Die Fische sehen doch prima aus. Hungerhaken sind da nicht sichtbar. Du machst offenbar alles richtig.
Guppy's wie oft täglich füttern
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Danke für Eure Beurteilungen.
...finde aber die Anzahl der Fische für ein 60 Liter Becken
....grenzwertig....
Jaaaaaa ... ich denke mit Guppys gibt aber immer ein potentielles Überbelegungsproblem. Wenn ich die ganze Bande in ein doppelt so großes Becken setze, wird sich wohl deren Anzahl in einigen Monaten auch verdoppelt haben.
Meine Hoffnung ist ja, dass sich mit sparsamer Fütterung und (in den Wintermonaten) Temperaturen unter 20 Grad, die Vermehrungslust etwas begrenzen lässt.
Wenn ich abends so vor dem Becken sitze und das bunte Treiben beobachte, habe ich aber auch nicht den Eindruck von Überbesatz. Klar, wenn ich ein Leckerlie reinhalte, stömt die gesamte Band natürlich dorthin.
Hier mal 2 Bilder als Gesamtansicht:
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Alle Altersgruppen sehen m.E. mehr als ausreichend genährt aus. Meine Guppies sind schlanker, vermehren sich gemäßigt und sind gesund.
Bei der Besatzdichte und der wenigen Deckung ist es völlig OK wenn einige JF es schaffen größer zu werden. Futtermangel bei den Zwergen sehe ich nicht.
Wir haben übrigens unterschiedliche Kriterien für "gut bewachsen", für mich ist dein Becken kahl mit den paar Stengeln Wasserpest....
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Wenn ich die ganze Bande in ein doppelt so großes Becken setze, wird sich wohl deren Anzahl in einigen Monaten auch verdoppelt haben.
Ich würde in diesem Fall einfach einen "friedlichen Räuber" einsetzen, der sich dieses Problems annimmt...

denkt sich
der Jens
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...Wir haben übrigens unterschiedliche Kriterien für "gut bewachsen", für mich ist dein Becken kahl mit den paar Stengeln Wasserpest....
Hihihi ... klar, es gibt dichter (und schöner) bewachsene Becken. Was man auf dem Bild halt nicht sieht, ist der Froschbiss, der ca. 2/3 der Oberfläche bedeckt. Und vor ein paar Tagen hatte ich auch bei der Wasserpest kräftig "ausgemistet", besonders im Wurzelbereich.
In spätestens 2 Wochen wird man durch die dann bis auf den Boden reichenden Wurzelvorhänge kaum noch durchgucken können.
Mehr Pflanzen möchte ich auch ehrlich gesagt gar nicht haben.
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Ich würde in diesem Fall einfach einen "friedlichen Räuber" einsetzen, der sich dieses Problems annimmt...

Ich glaube, das wäre keine Option für mich.Im Notfall könnte ich aber zumindest einen Schwung von dem Nachwuchs rausfischen und den Krallenfröschen des Nachbarn anbieten.
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Im Notfall könnte ich aber zumindest einen Schwung von dem Nachwuchs rausfischen und den Krallenfröschen des Nachbarn anbieten.
Ich weiß zwar nicht, ob es wissenschaftlich korrekt oder belegbar ist, aber ich habe den Eindruck gewonnen, daß die Tiere nicht unendlich weiter Nachwuchs produzieren, wenn der Platz im Becken zu eng wird.
Es reguliert sich von selbst.
Das war bei meinen Guppy's so & bei meinen Platys kann ich das auch beobachten.
Es kommt aktuell immer mal neuer Nachwuchs auf die Welt, es hält sich trotzdem aber in Grenzen.
Bei den Alttieren gibt's gelegentlich einige wenige (vermutlich) altersbedingte Abgänge.
Ich vermute mal, daß die Fische einen Nachwuchs - Stopp einlegen, wenn Platz & Ressourcen knapp werden.
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Ich würde in diesem Fall einfach einen "friedlichen Räuber" einsetzen, der sich dieses Problems annimmt...

Ich habe auch immer ausreichend Endler-Nachwuchs im eigentlich viel zu kleinen Becken. Aber ich habe auch den Eindruck, dass sich die Besatzdichte selbst reguliert, wenn das Becken zu voll wird. Momentan gab es lange keinen neuen Nachwuchs.
Unabhängig davon - was wäre denn ein geeigneter „friedlicher Räuber“ für ein 60cm-Becken?
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was wäre denn ein geeigneter „friedlicher Räuber“ für ein 60cm-Becken?
Ich würde da z. B. an Hechtlinge denken. Fast alle Arten sind äußerst friedlich – alles was nicht mehr ins Maul passt wird völlig in Ruhe gelassen…

Nur die Arten der Gattung Pachypanchax sollen wohl z. T. nicht ganz so angenehme Zeitgenossen sein (keine eigene Erfahrungen). Sind aber auch eher wenig verbreitet.
Von den etwas gängigeren Arten sollten Querbandhechtlinge (Epiplatys dageti) am besten für solche Aufgaben geeignet sein.
Die äußerst attraktiven Ringelhechtlinge sind (vermutlich) zu klein. Die auch sehr schönen Streifenhechtlinge dagegen gleich mehrere Nummern zu groß – die machen auch Jagd auf Fische in der Größe von ausgewachsenen Guppymännchen, was man beachten sollte!

Mehr als diese drei Arten dürften wohl kaum in einem durchschnittlichen mitteleuropäischen Zooladen zu finden sein.
Vor vielen Jahren, als jugendlicher Aquaristikanfänger hatte ich mal einen großen Bestand an Limia melanogaster. Ich bin (und war) zwar nie ein ganz großer Fan von Lebendgebärenden, aber von dieser Art bin ich bis jetzt begeistert. Leider wurden es mehr und mehr… Aber ein oder zwei Paare Streifenhechtlinge haben mich damals „gerettet“. Nur dass ich mich danach selbst aktiv um die nächste Generation der Jamaikakärpflinge kümmern musste.
Aber sicher gibt es noch mehr Arten von „friedlichen Räuber“ als Hechtlinge,
denkt sich
der Jens
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...aber ich habe den Eindruck gewonnen, daß die Tiere nicht unendlich weiter Nachwuchs produzieren, wenn der Platz im Becken zu eng wird....
...Aber ich habe auch den Eindruck, dass sich die Besatzdichte selbst reguliert, wenn das Becken zu voll wird....
Ja, ich denke auch, dass ab einer gewissen Besatzdichte die Vermehrungsbereitschaft abnimmt.
Ich mache mir da bezüglich Überbevölkerung auch nicht zu viele Gedanken. Im Moment sehe ich auch nur zwei wirklich offensichtlich schwangere Mädels. Und obwohl ich immer mal kleine Schwärme von Minifischlein sehe, scheinen davon nicht allzu viele großzuwerden.
Jedenfalls kommt es mir auch so vor, als wäre meine Population einigermaßen stabil.
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... Mehr Pflanzen möchte ich auch ehrlich gesagt gar nicht haben.
Ausreichend viele, vitale Pflanzen im Aquarium zu haben, spielt für die 'innere' Biologie und gegebenenfalls als Sichtschutz für bestimmte Fische eine wesentliche Rolle.
In der Hinsicht sehe ich Dein Aquarium als 'zu kahl' an bzw. Du hast zu stark ausgelichtet.
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Mal theoretisch angenommen, daß chtjonas den Guppybestand wirklich mit einem eingesetzten 'Räuber' dauerhaft regulieren wollte.
Angesichts der früher bereits angesprochenen, nur sehr, sehr überschaubaren, totalen Menge an bei ihr lokal/regional gehandelten Aquarienfischarten dürfte es logistisch vermutlich unmöglich sein, für die gegebene Aquariengröße überhaupt eine geeignete Art zu finden.
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P.S.
Meistens funktionieren die Gedankenspiele mit eingesetzten Räubern deshalb nicht, weil für die Räuber bei den ganz normalen Fütterungen von Pflegerhand bereits genug abfällt.
Erst recht, wenn man selbst dazu neigt, von den gegebenen Mengen her recht großzügig zu füttern.
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Naja, bei mir hat das mit den „Räubern“ gut funktioniert.
Allerdings: leider öfters zu gut, denn manchmal möchte man bei den Lebendgebärenden ja doch ein paar Junge (zum Bestandserhalt) groß werden lassen – ohne extra die trächtigen Weibchen herausfangen zu müssen. Und die Jungen müssen dann natürlich auch erst einmal auf eine gewisse Größe kommen; natürlich in einem extra Becken.
Eine Alternative wäre dann höchstens ein sehr gut / dicht bepflanztes Becken, damit vielleicht doch ein paar Junge groß werden.
„Friedliche Räuber“ zur Aufrechterhaltung einer stabilen Aquarienpopulation hatte ich eigentlich nicht speziell nur zu Christinas Situation gemeint.
Aber ich habe immer vor meinem inneren Auge das (für mich etwas abschreckende) Bild eines etwas vernachlässigten Beckens, in dem ausschließlich hunderte Lebendgebärende (i. allg. Guppys) vor sich hin wuseln…
Oft genug gesehen.
Jens
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Naja, bei mir hat das mit den „Räubern“ gut funktioniert.
Allerdings: leider öfters zu gut...
Hallo, Jens,
ich wollte nie ganz grundsätzlich in Abrede stellen, daß der Plan mit extra eingesetzten Räubern 'nie' funktioniert.
Denn in Deinem Fall etwa hat er das ja sogar 'zu gut'.
Doch auch da wurde im Endeffekt ja nicht das erreicht, was man als Pfleger eigentlich wollte.
Es lief 'in die andere Richtung'. D.h. war letztlich zu erfolgreich.
Grüße
Frank
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Ich werde mir den friedlichen Räuber noch gut überlegen, zumal ich auch 2 zuverlässige Abnehmer für die Jungfische habe. Aber in meinem Becken gibt es so viele Versteckmöglichkeiten, dass bestimmt immer ein paar Jungfische und auch Neocaridinas durchkommen würden, Fotos anbei, einmal die linke Seite des Aquariums und einmal die rechte Seite.IMG_1303.jpeg
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Ausreichend viele, vitale Pflanzen im Aquarium zu haben, spielt für die 'innere' Biologie und gegebenenfalls als Sichtschutz für bestimmte Fische eine wesentliche Rolle.
In der Hinsicht sehe ich Dein Aquarium als 'zu kahl' an bzw. Du hast zu stark ausgelichtet.
Da ich ja nur Schwimmpflanzen habe (Wasserpest, Froschbiss, Wassersalat und ein paar Wasserlinsen) bilden sich halt hauptsächlich Wurzel"vorhänge" aus, die Jungfischen Deckung bieten.
Und ja, ich hatte letztens mal wirklich kräftig ausgelichtet. Aber gerade jetzt, bei hier beginnendem Sommer und steigenden Temperaturen, wird das Becken sicherlich ganz bald wieder "dicht" sein.
Aber ich überlege ja wirklich in einer Ecke, vielleicht in einer Art "Pflanzkübel", mal eine stationäre Pflanze anzusiedeln. Irgendwelche Empfehlungen?
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... Fotos anbei, einmal die linke Seite des Aquariums und einmal die rechte Seite....
Dein Becken sieht einfach toll aus - selbst ohne tierische Bewohner ein absoluter Hingucker.

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... Aber ich überlege ja wirklich in einer Ecke, vielleicht in einer Art "Pflanzkübel", mal eine stationäre Pflanze anzusiedeln. Irgendwelche Empfehlungen?
Bietet der stationäre Zoohandel bei Dir im Ort/in der Gegend nicht vielleicht die eine oder andere, einpflanzbare Wasserpflanze an?
Auch Deine Wasserpest läßt sich - die einzelnen Stängel leicht versetzt zueinander als lockere Gruppe - ja einpflanzen. Und beginnt dann nach einer kurzen Umstellungsphase weiter zu treiben.
Gibt es in einem Bach oder Flüßchen bei Dir in der Nähe - leicht zugänglich - nicht vielleicht wurzelnde Wasserpflanzen in größerer Menge, von denen man vorsichtig einige wenige (mit den Wurzeln!) für's eigene Aquarium entnehmen könnte?