Planarien - der andere Weg - Erfahrungsaustausch/Erfahrungsberichte

  • Heute mal wieder ein "kleines" Update plus eine Ergänzung.


    Vor einigen Tagen habe ich in meinem kleinen Zwerggarnelen Aquarium plötzlich zwei Planarien entdeckt.


    Keine Ahnung, wie die dort reingekommen sind :hmm:

    Meine Vermutung mit neuen Zwerggarnelen, die ich vor einigen Wochen erworben habe und die aber keinerlei Anzeichen von Krankheiten oder Planarienbefall zeigten.


    Wehret den Anfängen, habe ich mir gedacht und in das Becken eine Zehe Knoblauch gegeben.

    Die Garnelen haben - schon getestet - kein Problem mit Knoblauch und die Schnecken scheinbar auch nicht.


    Aktuell kann ich im kleinen Becken keine Planarien mehr ausmachen, aber ich beobachte weiter.



    Im großen Becken pausiere ich weiterhin mit Knoblauch.

    Die Zwerg - Tigerschmerlen leisten gute Arbeit und die Anzahl der Planarien nimmt stetig ab.


    Planarien, die an den Scheiben krabbeln, finden sie eher uninteressant - aber sie wühlen & suchen gern im Bodengrund.

    Auch Wasserpflanzen und Mooskugeln werden intensiv abgesucht.

  • Im kleinen Garnelenbecken habe ich gestern leider wieder Planarien entdeckt.


    Die Anzahl hält sich zwar noch im erträglichen Rahmen, aber es ärgert mich trotzdem.


    Eingeschleppt habe ich sie mir vermutlich über neue Garnelen.

    Obwohl ich eine Quarantänezeit eingehalten habe, scheinen die Plattwürmer eine Mitreisegelegenheit gefunden zu haben.


    Gestern gab's deshalb wieder zwei Zehen Knoblauch.


    Es ist immer wieder erstaunlich, wie genervt die Planarien darauf reagieren.

    Die Garnelen finden Knoblauchzehen super.

    Heute saßen sogar einige auf den Zehen und ließen es sich schmecken. 😃

  • Kurzes Update..


    Im kleinen Garnelenbecken bin ich scheinbar - dank Knoblauchzehen - die kleinen Plagegeister los.


    Trotzdem werde ich demnächst noch einmal eine Zehe rein werfen


    Im großen Becken leisten aktuell die Zwerg Tigerschmerlen ganze Arbeit.

    Gelegentlich tauchen noch Planarien auf, aber die Anzahl nimmt immer mehr ab.

  • Liebe Forengemeinde...


    Jetzt mal wieder ein neuerliches Update..


    Ich muss gestehen, ich dachte, ich bin die kleinen Plagegeister los.


    Leider wurde ich vor einigen Tagen, eines Besseren belehrt.


    Trotz Zwerg - Tigerschmerlen und Knoblauch halten sich die Planarien sehr hartnäckig 😢


    Ergänzen möchte ich noch, daß ich jetzt wieder mit der Knoblauch - Kur begonnen habe.

    Allerdings verwende ich aktuell testweise nur 1 - 2 gequetschte Zehen, um eine Art Langzeit - Behandlung zu bewirken.


    Bei einer größeren Knoblauch - Konzentration ist ein Wasserwechsel nach spätestens 1 - 2 Tagen unbedingt erforderlich, so meine bisherigen Erfahrungen.


    Das die Planarien in so großer Zahl erneut da sind, unbemerkt überleben konnten - bringe ich mit dem Bodengrund in Zusammenhang.


    Ich kann nur Jedem raten - Finger weg von Axogravel. Dieser Bodengrund ist und bleibt eine einzige Katastrophe.

    Nehmt für die Axolotl - Haltung entweder Sand oder ganz feinen abgerundeten Natur-Kies.

    Damit kommt Ihr preislich um Längen günstiger und vorallem erspart ihr Euch jede Menge Ärger & Probleme.


    Da ich in dem Becken jetzt Fische und keine Axolotl halte, ist die Knoblauchkur für die Aquarienbewohner ungefährlich.


    Ob und wie Axolotl auf eine Knoblauch - Behandlung gegen Planarien reagieren würden, vermag ich nicht zu sagen.


    Meine Axolotl - Becken sind bisher, zum Glück, vollkommen von Planarien frei.

  • Hallo..

    Jetzt noch ein 'kurzes" neuerliches Update.


    Als ich gestern Nachmittag von Arbeit heim kam, wirkte mein Aquarienwasser etwas trüb und viele Fische hielten sich im oberen Drittel des Aquariums auf.


    Zwei Tage vorher hatte ich zwei Knoblauchzehen gequetscht und ins Wasser getan.

    Das Wasser roch schwach nach Knoblauch, was nicht ungewöhnlich und eigentlich ein gutes Zeichen ist.


    Riecht das Wasser kräftig nach Knoblauch, ist die Konzentration zu stark und ein Wasserwechsel dringend erforderlich.


    Aufgrund der leichten Trübung des Wassers, habe ich mich gestern Abend kurzfristig zum Mulmen und reichlichen Wasserwechsel durchgerungen.


    Ich muss sagen, es war erschreckend, was sich wieder für dunkler Mulm im Axogravel versteckte und vermutlich zudem noch reichlich tote Planarien.


    Beim Mulmen ist mir etwas Wasser ins Gesicht gespritzt, daß war doch recht unangenehm.

    Selbst diese niedrige Knoblauch - Konzentration verursachte ein leichtes Brennen auf der Haut.

    Also bitte Achtung - nie zuviel Knoblauch verwenden.


    Das Mulmen hat gleichzeitig einige noch lebende Planarien aufgeschreckt, aber ihr Bestand verringert deutlich.


    Die Fische fühlten sich nach dem Wasserwechsel und Mulmen sofort wieder unheimlich wohl.


    Aktuell verzichte ich auf eine neue Knoblauchzehen und warte erst einmal ab.

    Ende der Woche werde ich wahrscheinlich eine weitere Zehe ins Wasser geben.

  • Ich glaube nicht, dass der Axogravel so einen starken Einfluss hat auf die Planarienpopulation. Die Biester sind einfach unglaublich zäh und kriechen in jede Ritze. Bei mir fühlen sie sich in Becken mit Sandboden ja auch außerordentlich wohl...

    Das liest man auch bei jedem Mittel zur Planarienbekämpfung - es muss in den Boden eingearbeitet werden, egal, aus was der besteht.

  • Hallo ihr lieben,

    ich persönlich mag den Axogravel gar nicht und wenn ich Tiere mit Becken aufgenommen habe war immer Axogravel drinnen. Und der landete immer in einer Ecke im Garten, was da an eckelhafter Brühe rauskommt, dass hatte ich bei Naturkies nie in diesem Ausmaß 🙈. Ob es an der Unreinheit der Vorbesitzer lag, ja dass ist sehr wohl möglich. Aber ich mag lieber Quarzsand oder Naturkies. Zumal sich mir immer noch entzieht woraus Axogravel eigentlich besteht. Und im Naturkies ist immer Platz zur Ansiedlung von nützlichen Bakterien. Bei Axogravel kann sich nicht viel ansiedeln, da gibt es ja gar keine gute Oberfläche für.
    Bisher, toi toi toi außer Muschelkrebsen und einmal kurz Scheibenwürmern, nichts 😂😂😂. LG

  • Nun mal wieder ein kleiner Bericht..


    Ich habe gestern Abend noch einmal eine Knoblauch - Kur gegen die kleinen Nervensägen gestattet.


    Meinen Bodengrund - den Axogravel - sehe ich weiterhin als ein großes Problem an. Er bietet den Planarien einfach viel zuviel Rückzugsmöglichkeiten.


    Heute im Laufe des Tages werde ich dann wieder einen kräftigen Teilwasser - Wechsel vollziehen, dabei kräftig mulmen.


    Ich habe gestern Abend einen kleinen Wasserwechsel mit Mulmen durchgeführt, dabei habe ich auch etliche Planarien aufgeschreckt.


    Danach kamen wieder 2 kleine gequetschte Knoblauchzehen und eine größere gequetschte Zehen ins Wasser.


    Das ist zwar weit unter der (laut Internet) empfohlen Menge, aber ich habe festgestellt, daß das völlig ausreichend ist und ich den Fischen auch nicht mehr zumuten möchte.


    Bei reinem Garnelenbesatz wäre mehr Knoblauch kein Problem. Garnelen reagieren weniger empfindlich.

  • Wassermonster

    Gib dir einen Ruck und entsorge deinen Axogravel, dann musst du dich nicht mehr darüber ärgern.

    Beste Grüße

    Detlev

    Am Ruck liegt es nicht, eher am Besatz und den vielen Jungfischen.


    Ich versuche aber bei jedem Mulmen auch reichlich Axogravel abzusagen..

    Das klappt unterschiedlich gut..

  • Ich würde den Gravel tatsächlich nach und nach absaugen, erstmal ersatzlos. Nur das da lassen, was du für die Pflanzen brauchst. Umso übersichtlicher wird es in Bezug auf Planarien. Und kleinere abgesaugte Portionen kann man auch gut auf Jungfische/Garnelen absuchen.

    Wobei Planarien sich wirklich überall verstecken können, nicht nur im Bodengrund.

  • Ich bin gestern Abend mal einen neuen Weg gegangen und habe nur einen minimalen Wasserwechsel vollzogen, dabei aber kräftig gemulmt.


    Insgesamt habe ich ca. 30 Liter Wasser gewechselt, was aber die lebenden Planarien schon sehr geärgert hat.


    Allerdings scheint die Knoblauchkur wieder gut anzuschlagen - es waren weitaus weniger lebende Planarien unterwegs als gedacht .


    Heute werde ich noch einmal so einen kleinen Wasserwechsel vornehmen und eventuell auch noch einmal mit Knoblauch nachrüsten.

  • Hallöchen,

    ich bewundere deine Ausdauer...

    Diesen Thread hast du im August 24 gestartet und nach fast einem halben Jahr nicht viel bewirken können.

    Jana, mache dir und den Tieren das Leben doch leichter und lasse die Tiere 8 Wochen in einem Quarantänebecken und mach den Plattwürmern, mit Zitronensäure, den Garaus.

    Ich klopfe 6 x auf Holz, denn meine Planarien sind bis heute nicht mehr aufgetaucht.

    Lavasteine, Wurzeln und den Bodengrund habe ich wiederverwendet, nur die Pflanzen habe ich geopfert.

    Mach dich bitte nicht zum Sklaven dieser Biester.blackeye

    Ich wollte das Garnelensterben nicht akzeptieren und habe mit meiner Aktion bestimmt weniger Arbeit gehabt und die 8 Wochen in Quarantäne haben auch alle überlebt.

    Und den Knofigeruch halte ich auch nicht für den Raumerfrischer schlechthin.

    Ich leider bei jedem Update ein bisschen mit.

    shit


    LG aus dem Neandertal Anja

  • Anja'


    Das ich nichts bewirken konnte, stimmt so nicht.


    Knoblauch hilft durchaus & mein kleines Becken ist aktuell komplett Planarien frei.


    Bei meinem 80 cm Becken hätte ich konsequenter sein müssen & jede Woche Knoblauch reinwerfen sollen.

    Aber wenn man lange Zeit keine Planarien sieht, wird man wahrscheinlich etwas nachlässig. (Ich war jedenfalls nachlässig 😱)


    Meine Zwerg - Tigerschmerlen haben auch so einige Planarien vertilgt, aber natürlich war das restliche Futter vermutlich viel, viel leckerer. 😉


    Der Knoblauchgeruch ist nicht ganz so schlimm, wie Du Dir vielleicht ausmalst.

    Heute beim Heimkommen habe ich das erste Mal wieder etwas gerochen, aber das war nicht der Rede wert.


    Mein Hauptproblem ist der schreckliche Bodengrund, den muss ich dringend loswerden.


    Vielleicht hat ja Jemand von Euch eine gute Idee, wie ich den Axogravel schonend (für den Besatz) aus dem Becken raus bekomme.

  • Absaugen, und sich dann mit Taschenlampe und Kescher bewaffnet hinsetzen, und über mehrere Tage die Garnelen wieder raussammeln... So mache ich das zumindest.

    Man kann einen großen Teil des Wassers ohne Garnelen abgießen - unter Sicht natürlich, aber die bleiben normalerweise im unteren Bereich. In ca. 5 cm hohen Wasser ist es deutlich einfacher, sie zu sehen und zu fangen.

    Schwierig wird es, wenn eine hohe Mulmschicht da ist. Da muss man wirklich immer wieder schwenken und rühren, und genau hinschauen. Oder Becher/Blasenspritzenweise Wasser samt Mulm aufziehen und durch ein passendes Sieb gießen.

    Erschreckend ist, wie viele Planarien in diesem Mulm/Wasser/Bodengrundgemisch sitzen.

  • Hallo.. aktuell bin ich etwas gesundheitlich angeschlagen, musste aber heute dennoch einen Teilwasserwechsel vollziehen.


    Als Erstes habe ich versucht wieder ganz viel vom nervigen Axogravel beim Mulmen mit zu entsorgen.

    Heute konnte ich auch ziemlich viel mit ansaugen - aber mühsam nährt sich das Eichhörnchen 😉.


    Es wird noch Monate dauern, bis ich ihm, bei laufenden Becken los bin.


    Ich habe beim tiefen Mulmen auch wieder paar Planarien aufgeschreckt.

    Die finden solche Aktionen scheinbar gar nicht lustig. 🤣


    Und anschließend gab's noch zwei Knoblauchzehen dazu.

    Der Knoblauch ist nicht mehr ganz so frisch, vielleicht kann ich morgen noch eine dritte Zehe riskieren - mal abwarten.


    Mein Fazit bis jetzt: Mit Knoblauch kann man Planarien durchaus bekämpfen, in den Griff bekommen - aber der Bodengrund spielt auch eine große Rolle.

    Und mein Bodengrund ist nicht zu empfehlen - der muss raus.. popcorn