keinen Wasserkontakt.

    Durch die seitlichen Lüftungsbleche wird viel Luftfeuchtigkeit abgegeben. Das Xaxim an der Rückwand ist wahrscheinlich daher nur bis auf ca 10cm Höhe befeuchtet (Kapilarwirkung). Oben ist es tatsächlich noch sehr trocken. Daher sprüh ich täglich. Man sagte mir irgendwann soll auch aus dem Xaxim was natürliches wachsen durch eingeschleppte Samen. Ich werds beobachten. Bin da ehrlich gesagt noch Jungfrau und hab mich von Maik Flussmonster und Pfeilgiftfroschhalter sowie von Katja KaTy beraten lassen. Auch die ehemals submerse Anubias benötigte noch etwas Feuchtigkeit auch wenn sie feuchte Füße hat.


    Ich brauch noch was für die re. Ecke. Mein Wunsch war ein emerser Kongofarn aber bisher bekomm ich nur submerse Pflanzen, die sofort vertrocknen.


    Grüße Heiko

    Das Intro dieser Seite trifft glaube den Kern der Fragestellung dieses Themas sehr gut und der Autor stellt in etwa die gleiche Frage, benennt ähnliche Argumente für die Bedeutung von Algen.

    Es ist die Vorstellung einiger Leute vom algensterilen Ökosystems, die auch mir Probleme bereitet.

    Das "Feinbild Alge" lässt diese Leute häufig denken, dass ihr Aquarium oder Gartenteich irgendwie infiziert wurde. "Ich habe mir eine Alge eingeschleppt" hört man oft als Argument.

    Dabei ist doch nicht die Alge das Problem wenn es zu einem übermäßigen Wachstum kommt, sondern es liegt, an grundsätzlichen Dingen, die das System ins wanken bringen. Die von David bezeichnete "Gradwanderung" wäre demnach auch nicht der Alge zuzuschreiben! Die Alge ist folglich eher dafür verantwortlich, dass die Wanderung auf diesem schmalen Grad überhaupt noch funktioniert! Ohne Alge wäre das System meist schon viel eher gekippt und der Besatz wahrscheinlich im Jenseits.


    Ich kenn jemanden der "infiziert" seine Gartenkübel im Sommer grundsätzlich mit einer Fadenalge und schafft damit klare und stabile Wasserverhältnisse sowie ein umfangreiches Nahrungsangebot für seine Pfleglinge.


    Grüße Heiko

    Ja Christoph die Diskussion um Barca haben wir ja schon mal an anderer Stelle geführt. Erstaunlich wie eine Art, die im natürlichen Habitat streng geschützt ist, immer wieder zu horrenden Preisen auf den Markt kommt und wie die gerade auf dem asiatischen Markt als Trophäe in der Einzelhaltung präsentiert werden . Für die Arterhaltung wäre es tatsächlich ein riesen Fortschritt, wenn man sie endlich mal nachziehen könnte.

    Für dein subtropisches Großprojekt wird sich dann wahrscheinlich doch argus Platinum anbieten, um die Heizkosten nicht sinnlos hoch zu jagen.

    Wobei Dominiks Empfehlung für die Haltung im Aquarium sicherlich eine grundsätzliche Aussage darstellen soll, aber Ausnahmen zulässt.

    Er hatte ja selbst schon Argus gehalten. Die Frage ist ja immer, wie man Aquarium definiert.

    Weiterhin muss man bei der Art sicher auch berücksichtigen, dass gerade diese Anlass zu Diskussionen um ein EU-Verbot gibt, sodass ich auch der Meinung bin, hier keine generelle Haltungsempfehlung auszusprechen.

    Grundsätzlich hast du mit deinen Fragen bereits die Antworten selbst geliefert. Algen gehören einfach zum natürlichen Ökosystem und sind durchaus auch ein Indikator dafür.

    Dieses System darf halt nicht aus den Fugen geraten. Das ist meines Erachtens das entscheidende dabei. Ein überschießendes Wachstum nimmt höheren Pflanzen auch schnell die Lebensgrundlage und kann ein Anzeichen dafür sein, dass irgendwas im Argen ist. Dann gilt es zu handeln.


    Grüße Heiko

    Hallo Heide.

    Ich hab bei meinem Teich für den Schlauchanschluß durch die Holzwand Anschlüsse genutzt, die ursprünglich für Aquarien mit Bodenbohrung verwendet werden.

    Hatte das gleiche Problem, diese Stelle an der Teichfolie dicht zu bekommen.

    Kommt nun darauf an, wie stark deine Holzverkleidung ist, da die Bodenglasscheiben von Aquarien natürlich vergleichsweise dünn sind. Die Hersteller haben aber bei den Anschlüssen einiges an Spielraum gelassen. Ich musste bei mir die Holzverkleidung außen aber auch ein wenig dünner fräßen.


    Vielleicht hilft es ja.


    Sieht übrigens toll aus dein Projekt. Habt ihr die Ecken der Folie passend geklebt, oder gefaltet?


    Grüße Heiko

    Hi Stefan,


    Bei dem ganzen Aufwand, den du bereit bist in Kauf zu nehmen, wäre dann vielleich eine Regenzisterne im Boden doch mal überlegenswert.

    Is erstmal bissel Arbeit, die einzugraben, aber dann gibts ausreichen Wasser für deine Kübel und Teiche ohne Probleme mit der Wasserchemie.


    Im Übrigen echt schönes Biotop, was du dir/euch da geschaffen habt.😉


    Grüße Heiko

    Ich würde da ja jetzt nicht von einem"gehandicapten" Tier sprechen.

    So wie es Christoph beschrieb, hat sich dieses Tier sogar stärker in der Grupoe durchgesetzt.

    Asiatica gibt es, im Unterschied zu den "rein endemischeren Arten" tatsächlich in verschiedenen Farb-/Normvarianten in einem großen Verbreitungsgebiet. Was auch immer hier durchschlägt würd ich nicht unbedingt als außerhalb der Nominatform bezeichnen. Dann müsste man auch über die Reds diskutieren oder die phänotypische Vielfalt von gachua. Die Aquaristik wäre ja auch um ein Vieles langweiliger, wenn wir die natürlich gegebene Variabilität nicht nutzen würden!

    (Ich finde Rothaarige mit heller Haut und Sommersprossen eine sehr hübsche Abweichung von der "Nominatform" :pleaseante:

    Upps darf man das sagen???:pillepalle::pfeif::Göttergattin::und weg:)

    Man muss auch bedenken, dass wir nur sehr selektierte Stämme über den Export erhalten und von diesen Einzeltieren nicht wirklich gleich auf die ganze Art oder eine Nominatform schließen können.

    Daher find ich das eher spannend , welches Potential in dieser Art noch steckt.

    Der "Hochsicherheitsgedanke" zielt hier sicher darauf ab, dieses Tier nicht zu verlieren, was wir ja nun mehrfach schon gesehen haben. Aus 200 Jungtieren wurden am Ende 50 die man groß bekommen hat und aus einer 10er Gruppe blieb am Ende ein Einzeltier.


    Ich seh das wie Christoph, das Tier erstmal separieren, um zu schauen wie es sich weiter entwickelt. Da steckt sicher kein ausschließlicher wirtschaftlicher Gedanke dahinter. (find ich ehrlich gesagt unpassend, diese Unterstellung, sorry) Das die Tiere ggf. mal mehr kosten, erhöhter Zuchtaufwand, ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Völlig normal, da muss man sich nur mal die Großhändlerpreise von Neuerscheinungen anschauen. Im Gegenteil, ich finde wir bezahlen häufig zu wenig für die Tiere. Früher wurden Einzelne Arten teuer erstanden,km weit auf Börsen gefahren, gehegt und gepflegt, der Wert der Tiere wurde viel höher geschätzt. Heute hat man das Gefühl, es handelt sich um Ramsch und Massenware bei einigen Haltern.

    Wir hatten hier mal ein Thema zu Qualzuchten. Ich denke, das ist überhaupt nicht vergleichbar, da passen deine Gedanken eher hin, find ich.


    Ich hoffe immer noch, dass er hier auf die "yellow" Variante gestoßen ist.

    Channa asiatica gold, die man wohl bisher nur auf Einzelexemplare in der Aquaristik zurückführen kann.


    Dokumentier bitte weiter Christoph! Spannend!


    Grüße Heiko

    Na da kannst du ja dann Maik paar Tipps geben!

    Ich kenne mich mit den betta weniger aus das merkt man bereits daran dass ich es bisher nicht hinbekommen habe die enisae zu vermehren.:dash:

    Versuch mal über die Web Seite des Chemnitzer Aquarienvereins an Andy Schneider ranzukommen.

    Aquarienverein-Chemnitz e.V.

    Auf deren letzter Börse wurden Nachzuchten von channanoides angeboten, soweit ich mich erinnere. Die haben bald ihr Sommerfest und ich schau da eh vorbei.

    Maik hat glaube auch schon b. hendra geordert, wo übrigens derzeit noch ein 2. Paar zu haben wäre.


    Grüße Heiko

    Bei der Anzahl und Beckengröße kann fast nur ein verrückter Chanbaholiker dahinterstecken!🤣🤣🤣


    Sag mal Christoph, was hat das Regal auf dem Bild schlussendlich mit dem 2m Becken für eine Gesamthöhe?

    Wahrscheinlich werden die Becken ja eh bloß zur Hälfte voll gemacht, trotzdem stell ich mir das kompliziert vor da oben.

    Und wie habt ihr das, zum Teufel nochmal, da hoch gehoben😂


    Grüße Heiko