Artemia - Futterschale auf der Abdeckscheibe
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Um eventuell ein wenig von der abstrahlenden Wärme profitieren zu können und dass die geschlüpften Nauplien durch das Licht den Weg zur Öffnung gewiesen bekommen
Ich verwende auch diese Brutschalen mit gutem Erfolg. Komme allerdings mit Tageslicht und Raumtemperaturen (20...21°C) bestens aus.
Zudem wäre mir der Abdunklungseffekt für die Pflanzen zu heftig.
Ich vermute, dass höhere Temperaturen und mehr Licht den Gleichzeitigkeitsfaktor beim Schlupf steigern, was ich allerdings überhaupt nicht brauche.
36...42 h nach dem Ansatz erhalte ich die erste Futterportion. Reicht für drei Fütterungen. Danach neuer Ansatz. Ich habe immer mindestens zwei Schalen im zeitlichen Versatz in Gebrauch. Damit ständig frische Nauplien.
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Ich setze die Schale nur einmal die Woche an und lasse sie 2 Tage auf dem Aquarium stehen. Auf den Fensterbänken ist aufgrund von vielen Pflanzen leider nirgends Platz 🙂
Ich habe die Artemiaeier von Hobby und nehme einen vollen Dosierlöffel, der bei der 20 ml Dose dabei war.
Das reicht dann, um meine wenigen Minifische in beiden Becken an 2 Tagen jeweils zweimal zu füttern.
Bei mir schlüpfen die ersten Nauplien bereits nach 14 Stunden und nach 24 Stunden ist die erste Portion fertig. Nach ein paar Stunden gibt's dann welche fürs andere Becken 🙂
Die Zwergkärpflinge schaffen nicht mal alle auf einmal aufzufressen, sodass immer noch längere Zeit welche durchs Becken hüpfen aber die Zwergkärpflinge kein Interesse mehr an ihnen zeigen. Anfangs sind sie ganz wild drauf.
Muss nur mal schauen, ob ich mir die Eier nicht woanders kaufe, wo sie günstiger sind.
Lässt sich dafür denn der "Fischfuttertreff" empfehlen?
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Lässt sich dafür denn der "Fischfuttertreff" empfehlen?
Meine Favoriten sind Urucuia kirschrot.

Alle werben ja mit gewaltigen Schlupfraten, welche man ja nicht nachprüfen kann.
Ich mache das visuell. -
Ich verwende auch diese Brutschalen mit gutem Erfolg. Komme allerdings mit Tageslicht und Raumtemperaturen (20...21°C) bestens aus.
Zudem wäre mir der Abdunklungseffekt für die Pflanzen zu heftig.
Ich vermute, dass höhere Temperaturen und mehr Licht den Gleichzeitigkeitsfaktor beim Schlupf steigern, was ich allerdings überhaupt nicht brauche.
36...42 h nach dem Ansatz erhalte ich die erste Futterportion. Reicht für drei Fütterungen. Danach neuer Ansatz. Ich habe immer mindestens zwei Schalen im zeitlichen Versatz in Gebrauch. Damit ständig frische Nauplien.
Nun versuche ich es auch einfach mal auf der Fensterbank 🙂
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Also bisher sind nach 24 Stunden nur ein paar ganz wenige (ca. 10) geschlüpft. Unter der Aquarienlampe waren es zu dem Zeitpunkt schon so viele, dass ich sie verfüttern konnte.
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Das war zu erwarten!
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Hab sie jetzt doch wieder unter die Lampe gestellt. Das dauert mir sonst zu lange 😬
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Hab sie jetzt doch wieder unter die Lampe gestellt. Das dauert mir sonst zu lange 😬
Ich habe den Trichter von JBL - der ist effektiver als die Schale..
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Ich habe den Trichter von JBL - der ist effektiver als die Schale..
Aber auch lauter. Das Geblubbere würde ich in einem Wohnraum nicht ertragen.
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Ich habe den Trichter von JBL - der ist effektiver als die Schale..
Und sicher auch mehr als 15 Minifische, die eine dauerhafte sowie größere Zucht an Artemia-Nauplien lohnenswert machen 🙂
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Aber auch lauter. Das Geblubbere würde ich in einem Wohnraum nicht ertragen.
Das Geblubber hat mich eigentlich nie wirklich gestört.
Der Trichter stand bei Nutzung fast immer in der Küche oder gelegentlich auch in meinem Schlafzimmer.
Und sicher auch mehr als 15 Minifische, die eine dauerhafte sowie größere Zucht an Artemia-Nauplien lohnenswert machen 🙂
Ich habe bisher noch nie Fische mit lebenden Mini - Artemia gefüttert, auch meine Jungfische nicht.
Den Trichter habe ich damals für die Aufzucht bzw. Ernährung meines Axolotl - Nachwuchses angeschafft.
Damals wurde mir auch geraten mindestens 2 Trichter zu kaufen & gleichzeitig im Betrieb zu haben, dies ist noch effektiver und noch mehr spart Zeit.
Das funktioniert auch & die JBL - Trichter sind direkt dafür ausgelegt/vorgesehen. Sie können "in Reihe geschaltet" werden.
Ich muss gestehen - ich habe trotzdem immer nur mit einem Trichter gearbeitet, weil das für mich völlig ausreichend war.
Von den Aufzuchtschalen habe ich die Finger gelassen, weil ich von anderen Aquarianern wusste, daß die Schlupfrate und Ausbeute sehr gering ist.
Außerdem gibt's wohl auch immer wieder große Probleme die geschlüpften Artemia & die Eier/Eierschalen von einander zu trennen.
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Hier ist noch ein Video, wie man den Trichter einrichtet und zwei Trichter mit nur einer Pumpe betreibt.
Die Geräusche der Pumpe lassen sich durch einen weichen Untergrund minimieren, wie bei der Nutzung von Blubbersteinen im Aquarium.
Angeblich wäre es noch besser, die Pumpen an der Wand zu befestigen, den Tipp habe ich vorhin jedenfalls im Internet gelesen.
Das leichte Geblubber vom Trichter muss man akzeptieren, man gewöhnt sich eigentlich ganz schnell daran.
Ich hatte meinen Trichter testweise in verschiedenen Zimmern. In der Küche fand ich die Aufzucht (für mich) am praktischsten.
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große Probleme die geschlüpften Artemia & die Eier/Eierschalen von einander zu trennen
Es ist sicher schöner, wenn man die Artemia-Nauplien "rein" hat, aber es geht auch mit den Schalen.
Muss man halt öfter sauber machen.
Das JBL-Set ist sicher auch sehr schön (für "saubere" Nauplien), aber eine "Blubberpumpe", ein Stück Schlauch, und ein Glasrohr funktioniert auch (bei mir schon seit Jahrzehnten), und ist doch bedeutend günstiger...
denkt sich
der Jens
P.S. Ja, dieses nervige Geblubber...

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Beim jetzigen Ansatz sind es nach 48 Stunden schon auffällig wenig Nauplien. Obwohl ich alles wieder genauso gemacht habe. Nur mit dem Unterschied, dass die Schale nach ca. 30 Stunden wieder von der Fensterbank unter die Aquarienlampe gestellt habe 🤔
Die beiden Male davor, war ich mit der Ausbeute recht zufrieden und auch die Trennung der Nauplien von den Eiern funktioniert ganz gut. Man sollte die Schale nach dem Zugeben der Eier nur nicht mehr bewegen.
Aber warum dieses Mal so wenig geschlüpft sind. Ich hoffe, die Eier verderben nicht so schnell, wenn man den Behälter einmal geöffnet hat. Sie stehen bei mir in der verschlossenen Dose im Aquarienschrank.
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Es ist sicher schöner, wenn man die Artemia-Nauplien "rein" hat, aber es geht auch mit den Schalen.
Muss man halt öfter sauber machen.
Das JBL-Set ist sicher auch sehr schön (für "saubere" Nauplien), aber eine "Blubberpumpe", ein Stück Schlauch, und ein Glasrohr funktioniert auch (bei mir schon seit Jahrzehnten), und ist doch bedeutend günstiger...
denkt sich
der Jens
P.S. Ja, dieses nervige Geblubber...

Hallo Jens...
Naja, nicht jedes Wesen verträgt die Schalen..
Für Axolotl - Larven sind sie z. Bsp. tödlich.
Das man einen Trichter selbst basteln kann, ist mir durchaus bekannt.
Es geht z. Bsp. auch mit einer stabilen PET - Flasche.
Aber für Leute, die nicht basteln wollen, ist der Trichter von JBL nicht die schlechteste Lösung 😉
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Das man einen Trichter selbst basteln kann, ist mir durchaus bekannt.
Naja, so ein ganz großer Bastler vor dem Herrn bin ich auch nicht...
Aber es gehen auch einfach weitbauchige Flaschen aus klaren Glas. So umter dem Motto: "Hugo picheln für die Fischlis!"

Ja, ich habe schon gehört dass manche Junge Darmverstopfungen o. Ä. von den Schalen bekommen sollen. Selber noch nicht (bewusst) erlebt.
der Jens
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Hallo Jan,
vielleicht war der Salzgehalt diesmal ein bisschen anders. Sooooo schnell dürften die Artemiaeier nicht verderben. Alternativ muss man die Schalen vor dem nächsten Ansetzen immer mal wieder gut von Belägen (Biofilmen) befreien, also diese entfernen, ich habe dies unter fließend Wasser gemacht.
Wegen Schale versus "Blubber"-Set:
Jedem/r so, wie es gefällt.
Es gibt auch entkapselte Artemiaeier (also ohne Schalen) zum "Ausbrüten", für die Fälle, bei denen das wichtig ist.
Genauso wie dekapsulierte Artemianauplien zur Direktverfütterung.
Mit zwei Schalen, die ich zeitlich versetzt ansetzte, (plus Mikrowürmer) und mit Artemiaeiern mit guter Qualität (hohe Schlupfrate) habe ich früher ein Aquarium voll Elassoma gilberti samt Nachwuchs zufriedenstellend ernähren können.
Da wollte ich das Geblubbere auch nicht, auch muss man manchmal Rücksicht auf Mitbewohner nehmen und Kompromisslösungen suchen. Der zeitlich versetzte Ansatz mit Schalen auf der Abdeckscheibe (mit Abwärme aus dem Aquarium) hat damals jedenfalls gut funktioniert, auch wenn die Ausbeute nicht jedesmal gleich war. 😉
Gruß
Manu
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Hallo Jan,
vielleicht war der Salzgehalt diesmal ein bisschen anders. Sooooo schnell dürften die Artemiaeier nicht verderben. Alternativ muss man die Schalen vor dem nächsten Ansetzen immer mal wieder gut von Belägen (Biofilmen) befreien, also diese entfernen, ich habe dies unter fließend Wasser gemacht.
Mit zwei Schalen, die ich zeitlich versetzt ansetzte, (plus Mikrowürmer) und mit Artemiaeiern mit guter Qualität (hohe Schlupfrate) habe ich früher ein Aquarium voll Elassoma gilberti samt Nachwuchs zufriedenstellend ernähren können.
Salzgehalt sollte der gleiche gewesen sein, falls ich mich nicht vermessen habe. 22 g auf 625 ml Wasser. Was 35 g auf 1000 ml entspricht.
Ich reinige die Schale mit allem drum und dran nach jeder Verwendung sehr gründlich mit "heißem Wasser" und schrubbe alles ordentlich ab.
Elassomas, Darios oder ähnliche Fische würden mich ja auch sehr reizen. Allerdings nicht das ausschließliche Füttern und dauerhafte Züchten mit Lebendfutter. Die Zucht von Würmern unterschiedlicher Art soll ja schon etwas geruchsintensiv und relativ aufwendig sein, da man auch mehrere Zuchtansätze parallel betreiben sollte.
Zudem hat mich bei den Elassoma gilberti der Preis gehörig abgeschreckt, als ich gerade danach googelte 😬