Bei seltenen Gelegenheiten mal an meine Aquarienwurzeln zu schnuppern, fällt mir immer ein etwas modriger, leicht faulig wirkender Geruch auf.
Auch an Stellen, die nicht im Boden vergraben sind und sich in der Strömung befinden. Das Holz ist allerdings fest und fault nicht.
Wie gesagt es ist nur ein leichter Geruch, der auch nicht unangenehm ist. (Schwer zu beschreiben, ohne, dass es zu dramatisch klingt).
Inwieweit sind solche Gerüche normal oder sollte eine Aquarienwurzel, welche sich seit Monaten im Becken befindet, im Idealfall überhaupt nicht riechen?
Ich vermute, dass sich jedes Holz unter Wasser in einem langsamen Zersetzungsprozess befindet und dabei diese Gerüche entstehen.
Da in dem Becken alles prächtig wächst und gedeiht, sich Fische sowie Garnelen rege vermehren und die Wasserwerte normal sind, wird da wohl auch nichts Schädliches entstehen.
Geruch von Aquarienwurzeln
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Den Geruch kenne ich, man bekommt automatisch ein schlechtes Gewissen. Weichere Hölzer duften mehr als härtere. Es ist immer so, die Becken laufen trotzdem oder gar deswegen, wer weiß das schon.
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Vielen Dank für die Antwort!
Es handelt sich dabei um eher weiche Talawa-Wurzeln.
Anfangs waren sie gelblich braun. Mittlerweile stellenweise eher gräulich. Vermutlich ebenso ein eher natürlicher Prozess.
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Ich habe die Erfahrung gemacht das sich die Wurzeln im Lauf der Jahre langsam auflösen.
Sicherlich einmal durch das abraspeln der Antennenwelse sowie durch Mikroorganismen die die Wurzel zersetzen. Auch kommt es nach meiner Meinung auf die Holzart an. Ich habe Wurzeln die zum Teil über 25 Jahre im Aquarium sind, die sind kleiner geworden und auch Teile abgegangen.
Ich habe aber das Gefühl, daß das sich nicht auf die Wasserqualität auswirkt. Meine Liniendornenwelse haben zum Beispiel das stolze Alter von 24 Jahren erreicht und sind noch immer mobil.
VG Dieter
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ch habe die Erfahrung gemacht das sich die Wurzeln im Lauf der Jahre langsam auflösen.
Sicherlich einmal durch das abraspeln der Antennenwelse sowie durch Mikroorganismen die die Wurzel zersetzen. Auch kommt es nach meiner Meinung auf die Holzart an. Ich habe Wurzeln die zum Teil über 25 Jahre im Aquarium sind, die sind kleiner geworden und auch Teile abgegangen.
Wenn dann der dicke Mangrovenknüppel, nach 15-20 Jahren im Aquarium noch so dünn wie ein Handy ist. Bambusröhren waren bei mir am schnellsten weg, die wurden von innen nach aussen gefressen. Haselnuss ist nach ein paar Jahren auch weg, bei der habe ich den Eindruck das Harnischwelse, Schnecken usw. immer die äussere Schicht abfressen. Als ich mal ein Stück Hasel, das schon jahrelang im Einsatz war und schon gut die Hälfte seiner Masse verloren hatte, direkt in ein anderes, neu einzulaufendes Becken gab, bildeten sich darauf immer noch dicke Bakterienbeläge. Das einzige Holz mit dem ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, war Mopani. Das ergab bei mir, auf lange Sicht toxische Becken, die nie ihr Potential erreichten und in denen nichts wirklich gedieh. Ausgrechnet das würde sich im Aquarium wahrscheinlich nur sehr langsam, über Jahrzehnte zersetzen.
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Moin zusammen ! Euch ein tolles sonniges Wochenende. Habe ja nun auch einiges an Holz im Becken.
Holz ist ein Naturprodukt und zersetzt sich nun mal nach einiger Zeit, mal schneller-mal langsamer. Wichtig ist,
so denke ich- das man wirklich nicht jeden Scheiss ins Becken schmeisst !! Ich habe im Laufe der vielen Jahre auch
mal gerne schon vorgewässerte Teile im Laden aus den Schaubecken gekauft, fragen kann man... Und immer handeln
bitte ! Eiche - Buche- Mangrove- Hasel, sogar schon Rebknorze vom Weinstock, wurde gerne von den Tieren geraspelt.
Auch Kirsche, Ulme, Weide ! Denke mal, wenn Hart-/ oder Weichholz mit Wasser in Kontakt kommt, hat es dann seinen
Eigengeruch... Euch allen eine gute Zeit, gesund bleiben. Claus


Nachtrag: Moorkienholz !