Welche Fischarten passen?
Mein Balkon überlegt noch....
Welche Fischarten passen?
Mein Balkon überlegt noch....
Guten Abend,
ich hab mir das letzte Video (danke für die Editierung!) und das vom Outdooraquarium angesehen. Der Fischfarmer hat viel Ahnung und Erfahrung, ob Saschas Aquaphinic-Projekt so funktioniert hat, wäre interessant (gibt es wohl eine Fortsetzung). Bei einem so kleinen Becken ist auf jeden Fall auch die Temperaturschwankung im Hochsommer zu beachten, die kann im Tages/Nachtverlauf erheblich sein. Vor allem, wenn Sonne drauf kommt. Das machen sicher nicht alle genannten Arten mit. Was die Labyrinther, speziell Makropoden betrifft - denen wärmt in der Natur auch niemand die Oberflächenluft. Wenn's kalt wird, wird's dort auch kalt. Damit ändert sich auch die Sauerstoffaufnahme über die Kiemen/Luftschöpfen. Meinen Chinamakropoden hat es bisher nicht geschadet. Meine Kübel (ca. 240l) sind auch mit Styropor gedämmt, einer ist ganzjahresmäßig im Betrieb. Bei Minustemperaturen kommt eine Doppelstegplatte drauf, wenn's richtig friert, dann auch Styroporplatten und ggf. Schnee (s. Bild, vorn Sumpfbeet, dahinter der Fisch/Pflanzenkübel). Außer den M. ocellatus hatten auch schon Medakas dort überwintert. Vor einem Besatz sollte die Überwinterungsfrage geklärt sein, die ebenfalls artangepasst sein muss.
Schöne Grüße,
Norbert
Alles anzeigenGuten Abend,
..... Meinen Chinamakropoden hat es bisher nicht geschadet. Meine Kübel (ca. 240l) sind auch mit Styropor gedämmt, einer ist ganzjahresmäßig im Betrieb. Bei Minustemperaturen kommt eine Doppelstegplatte drauf, wenn's richtig friert, dann auch Styroporplatten und ggf. Schnee (s. Bild, vorn Sumpfbeet, dahinter der Fisch/Pflanzenkübel).
......
Schöne Grüße,
Norbert
Hallo, Norbert,
als nach wie vor in die Art Macropodus ocellatus verliebt, rein 'ocellatus'-pflegepraktisch selbst aber bereits 'in Rente', hätte ich mal ein paar interessierte Fragen an Dich.
Welche Art von Kübel genau (Volumen laut Deinem Beitrag 240 Liter) benutzt Du für die Outdoorhaltung?
Hast Du diesen Kübeln gegen den im befüllten Zustand herrschenden, inneren Wasserdruck vor dem eigentlichen Start eventuell eine Art stützendes Korsett verpaßt?
Wie konkret technisch-handwerklich hast Du sie mit Styropor (der meines Wissens im feuchten Zustand ja eigentlich seine dämmenden Fähigkeiten einbüßt) isoliert?
Hättest Du vielleicht mal Fotos von den Kübeln im Vollbetrieb im Sommer?! 😊
Fütterst Du dann bei den Fischen draußen zu?
Oder kommen sie gut mit dem zurecht, was die umgebende Natur ihnen so anbietet?
Besten Dank vorab schon mal für Deine (erhoffte) Antwort!
Viele Grüße von der Spree 🙋
Frank
Hallo Frank,
die beiden Holzkästen aus Lärche haben die Außenmaße 120x40x50 cm, also brutto 240 l. Der eine ist mit ca. 2 cm starken Brettern vom Schreiner gebaut (Garten), der andere mit ca. 1,5 cm starken Brettern als Bausatz bestellt worden. Beide sind seit Jahren im Einsatz, wobei der Kasten auf der Terrasse inzwischen eine neue Umrandung braucht. Er steht zusätzlich auf Füßen aus Lärchenholz mit Bodenfreiheit und wird im Winter geleert. Innen sind Boden und Seitenwände jeweils mit 5 cm Styrodur (Garten) bzw. 2 cm Styropur (Terrasse) ausgekleidet, darüber eine Teichfolie, die am Rand festgetackert ist. Irgendwelche Stabilitäts- oder Isolationsprobleme gab es bisher nicht. Der dauerhaft betriebene Kasten friert bei starkem Frost auch oberflächlich zu, der Filter bleibt im Winter außer Betrieb. Bisher sind alle Wasserpflanzen wiedergekommen. In dem runden Tonkübel hatte ich sowohl schon laichende Makropoden als auch Medakas. In den Sommermonaten füttere ich Lebendfutter zu, hauptsächlich Mückenlarven und Wasserflöhe, was in den Regentonnen hochkommt. Der dauerhaft betriebene Kasten bekommt Futter solange was da ist. Wenn ich lebende weiße Mückenlarven habe, gebe ich davon auch was auf Vorrat mit rein. Kein Trockenfutter, da die Reste das Wasser verderben. Der Pflegeaufwand hängt sehr von der Wetterentwicklung ab. Der Gartenkasten steht nur vormittags in der Sonne (bleibt daher auch kühler), der auf der Terrasse auch am Nachmittag noch. Hier gibt es erhebliche Temperaturunterschiede (auch innerhalb eines Tages).
Anbei Fotos vom Sommerbetrieb.
Ich hoffe, das hilft dir weiter.
Servus,
Norbert
WOW!
Das ist ja mal ne Pracht.
also ich bin ja noch am Knobeln.....am Planen und nachrechnen.
Meine Idee geht in Richtung Kardinalfische.
aber noch steht nix.
... Meine Idee geht in Richtung Kardinalfische.
Für 'draußen' eine sehr gute Wahl 👍
Ich denke jetzt einfach nur mal laut vor mich hin, Undine.
Fühle Dich bitte zu nichts verpflichtet.
Solltest Du Dich für draußen tatsächlich für Kardinalfische entscheiden, würde ich - jetzt rein theoretisch an Deiner Stelle 😉 - diesem äußerst quirligen und schwimmfreudigen Fisch eine Mindest'behälter'länge von 80 cm bieten. 100 cm wären eigentlich besser.
Da es eine sehr gesellige Art ist, sollten es zum Start schon 10 Individuen wenigstens sein.
Das, was Norbert weiter oben zur Fütterung von Outdoorfischen geschrieben hat, kann man in den entscheidenden Details meines Erachtens nicht ernst genug nehmen...
Draußen hat man völlig andere, überhaupt nicht zu vergleichende, Rahmenbedingungen als in einem herkömmlichen Zimmeraquarium.
Denn, teilweise laufen Outdoorbehältnisse über die gesamte Saison vollkommen filterlos. Auch Wasserwechsel werden im sommerlichen Vollbetrieb längst nicht in jedem von ihnen gemacht.
Man hat dort außerdem einen permanenten, 'natürlichen' Stoff- bzw. Material-Eintrag ganz unterschiedlicher Art aus der unmittelbaren Umgebung.
Die Lichtenergie, die erst recht an klaren Tagen im Hochsommer auf ein wassergefülltes, unbeschattetes Outdoorbehältnis einwirkt, beträgt ein Vielfaches der stärksten, käuflichen Aquarienbeleuchtung.
Die Tag-Nacht-Temperaturschwankungen des Wassers sind zumindest bei einem sehr sonnenexponierten Standort des betreffenden Behältnisses extrem.
Diese besondere Gesamtsituation erfordert im Hinblick auf die bestmögliche 'Methode' des Fütterns der Fische outdoor, daß man diesen sinnvollerweise ausschließlich(!) Lebendfutter anbietet.
Bei Kardinalfischen etwa vorzugsweise Lebendfutter, das nicht sofort auf den Bodengrund abzusinken beginnt.
Geeignet wären z.B. lebende Weiße und Schwarze Mückenlarven, Wasserflöhe und Cyclops.
Und, wenn einen der Kaufpreis nicht abschreckt, lebende Artemien.
Auch die Nachzucht von Artemianauplien wäre eine Option.
Alternativ zum Fütterungsansatz mit Lebendfutter draußen gegebenes und nicht vollständig gefressenes 'Industriefutter' bedeutet gerade für Aquarianer, die noch nicht sehr viel praktische Outdoorerfahrung haben, in der Konsequenz im weniger schlimmen Fall ein zusätzlich beschleunigtes, unschönes Veralgen ihres Behältnisses.
Im schlimmeren Fall jedoch 'kippt' das Wasser.
Die eingesetzten Pflanzen beginnen zu leiden, sofern sie nicht auch so schon mit der 'radikalen' Umstellung auf outdoor zu kämpfen haben.
Die Fische beginnen zu sterben.
Was in aller Regel das Ende, oder zumindest das vorläufige Ende des mit einigen Erwartungen gestarteten Outdoorprojekts bedeutet.
Wenn man das Trockenfutter fein mörsert, damit es lange oben schwimmt, und nicht zu viel davon gibt, klappt das outdoor mit Kardinalfischen sehr gut. Wenn das Behältnis mal eingelaufen ist, reicht es, mit großen (tagelangen bis wochenlangen) Zwischenräumen zu füttern, eher zu Kontrollzwecken, denn die Kardinalfische finden in einem Behälter mit Mikrofilmen und Anflug (auch Blütenstaub) genügend, jedenfalls bei mir, da stehen die Behälter aber auch sehr in der Natur.
Hilfreich: Schnellwachsende (wasserreinigende) Pflanzen, die Spitzen abfedern wie Gelbe Schwertlilie, Wasserpest, Seggen, Hornkraut, Schwimmpflanzen, wer mag auch Zwergseerosen, usw. - die reinigende Wirkung erfolgt erst, wenn das Wachstum dieser Pflanzen eingesetzt hat.
Ab Ende September bis ca. Anfang April empfehle ich, falls solche Behälter verwendet werden wie oben, die Kardinalfische ins "Winterquartier" zu verbringen.
Viel kann man da auch von Erich Willems (erabo) lernen.
Solchermaßen gehalten sind die Kardinalfische äußerst farbenprächtig, vielleicht liegt das an den UV-Strahlen, an den Algen und dem Blütenstaub, den sie fressen, an den Temperaturschwankungen, aber das sind nur Vermutungen, Fakt ist die Farbenpracht!
Natürlich sollten keine Futterreste übrigbleiben. Schlammschnecken etc. habe ich natürlich immer in solchen Behältern, die räumen etwaige Reste im Falle eines Falles ab.
Gruß
Manu
Für solche Outdoorhaltung ist es erleichternd, keine Kardinalfisch-Wildfänge zu verwenden, sondern am besten Nachzuchten. Optimal ein stabiler "Stamm", der immer wieder outdoor gehalten wurde.
Alles anzeigenHallo Frank,
die beiden Holzkästen aus Lärche haben die Außenmaße 120x40x50 cm, also brutto 240 l. Der eine ist mit ca. 2 cm starken Brettern vom Schreiner gebaut (Garten), der andere mit ca. 1,5 cm starken Brettern als Bausatz bestellt worden. Beide sind seit Jahren im Einsatz, wobei der Kasten auf der Terrasse inzwischen eine neue Umrandung braucht. Er steht zusätzlich auf Füßen aus Lärchenholz mit Bodenfreiheit und wird im Winter geleert. Innen sind Boden und Seitenwände jeweils mit 5 cm Styrodur (Garten) bzw. 2 cm Styropur (Terrasse) ausgekleidet, darüber eine Teichfolie, die am Rand festgetackert ist. Irgendwelche Stabilitäts- oder Isolationsprobleme gab es bisher nicht. Der dauerhaft betriebene Kasten friert bei starkem Frost auch oberflächlich zu, der Filter bleibt im Winter außer Betrieb. Bisher sind alle Wasserpflanzen wiedergekommen. In dem runden Tonkübel hatte ich sowohl schon laichende Makropoden als auch Medakas. In den Sommermonaten füttere ich Lebendfutter zu, hauptsächlich Mückenlarven und Wasserflöhe, was in den Regentonnen hochkommt. Der dauerhaft betriebene Kasten bekommt Futter solange was da ist. Wenn ich lebende weiße Mückenlarven habe, gebe ich davon auch was auf Vorrat mit rein. Kein Trockenfutter, da die Reste das Wasser verderben. Der Pflegeaufwand hängt sehr von der Wetterentwicklung ab. Der Gartenkasten steht nur vormittags in der Sonne (bleibt daher auch kühler), der auf der Terrasse auch am Nachmittag noch. Hier gibt es erhebliche Temperaturunterschiede (auch innerhalb eines Tages).
Anbei Fotos vom Sommerbetrieb.
Ich hoffe, das hilft dir weiter.
Servus,
Norbert
Vielen Dank, Norbert, für Deine spannende und in der Beantwortung meiner gestellten Fragen inhaltlich sehr gut auf den Punkt gebrachte Nachricht.
Wenn man sich all das so in Ruhe durchliest, beginnt das eigene Feuer für die Outdooraquaristik tatsächlich wieder ein bißchen stärker aufzuflammen.
Doch ganz nüchtern betrachtet spricht sowohl privat als auch im Hinblick auf den Job einfach viel zu viel gegen einen Neustart.
Rein handwerklich und auch vom optischen Gesamteindruck her hast Du Deine begrünten und durch Fische belebten 'Wasserstellen' auf der Terrasse wie im Garten sehr überzeugend umgesetzt.
Das wäre im Falle eines Falles wirklich etwas Passendes zum sich-inspirieren-lassen.
Grüße ins Fränkische
Frank
Alles anzeigenWenn man das Trockenfutter fein mörsert, damit es lange oben schwimmt, und nicht zu viel davon gibt, klappt das outdoor mit Kardinalfischen sehr gut. Wenn das Behältnis mal eingelaufen ist, reicht es, mit großen (tagelangen bis wochenlangen) Zwischenräumen zu füttern, eher zu Kontrollzwecken, denn die Kardinalfische finden in einem Behälter mit Mikrofilmen und Anflug (auch Blütenstaub) genügend, jedenfalls bei mir, da stehen die Behälter aber auch sehr in der Natur.
Hilfreich: Schnellwachsende (wasserreinigende) Pflanzen, die Spitzen abfedern wie Gelbe Schwertlilie, Wasserpest, Seggen, Hornkraut, Schwimmpflanzen, wer mag auch Zwergseerosen, usw. - die reinigende Wirkung erfolgt erst, wenn das Wachstum dieser Pflanzen eingesetzt hat.
Ab Ende September bis ca. Anfang April empfehle ich, falls solche Behälter verwendet werden wie oben, die Kardinalfische ins "Winterquartier" zu verbringen.
Viel kann man da auch von Erich Willems (erabo) lernen.
Solchermaßen gehalten sind die Kardinalfische äußerst farbenprächtig, vielleicht liegt das an den UV-Strahlen, an den Algen und dem Blütenstaub, den sie fressen, an den Temperaturschwankungen, aber das sind nur Vermutungen, Fakt ist die Farbenpracht!
Natürlich sollten keine Futterreste übrigbleiben. Schlammschnecken etc. habe ich natürlich immer in solchen Behältern, die räumen etwaige Reste im Falle eines Falles ab.
Gruß
Manu
Hallo, Manu,
ich will und kann Dir in Bezug auf all das, was Du zur Outdoorhaltung von Kardinalfischen sagst, in der Sache ganz, ganz schlecht widersprechen.
Denn aus Dir spricht der Erfolg in der Pflege, die Erfahrung. ![]()
Grüße
Frank
Hallo Kolleginnen und Kollegen,
es führen oft viele Wege zum Ziel ... also das ist natürlich keine "ultimative" Vorlage, sondern mein über Jahre gereifter aktueller "Ist-Zustand" in Kürze, der funktioniert. Was nicht heißt, dass ich da nicht auch mal was anderes ausprobiere. Auch wenn ich daheim bin, ist es schon mein Ziel, dass die Miniteiche weitgehend pflegeleicht bleiben. Das klappt auch, außer es sind die Wetterverhältnisse sehr ungünstig, sprich z.B. Dauerregen oder zuviel Hitze. Die Fische verhungern auch nicht, wenn Urlaub ist und niemand füttert. Sollten Jungfische in größerer Zahl aufgezogen werden, ist das was anderes. Anonsten kümmern sich die Mitlebewesen (Schnecken & Co.), die durch das Lebendfutter mit eingetragen werden, um organische Reste. Ich entdecke auch immer kleine Libellenlarven. Es ist kein Jahr wie das andere, das weiß aber jeder Garten- oder Terrassenbesitzer.
Wie gesagt, nur eine Kurzbeschreibung, da gibt es noch andere Faktoren. Aber wenn man so frühzeitig zu planen beginnt, wird das schon. Neben einem stabilen Gehäuse halte ich den Standort für einen maßgeblichen Faktor, der vorab geklärt sein sollte. Volle Sonne ohne tageszeitliche Beschattung wird sicher Probleme machen.
Auf dem dauerbetriebenen Kasten ist mittlerweile eine dicke Eisschicht (trotz Abdeckung), immer spannend, wie das dann im nächsten Frühjahr aussieht. Aber es gibt ja im Fischkeller immer noch genug zu tun.
Kommt gut ins Neue Jahr,
Norbert
Was die unvermeidlich werdende Überwinterung Deiner angepeilten Outdoorfische angeht, Undine - nehmen wir jetzt einfach mal an, Du entscheidest Dich für Kardinalfische -, bräuchtest Du für diese dann schon ein Überwinterungsbecken mit mindestens einer 80er Länge. Also z.B. mit den Maßen 80x35x40 cm.
Zumal es ja vom Umfang her wirklich nicht unwahrscheinlich ist, daß Du zum Saisonende nicht nur die ursprünglich eingesetzten Alttiere herauskeschern wirst, sondern auch noch etwaigen Nachwuchs.
Ein 80er Becken für die 'Kardinäle' wäre faktisch der dann größte 'Fisch-Wasserkasten' in Deinem Besitz.
Und würde - vermutlich bei Dir in der Wohnung - zusätzlichen Platz beanspruchen.
Hättest Du denn diesen auch zur Verfügung?
Beziehungsweise, wie sehen diesbezüglich Deine Überlegungen aus? - Frage ich Ex-Outdoor'junkie' mich gerade neugierig.
Bis ich mich entschließe dauert es gut 2 Jahre.
bis dahin habe ich alle wenns und abers plus Kosten durchgerechnet.
Derzeit habe ich 3 ! Becken.
Fragt einfach nicht......
2 Kaltwasser,1 Warmwasser Becken.
Wobei 1 Kaltwasser schon die Erweiterung des letztjährig befindlichen Außenbecken darstellt.
Da ich leider keine Katzen mehr habe-und damit die Wasserkübel für die Katzen wegfallen wäre Platz.
Obige Videos sind Ideensammlungen für Outdooranfänger wie mich, die das noch mal bedenken wollen.
Platz ist da.
Mein Problem liegt eher in gesundheitlicher Natur.
Die da wären :
Bin ich schnell genug die Tiere zu fangen?
Reicht es, wenn meine Tochter mir hilft den Bottich wieder hinein zu tragen?
Gibt es Möglichkeiten bei genügend Tiefe dem Bottich draußen zu lassen?
Eine "Regentonne" hat ja auch Platz....
Da ich niemanden Rechenschaft ablegen muss ist alles möglich.
Aber so weit bin ich noch lange nicht.
Und der Umzug im Frühjahr wieder auf den Balkon sollte ja auch noch funktionieren....
Vorher dreht sich kein Rad!
Ich möchte jetzt aktuell keine 'zu ausufernde' Antwort auf Deinen letzten Beitrag in die Tasten tippen.
Darum mal möglichst kurz. 😊
Die auf Sicht alles in allem unkomplizierteste Lösung für Deine Outdoorfische wäre wohl, ein ausreichend großes, innen mit Styrodurplatten gegen die winterliche Kälte isoliertes Behältnis aufzustellen. Vom Prinzip her wie es Norbert gemacht hat.
Und es so mit den eingesetzten Fischen jahrein, jahraus zu betreiben.
Kein periodisches Umplatzieren des Behältnisses.
Kein periodisches Herausfangen der Fische.
Die schwarzen Mörtelkübel aus dem Baumarkt, mit denen ich lange Outdooraquaristik auf dem Balkon betrieb, faßten netto so um die 70, 75 Liter.
Wenn man so etwas solider und vor allem ganzjährig betreiben möchte, und sich bei der Auswahl unter den tauglichen Fischarten von vornherein mehr Optionen offenhalten will, dann sind 'um die' 70 Liter Nettovolumen jedoch deutlich zu wenig.
Das sagt mir nicht nur meine Erfahrung.
Welche genauen Maße haben denn, wenn ich fragen darf, Deine beiden Kaltwasser- und das einzelne Warmwasserbecken?
Gerade habe ich da jetzt nicht den Überblick.
P.S.
Die 'Regentonne', die Du ansprichst, würde ich - außer natürlich für Gießwasser für irgendwelche Pflanzen - nur noch zum Abkeschern von vorhandenem Lebendfutter nutzen.
Solche Tonnen haben im Hinblick auf ihre 'Eignung' für die Outdoorfischhaltung ein viel zu ungünstiges Verhältnis von kleiner Grundfläche zu gigantischer Höhe.
Zum Vergessen!
Bei Deinem 'Projekt', sofern solide geplant und umgesetzt, kommt es elementar auf ausreichend Grundfläche und ausreichend Volumen, ausreichend Isolierung gegen die winterliche Kälte (Verhindern eines vollständigen Durchfrierens) sowie einen nicht zu schattigen und nicht zu sonnenexponierten Standort an.