Steckbrief Apistogramma nijsseni

  • Wissenschaftlicher Name
    Apistogramma nijsseni


    Deutscher Name:
    Pandazwergbuntbarsch


    Herkunft:
    Peru


    Größe:
    in der Literatur findet man Angaben von 5-8cm wobei das Weibchen kleiner als das Männchen ist, ich habe allerdings auch schon Männchen gesehen, die größer als 9cm waren. Im regelfall bleiben die Weibchen deutlich kleiner, so 4-5cm


    Das Aquarium:
    Sollte reich an Pflanzen und Verstecken sein. In der Literatur findet man häufig mindestens 80cm Kantenlänge, ich denke, man kann ein Artenbecken auch mit 60cm noch vertreten. Für die Vergesellschaftung würde ich eher ein größeres Becken empfehlen, vorallem wenn man andere am Boden lebende Cichliden einsetzen möchte.


    Wasserwerte:
    Temperatur: 22-28°C bei mir fühlen sie sich die Fische bei 24°C sehr wohl, bei 22°C wirken sie schon beinahe unzufrieden und die Färbung nimmt deutlich ab, daher bin ich der Meinung, dass man schon 23-24°C mindestens haben sollte
    Wasserwerte: PH 5,5-7,5 wobei sich der Fisch im sauren Wasser bedeutend wohler fühlt; GH <10°dH


    Anmerkung / Beschreibung:
    Der Pandazwergbuntbarsch ist ein sehr vielseitiger Fisch. Das Männchen ist größer als das Weibchen und hat eine eher bläulich-gelbe Färbung, die Spitzen der Brustflossen sind zum Teil gelb gefärbt und die Schwanzflosse hat einen roten Saum. Größere Abweichungen in der Färbung gibt es bei den Weibchen. Häufig sieht man gelbe Weibchen mit schwarzen Flecken, ich habe aber auch schon Weibchen gesehen , die sich farblich wenig von den Männchen unterschieden haben. Mein Weibchen ist zum Teil wärend der Paarungsvorbereitung bis ins Dunkelgrün gerutscht.
    Meinen Erfahrungen nach ist es ein friedlicher Fisch, der allerdings einen deutlichen Revieranspruch erhebt. An Futter wird viel akzeptiert, am besten eignen sich allerdings Frostfuttergaben, die abwechslungsreich sein sollten. Ich füttere verschiedene Mückenlarven, Artemien und Tubifex.
    Zur Zucht: Es ist nicht besonders einfach, diese Fische erfolgreich zu vermehren. Wie ich schon oft gehört habe und auch selbst bestätigen kann, ist weiches , saures Wasser für die Entwicklung der Eier unumgänglich. Es werden rötliche Eier in einer kleinen Höhle abgelegt , die das Weibchen intensiv bewacht. Die eier werden ständig abgelutscht und mit frischem Wasser befechert. Sind die Larven geschlüpft, werden sie vom Weibchen häufig umgelagert, bis sie die Kleinen nach ca 8-10 Tagen durchs Becken führt, auch hierbei werden die Kleinen hauptsächlich vom Weibchen bewacht und immer wieder zusammengehalten. Diese intensive Brutpflege ist durchaus ein sehr schönes Schauspiel, für das es sich sehr lohnt, die Tiere zu Pflegen.

  • Hallo Heiko,


    die Nachzuchten hochzubringen ist immer recht schwierig, sie reagieren ziemlich empflindlich, bin schon echt sehr froh wenn sich die Eier überhaupt entwickeln. Aber das Päärchen ist auch noch nicht so alt und hat da auch mit Sicherheit noch Steigerungsmöglichkeiten. Hab aktuell noch so 6-8 ungefähr 2 Wochen alte im Becken drin. Mal sehen ob es davon welche schaffen. Ich werds auf jeden Fall weiter berichten.
    Im Handel sind sie wirklich recht selten. Gelegentlich gibts welche in dem Zoofachgeschäft nähe Bahnhof , ich glaube das müsste Lagerhofstraße oder sowas sein.


    Gruß Gerd

  • Hallo,
    diesen Beitrag findet ihr jetzt auch in unserer neuen Datenbank.


    Die aktuelle Nachzucht ist immernoch relativ klein, aber immerhin schon 4 Wochen alt, denke liegt dran, dass ich nicht wirklich zufüttere und sich die kleinen nur vom natürlichen Angebot im Becken ernähren. Mal sehen wie es sich entwickelt.


    Gruß Gerd