Beiträge von Heiko

    Mal ein kurzer Ausschnitt der Quelle bzgl der Frage Unterschiede zu channa bleheri!


    " ...it is distinguished....

    from C. bleheri in having fewer pectoral fin black bands (4-5 vs. 7- 8), fewer pectoral fin rays (12-13 vs. 14), fewer caudal fin rays (10-11 vs. 14), fewer vertebrae (40-41 vs. 43), more transverse scales row (11-13 vs. 11½), dorsal fin rays number fixed (37 vs. 35-37), more head length (26.3-32 vs 25.2-25.9 % SL), lesser head depth at nape (34.7-57.1 vs 61.1-62.4), more eye diameters (14.7-18.9 vs 13.2-13.5 % SL), shorter dorsal fin base (53.2-61.2 vs 63.4-64.4 % SL), pectoral fin base (6.6-8.9 vs 17.3-17.4 % SL), lesser upper jaw length (34.5-40.53 vs 46.2- 47.4 % HL) and smaller inter-orbital space (30.2-36.8 vs. 38.3-39.4 % HL).


    Offensichtlich wurde nur eine phänotypische Differenzierung und keine genetische Abgrenzung vorgenommen.

    Deine Bedenken sind aber tatsächlich begründet und wird durchaus auch von anderen, bsw. Heiko Bleher, kritisch bewertet. Insbesondere da dieser Publikation wohl die unabhängige wissenschaftliche Prüfung (peer review) fehlt.

    DIie bisher unter Channa bleheri chocolate oder flame fin bekannte und als Standortvariante von channa bleheri gehandelte Art wurde nun wissenschaftlich beschrieben.

    Der vollständige Artikel kann als PDF heruntergeladen werden.

    https://ijpbs.com/abstract.php?iid=1647


    PS: Es gibt auch jemanden unter uns, der diese Art seit einigen Jahren erfolgreich hält und gerade fortpflanzt. Viel Erfolg diesmal mit den kleinen Larven Maik! Vielleicht steuerst mal ein Bild dazu!😉


    Heiko

    Ja, das können wir machen. Ich seh Andre am WE. Sind nicht meine Tiere sondern die meines Neffen, der hier unter Backfisch 88 läuft aber nur noch selten ins Forum schaut. Hab heute mit ihm gesprochen und das wäre auf jeden Fall möglich mit einem Bock.

    Wir bleiben da mal dran. Die Zwickauer Börse is ja doch noch ne Weile hin. Ich denke er wird auch Tiere zur Altenburger Börse anbieten, aber die ist auch erst im Herbst.


    Wie weit wohnst du denn weg von Altenburg, Justin?

    Auf den ersten Blick ist es ein Weibchen. Kopfform Rückenflosse Bauchlinie.

    Dein anderes Tier übrigens auch. Hast ja die Frage schon an einer anderen Stelle gestellt.


    Ich bin mir aber bei diesem Tier nicht ganz sicher, da wir auch schon kleinere Männchen hatten, die wie Weibchen aussahen. Siehe in unserem Artikel!

    Die Rückenflosse bek deunem Tier ist schon recht ausgeprägt im Vergleich zu deinem anderen Tier.

    Wie mein Namensvetter schon sagte,

    ggf. beide Tiere mal nebeneinander von oben fotografieren. Das zeigt uns noch mehr.

    Jonny hatte es mit Kaliumpermangabat versucht. War aber wohl auch nicht der durchschlagende Erfolg.

    Bei starken hartnäckigem Befall mache ich eine Kur mit Clarithromycin. 250 mg auf 50l Wasser. Das hilft immer innerhalb von 2-3 Tagen und hat bisher keinem Fisch geschadet. Antibiotika sind natürlich keine Dauerbehandlung und sollte nur im Ausnahmefall eingesetzt werden. Es sind halt Bakterien und die kann man wie alle mit antibakteriellen Mitteln bekämpfen.

    Gibt es auch gelbe "Snow white"?

    Die letzten Börsen hier im Umkreis hatte da eigentlich immer einen guten Bestand an den weißen L144. Sind doch recht häufig hier zu finden.


    Ich kann dir gern einen Kontakt geben. Freund von mir aus Groitzsch züchtet die. Zur Börse in Droißig hatte er sie über den Pegauer Verein angeboten. Matze is leider nicht mehr im Forum.


    Grüße Heiko

    Sehr interessante Fundortbeschreibung. Argentinien!

    Aber wie schon gesagt, die Frage ist, ob diese Zuchtstämme, die man hier in der Aquaristik erhält, tatsächlich auch so adaptiert sind wie dieser argentinische Wildstamm, Warnow.

    Ich glaube nicht dass die kommerziellen Züchter die bei solch niedrigen Temperaturen großziehen.

    Du meintest ja selbst, dass du wenig Glück bisher hattest.

    Ich gestehe, dass ich auch immer Probleme mit den Apistogrammaarten hatte. Bei mir nie wirklich länger als ein Jahr durchgehalten. Wobei ich gestehen muss, da keine besonderen Experimente gemacht zu haben. Sie gehörten zum Gesellschaftsbecken mit Skalaren und Salmlern.

    Ich persönlich wirds im Artenbecken trotzdem mal versuchen sie nicht unter 20°C zu überwintern und schauen ob man das gleiche Ergebnis erhält.

    Allgemein sollen die ja auch nicht gerade die höchste Lebenserwartung haben.


    Grüße Heiko

    Oh machen wir schon Werbung für Glaser? Sind Liebhaber Tiere meist aufgrund der unspektakulären Färbung weniger gefragt. Ich kenn aber jemanden, der sofort zuschlagen würde!😂


    Danke für den Hinweis, Rainer!

    Na ich kenn die nur als tropische Fische. Lass mich aber auch gern berichtigen. Ich kenn den genauen Fundort in Brasilien nicht.

    Mag sein das es Wildstämme auch außerhalb tropischen Klimas gibt, aber die Frage ist, ob es diese gezüchteten Stämme noch gewohnt sind. Ich persönlich würd die nicht unter 20°C halten.

    Leider funktioniert dein Link bei mir nicht. Schau mal bitte, ob da was falsch ist.


    Grüße Heiko

    Na für die Borellis wirds auch sicher zu kühl gewesen sein!

    Die dargestellten Temperaturen bestätigen, dass man zumindest beim Besatz drauf achten muss.

    Schöne Beckenbeschreibung. Danke dafür.

    Ich glaub ich hab noch Wassernabel im Video gesehen.

    Das elektrische Thermometer verzeihen wir mal bei der ganzen Techniklosigkeit. Hat ja nicht jeder einen genauen Temperaturfühler am Finger!😉


    Grüße Heiko.

    Techniklos klingt ja erstmal interessant, aber ich denke man muss da ggf. noch einiges zu sagen, da es nicht für jedes Becken, für jeden Besatz geeignet ist.


    Zum einen ist der Standort des Beckens sicher wichtig. Besonders wären Licht und Temperatur zu beachten. Da ja die Nutzung von der Raumbeleuchtung bei 100% techniklos eigentlich keine Rolle spielen sollte!😉Die Pflanzen in solch einem Becken sollten sicher gut gewählt sein, da sie letztlich auch einen Filterersatz darstellen. Häufig sieht man in solchen Becken schnell und emers wachsende Pflanzen mit viel Wurzelwerk. Nach oben offene Becken bieten da sicher Vorteile.


    Ich denke auch, dass nicht jede Fischart geeignet ist. Besonders die Temperaturansprüche sollten beachtet werden. Solche Becken stehen, wegen Tageslicht, gern auch mal auf einer Fensterbank und dort wirds im Winter durchaus mal etwas kälter.

    Insgesamt sollte sicher auch der Besatz nicht zu hoch sein, um den täglichen Futtereintrag im Rahmen zu halten.

    Schnecken, gerade Turmkegelschnecken sind da gute Futterresteverwerter am Boden.


    Warnow , wäre also gut, wenn du mal noch paar Randinfos zu, Licht, Temperatur, Pflanzenwachstum, Besatz und die Intervalle der Wasserwechsel sagst.


    Und kurze Frage meinerseits in der li hinteren Ecke sieht es aus wie ein kleines schwarzes Kabel. 😂 klär mich bitte auf, es lässt mich jetzt nicht mehr schlafen, was das sein könnte!


    20190520_064228.png


    Grüße Heiko

    Das Becken sieht super aus.

    Was für ne Temp. Hast du drin?


    Ist manchmal erstaunlich dass manche Gruppen sich nicht trennen wollen und manche schon ab 10cm anfangen Krawall zu machen. Wir hatten das mal bei THs. 9 Stck in 250l völlig harmonisch bis ca. 15 cm, obwohl erkennbar beide Geschlechter vertreten waren. Da musste die Paarfindung dann erzwungenermaßen durch den Halter erfolgen.

    Erkennst du bei dir was an Geschlechtern?


    Grüße Heiko

    Sollte jemand Interesse an jungen Pulchra Nachzuchten haben, die wären in paar Wochen sicher verfügbar. Derzeit noch ca. 2 cm. Wachsen aber fleißig.

    Die Tiere gibts bei ingo 66 und mir von jeweils verschiedenen Stämmen. Sinn würde sogar machen die Tiere zu mischen um ggf blutsfremde Paare zusammenzustellen.

    Channa pulchra sind Schlangenkopffische aus Myanmar. Wie der Name schon sagt ein sehr "schöner"und farbiger Channa. Bilder findet ihr in unserer Galerie.

    Haltungstempetaturen sind zwischen 20 -30°C möglich. Somit fällt der Heizer einfach flach. Brauchen keine typische Winterruhe wie die reinen subtropischen Arten. Bei den sonstigen Wasserwerten sind sie sehr tolerant. Sinvoll wäre mittelhartes, weitestgehend pH neutrales Wasser. Sind Flußbewohner.

    Futteransprüche sind weniger speziel. Die nehmen eigentlich alles tierische ( Insekten, Würmer, Garnelen, Muschelfleich, auch Futtersticks) Sind keine reinen Fischfresser desshalb auch nicht auf Dauer damit zu ernähren.


    Leider nicht immer einfach zu halten, da durchaus recht launisch besonders in der Paarfindung und während der Jungtieraufzucht. Durchaus auch innerartlich und innerhalb eines sonst harmonischen Paares mal recht ruppig.

    Also eine kleine Herausforderung unter den Channas.

    Bis 30 cm Endgröße bedeutet langfristig ein Becken um die 150x50.

    Sollte also eine gut überlegte Entscheidung sein.

    Für Unerfahrene, die sich unbedingt gleich an diese Art heranwagen müssen, stehen wir natürlich gern mit Rat zur Verfügung. Aber wir müssen dann auch das Gefühl haben, dass echtest Interesse besteht und es keine Schnappsidee ist.

    Vergesellschaftung eher nicht zu empfehlen. Während der Jungtieraufzucht haben selbst die Kaktuswelse gerade wenig Spielraum im Becken und sitzen in ihren Höhlen. Im Biotop kommen sie mit verschiedenen Barben, Schmerlen oder Garaarten vor, deren Jungtiere sicher auch als Beute anzusehen sind. Also wenn unbedingt in Gesellschaft, dann nur in ausreichend großen Becken und mit ausreichend großen Tieren, die nicht mehr als Beute angesehen werden. Aber eine Flossengarantie geben wir keinesfalls.


    So das ist glaube ausreichend.

    Bei Interesse einfach hier melden. Preis wäre VB sollte sich aber in angemessenen Grenzen aufhalten. Uns gehts mehr darum, dass sie in vernünftige Hände kommen.


    Liebe Grüße Heiko


    ingo 66 du kannst ja noch ein Bild deines Elternpaares beisteuern!😉