Die Winterquartiere...

  • Hallo,

    vor allem an alle Halter von subtropischen Channa richtet sich dieser thread. Bringt Ihr Eure Channa zur Winterruhe in extra Behältern oder an anderen Standorten unter? Hier könnt Ihr solche Varianten gern mal vorstellen, weil es sich hierbei ja schon um eine Einmaligkeit in der Aquaristik handelt...

    (Zumindest kenne ich keine andere Fischgruppe, bei der eine solche Maßnahme notwendig wäre.)


    Ich halte meine Subtropler zwar generell schon in einem Kellerraum, in dem ich von Hause aus bereits bei niedrigeren Temperaturen bin, aber ich denke, für z.B. Channa asiatica reicht da die Überwinterung in ihren normalen Aquarien trotzdem nicht aus, um einfach zur Ruhe zu kommen und dadurch den dann anstehenden Nahrungsmangel besser zu verkraften (aus meiner Sicht sollte eine Nulldiät über mindestens 2 Monate eingehalten werden).


    Hier mal einige Beispiele:

    1.) Channa bleheri (also mein Zuchtpaar)

    Deren normales Becken ist 90x45x40 (LxTxH) mit etwa 30 cm Wasserstand, Vollbepflanzung, Wurzeln und Röhren und ein Luftheber-betriebener Eck-HMF.

    Die Überwinterung wird so aussehen:

    IMG_4786.JPG

    Ein Becken mit 60x35x45 mit 20 cm Wasserstand, haufenweise Wurzeln, Röhren und einem kleinen Luftheber-betriebener Schwamm-HMF; sonst keinerlei Technik. Das Becken steht im Hobbyraum im Keller auf dem Fußboden unter einem Tisch. Ich erwarte da im Winter ungefähr konstante 17°C.


    2.) Channa aurantimaculata (mein hoffentlich zukünftiges Zuchtpaar; KL derzeit etwas unter 25 cm)

    Das normale Becken für diese Beiden ist 150x50x45 mit etwa 40 cm Wasserstand, einem Trenngitter (weil beide noch nicht verpaart sind), haufenweise Wurzeln, jeweils 1 Steingutröhre, ordentlicher Bepflanzung und einem Luftheber-betriebenen 50x45 HMF und einem Eck-HMF mit Umlaufpumpe.

    Das Überwinterungsbecken:

    IMG_4785.JPG

    Es ist ein 80x35x40er Becken mit Trenngitter (für jeden also 40x35 theoretische Grundfläche) mit einem Wasserstand von etwa 25 cm, je einem Eck-HMF mit Luftheber, je einer Röhre und Wurzel. Das Becken steht in einem Regal, aber bodennah - also werden etwa 18-19°C im Winter erwartet. Das Licht werde ich für den Winter ausschalten, die Pflanzen entfernen und das Becken von außen mit Styroporplatten zustellen (weil in dem Raum trotzdem Licht für meine Vogelspinnen an ist).


    3.) Channa asiatica (mein ausgewachsenes Zuchtpaar)

    Das normale Becken ist ein Größe von 120x70x60 mit etwa 50 cm Wasserstand, ein Eck-HMF mit Umwälzpumpe + 1 Eheim 250 classic, massenhaft Wurzeln, Röhren und Bepflanzung.

    Die Überwinterung (seit etwa 5 Jahren) sieht so aus:

    IMG_1562.JPG

    In einem separaten Kellerraum sind die Tiere einzeln in je 90 Liter Mörtelwannen bei einem Wasserstand von etwa 25 cm mit einem kleinen Luftheberfilter, einigen Wurzeln und je einer Röhre untergebracht. Die Temperaturen können dort auch schonmal auf bis zu 12°C absinken - normalerweise etwa 14-15°C.

  • Man muss sich bei dieser Frage nochmal vor Augen führen, wo die Tiere ihre Winterruhe in der Natur verbringen. Der Wasserstand sinkt zu weilen deutlich und viele Arten sitzen in irgendwelchen Höhlen . Es stellt sich die Frage, braucht es überhaupt einen Filter?

    Wichtig ist für einige neben Temp. und Futterpause auch der Lichtwechsel.

    Im Prinzip kann und sollte man einige Arten komplett dunkel überwintern.

    Das schließt dann aber die Vorstellung aus, die Tiere im bepflanzen Schaubecken zu überwintern.

    Hier mal mein Überwinterungsquartier für meine Auranti. Jetzt bereits aus dem Teich in dieses Garagenbecken gesetzt. Derzeit noch hoher Wasserstand und Temp um 24°C.

    Ich werde ab Dezember langsam den Wasserstand und die Temp. absenken und das Licht und den Innenfilter dann komplett ausschalten.

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  • Na du hast deine Aurantis ja letztes Jahr auch schon so überwintert, oder?

    Ich dächte, ein Luftheberfilter ist ganz gut, damit das Holz im Becken nicht so maukt...

  • das Wasser auf 20 cm Tiefe runter gefahren.

    Warum eigentlich?

    Entschuldigt bitte, möchte aber nicht die ganzen Channa-Freds durchlesen,

    um dann vielleicht ne ganz simple Antwort zu finden...

    Wegen weniger Wasserwechseln müssen wirds ja wohl nicht sein...

  • Hi Bernd,


    Die Tiere verbringen in der Natur die Winter und Trockenzeit in Erdhöhlen bis ca. 1-2m Tiefe. Diese Gänge landen in sogenannten Zysternen tief in der Erde. Dort steht das alternde Wasser mehrere Wochen. Es gibt Untersuchungen zu Temperatur, pH Wert und so weiter in diesen Zysternen.

    Das natürliche Gewässer im Überflutungsgebiet des Bramaputra im östlichen Assam ist in dieser Zeit komplett verschwunden und man sieht nur üppige Vegetation am Erdboden. Die Tiere sind in ihrer Aktivitäten komplett heruntergefahren. Auch das Atmen atmosphärischer Luft erfolgt nur noch sporadisch. Konnte ich so bereits im letzten Winter beobachten.

    Den Link zu einer Studie über channa aurantimaculata von einer indischen Universität hatte ich mal ins Forum gestellt. Dort sieht man anhand der Bilder bereits den beschriebenen Zyklus, wenn man sich die komplette Arbeit in Englisch nicht antun möchte.


    Im Frühjahr werden diese Gebiete wieder mit frischem Wasser überschwemmt und die Tiere kommen aus ihren Höhlen wieder heraus. Temp und Wasserwerte ändern sich deutlich.

    Dies löst annehmbar den Paarungsreiz aus.


    Es ist mir bisher noch nicht gelungen die Tiere nachzuziehen. Ergo versuche ich so weit es geht diesen Zyklus und den drastischen Wechsel der Umgebungsbedingungen nachzubilden. Entscheidend sehe ich zum Einen das Reifen der Gonaden in beschriebener Umgebung und zum Zweiten im Frühjahr den Zustrom von Frischwasser,Anstieg des Wasserpegels, Temperaturanstieg und Wechsel der Lichtverhältnisse.

    Desshalb die entsprechenden Anpassung im Herbst. Man sieht, wie die Tiere mit sinkendem Wasserspiegel und Temperatur versuchen, Höhlen im Sand unter den Wurzeln anzulegen.


    Es gibt unterschiedliche Aussagen zur Paarungstempetatur. So geben manche an, dass sich die Tiere bereits bei 18-19°C und andere ab 22°C gepaart hätten.


    Es gibt andere, die packen die Tiere im Winter einfach in Styroporboxen mit einen kleinen Luftloch. Soll tatsächlich auch schon geklappt haben. Interessanterweise fanden die viele Zuchterfolge in sehr kleinen Becken statt. Dominik Niemeyer empfiehlt sogar, die Tiere erst zu füttern, wenn es zur Paarung gekommen ist.

    Zudem erleichtert der niedrigere Wasserspiegel wahrscheinlich das Atmen der Tiere im Winter. Das ist aber nur so ne Bauchgefühlvorstellung von mir.


    Grüße Heiko

  • Heiko,

    Schön kurzgefasst mit allen wichtigen Infos... ich glaube, einen solch extremen Lebenszyklus haben sonst wohl nur Killis, oder?


    Übrigens, nachgewiesen sind, glaube ich zumindest, solche Überwinterungsstrategien für Aurantimaculata, Bleheri, Andrao, Stewartii und Barca... bei anderen Channa-Arten fällt das wahrscheinlich nicht durchgängig so hart für die Individuen aus, wobei ich auch schon tubes gesehen habe, wo Striatas unter Holzstücken in ausgetrockneten Teichen eingesammelt wurden.

  • Hallo,

    am letzten Wochenende sind sowohl meine Channa bleheri, als auch die Channa aurantimaculata in ihre Winter-Becken umgezogen... aktuelle Temperaturwerte dort ca. 18-19 °C.

    Die Fische verhalten sich erwartungsgemäß sehr passiv.


    Die Asiaticas werden erst in den nächsten 2 Wochen umziehen.


    Eine interessante Beobachtung anbei - die normalen Wasserthermometer (hier der Fa. Hobby, z.B. siehe HIER ) zeigen im Vergleich zu den digitalen Temperaturfühlern meines Temperaturreglers etwa 2-3 K weniger an, liegen da also nur bei 16-17°C, was ja doch eher für die Dauer der gesamten WInterruhe zu kalt für die beiden Arten wäre.

  • Eine "Ladung" Aquarienthermometer aus China die ich mir mal bestellte hatte bei 10 Thermometern eine "lustige" Streuung von -3,5 K bis +3 K.

    Hinzu kam das die verwendete Flüssigkeit nicht UV-stabil war und die rote Brühe nach ein paar Wochen im Garten in den Zuchtwannen immer blasser wurde.

    Daher bin ich auf Digitalthermometer umgestiegen

  • Hallo,


    ...aber auch bei den Digitalthermometern die ich verwende, sind in der Beschreibung plus-minus 2 Grad als Toleranz angegeben. Ebenso bei der von mir verwendeten "Infrarotpistole".

    Meine sicher nicht immer teuersten Schwimmthermometer hatten auch ähnliche Abweichungen. Möglicherweise müssen wir da tiefer in die Tasche greifen, wenn wir genaueres brauchen.

  • Ich habe erst vor kurzem einen Test mit 3 Flüssigthermometern "verschiedener Hersteller" gemacht. Im Aquarium lagen die Werte nur um 0,5 °C auseinander. Anders sah es dann in der Regentonne aus. Da gab es schon einmal Unterschiede von 3 °C. Mit Digitalteilen habe ich übrigens ähnliche Erfahrungen gemacht. Mein Infrarot-Thermometer ist eine nette Spielerei, taugt aber auch nicht für Laborzwecke.


    Fakt ist: Wer es genau haben möchte, und damit meine ich nicht einmal aufs Zehntel genau, der muss zwangsläufig eine gewisse Summe in das Messgerät investieren.

  • So, zurück zum eigentlichen Thema...


    Gestern Abend konnte ich relativ schnell meine beiden großen Zuchttiere aus dem AQ fangen (durch ihre Bettelei sind sie immer gut abgelenkt, aber danach war ich wie geduscht!). Ich habe sie erstmal in meinen üblichen Eimern zur „Abkühlung“ auf etwa 18*C auf dem Kellerfussboden im Hobbykeller stehen lassen.

    Heute früh ging es nochmal in Richtung der Überwinterungswannen - die haben aktuell gute 15*C.

    Das sind die Schätzchen:

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    Die Eimer neben den Wannen.


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    Das Männchen ...


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    Das Weibchen...


    Grüsse

  • Kühle alle Subtropischen auf 15-20 Grad - je nach Zimmer und Außentemperatur im Winter.

    Absenken bringt meiner Meinung nichts (Wasserstand) - den Rest der Natur kannst du ja auch nicht imitieren. Es gibt einfach gute Höhlen in die sie kriechen können - hab bis heute keinen Unterschied bemerkt ob du absenkst oder nicht. Auch von der Temp mach ich da keine Unterschiede... Theoretisch reichen 20 schon... Lichtstunden minimieren... vielleicht sogar bei mehreren einzelnen Leuchten welche komplett weg nehmen... und kein Futter - diese 3 Faktoren machens aus. Der Rest ist meiner Meinung nach Spielerei...

    So ich das machen tue tun :)

  • Naja sie werden schon deutlich träger im Winter, Christoph.

    Beim Absenken des Wasserspiegels gehts mir weniger darum den natürlichen Zyklus nachzubilden, als einfach darum, ihnen den Weg zur Oberfläche etwas zu verringern, um das atmen zu erleichtern, auch wenn die Frequenz dafür eh deutlich verringert ist.


    Die Temperaturfrage wird ha schon immer sehr kontrovers diskutiert.

    Die bekannte Studie von aurantimaculata hat ja darauf verwiesen, dass die Temp. In den Erdhöhlen nicht unter 18-19°C sinkt. Ich glaub daran hält sich Dominik Niemeyer. Aber diese tiefen Erdhöhlen sind auch nicht vei allen Arten so beschrieben. Die Engländer propagieren z.B. bei stewartii Arten etwas anderes.


    Ich seh das ähnlich wie du, am wichtigsten ist, dass sie die Tiere deutlich runterfahren und neben Temp. sind halt die Faktoren Licht und Nahrungsangebot aus meiner Sicht entscheidend.

    Übrigens was auch bei tropischen Arten nicht zu vergessen ist. Trockene Perioden in denen die Tiere ein deutlich eingeschränkteres Nahrungsangebot vorfinden und sicherlich nicht in Paarungsstimmung sind.


    Grüße Heiko

  • Das ist richtig - werden träger und ist mir alles bewusst und auch bedacht - aber ein 20 cm Tier oder auch ein 10 cm Tier wird es schaffen ob 20 - 30 - 40 oder 50 cm Wasserstand Luft zu holen und dabei keine Meisterleistung vollbringen zu müssen. Dieser Gedanke ist meiner Meinung nach lobenswert und nett gemeint, aber nicht notwendig.

    Meine Becken haben aber selten mehr als 30 cm Wasserstand - also ganzes Jahr nicht. Vielleicht dies auch als Info. Die Tiere sind deswegen nicht bewegungsunfähig, sondern bewegen sich einfach nicht gern... weils zum einen kein Futter gibt... also warum auch... und zum anderen eben weil Winter ist und sie ruhen. Deswegen auch weniger Licht etc.

    Wie gesagt - ist meine Meinung, wie ich es seit vielen Jahren handhabe und hab ja auch erwähnt... von 20 Grad weg ist das eigentlich ausreichend... wichtiger ist eben die Winterruhe... kombiniert -> Temp absenken, weniger Licht, kein Futter.

    Also auch richtig... ist auch meine Meinung das es ausreicht 18 bis 20 Grad einzuhalten... aber es werden 2-3 Grad nichts ausmachen, also wenn ich bei 17 bin oder 16 werde ich deswegen nichts unternehmen. Darunter schon. 15 Grad steht auch als kühlste Temperatur auf Domis Seite - also Winterpause von 15 bis 20 Grad ist mehr als ok. Alles darunter ist als "ExtremSituation" angeführt... und nicht empfohlen und schon nicht mehr nötig.

    Aufgrund der Anordnung der Zimmer haben meine 4 Subtropen-Zimmer zwischen 17 und 19 Grad im Winter - könnte null Unterschied im Verhalten aufgrund der paar Grad unterschied beschreiben.

  • Ja ich kenn Dominiks Empfehlungen und wie gesagt, er beruft sich besonders bei auranti auf diese indische Studie, aber du kennst auch die Ansichten und Erfahrungswerte im Headquarter, die immer wieder gegeben werden. Ich halte sie derzeit auch bei 18°C und find es völlig ausreichend, das sie nur noch in ihren Gruben sitzen und nicht mehr zum betteln vorkommen. Warum dann auch tiefer gehen wollen.


    Ich sag mal so, der Wasserspiegel fällt drastisch, eigentlich trocknet das Gebiet volkständig aus, wie man an den Bildern der Studie sieht, die Temperatur fällt und das Nahrungsangebot sinkt im Habitat. Somit muss der Stoffwechsel der Tiere entsprechend runterfahren.

    Ich denke schon, dass es nicht nur eine Frage das Wollens ist, sondern in diesem Stadium die Tiere auch nicht in der Lage sind, sich groß zu bewegen. Alles andere würde bloß zu gefährlichem Stress und unnötiger Kreuslaufbelastung führen. Ich weiß gar nicht ob bei Fischen die Muskulatur auch übersäuern kann.

    Auf jeden Fall ist der Vorgang des Schwimmens und Atmens doch deutlich verlangsamt. Wäre ja auch im Sinne der Energiebilanz nachvollziebar.


    Ich glaube auch nicht, dass sie bei 50 cm Wasserstand gleich ertrinken würden. Bei 30 cm Wasserstand würd ich erst recht nicht handeln.

    Mein aktuelles Überwinterungsbecken hat aber eine 70iger Höhe und da sag ich ganz ehrlich, erspar ich ihnen den halben Weg, weil ich halt nett bin!😉


    In den bis zu 1.5m tiefen Erdhöhlen ist es stock dunkel. Colin schwört ja darauf, dass dieser Lichtwechsel bei ihm ein wesentlicher Faktor für seine regelmäßig erfolgreichen Nachzuchten von auranti ist.



    Aber eigentlich sind wir ja einer Meinung.

  • Christoph,

    ganz kurz zu deiner Äußerung in deinem Barca-Thread:

    "...

    So der Stand heute... nachdem alle ein paar Tage auf gleicher Temperatur waren... fangen wir mit dem Verpaaren an. Dies erfolgt wie bei Aurantis und Co... am besten im kühlen Wasser.

    ..."


    Die Paarerstzusammenführung machst du also in den Winterbecken???


    Ich frage deshalb, weil ich das seit Jahren bei Channa asiatica ganz anders praktiziere - getrennt überwintern, Zusammenführung im Sommerbecken im Frühjahr (Februar-März) bei Paarungstemperaturen und das klappt in der Regel aus dem Stand heraus...

  • @ Heiko - ich hab nie gesagt das notwenig - aber wenn dein Keller 17 oder 16 hat find ich deswegen zu heizen oder sonst was mehr als nur unnötig - um das gehts. und um das gehts auch bei der information von 15 bis 20 grad sind in ordnung. es wird keine auswirkung haben und das kann ich dir auch bestätigen aus 20 jahren channa. völlig irrelevant ob 17, 18 oder 19 zb - wie meine becken laufen.

    richtig - licht und futter empfinde ich als die wichtigsten punkte. ebenso.

    egal wie hoch meine becken sind - ich hab die nie bis oben voll... der wasserstand richtet sich nach dem fisch - nicht nach der beckenhöhe :) hehe - daher ist auch absenken oder sonstiges nicht nötig. das erspart weit mehr stress als eine änderung im becken oder sonstige. ich vermeide jegliche eingriffe in die becken... vor allem wenn tiere paarweise gehalten werden.

    Karsten - richtig - mache ich bei Barca zb. genauso... wie auch bei Auranti... (geht auch bei warm wenns passt, wie ich bei meinem Paar gemacht hab)

    ich glaube da auch an die theorie das die übers jahr getrennt sind... sich in der höhle wieder treffen... winterruhe machen... im frühjahr dann alles beginnt... etc. und dann wird die höhle verlassen und das spiel beginnt von vorne... sprich... sie treffen sich zur winterzeit.

    in kurzen worten halt schnell die geschichte wie ich sie nachvollziehbar auch einsetze im aquarium.


    achja - asiatica setz ich einfach zusammen - wenn das ein paar ist - in der regel passiert da gar nichts. aber auch die verpaarung in der gruppe gehalten kann ich aus meiner erfahrung sagen, passierte in der winterpause... und mit ende der winterpause gabs haufenweise junge.

    so passiert ohne eingriffe von mir. bei mehreren tieren - reds... und normalen. also für mich eine bestätigung das der winter da ist... als vorbereitung für die paarung