325 Liter "Gesellschaft" und der "richtige" Weg

  • Hallöchen Frank,

    so einfach aus dem

    Staub machen, nee , - das passt nicht zu mir.

    Und wie du liest, habe ich immer ein Auge auf das Forum.

    Ausserdem ist es für mein Geschmack immer noch das Beste.


    War etwas viel Anderes zu erledigen und mein Göttergatte hatte in 4 Monaten 4 OPs an den Nieren und nun ist noch ein Leistenbruch der unter das Messer will. Ach, ja und mich hat es auch ins OP gezogen.

    Alles wieder gut, wir sind wohl auf und unkaputtbar.


    Bis zum Motorradsaison müssen wir das erledigt haben. 😊

    Aber ich habe mich auch die letzten Wochen viel mit meiner Mikroskopie beschäftigt.

    Eine Einladung in die Wuppertaler Uni, zu einem Mikroskop Verein, habe ich gerne angenommen und etliche Zeit investiert mit lesen. Das Hirn wurde mit neuer Nahrung versorgen.

    Und es ist fantastisch, daß dort auch viele Aquariner der Mikroskop verfallen sind.

    Sehr interessant, sehr ausbaufähig, wie du dir denken kannst.


    Deine Zeilen schmeichelt doch sehr 😊.

    Wenn man vermisst wird, ist das ja auch ein gutes Zeichen.


    Ja, die Denisonii Barben sind wirklich Schönheit.

    Trotz ihrer Größe sind Sie sehr verträglich und bedrängen keine anderen Fische. Sie respektieren alle Mitbewohner mit Ausnahme von Baby Zwerggarnelen.

    Die passen einfacher gut ins Maul.


    Das mit dem Bild werde ich versuchen...

    Da die Barben sehr aktive Schwimmer sind und gerne als Gruppe durchs Becken düsen, haben ich vor 3 Jahren beschlossen, keine neuen mehr kaufen.

    1,5 m in der Länge ist zu wenig und 5 Tiere sind nicht genug. So müssen jetzt die beiden Letzten alleine das Becken mit ihrer Schönheit schmücken.


    LG an die Spree

    aus dem Neandertal

    Anja

  • Hallo, Anja,


    jetzt findet sich die Zeit, Dir zu antworten.

    Dauerte dann doch etwas!


    Die Tatsache, daß ich hier in letzter Zeit so gar nichts mehr von Dir zu lesen vorfand, erklärte ich mir für mich damit, daß es Deinem Mann gesundheitlich unter Umständen nicht so gut gehen könnte. Und Dir darum womöglich gerade nicht der Sinn nach dem Forum steht.


    Nun hat es also nicht nur ihn in den vergangenen Monaten so richtig 'gebeutelt' - bei dann immer noch einer ausstehenden OP an der Leiste.

    Nein, Du außerdem mußtest als weiterer Patient in die Klinik.

    Nicht ganz so einfache Zeiten liegen da jetzt (immerhin 'überwiegend') hinter Euch.


    Daß Ihr beide aus einem kernigen Holz geschnitzt seid, das ist mir schon seit längerem klar. 😄


    Es freut mich, daß es Euch nun im Großen und Ganzen doch wieder besser geht.


    Ein derart stark ausgeprägtes Interesse an der Mikroskopie hatte ich bei Dir ehrlich gesagt gar nicht erwartet.

    Dich hat es da also anscheinend so richtig gepackt!


    Unter den echten Mikroskopierfreaks einen auffallend hohen Anteil an aktiven Vivarianern vorzufinden (was ich bis dato auch nicht wußte), ist, wenn man sich das Ganze mal in Ruhe durch den Kopf gehen läßt, im Grunde dann ja überhaupt nichts Ungewöhnliches.


    Themenwechsel.

    Für einen persönlich favorisierten, einem ausschließlich aus der grauen Theorie bekannten Aquarienfisch die 'richtige' Mindestbeckengröße für die Pflege zu wählen, ist bekanntermaßen 'tricky'!


    Auf einer eigentlich namhaften Homepage, von der ich mir im Bedarfsfall trotz manch früherer Enttäuschung doch immer noch das eine oder andere eventuell Hilfreiche verspreche, werden für Deine Denisonbarben z.B. eine Mindestbeckenlänge von 120 cm und ein Mindestvolumen von 300 Litern empfohlen.

    Das ist beides meines Erachtens viel zu wenig!


    Verbreitete Infos dieser Art und 'Güte' im besten Glauben als Entscheidungsgrundlage genommen verleiten den interessierten, mit diesem Fisch praktisch aber noch unerfahrenen Aquarianer dann natürlich, ohne daß er sich dessen bewußt ist, zum Fehlkauf.


    Übrigens.

    Dein begrünter 150-cm-Wasserkasten sah vor 6 Jahren schon klasse aus! :thumbup:

    Daran wird sich zwischenzeitlich bestimmt nichts zum Schlechteren hin geändert haben. ;)


    Dir und Deinem Mann wünsche ich ein schönes Wochenende


    Grüße

    Frank

  • Hallo Frank,

    ja, so ein Hobby im Hobby kann ganz schön begeistern.

    Mein Begier ist natürlich, in erster Linie das Wissen um die Mikrowelt im Aquarium.

    Es gibt fantastische Wesen zu entdecken.
    Und genauso groß wie die Freude etwas gefunden zu haben, ist die Unwissenheit nicht zu wissen was es ist *wer weiß*


    Aber auch da gibt es im Mikro-Forum viel Unterstützung, einfach wunderbar das WWW, mit seinen netten Menschen.


    In beiden Aquarien finde ich im Mulm übrigens recht wenige Bakterien, was mich doch sehr erstaunt hat.

    Morgen ist Wasserwechsel und Filter Nr. 2 von 2 wird gereinigt. Dann werde ich ein paar Proben vom Filterschlamm

    aufbewahren und mir unter dem Mikroskop anschauen.blackeye


    Dieses Wesen hat mich doch sehr in seinen Bann gezogen.

    Sorry für die schlechte Qualität, aber mit dem Handy in der linken Hand und mit der Rechten das Mikroskop bedienen ist

    nicht der wahre Jakob, da muß noch eine Halterung her....




    Es könnte ein "Distigma proteus" sein, auf jeden Fall ein Hyperaktiver :).


    Auch das lebend Futter hat so seinen Reiz.




    Auch dir ein schönes Wochenende


    LG aus dem Neanderthal


    Anja

  • Anja'


    Die Grundstrukturierung Deines Aquariums finde ich sehr ansprechend. Gelungen!


    Durch das heutige Gärtnern wirkt es im Moment darin auf mich etwas 'zu licht'.

    Doch das ist ja (wieder) nur eine Frage der Zeit...


    Es ist der Wahnsinn, wie sehr die Denisonbarbe in den vergangenen Jahren an Länge und auch 'an Masse' zugelegt hat.


    Allein schon von der Färbung her wunderschön anzusehen.

    Man kann sich da einfach nicht satt sehen...


    Abendliche Grüße

    Frank

  • IMG_20260602_122519_edit_45088596867076.jpg

    Foto-Update des 325ers von heute


    Die selbstkomponierte Javafarn-Kolonie lasse ich seit Monaten weitestgehend unbehelligt munter vor sich hin wachsen, und sich 'ausbreiten'.


    Der Fisch-Garnelen-Besatz ist von den vorhandenen Arten und der jeweiligen Individuendichte her unverändert.

    Was sich in der Form seit Jahren gut bewährt hat und mir nach wie vor Freude bereitet, werde ich - mit der Zeit doch etwas klüger und auch dankbarer geworden - nicht einfach so aus einer flüchtigen Laune heraus ändern. 😊

  • P.S.

    An einem Sammelsurium an Arten und einem 'Feuerwerk' an Farben und Formen ist mir nicht oder nicht mehr gelegen.


    Mir geht es zentral darum, daß ein Aquarium als Ganzes auf Dauer möglichst gut und 'verläßlich' läuft.

    So etwas macht mich glücklich!


    Ich sehe es nicht mehr rein vordergründig nur mit den Augen an, sondern aufgrund der Jahre an gesammelter, natürlich subjektiver(!) Erfahrung mit dem Herzen.

    Das, was ich für mich aquaristisch ab einem gewissen Moment in der Entwicklung wollte und will, habe ich (längst) erreicht.

  • Da sieht man mal, dass es auch ohne riesige Pflanzenvielfalt schön zugewuchert grün aussehen kann, und nicht langweilig wirkt dabei. Einfach nur Wechsel zwischen helleren und dunkleren Grüntönen, gefällt mir gut. Der "stinknormale" Javafarn, ohne besondere Blattform wie "narrow" o.ä., wird ganz schön hoch und breit.

    Klar, mit etwas "bunteren" Fischen, wie z. B. roten, statt schwarzen Neons, würde es vielleicht etwas peppiger wirken. Aber wenn du mit dem Besatz zufrieden bist und alles gut läuft, dann "never change a running system"!

    Interessant finde ich die Lösung mit den beiden Innenfiltern. Wie pflegeintensiv sind die?

  • Oehrchen


    Ich betreibe auch die meisten meiner Aquarien mit zwei Innenfiltern, meistens eine Kombination aus Eckmattenfiltern von JBL und dem Eheim Aquaball.


    Das funktioniert wirklich super und ich habe das erstmalig beim Einrichten der Axolotl - Aquarien ausprobiert.


    Pflegeaufwand ist überschaubar.


    Ich weiß nicht, wie das Sonnenbad so macht.


    Bei der Filterreinigung hat eh Jeder so seine eigene Strategie.


    Der Vater meiner Kinder reinigt seine Filter z. Bsp. immer bei jedem Wasserwechsel.


    Ich hingegen reinige sie erst, wenn die Pumpleistung schwächer wird oder andere Anzeichen eine Reinigung erforderlich machen.

  • Da sieht man mal, dass es auch ohne riesige Pflanzenvielfalt schön zugewuchert grün aussehen kann, und nicht langweilig wirkt dabei. Einfach nur Wechsel zwischen helleren und dunkleren Grüntönen, gefällt mir gut. Der "stinknormale" Javafarn, ohne besondere Blattform wie "narrow" o.ä., wird ganz schön hoch und breit.

    Klar, mit etwas "bunteren" Fischen, wie z. B. roten, statt schwarzen Neons, würde es vielleicht etwas peppiger wirken. Aber wenn du mit dem Besatz zufrieden bist und alles gut läuft, dann "never change a running system"!

    Interessant finde ich die Lösung mit den beiden Innenfiltern. Wie pflegeintensiv sind die?

    Über Lob aus dem Munde einer Vollblut-Aquarianerin, Stefanie, freue ich mich immer. 😄


    Meine alles entscheidenden Kriterien bei der Pflanzenauswahl damals waren (und blieben es bis heutzutage) nicht optischer, sondern rein pflegepraktischer Natur.

    Die betreffenden Pflanzen sollten neben ihrer gegebenen Robustheit vom dafür erforderlichen Aufwand her vor allem maximal pflegeleicht sein. Das schließt für mich zum Beispiel Stängelpflanzen schon mal kategorisch aus.


    Da die Pflanzen des von mir flächendeckend gewählten Typus' (Javafarn, Cryptocorynen, Javamoos) von Natur aus nun mal ziemlich langsame Nährstoffzehrer sind, kommt als ungleich effizienteres Äquivalent genau dafür die sich bei mir in der obersten Etage stets rasant vermehrende Salvinia ins Spiel. /


    Meine absoluten Lieblinge im Becken waren und sind die Pandapanzerwelse.

    Im Laufe der Zeit probierte ich so nach und nach verschiedene, nach Möglichkeit die obere, noch freie Aquarienzone preferierende Arten als deren potenzielle Beckennachbarn aus.

    Darunter waren auch wiederholt farbenfrohe Vertreter.


    Es stellte sich jedoch heraus, daß zum Beispiel die von mir ausgewählten Salmler aus der Gattung Paracheirodon konkret die untere Beckenhälfte bevorzugten, und diesen Bereich quasi in Kombination mit den vorhandenen Welsen weiter - von mir so nicht gewollt - 'verdichteten'.

    Zum zweiten waren gerade die Roten Neon (Paracheirodon axelrodi) bei mir ziemlich krankheitsanfällig.

    Dieser Versuch war also nix!


    Die eine oder andere eingesetzte Art fand ich von ihrem gezeigten Verhalten her im sozialen 'Zusammenspiel' mit der ja doch schon ungewöhnlich großen Panzerwelsgruppe, damals vor allem bei den Fütterungen, im Grunde nicht 'gut genug dazu passend'.

    Die Fische wurden mir verkürzt gesagt für meinen Geschmack letztlich ZU präsent, teils auch auf eine gewisse Weise zu dominant im Becken.


    Der insgesamt am besten zu den 'Pandas' passende Vertreter war - wie das Leben jenseits der eigenen, ursprünglichen Vorstellungen dann doch manchmal so spielt! - tatsächlich der Schwarze Neon.


    Seine optisch eher unauffällige Gesamterscheinung störte mich im Laufe der nachfolgenden Jahre phasenweise tatsächlich schon mal ein bißchen. Was letztlich aber nie so gravierend war, daß es mich dazu bewegt hätte, mich von dieser Art wieder zu trennen. /


    Zu Deiner Frage zu den verwendeten, baugleichen Innenfiltern.

    Wirklich ALLES ist mir aufgrund bestimmter, vollkommen subjektiver und voreingenommener!, eigener Erfahrung LIEBER (über das ich mich hier jetzt aber nicht inhaltlich auslassen möchte), als zumindest in diesem Leben noch einmal auf Außenfilter zu setzen.

    (Hört sich jetzt vom Wortlaut her deutlich dramatischer an, als es das tatsächlich ist.)


    Die Innenfilter - teils bestückt mit 'Substrat pro' von Eheim, teils mit den mitgelieferten, originalen Schwämmen - spüle ich bei den obligatorischen Wasserwechseln immer gleich mit durch. Um permanent einen an und für sich ungestörten (am Wasserauslaß der Filter bewußt zusätzlich gedrosselten) Durchfluß zu gewährleisten.

    Durch die im Aquarium ständig vorhandene Menge an sich zersetzendem Laub sammelt sich in den Filtern doch relativ schnell etwas an.


    Das recht häufig durchgeführte Durchspülen der Innenfilter bedeutet dann natürlich schon immer einen gewissen, zusätzlichen Aufwand. Diesen nehme ich aber unverändert gerne in Kauf.


    Probleme innerhalb der Biologie des Aquariums verursachte die zeitgleiche 'Abwicklung' von großem Wasserwechsel (in aller Regel zwischen 50 und 60 Prozent) und Filterreinigung bislang nie.

    Zumindest nachdem dieses Aquarium nach langwierigen und recht komplexen Problemen direkt nach dem Start beginnend dann irgendwann doch erfolgreich eingefahren war, erweist es sich in seinem Innenleben seitdem als ungemein stabil. 😊

    So darf es von mir aus gerne auch weiterhin bleiben!...

  • Arten, die als angedachte 'Bei'fische zusammen mit den Panzerwelsen schwammen, nachdem ich nach einer sehr chaotischen Anfangsphase dann den Gesamtbesatz im Becken vernünftiger durchzustrukturieren und in einer moderateren Besatzdichte zu halten begonnen hatte


    Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

    Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis)

    Rotflossensalmler (Aphyocharax anisitsi)


    Als Außenstehender wird man sich im Hinblick auf die genannten Arten vielleicht denken, 'das sind doch genau wie der zuguterletzt und auf Dauer ausgewählte Schwarze Neon allesamt kleinbleibende, sozial ausgerichtete, friedliche Salmler! Was soll da denn nun das Problem sein??'


    Nun, wie mich nach und nach die Erfahrung im Pflegealltag lehrte, liegt der entscheidende Unterschied in mit der Zeit ganz von selbst zunehmend wichtiger und in der Praxis bedenkenswerter werdenden Details.

    In Dingen, typischen Vorlieben, ausgeprägten Eigenschaften dieser oder jener aufgezählten Salmlerart, von denen man vorher 'so' nichts wußte oder vielleicht auch nichts wissen konnte.

    Dinge, Vorlieben, Eigenschaften, die sich dann letztlich als 'besser' oder aber als 'schlechter kompatibel' im Hinblick auf die gemeinsame, möglichst 'reibungsarme' Haltung mit einer recht großen und auch groß bleiben sollenden Panzerwelsgruppe erwiesen.


    Früher waren es mal um die 30 'Pandas'.

    Aktuell sind es durch vereinzelte Verluste immer noch 25 oder 26.


    Am störendsten fand ich persönlich kurz zusammengefaßt, daß die 'aussortierten' Salmlerarten entweder ganz allgemein zu omnipräsent und quirlig, und/oder ganz besonders zu verfressen waren, um die Panzerwelse in punkto ausreichend Futter auf Sicht wirklich gut durchbringen zu können.

    Selbst gut gleich große Salmlerarten zeigen da, meine Erfahrung, von Fall zu Fall durchaus unterschiedliche Verhaltensweisen, Vorlieben, 'Temperamente'.


    Damals war ich, das der Vollständigkeit halber, noch nicht auf die Idee verfallen, die Welse separat für sich bei ausgeschalteter Aquarienbeleuchtung und einem nur sehr schwachen, indirekten Raumlicht zu füttern.

  • P.S.

    Nachdem ich den Welsen 'ihr' Futter gegeben habe, lasse ich sie völlig im Dunkeln fressen. Es gibt dann auch kein schwaches Raumlicht mehr.


    Höchstens 2, 3 'vorwitzige' Schwarze Neon schnappen sich in der völligen Dunkelheit dann vielleicht mal etwas von dem Futter am Boden.

    Der große Rest aber bleibt - wie beabsichtigt - inaktiv, und steht bevorzugt in der oberen Zone.

  • Hallo Frank,


    wie wäre es denn als (passende!) Ergänzung mit den auch von Dir präferierten Nannostomus eques, Schrägstehern für den oberen Bereich!?


    Die kommen den Panzerwelsen garantiert nicht in die Quere, fressen ihnen wohl kaum zu viel weg, selbst wenn sie wollten – und gleiches gilt auch für eine evtl. Aggressivität.

    Ich stelle mir gerade so vor wie das aussehen sollte, wenn ein Schrägsteher aggressiv, „wütend“ wäre… :motz: pardon


    Das Problem ist nur der Bezug. Mit dem hierzulande praktisch (fast) kompletten Sterben der kleinen Zooläden bleiben nur noch die großen Ketten. Und bei denen habe ich oft den Eindruck, dass sie im Laufe der Jahre ihr Sortiment kaum ändern…


    denkt sich

    der Jens

  • Hallo, Jens,


    Nannostomus eques wäre tatsächlich eine höchst interessante und zugleich solide seriöse Option für eine 'Nach'besetzung im Hinblick auf die obere Beckenzone.

    Doch überhaupt nur dann, wenn die Schwarzen Neon altersbedingt irgendwann nicht mehr sein sollten.


    Wenn ich beide Arten gemeinsam in ein und derselben Zone pflegen würde - auch in einem 1,3 m-Becken wie meinem, würde ich weder dem einen noch dem anderen Fisch wirklich gerecht.

    Das ist meine feste Überzeugung.


    Kleine Anmerkung am Rande, die aktuell natürlich nicht von praktischer Relevanz ist.

    Ich wüßte schon, wo ich - im theoretisch angenommenen Falle eines Falles - hier in der Stadt Nannostomus eques (zudem von guter Qualität) herbekommen könnte. 😉


    So, genug geträumt.

    Der Alltag ruft...


    Herzliche Grüße

    Frank 🙋🏻

  • Weniger ist definitiv mehr ist nun nach den Anfangsjahren der Launenhaftigkeit, des Chaos' und nicht zuletzt des chronischen Fehl- und Überbesatzes meine sich zunehmend bewährt habende, aquaristische Grundüberzeugung.


    Langweilig ist mein Aquarium nur für denjenigen, der darin in irgendeiner Form etwas Knalliges oder etwas anderweitig Besonderes erwartet.


    Langweilig ist es nicht für mich.

  • Die letzte Aufnahme entstand an einem kleinen, isoliert gelegenen, (vormals) künstlich geschaffenen Behältnis mit permanentem Laub- und teils auch Blüteneintrag durch umstehende Büsche und Bäume.


    Höhere Lebensformen gibt es darin nicht - mal abgesehen von der von der Artenanzahl her seeehr überschaubaren, kleinen Unterwasserfauna. - Die nach dem Ablauf ihres natürlichen Zyklus' größtenteils ganz von selbst wieder verschwindet.

    Um dann irgendwann - schwer vorhersehbar - wieder an relativer Biomasse zuzunehmen.


    Kürzlich überraschte mich eine völlig unerschrockene Kohlmeise, die dort auf einem schräg aus dem Wasser ragenden Ast nicht mal zwei Meter entfernt ihr morgendliches Bad nahm.

    Als Gast, der man selbst ja ist, wird man dann 'dezent' und vorsichtig in seinen Bewegungen...