Suche Microfex und israelische Tubifex

  • Die einzige Futterkultur die ich uneingeschränkt - aus eigener Erfahrung - empfehlen kann sind Drosophila!

    Schon da in der (tropischen!!!) Natur die Nahrung der meisten Freiwasserfische aus Insekten besteht, von wenigen Spezialisten oder "Räubern" abgesehen.

    Stell doch gerne mal deine Zucht/Handling-Methode vor.


    Drosophila wären mir, aus eigener Erfahrung, da eher nicht eingefallen.

  • Die einzige Futterkultur die ich uneingeschränkt - aus eigener Erfahrung - empfehlen kann sind Drosophila!

    Schon da in der (tropischen!!!) Natur die Nahrung der meisten Freiwasserfische aus Insekten besteht, von wenigen Spezialisten oder "Räubern" abgesehen.


    denkt sich

    der Jens

    Ich wäre da auch sehr interessiert. Bei mir, vor etlichen Jahren, war die Zucht zwar sehr ergiebig, aber auch sehr pflegeintensiv.

  • Eigentlich ganz einfach: Man nehme (irgendeinen) Fruchtbrei und dazu etwas frische Hefe. Evtl. noch ein paar andere Zutaten, z. B. Haferflocken. Aber eigentlich gibt es im Netz dutzende Rezepte dazu.


    Als Gefäß kann ich Flaschen sehr empfehlen - vereinfacht die spätere Entnahme doch sehr!!! :nono:


    Grundsätzlich ist so ein Ansatz sehr ergiebig, aber auch relativ schnell (und für mich früher oft "überraschend" :pleaseante:...) erschöpft. Man sollte also rechtzeitig den nächsten Ansatz fertig machen - wichtig!!!

    Heutzutage gibt es Ansätze in jedem 2. Zoogeschäft, wenn auch mehr für Terrariumbedarf. Aber vor einigen Jahren noch habe ich selbige nur von anderen Killi-Liebhabern bekommen, wo diese schon "immer", in allen möglichen Zuchtformen oder auch Arten verbreitet waren. Und da ich meistens spätestens nach 1/4 Jahr versäumt hatte den nächsten Ansatz fertig zu machen... golly

    Naja.


    Übrigens mögen nicht nur Killis (in meinem Fall :cool : Prachtkärpflinge :cool :) solche Art von Anflugnahrung, sondern fast alles was sich auch nur etwas in Richtung Wasseroberfläche traut. Man muss einmal gesehen haben, wie so ein Schwarm Kongosalmer ein regelrechtes Gemetzel an den (Mengen!) von armen Fliegen veranstaltet, und nach Minuten alle "verschwunden" sind...


    Wie schon erwähnt; in der Natur (der Tropen!) bilden Insekten nun einmal den Hauptbestandteil der Nahrung unserer Fischlis.

    Da ist nicht viel los mit Kleinkrebsen oder irgendwelchen Würmern wie in unseren Breiten!

    Oder mit Trocknenfutter... ;)


    Ansonsten: kein Geruch oder andere Beeinträchtigungen; man hat nur Flasche(n) rumstehen.


    Ich hoffe weitergeholfen zu haben - heute mühsam mit Tablett geschrieben!!!


    der Jens

  • Fruchtfliegenzuchtboxen hatte ich mir innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehrere Male aus einem Zooladen mitgenommen.


    Das Problem beim Verfüttern war jedes Mal, daß die ins Aquarienwasser gegebenen Fliegen, im Wasser wild herumstrampelnd, ziemlich schnell den vorhandenen Schwimmpflanzenteppich erreichten. Und dann außer Reichweite der Fische oben auf dem Teppich munter in Richtung Aquarienrand zu krabbeln begannen.

    Bis dahin hatten die Fische noch gar nicht richtig gecheckt, daß es da oben an der Wasseroberfläche neuartiges Futter für sie gab!


    Letztlich war ich gezwungen, die fluchtwütigen Fruchtfliegen halb abzutöten. Dann erst wurden sie gefressen. Und auch das meinem Empfinden nach eher 'halbherzig'.


    Meine bloße Vermutung: Für Schwarze Neon sind diese Fliegen, so gerne ich sie regelmäßiger angeboten hätte, anscheinend ungeeignet.

    Vielleicht zu groß. Oder zu mobil.

    Nicht lecker genug. Oder einfach noch 'zu neuartig'?


    Was bei Hyphessobrycon herbertaxelrodi wirklich heiß begehrt ist: Lebende Schwarze Mückenlarven!


    Leider gibt es die innerhalb meines innerstädtischen Aktionsradius' und mit der 'Neon-Brille' aufgesetzt viel zu selten im Jahr!

  • Die Minifliegen sollte man vor dem Verfüttern im Kühlschrank so unterkühlen, dass sie nicht auf Schwimmpflanzen oder ganz aus dem Becken entkommen können. Ich habe das immer so gemacht. Hatte stets die Stummelflügel. Da muss man nur vorsorgen, dass die im Sommer auftretenden Flugfähigen nicht mit dem Besatz des Zuchtbehälters in Berührung kommen, sonst ist der Zuchtansatz der Stummelflügel schnell erledigt. Die Nachkommen solcher Begegnungen haben dann wieder Flügel.

    Mir wurde der Aufwand mit den Jahren zu viel. Ich habe die Zucht der Fliegen aufgegeben. Leckerli für die Fische gibt es auch einfacher. Mehr war es doch sowieso nicht. Man kann sich ja nicht die Wohnung voller Zuchtansätze stellen.

  • Unter 'speziellen' Rahmenbedingungen (bei ausgesprochenen, fischigen Lebendfutterspezialisten, der Aufzucht von Jungbrut von nicht völlig anspruchslosen Arten, der Aufzucht von Jungbrut in - relativ - größeren Mengen) ist das permanente Vorhandensein von Lebendfutter - ganz gleich, aus welcher 'Quelle' - im Aquarianerhaushalt tatsächlich Pflicht.


    Jenseits davon ist die Gabe von Lebendfutter bei den dies praktizierenden Aquarianern ein Baustein von mehreren innerhalb einer vorhandenen Futterpalette.

    Bei dem einen mit einem größeren Gesamtanteil, bei dem anderen mit einem niedrigeren.


    Lebendfuttergaben als reine 'Leckerbissen' anzusehen, trifft meiner Meinung nach den Stellenwert, den dieses Futter als fester Nahrungsbestandteil in den Augen 'ambitionierterer' Pfleger wie vor allem für die davon betroffenen Fische hat, nur zum Teil im Kern.


    Es gibt natürlich genug Aquarianer, die es so 'verwenden'.

  • Ich muss gestern, ich fand die Lebendfutter - Zucht immer recht nervig & hätte sehr gern darauf verzichtet.


    Bei der klassischen Axolotl - Aufzucht kommt man um Kleinst - Artemia nicht herum, also musste auch ich mehrfach den Trichter anwerfen.


    Da ich keinen Axolotl - Nachwuchs mehr aufziehe, brauche ich den ganzen Aufwand zum Glück nicht mehr.

  • Flaschen werden, für die Drosophila-Entnahme, Vorteile haben. Für problemlose Befüllung mit Futterbrei & "Aufenthaltsmedium", müssten es aber wohl schon Weithalsflaschen sein.

    Geruchlos, bei Früchtebrei & Hefe, kann ich nicht nachvollziehen.


    Habe bislang noch kein Kulturmedium gefunden, welches man als wirklich wohnungstauglich bezeichnen könnte.

  • Habe bislang noch kein Kulturmedium gefunden, welches man als wirklich wohnungstauglich bezeichnen könnte.

    Das geht mir auch so, unabhängig um welche Futterzucht es sich handelt, man riecht es. Bei mir laufen einige Futterzuchten, Mikros, Microfex, Essigälchen und Moina habe ich aktuell am Laufen. Drosophila nur bei Bedarf für Futterspezialisten. Die weiter oben beschriebene Erfahrung, das Drosophila sich recht schnell auf's Trockene retten und dann auch ohne zu fliegen überall rum kommen, durfte ich auch schon machen. Ausser den Microfex kann ich keine meiner Futterzuchten täglich beernten und das ist auch nicht nötig. Zudem kann ich Mikros und Essigälchen gut im "Standby" halten, sie sind dann innerhalb von 2-3 Tagen erntefähig.

    Die Microfex entwickeln sich gerade zu einer Art Lieblingsfutter, da sie ohne Probleme langfristig im Aquarium leben können.

  • Hallo zusammen!


    Wer könnte mir Starter für Kulturen von Microfex und israelischen Tubifex geben? Am liebsten in Leipzig, bin über Weihnachten aber auch mal kurz in Berlin.


    Danke!

    Hi, also ich habe beide Arten in Kultur und könnte bei Bedarf einen kleinen Ansatz abgeben (bei Abholung, kein Versand). Beides unheimlich unkomplizierte möglichkeiten Wurmfutter zu produzieren. Ich wohne in Königstein (Sachsen) und bin auch öfter mal in Dresden. VG Johannes

  • Hi, also ich habe beide Arten in Kultur und könnte bei Bedarf einen kleinen Ansatz abgeben (bei Abholung, kein Versand). Beides unheimlich unkomplizierte möglichkeiten Wurmfutter zu produzieren. Ich wohne in Königstein (Sachsen) und bin auch öfter mal in Dresden. VG Johannes

    Hallo, Johannes,


    da Themenstarter hobby sich hier schon länger nicht mehr zu Wort gemeldet hat, wäre es vielleicht nicht schlecht, um Deine positive Nachricht noch einmal 'extra' per PN mitzuteilen.


    hobby scheint mir kein großer Freund davon zu sein, daß hier im Thread (auch von mir!) immer wieder Beiträge gepostet wurden, die für ihn überhaupt nichts Zielführendes im Hinblick auf seine Suche nach ganz bestimmten Futterkulturen erbracht hatten.

    Möglicherweise interessiert ihn dieser Thread darum nicht mehr...


    Viele Grüße

    Frank

  • Da bei "israellischen Tubifex" ja von Problemen berichtet wurde, magst´ deine Kulturmethode mal vorstellen ?

    Ich habe sie im Keller auf dem Warmwasserbehälter meiner Heizung stehen, da haben sie etwas mehr als Raumtemperatur. Ich habe sie auf Schwämmen in Kunststoffboxen mit Wasser, die oberen 1-3 mm der Schwämme ragen aus dem Wasser. Gefüttert wird oft, also täglich, wobei sie auch einige Tage ohne Futter zurecht kommen. Ich gebe Schmelzflocken, aber sie fressen auch Mehl, Fischfutter, Welstabletten, Laub usw. Das Wasser wechsle ich alle 5 Tage. Die Kultur riecht nur, wenn man den Deckel öffnet und selbst dann nicht so krass. Ich nem die Würmer einfach mit der Pinzette raus und werfe sie in die Becken. Gerade die Panzerwelse und die Xiphophorus mögen sie sehr. VG

  • Danke Johannes für das Angebot. Das ist leider nicht meine Gegend.


    Wie verhinderst Du, dass sich Drosophila und andere fliegende Insekten ansiedeln?

    Hi, mit einem ganz schlichten Deckel. Also ich verwende billig-Aufbewahrungsboxen aus Kunststoff mit Deckel (beispielsweise von Wreesmann). Ich hatte noch nie Fliegen bei den Würmern. Lediglich bei einen Grindalansatz hatte ich durch Unachtsamkeit mal Trauermücken... Da habe ich dann einen 2*2 cm Gelbsticker an der Behälterwand innerhalb weniger Tage im Griff. VG