Beckenvorstellung: mein sekundäres Zuchtbecken für Gastromyzone

  • Hallo an das Forum!


    Ich habe das Ziel Gastromyzon sp. Bloody Mary nachzuziehen. Zukünftig auch andere Arten (Flame Tiger/Katibasensis wären mein Traum).


    Hierzu baue ich zwei Zuchtbecken. Das größere ist noch in Arbeit aber wird auch bald fertig und dann nochmal vorgestellt (wenn es jm. interessiert). Hier jetzt erstmal das kleinere, etwas weniger optimierte.


    Das Becken misst 100cmx20x25 und fasst 50L.


    Es wird mit einem Oase Biomaster Thermo 250 betrieben. Am Auslauf ist ein Eheim Venturi Diffusor. Der sorgt augenscheinlich für eine sehr gute Sauerstoffversorgung im gesamten Becken mit kleinen Blässchen.

    Sonst keine zusätzlichen Maßnahmen für Sauerstoff oder Strömung.


    Die Empfelung für den Diffusor habe ich vom Heinrich Gewinner.


    Mir war es wichtig verschiene Korngrößen Sand/Kies anzubieten um hoffentlich die optimale Korngröße für die Larven dabei zu haben. Es sind mehre Korngrößen von 20-40mm bis 0.4mm dabei.


    Hierzu habe ich das Becken mittels 3D-Druckteilen unterteilt. Wo sinnvoll habe ich Löcher (kleiner als Korngröße) gelassen, einfach um mehr Wasserzirkulation im Substrat zu erlauben.


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    Hier die Unterteilung des Beckens.


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    Gefüllt mit feinem Sand außen und drei Korngrößen Kies im inneren Bereich.


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    Habe ein paar Blumentöpfe mit kleinen Löchern gedruckt, gefüllt mit Soil und mit Valisnerien bepflanzt.


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    Hier mit den großen Steinen und Pflanzen.



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    Becken nach Einfahrphase.


    Momentan sind 8 Gastromyzon Ocellatus im Becken. Temporär auch ein Pärchen Apistos. Die lassen die Flossensauger gänzlich in Ruhe, kommen aber bald in ein viel größeres Becken.


    Kürzlich habe ich auch noch 6 Nannoptoma Peru dazugesetzt. Ich bin noch nicht sicher, ob sie dort bleiben. Könnte mir aber vorstellen, dass eine Zucht beider Fische im gleichen Becken funktioniert.

    Die Peruaner gehen nicht an ihre eigenen Eier/Jungtiere. An die eier der Gastros sollten sie eh nicht rankommen und an die Jungtiere werden sie wahrscheinlich nicht gehen.

    Die Peruaner legen unter Blätter, da gehen die Gastros praktisch nie hin, mal sehen! Auf jeden Fall auch wunderschöne Fische.


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    Hoffe jemand fands interessant!


    Das große Becken hat noch mehr unterschiedliche Korngrößen Kies, zwei Venturis und eine Strömungspumpe...


    Bin sehr zuversichtlich, dass mir die Zucht irgendwann gelingt...

  • Hallo Jan,


    das Becken sieht stimmig aus.

    Der Kies (die obere Schicht?) scheint mir für Grubenlaicher etwas zu grob zu sein. Eventuell würden die Gastromyzon dann den Sand zum Anlegen der Gruben wählen.

    Gastromyzon wedeln richtig im Substrat, wenn sie die Eier ablegen wollen.


    Hier mal ein Gastromyzon-Foto beim Anlegen einer Grube.

    Gastromyzon als Grubenlaicher 2 - Pijika Anantapiboul.png


    Viele Grüße Andy

  • Danke!


    Gut zu Wissen, das es mit dem Bild also ganz sicher ist, dass Gastromyzone auch Gruben-Laicher sind!


    Dann werd ich an ein paar Stellen in dem Becken noch feineren Kies platzieren.


    Auch cool zu sehen, dass ihnen die Scheibe passt, als festhalteplatz für den Grubenbau...


    In meinem größeren Becken gibt es noch mehr versch..Korngrößen, da sollte auf jeden Fall was passendes sein für jedes Bedürfnis, sei es die Grube oder der Platz für die Jungtiere.

  • Aus eigenen und Freundes Erfahrungen mit Zwergharnischwelsen würde ich die Nannoptopoma in ein Artbecken packen. Die Tiere sind Aufwuchsfresser. Häufig gehen die Arten eher schlecht an Futtertabletten. Bewährt hingegen haben sich neben Artemia Nauplien und Mikrowürmchen vor allem feines Trockenstaubfutter welches quasi übers komplette Becken verteilt verfügbar ist. Diese Art der Fütterung funktioniert am sinnvollsten ohne Bodengrund da darin zuviel Futter verloren gänge und das hätte schnell Folgen auf die Wasserqualität.