Zierfischbiotope im peruanischen Regenwald und Erfahrungen eines Ossis der da lebt.

  • soeben hier im Rio Marañon kurz vor der Mündung des Rio Huallaga früh 6.30 Uhr einige Süßwasser Delfine gesehen. Teilweise nur 20 Meter entfernt. Fotografieren war leider nicht.

  • Schön, von Dir aus dem Urlaub zu lesen und 'zu sehen', Uwe! :-)


    Das mit dem Eheim-Außenfilter in einem früheren Beitrag war übrigens ernst gemeint.

    Könntest Du, oder könnte aus Deinem Freundeskreis in Santa Clara bzw. Iquitos vielleicht jemand einen gebrauchen?


    Es ist ein Eheim professionel 3e 600T. (Gut, die integrierte Heizung ist bei Euch ja überflüssig.)


    Ich musterte das Gerät aus, weil ich 'dort' auf zwei Innenfilter umgestellt habe.


    Nachdem ich das Antriebsrad des Filters nach dem erstmaligen Reinigen des Rads überhaupt wieder nach bestem Wissen und Gewissen eingesetzt hatte, sprang das Gerät beim anschließenden Test jedoch nicht wieder an.

    Für einen technisch nur ein bißchen ambitionierteren Menschen, als ich es bin, sollte es kein Problem sein, den Apparat ohne großen Aufwand wieder flott zu kriegen.

    Der Filter, 6 Jahre in Betrieb, ist insgesamt in einem gut gepflegten Zustand, und lief bis zu eben jener Reinigungsaktion tadellos.

    Nun steht er trocken und verpackt unten im Keller.


    Sei gegrüßt

    Frank

  • Hallo zusammen!

    So jetzt habe ich kurz Zeit um mich zu euren Beiträgen bezüglich Martin Mortenthaler zu äußern. Martin hat sein Hobby zum Beruf gemacht und musste folglich auch davon leben. Man sollte sich nicht negativ darüber äußern, oder geht ihr nicht alle auf Arbeit um Geld zu verdienen...? Weiterhin kenne ich auch andere Exportstationen welche teilweise Geldwaschmaschinen für so weisses Mehl sind und sich einen Scheixx um die Tiere kümmern und ausgerechnet dort kaufen einige deutsche Importeure weil sie halt Billigheimer sind. Und das sind sehr bekannte!

    Wurden eure Fische alle von Wissenschaftlern mitgebracht? Ich glaube nicht.

    Das Martin auch einige Neuheiten entdeckt hat ist doch gut und er hat mit der Wissenschaft zusammen gearbeitet. Als sehr gewieften Geschäftsmann habe ich ihn nicht erlebt, Details gehen aber nicht an die Öffentlichkeit.

  • Uweloreto ..


    Ich habe die Begriffe "gewiefter Geschäftsmann" u.a. von einer österreichischen Aquarien-Seite - seine Landsleute sehen ihn so..Kann jeder im Internet nachlesen - ohne großartige Sucherei..


    Ohne jetzt weiter auf Herrn Mortenthaler eingehen zu wollen und ganz allgemeinen gesprochen..


    Für mich bleibt und ist es ein Unding, sowie moralisch verwerflich, die Natur eines bedeutend ärmeren Landes gnadenlos auszubeuten, statt den Menschen den Schutz und die Schönheit ihrer Heimat nahezubringen.


    Das Problem existiert ja nicht nur in Peru, es umspannt den gesamten Erdball..

    Land, Rohstoffe, Holz und die Tierwelt - alles was man zu Geld machen kann, wird teilweise im großen Stil ausgebeutet und wir Käufer machen uns leider (manchmal auch aus Unwissenheit) an diesen Verbrechen mit schuldig..


    Woher soll denn der Kunde z.Bsp. wissen, ob seine Fische Wildfänge oder europäische Nachzuchten sind?


    In erster Linie geht der Kunde beim Kauf von europäischen Nachzuchten aus.


    Bei meinen Axolotl ist die Herkunft eindeutig..Ich kenne den Halter meiner ersten 5 Tiere persönlich, sowie die Eltern- und Großeltern- Tiere..


    Bei meinen anderen 3 Tieren kenne ich die Halter und ich weiß, woher deren Elterntiere stammen..


    Zudem sind mittlerweile alle Axolotl, die in privater Gefangenschaft gehalten werden, leider Hybriden..

    Auch dies ein Werk des Menschen's 👎


    Reinerbige Axolotl gibt's nur noch einige Wenige in Laboren z. Bsp. in Mexico, sowie scheinbar auch in Europa u. a. in Deutschland.


    PS. Jeder Wildfang bedeutet auch die Gefahr..

    Sei es durch Parasiten oder Krankheiten, die sich dann weltweit rasend schnell verbreiten und auf die einheimische Tierwelt, sowie weitere Aquarienbewohner übergreifen kann..


    Siehe BD...eingeschleppt durch vermutlich südafrikanische Krallenfrösche..

    Unsere einheimischen Amphibien sind massiv davon bedroht, regional setzte ein Aussterben ganzer Populationen ein.


    Auch Aquarien/Terrarienbewohner können daran erkranken und versterben..


    Über meinen Axolotl schwebt auch die BD-Gefahr - wobei ich allerdings mehr Angst um unsere einheimischen Amphibien habe und mich deshalb über jede Kröte, jeden Frosch, jeden Salamander doppelt und dreifach freue.

  • "seine landsleute" ist eine unzulässige verallgemeinerung. einer hat ihn so gesehen, die wenigsten wissen, daß es ihn gegeben hat. ich bin übrigens auch ein landsmann, und ich kann ihn weder verteidigen noch verurteilen - weil ich bis vor kurzem ebenfalls noch nie von ihm gehört hatte und mir die spärlichen internet-informationen zu vage sind. und ich verurteile niemanden auf verdacht. aber du hast recht, schluß damit


    "In erster Linie geht der Kunde beim Kauf von europäischen Nachzuchten aus" - in erster linie fragt der kunde nicht danach. und es interessiert ihn auch nicht


    im generellen bin ich bei dir. die frage ist nur: wie weit könnten wir das rad zurückdrehen, selbst wenn wir es wollten. worauf, von all den dingen, die durch ausbeutung anderer kontinente oder menschen gewonnen werden, würden wir verzichten? und da rede ich nicht einmal von unseren haustieren im allgemeinen, die zwar unser leben reicher machen, aber nicht lebensnotwendig sind


    auf sein smartphone verzichten, ohne das unser leben zum guten teil gar nicht mehr funktionieren würde. oder denk an die reaktionen, als darüber gesprochen wurde, die heizung den winter über um 2° runterzudrehen und dafür eine weste anzuziehen


    und das sind immer noch kleinigkeiten. aber sie zeigen, wie wir ticken

  • Für mich bleibt und ist es ein Unding, sowie moralisch verwerflich, die Natur eines bedeutend ärmeren Landes gnadenlos auszubeuten, statt den Menschen den Schutz und die Schönheit ihrer Heimat nahezubringen.

    In erster Linie wollen die Menschen was essen und auch Geld verdienen. Und wenn sie das mit Fischen machen können, ist dem Schutz ihrer Heimat mehr geholfen, als wenn sie Gold suchen und die Füße vergiften. Mit irgendetwas werden sie Geld verdienen.

    Gruß Silvio

  • So wir sind seit 8 Stunden auf dem Rückweg von Yurimaguas nach Nauta, in der Nacht und am Morgen haben wir am Hafen von Yurimaguas eine Delfinfamilie gesehen und jetzt geht es ganz unten mit Gemüse, auf dem Hauptdeck mit Passagieren und auf dem Dach noch mit vielen Hühnern auf dem Rio Huallaga voran.