Rein methodisch gesehen, Undine, würde ich bei der 'Bekämpfung' dieser Trübung (sofern sie aktuell nicht vielleicht schon dabei ist, 'sich zu verabschieden') auf die einfachst möglichen, allgemein in der Praxis erprobten Mittel und Wege setzen.
Einen solchen Ansatz favorisieren ja zum Teil auch andere hier Mitschreibende.
'Einfachst möglich' heißt z.B., je nach Sachlage in verschiedenen Testphasen zu ermitteln versuchen, wieviele Wasserwechsel welchen Volumens in welchem Zeitraum notwendig sind, um dadurch eine sichtbare und vor allem nachhaltige Besserung herbeiführen zu können.
Man könnte desweiteren vorübergehend noch einen zweiten Filter mit einem möglichst feinen Filtermaterial (feinstporiger Schwamm oder sogar Watte) zum mechanischen Herausfiltern der feinen Schwebepartikel dazuschalten.
Dieses Filtermaterial müßte dann natürlich relativ häufig ausgewaschen werden.
Und drittens würde ich möglichst viel schnellwüchsige Pflanzenmasse einbringen (- das hast Du zum Teil ja bereits praktisch umgesetzt).
1 unkomplizierte Art, unter Umständen nicht mal eingepflanzt, würde da zumindest mit Blick auf die Bekämpfung der Trübung bzw. der Schaffung einer (noch) besseren Aquarienbiologie an sich schon ausreichen.
Zusätzlich unterstützend könnte man dann noch kucken, welche Luftwurzeln bildende Zimmerpflanze mit den Lichtverhältnissen beim Aquarium wirklich klarkommt. Und dort dann unverdrossen weiterzuwachsen, also Nährstoffe auch aus dem Aquarienwasser zu zehren, beginnt.
Die Monstera konnte bisher nicht mit einem 'Tauglichkeitsbeweis' überzeugen.
Vielleicht braucht sie einfach nur noch etwas Zeit.