Beiträge von luceron

    Hallo,

    Was meine Welse betrifft, die sind fleißig am vermehren. Werd die Tage den nächsten Schwung ansetzen.

    Auch einen Freischwimmer hab ich entdeckt.

    Wenn die ersten groß genug sind, werde ich hier im Forum Mal welche anbieten, vieleicht möchte Common den ersten Schwung abnehmen wollen? Ich liebäugel ja mit einer 2 ten Art, eine die auch nicht so warmes Wasser will.

    Hallo Kaut,


    Deine Ausführung ist sehr Interresant. Zu den Haustieren, Ich war in Japan, Ich hab mir mal ein Tiergeschäft angeschaut und das tat mir in der Seele weh. Diese Hunde in den Glaskäfigen, hochgezüchtet auf niedlichkeit, ach ich sag besser gar nix dazu.


    Zurück zum Fisch, Im sinne von Peta wäre es dem Tierwohl wirklich besser, auf die Aquaristik zu verzichten, Jetzt kommt aber andere Seite. Fische sind ja recht niedere Lebewesen und auch wenn es da recht intelligente Arten gibt und auch spezialisierte Fische, denke ich, das bei artgerechter Haltung diese auch recht glücklich leben können. Es gibt ja einige Arten die sogar darauf spezialisiert sind, in den wiedrigsten Lebensbedingungen zu gedeihen. killifische z.B. oder Macropoden, Guppys. Die fallen mir mal auf anhieb ein. Ich hab in Asien Fische gesehen, die Lebten in einer Pfütze. Ich denke diese Arten merken nicht sonderlich den Unterschied ob sie nu in einer Pfütze leben oder in einem Aquarium.


    Jetzt ist natürlich die Frage aller Fragen, was ist Artgerecht? Ich versuch das mal so zu sehen, wenn sich ein Fisch wohl fühlt frisst er, vermehrt sich, wird nicht krank und zeigt auch sonst kein A-normales vorhalten, wenn das alles erfüllt ist, denke ich kann man die Aquaristik vertreten.


    Der 2te grund für Aquaristik wäre der, das der Mensch den Lebensraum der Fische immer weiter einengt, zubaut und zumüllt. Vom Klimawandel ganz zu Schweigen. einige Arten existieren ja schon gar nicht mehr in freier natur, wie der Feuerschwanz-Franzenflipper ( wissenstand schon etwas älter ). Da könnte die Aquaristik sogar helfen diese tiere wieder neu auszuwildern.


    Kommen wir mal zum Corydoras Paleatus zurück, der wird ja mittlerweile gar nicht mehr importiert (?) diesen Fisch zieht man schon seit über 100 Jahren erfolgreich nach, ich will gar nicht ausrechnen die wievielte generation jetzt im Aquarium lebt. Aber das birgt das Problem mit der Genpopulation, der viele inzest führt dann wieder zu Gendefekten, z.B. Long Fin.



    zu deinem letzten absatz, im grunde ist das in unserem turbokapitalismus so ;-) zumindest sehen das die Gewerbetreibende so. Heut muss man auf trab sein, wenn man erfolg haben will. Die Fotoläden aus meiner Jugend sind längst verschwunden, aber es gibt Nischen, z.B. Lomography ist heut in und auch Schwarz weiß, bei mir im Viertel gibt es ein analogen Fotoladen der sich auf Analoge Fotografie spezialisiert hat und überlebt, genauso der Retroladen der alte Kameras vermietet und Fotokurse mit alter DDR technik anbietet.


    Auch Tierläden müssen sich weiter entwickeln, wenn die Bevölkerung dem Tierwohl stärker sensibilisiert wird, können solche läden die nur auf Profit aus sind nicht Überleben, da fällt mir auf anhieb ein laden ein dem ich keine träne nachtrauere, ich nenn den namen aber mal lieber nicht.

    Hey Perca


    Ja der Preis, das ist ein schwieriges Thema! Ich schweife mal in ein anderes Hobby ab, was ich habe, die Fotografie.

    Ich Fotografiere gerne, spezialisiert habe ich mich auf die Natur und Landschaftsfotogriafie. Dementsprechend habe ich das Equipment und das Wissen mir angeeignet. Natürlich Poste ich auch hin und wieder bei Facebook meine Bilder, um von gleichgesinnten feedback zu erhalten, meinen Bekannten zu zeigen wo ich gerade bin und um anderen einen Anreiz zu geben, an bestimmten orten Urlaub zu machen Bzw. die Schönheit bestimmter Orte nahe zu bringen.

    Jetzt wurde ich des öfteren auch schon höflich gefragt ob ich mal einen Babybauch ablichte, oder eine Hochzeit. Das habe ich alles Dankend abgelehnt. Und zwar aus 2 Gründen, ich kenne einige Fotografen, und die haben ein Problem, sie müssen vom Fotografieren leben. Equipment ist teuer, ein Kamerabody kostet schonmal 3 bis 6tausend euro und muss fast halbjährlich bis jährlich ersetzt werden, weil die max. haltbarkeit erreicht ist. dazu kommt ja noch die arbeitszeit, vorbereitung, entwicklung, gedrucktes Bild. Da kommen dann halt schonmal preise für eine Hochzeit von um die 500€ zusammen. Das ist auf den ersten Blick viel, auf dem 2ten bleibt dem fotografen nicht viel. Ich verdiene mein Geld hingegen als Produktionsmitarbeiter und mache das Fotografieren nur Hobbymäßig. wenn ich jetzt diese Aufträge für ein vielfaches weniger machen würde ( handschake und nen Kasten Bier ), mache ich die Grundlage eines fotografen kaputt. Der 2te grund ist der, das ich halt ein fachgebiet habe, (die Natur, Landschaftsfotografie ) und nicht Portrait.

    Um das ganze mal wieder in die Aquaristik abzuleiten, machen wir mit zu geringen Preisen den Einzelhandel kaputt.

    Dazu kommt, jetzt etwas schwierig zu erklären, Wenn Fische ( oder auch andere tiere ) zu dumpingpreisen angeboten werden, fördert das die nicht artgerechte haltung wenn nicht sogar zur Tierqälerei. Wenn man einen Schwarm Fische für 5 Euro kriegt und Bildungsresistent ist, kann es passieren das Tiere, nehmen wir mal Goldfische als beispiel, in einem winzigen Becken landen, Falsche Temperatur, falsche Filterung USW, und am ende Sterben die Fische, macht ja nix, der Verlust ist ja gering, hat ja nur 5 euro gekostet.....das daß so kommt, habe ich damals an meinen Streifenhechtlingen gemerkt, da waren auch 2 Käufer dabei, die diese Fische Falsch halten werden, das tat mir in der Seele weh, aber ich konnt auch nicht so viele Fische im Becken halten, denn dann hätte ich ja das problem mit der Falschen haltung gehabt.


    Puh, ganz schön langer text, aber ich denke man versteht worauf ich hinaus will, oder?


    mfg steffen

    Hallo,

    danke schonmal für die Anregungen. Ja Geld wollt ich vordergründich nicht mit der Zucht verdienen, eher der spaß an der Sache.


    Ich habe das Becken ( 160*50*50 ) im November eingerichtet und im Dezember den ersten Besatz gekauft, 20 Kardinälchen und 10 Marmorwelse. Im Januar dann nach dem Wasserwechsel tauchten die ersten Eier an der Scheibe auf. Anfangs hatte ich sie kleben gelassen, dann sind paar eier verschwunden und neue wieder aufgetaucht. Ich dachte mir schon das der Nachwuchs im Freien Becken viele Fressfeinde hat und evtl nicht durchkommt, darum habe ich mir einen Einsatz gebastelt. Bestehend aus einem Kunststoffbehälter und nylonstrumpf, das ganze mit nem Saugnapf Fixiert. Dann habe ich die Eier von der Frontscheibe abgesaugt, ganz vorsichtig, mit einem sieb am ende aufgefangen und die eier dann in den Einhängekorb getan, jetzt nach knapp 1 1/2 wochen sind insgesamt 9 Jungfische darin, was einer 100% schlupfquote entspricht. Hätte ich gleich so gehandelt und auch die Eier von der Rückwand abgesammelt, wäre ich bestimmt bei gut und gerne 40 Eier gelandet.


    Jetzt peppel ich erstmal die 9 Lütten hoch und will sie vor dem Urlaub im April entweder zu meinem Besatz tuen oder eintauschen um den Genpool etwas zu verbessern.

    Und da kommt auch schon das Problem bei einer Intensiven zucht, Ich mache zu viel Urlaub.


    Mein Gedanke war, zu einer Bestimmten Zeit X mit einem Wasserwechsel und kältesturz die Laichbereitschaft ankurbeln, Eier einsammeln, aufpeppeln und dann gleich ein Schwung tiere großziehen und veräußern.


    P.s. auch bei mir sind 2 Long Fin mit dabei, ich vermute mal das liegt an dem schmalen Genpool.


    Eine kommerzielle zucht würde mir keinen Spaß machen, auch das Problem mit E.K. und der Unzuverlässigkeit der Bürger haben mir gewaltig den Spaß verdorben, deswegen habe ich seit über 2 Jahren nix mehr bei E.K. angeboten, was hab ich da nicht alles erlebt.


    ich hänge mal meinen kleinen Aufzuchtkasten in den Anhang. Und meine Größte Lütte.

    Hallo,


    Ich wollte Mal in den Raum fragen was ihr von der Zucht des marmorierten Panzerwels haltet?


    Lohnt sich der Aufwand oder ist die Nachfrage gesättigt?


    Oder sollte man es lieber lassen, da es für diese Art einen Recht schmalen Gen-pool gibt, da er ja schon seit über 100 Jahren im Aquarium nachgezogen wird.


    Danke schonmal für eure Meinungen.


    Mfg Steffen.

    Hallo Detlev,

    Ja da hast du recht, das ich ein wenig Hochgegriffen habe. Habe das mal für meinen Besatz ausgerechnet und dann müsst ich ja 1200liter haben, hab aber nur ca. 400.

    Ich glaub so pauschale Formeln sind dann doch nicht geeignet um die richtige Besatzdichte zu ermitteln. Andererseits, wie soll man sonst Laien vermitteln, wie sie am Besten ihr Becken besetzen?

    Mir hilft da ( darf ich mal Werbung machen? ) die Internetseite Aquarium-Guide ganz gut, denn da stehen zu den Fischen auch Beckengrößenempfehlungen und wieviele man am Besten zusammen hält.

    mfg Steffen.

    p.s.

    Auch die Struktur im Becken ist entscheidend, Fische bilden Reviere. Wenn das Becken spartanisch eingerichtet ist, kann es sein das sie ständig Stress haben und kümmern oder krank werden. Ist das Becken hingegen gut unterteilt und die Fische können sich aus dem Weg gehen, kann man durchaus mehrere Fische in dem Becken halten.

    Hallo,


    Auch wenn man früher Goldfische in dem berühmten Goldfischglas gehalten hat, weiß man es heute besser. Diese Fische werden Recht groß und haben einen entsprechenden Bewegungsdrang, auch machen sie sehr viel Dreck.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur beipflichten und dir empfehlen sich erstmal über die Haltungsbedingungen von verschiedenen Fischen zu belesen.

    Dann kannst du für dich entschieden was du am besten in so einem kleinen Becken halten möchtest.

    Am ehesten würde ich guppys empfehlen oder erstmal mit Garnelen oder CPO's anzufangen.


    Auch machen kleine Becken mehr Arbeit als große, da das Ökosystem in so einem kleinen Becken Recht instabil ist und schnell kippen kann, vor allem wenn es überbesetzt ist.

    Das führt dann auch schnell zu Frust und man verliert das Interesse an dem Hobby Aquaristik.


    Man sagt ja auch, auf 1cm Fisch kommen 10liter Wasser, das wären dann bei 60liter 6cm fisch. Ein Goldfisch kann gut 20 bis 25cm lang werden.


    Ich möchte mit meinen 1.8m auch nicht in einer Wohnung mit 1.5m Deckenhöhe leben ;-)

    Hallo,

    Ich suche noch für mein Kaltwasser Becken (160*50*50 ) noch 4 chaetostoma thomasi oder auch gebirgsharnischwelse.

    Den L146 der auch für die Temperaturen um die 20 grad.


    Mfg Steffen

    Von so einem Stick der vollautomatisch Bilder speichert hab ich auch noch nichts gehört.

    Ich persönlich sichere meine Bilder ( Rohdaten sowie JPEG und den Lightroom Katalog ) auf einer extra Festplatte, die Synchronisation übernimmt win 10 automatisch. Da kann ich auch selber festlegen wie oft synchronisiert wird und welche Ordner.

    Sowas kann man ja auch mit einem normalen Stick einrichten.

    Sonst gibt es ja noch Cloud-Dienste, wie den von Windows oder Adobe, da sind Daten definitiv vor Verlust geschützt, leider kostet es aber Geld wenn man mehr als die kostenlosen GB braucht.

    Auch wenn das Foto nicht aktuell ist, so passt es doch zu einem Aktuellen Thema, also kram ich das mal wieder aus.
    Leider sind diese schönen bunten Fische von einer anderen invasiven Art womöglich verdrängt worden. Aber das ist nur eine Spekulation.
    Export-14.jpg

    huhu,
    das ist natürlich schade wenn´s die garnelen erwischt.
    Das es aber an der Kombination Wasserwechsel/filterreinigung lag, kann ich nicht so ganz glauben.
    Ich Reinige meinen Aussenfilter 2mal im Jahr und das immer in kombination mit wasserwechsel, ich hab meistens eine population von 20-30 garnelen im filter die da schon in 2ter oder 3ter generation lebt ;)


    Zurück zum thema, ich denke das es direkt mit dem Wasserwechsel zu tun hat, also das frische wasser einen Wert überstieg was die Garnelen nicht vertragen haben, Chlor kann es nicht sein, dieser wert unterliegt ja strengen kontrollen, andere werte hingegen können schwanken wie Eisen oder Kupfer und andere Metalle.
    Die Stadtwerke arbeiten ja momentan sehr stark am Trinkwassernetz und durch den Tausch von Rohrleitungen kann es zu einem anstieg der metalle kommen, meistens gibt´s dann aber ein aushang das sich das wasser rostfarben verfärben kann.


    für uns menschen unbedenklich kann ich mir schon vorstellen das so ein rapider eisenanstieg für garnelen tödlich enden kann.


    aber hier spekuliere ich nur, am besten man füllt sich frisches wasser in ein sauberen behälter und lässt bei Stotzek oder klee die Werte checken, dann kann man zumindest nach dem ausschlussverfahren sagen ob es am wasser lag oder an was anderem.


    lg steffen.

    hab die kerlchen eine zeit lang gehalten und auch gezüchtet, naja die kleinen sind sehr robust aber die aufzucht mühsälig da die tiere unterschiedlich schnell wachsen, das führt zu rivalitäten, dazu kommt das einem die tiere niemand abkaufen will.
    desweiteren sollte man immer ein weibchenüberschuss haben da die kerle sonst aggressiv werden bzw die weibchen zu sehr bedrängen.


    mein fazit war das dieser fisch nur was für leute ist die sich ernsthaft damit beschäftigen möchten.


    mfg steffen