Kampffisch Verhält sich komisch

  • Hallo, Leni,


    die Einrichtung eines Aquariums sollte zuallererst "funktional" für die bekannten Bedürfnisse der dort lebenden Bewohner sein.


    Ein einzelner Kampffisch kann mit einem Unterwassertempel "rein gar nichts anfangen". Er ist ein bloßes Hindernis für ihn in der Landschaft. Ein "unnützer Platzschlucker".


    Ein Kampffisch braucht Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen. Vom Bodengrund bis hoch zur Oberfläche. Auch ausreichend Schwimmpflanzen sollten unbedingt vorhanden sein.

    Die Schwimmpflanzendecke würde gleichzeitig für eine gewisse Abschattung des Lichts von oben sorgen.


    Ich kann mich da Sinclair/Andreas inhaltlich nur im Wesentlichen anschließen.


    Anubias' Vorschlag mit dem Spiegel finde ich persönlich so einfach wie genial!


    Viele Grüße

    Frank

  • Hallo Leni,


    ich hoffe, das du deinen Kampffisch noch einige Zeit hast.


    Zu deinem Becken: Mir gefällt es gut, auch wenn ich sonst künstliche Aufbauten in Aquarien nicht leiden kann.


    Natürlich geht das Wohl eines Fisches IMMER vor und Frank hat sicherlich recht, dass ein Becken erst Mal funktional sein muss - sprich, den Tieren gerecht werden.


    Wenn dir aber der Tempel gefällt, dann lass ihn drin, Betta splendens werden auch in 20l Cubes gehalten. Aber schick die Ausgräber fort und lass dein Angkor Watt (wieder) zuwuchern, im Dschungel verschwinden, so dass dein Fisch genug Deckung hat. Ich habe auch gelesen, dass sie es mögen , auf einem Blatt dicht unter der Oberfläche zu sitzen. Die Schwimmpflanzendecke muss nicht geschlossen sein.


    Ich drück dir die Daumen!


    LG Mintika

  • Ich möchte mich dafür entschuldigen, Leni, daß ich mich an manchen Stellen meiner letzten beiden Beiträge sehr drastisch ausgedrückt habe.

    Mein Grundgedanke dabei war "nur", "wenn der Betta sich schon soo apathisch zeigt, bräuchte es vielleicht 'schwerere Geschütze', um ihn aus seiner Reserve zu locken versuchen."


    Den Beitrag von Mintika zum Thema finde ich ganz ausgezeichnet!


    Viele Grüße

    Frank

  • Daß er frißt, Leni, ist ein gutes Zeichen!

    Ja, und Abwechslung auf dem Speiseplan in Form von wechselndem Lebendfutter neben dem Trockenfutter kann niemals schaden. :)


    Auf Deinen Fotos in der Galerie jedenfalls ist zu sehen, daß er gut genährt ist. Ein "schlechter Esser" scheint er mir nicht zu sein.


    Ich wünsche Dir und Deinem Betta alles Gute

    Frank

  • Hallo Leni, ich tue mich immer schwer, anhand von Fotos zu beurteilen, ob ein Aquarium zu hell ist, denn dieser Aspekt wird von der Kamera verfälscht. Wenn - was die Fotos vermuten lassen - der Kampffisch sich aber oft im Freiwasser aufhält, auf seine Pflegerin zuschwimmt und sich nicht in die dunkleren Ecken drückt, ist die Helligkeit richtig.Ich werde heute mal anderes lebendfutter kaufen vielleicht mag er ja die Mückenlarven nicht mehr.Hier liegt vermutlich der Hase im Pfeffer: Er hatte sich überfressen und / oder " einen Furz quer sitzen" ;)In so einer Tüte Mückenlarven ist eine Anzahl enthalten, die als Tagesration für mindestens ein Dutzend Kampffische ausreicht. Wenn Du also nicht den größten Teil in dein anderes Aquarium gegeben hast, sondern einmal wöchentlich eine Tüte zu dem Kämpfer, war das einfach zu viel. Im übelsten Falle hat Dein Pummelchen davon eine irreversible Leberverfettung. Zwei Wochen Nulldiät sind sicher nicht schlecht. Außerdem würde ich auf dem Balkon, Fensterbrett oder im Garten ein Gefäß mit Wasser aufstellen (mindestens ein Liter Inhalt, besser 5 oder 10). Dort kannst Du das gekaufte Futter bis zum Frost zwischenhältern und in kleinen Portionen alle paar Tage verfüttern. Noch besser wäre es natürlich, wenn Du einen Ort zum Tümpeln ausfindig machen könntest oder eine Wasserflohzucht im Eimer etablieren könntest. Und denke immer dran: Hochzuchtbettas werden keine Methusalems. Sollte es Dir gelingen, ein scharfes Foto von ihm zu machen: Auch Kampffische zeigen einige Wochen bis Monate vor ihrem Tod oft Anzeichen von Vergreisung. Dieses Video zeigt das ab Minute 6 recht gut am Beispiel eines Zwergbuntbarsches. Bei Kampffischen fallen oft Veränderungen im Kopfprofil auf, das wird irgendwie buckelig.


    Viel Erfolg, Klaus

  • Hallo Leni, ich tue mich immer schwer, anhand von Fotos zu beurteilen, ob ein Aquarium zu hell ist, denn dieser Aspekt wird von der Kamera verfälscht. Wenn - was die Fotos vermuten lassen - der Kampffisch sich aber oft im Freiwasser aufhält, auf seine Pflegerin zuschwimmt und sich nicht in die dunkleren Ecken drückt, ist die Helligkeit richtig.Ich werde heute mal anderes lebendfutter kaufen vielleicht mag er ja die Mückenlarven nicht mehr.Hier liegt vermutlich der Hase im Pfeffer: Er hatte sich überfressen und / oder " einen Furz quer sitzen" ;)In so einer Tüte Mückenlarven ist eine Anzahl enthalten, die als Tagesration für mindestens ein Dutzend Kampffische ausreicht. Wenn Du also nicht den größten Teil in dein anderes Aquarium gegeben hast, sondern einmal wöchentlich eine Tüte zu dem Kämpfer, war das einfach zu viel. Im übelsten Falle hat Dein Pummelchen davon eine irreversible Leberverfettung. Zwei Wochen Nulldiät sind sicher nicht schlecht. Außerdem würde ich auf dem Balkon, Fensterbrett oder im Garten ein Gefäß mit Wasser aufstellen (mindestens ein Liter Inhalt, besser 5 oder 10). Dort kannst Du das gekaufte Futter bis zum Frost zwischenhältern und in kleinen Portionen alle paar Tage verfüttern. Noch besser wäre es natürlich, wenn Du einen Ort zum Tümpeln ausfindig machen könntest oder eine Wasserflohzucht im Eimer etablieren könntest. Und denke immer dran: Hochzuchtbettas werden keine Methusalems. Sollte es Dir gelingen, ein scharfes Foto von ihm zu machen: Auch Kampffische zeigen einige Wochen bis Monate vor ihrem Tod oft Anzeichen von Vergreisung. Dieses Video zeigt das ab Minute 6 recht gut am Beispiel eines Zwergbuntbarsches. Bei Kampffischen fallen oft Veränderungen im Kopfprofil auf, das wird irgendwie buckelig.


    Viel Erfolg, Klaus

  • hallo Klaus, mit dem lebendfutter kommen wir tatsächlich ziemlich lange hin er bekommt abends immer so viel wie er es schafft sprich ich nehme zweimal mit der Pinzette ein paar Würmer auf und halte die vor ihm wenn er nicht mehr mag spuckt er es aus und die Welse fressen den Rest. Auch hat er 1-2 mal die Woche einen „Fastentag“ an dem er nichts bekommt. Weshalb ich denke das es nicht an überfüttern liegt. Aber vielen dank für die Tipps. Was mir nur weiter auffiel ist das er leicht zur linken Seite „biegt“. Äußerlich macht er keine Anzeichen von einer Krankheit.