Haushaltszucker

  • Vor längerer Zeit habe ich eine Idee aufgeschnappt , die mich immer wieder mal beschäftigt . Unser Haushaltszucker ist ja nun reiner Kohlenstoff und dieser löst sich im Wasser ja relativ leicht auf . Nun beruht ja unser Leben auf Kohlenstoffverbindungen.
    Wer in seinem Aquarium mit CO 2 düngt, bringt eine gasförmige Kohlenstoff / Sauerstoffverbindung ein. Der Kohlenstoff wird von den Pflanzen eingebaut, während der Sauerstoff nur zu geringem Teil benötigt wird.
    Wenn das überhaupt funktionieren sollte , dann wäre doch der tägliche Einsatz von Zucker in Lösung eine billige Idee . Zudem in jedem Haushalt immer vorhanden.
    Sollte dies eine Schnapsidee sein dürft Ihr mir dies gerne sagen. Ich bitte Euch wirklich Eure Meinung/Gedanken zu diesem Thema mitzuteilen . Bitte notfalls Euch deutlich.


    Grüsse Armin

  • Hallo Armin,


    schön, dass Du uns anstoßen willst, sich mal wieder mit der Chemie zu befassen. Habe ich getan und und mit Hilfe des bösen Internets mein Gehirnkasten angeregt *coffee* , altes Wissen aufzufrischen und zu konkretisieren *ü* Danke für den Anstoß dazu.


    Saccharose, aus welchem unser Haushaltszucker besteht, ist eine relativ stabile Verbindung, welche nicht einfach zerfällt, wenn man es in Wasser auflöst. Pflanzen wiederum verwenden selbst erzeugte Zucker (meist Glucose) und sind so eingerichtet, dass sie CO2 aus der Umwelt aufnehmen können, um mit dem notwendigen Wasser dann Glucose zu erzeugen, wie Du es schon als Grundlage Deiner Frage genommen hast. Also sind wir gezwungen, falls zusätzliches CO2 gebraucht wird, uns was einfallen zu lassen, wie die bekannte alkoholische Gärung mittels Hefe.


    Weshalb nehmen wir eigentlich keinen Weinballon und haben den doppelten Nutzen. :beer:

  • Hallo,


    ich muss das mal relativieren! In meiner Ausführung steckt die Annahme, dass die Pflanzen den gelösten Haushaltszucker nicht aufnehmen und "verwenden" können. Jetzt muss ich mal feststellen: das weiß ich gar nicht!
    Letztens habe ich in einer Fernsehsendung gesehen, dass ein Koch seinen Blattsalaten Zucker ins Wasser gibt, so dass der Salat länger hält, weil er damit Nährstoffe zuführt. Auch Schnittblumen sollen aus dem gleichen Grund länger in der Vase stehen. Hat sicher auch jeder schon mal gehört.
    Also, alles, was ich oben geschrieben habe, stimmt, nur die implizierte Schlussfolgerung nicht, bzw ich weiß es eben nicht genau, ob einen Wasserpflanze mit oder aus dem Wasser den Zucker daraus verwenden könnte!

  • Hallo , ich vermute mal , dass die Versuchsgläser schon etwas größer sein müssten damit man eine kleine Pumpe einbringen kann . Die Versuchspflanzen sollten mindestens mit einer leichten Wasserbewegung verorgt sein damit die Nährstoffe in Bewegung bleiben . Dann sollte noch andere Nährstoffe zu geführt werden , Kohlenstoff alleine genügt ja nicht . Um dies dann beurteilen zu können sollte so ein Aquarium und das Vergleichsaquarium schon über längere Zeit betrieben werden .
    Ich hatte mir vorgestellt , dass die Molekülketten des Zucker , wenn der Zucker aufgelöst wird (Wasser ist ja ein Lösungsmittel) aufbrechen und somit der Kohlenstoff den Pflanzen zur Verfügung steht . Aber ich spekuliere hier nur , die Wahrheit ist, dass ich keine Ahnung habe .


    Von meiner Seite war dies nur mal so eine Idee , eventuell liege ich völlig daneben . Also bitte nicht so ernst nehmen .
    Grüsse Armin
    Irgendwie habe ich hier etwas angefangen, über dass ich nicht so richtig glücklich bin . Aber ich kann es nicht zurück holen .