325 Liter "Gesellschaft" und der "richtige" Weg

  • Wenn du irgendwo Zugang zu einem Walnussbaum hast - die gibts auch oft in Parks, auf Friedhöfen usw. - klau dem ein paar (grüne) Blätter und trockne sie. Walnusslaub ist zumindest bei Garnelen recht beliebt.

    Wenn das gut angenommen wird, im Spätsommer nochmal grüne Blätter abmachen und als Wintervorrat trocknen.

    Walnußlaub ist schon relativ lange ein fester Bestandteil meiner Futterpalette. Allerdings gekauft. (Du hast instinktsicher bereits erahnt, woher ich einen Teil meines Bedarfs beziehe. 😊)


    Alle mir in zumutbarer Entfernung bekannten Walnußbäume stehen zu nah an stark befahrenen Straßen.

  • Wenn du irgendwo Zugang zu einem Walnussbaum hast - die gibts auch oft in Parks, auf Friedhöfen usw. - klau dem ein paar (grüne) Blätter und trockne sie. Walnusslaub ist zumindest bei Garnelen recht beliebt.

    da kannst in Schweden lange und viel suchen - Walnuss oder Haselnuss ist mir noch nicht begegnet ( dies nur mal als kleine Anmerkung zum Thread ) :phatgrin:.

  • da kannst in Schweden lange und viel suchen - Walnuss oder Haselnuss ist mir noch nicht begegnet ( dies nur mal als kleine Anmerkung zum Thread ) :phatgrin:.

    Wahrscheinlich käme Dich das, falls denn bei Dir überhaupt 'Bedarf' besteht, viel zu teuer, Walnußlaub z.B. online zu bestellen, Tom.

    Rein 'technisch' wäre das in unserer stark vernetzten Welt ja möglich.


    Jetzt nur so ein spontaner, realitätsentrückter Gedanke... ;)


    Frank

  • da kannst in Schweden lange und viel suchen - Walnuss oder Haselnuss ist mir noch nicht begegnet ( dies nur mal als kleine Anmerkung zum Thread ) :phatgrin:.

    Du wohnst scheinbar in der falschen Ecke von Schweden...


    Zumindest Haselnuss soll es in Schweden doch relativ häufig & reichlich geben..


    Ich war aber noch nie in Schweden, kann mich deshalb nur auf Aussagen von anderen Personen & aufs Internet/Google beziehen..



    Zitat Internet:

    "Ja, in Schweden gibt es Haselnussbäume (Corylus avellana). Sie kommen im ganzen Land vor, insbesondere im Süden und in den Regionen mit milderem Klima. Die Verbreitung reicht bis zum 64. Breitengrad.

    Ausführlich:

    Vorkommen: Die Hasel ist in Schweden bis zum 64. Breitengrad verbreitet.

    Anbau: Neben dem natürlichen Vorkommen werden Haselnüsse auch kommerziell angebaut, insbesondere in den wärmeren Regionen.

    Wachstumsbedingungen: Haselnussbäume bevorzugen sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden.

    Nutzung: Die Haselnüsse werden nicht nur für die menschliche Ernährung, sondern auch für die Herstellung von Ölen und anderen Produkten verwendet.

    Historische Bedeutung: In der Vergangenheit wurden Haselnüsse auch in Schweden in großen Mengen gesammelt und export

    iert. "

  • Brauch er eigentlich nicht, es reichen vermutlich wache Augen in Schweden.


    Vielleicht wachsen keine Nussbäume um sein Haus, aber es gibt auch Walnussbäume in Schweden.


    Es hätte mich gewundert, wenn's anders gewesen wäre.


    Im Internet findet sich das dazu.. Zitat


    "Ja, in Schweden gibt es Walnussbäume, vor allem im südlichen Teil des Landes. Dort werden auch traditionell andere Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen angebaut. Es gibt auch einige überlebende Walnussbäume in der Nähe von Örnsköldsvik, Sundsvall und Kramfors, sowie auf Gotland.

    Zusätzliche Details:

    Eignung des Klimas:

    Walnussbäume gedeihen in Schweden am besten in milderem Klima, wie es im südlichen Teil des Landes vorherrscht.

    Sorten:

    Es gibt eine große Vielfalt an Walnussarten und -sorten, aber nicht alle sind in Schweden sehr gut geeignet.

    Anbau:

    Walnussbäume können im Garten oder auch in Parks und Gärten angepflanzt werden.

    Ertrag:

    Walnussbäume benötigen einige Jahre, bis sie zum ersten Mal Früchte tragen, meist nach etwa 10 Jahren. Der Ertrag kann von verschiedenen Faktoren wie der Sorte, dem Standort und den Witterungsbedingungen abhängen.

    Anbau in anderen Regionen:

    Walnussbäume werden auch in anderen Teilen Europas wie in Dänemark und Norwegen angebaut.

    Gewerblicher Anbau:

    Der gewerbliche Anbau von Walnussbäumen konzentriert sich hauptsächlich in anderen Regionen wie Italien, der Türkei, China und den USA.

    Waldanteil in Schweden:

    Schweden hat einen hohen Waldanteil von 68,9% und die Hauptbaumarten sind Fichte, Kie

    fer und Birke. "



    da kannst in Schweden lange und viel suchen - Walnuss oder Haselnuss ist mir noch nicht begegnet ( dies nur mal als kleine Anmerkung zum Thread ) :phatgrin:.


    Also, entweder wohnst Du in der falschen Region oder Du hast nicht richtig hingeschaut..


    Schweden exportiert sogar Haselnüsse und Walnussbäume scheint es auch zu geben.


    Da Du nicht unbedingt die Früchte, sondern nur die Blätter brauchst, wird sich sicherlich in der Zukunft garantiert auch ein Bäumchen für Dich finden. 🤗😃

  • Also, entweder wohnst Du in der falschen Region oder Du hast nicht richtig hingeschaut..


    Schweden exportiert sogar Haselnüsse und Walnussbäume scheint es auch zu geben.


    Da Du nicht unbedingt die Früchte, sondern nur die Blätter brauchst, wird sich sicherlich in der Zukunft garantiert auch ein Bäumchen für Dich finden. 🤗😃

    ich wohne schon in der richtigen, für mich/uns, Region in Mittelschweden - und hier wird Holz-/Baum-/Waldkultur betrieben, absolut

    und von Haselnuss und Walnuss ist hier bei uns nichts zu sehen

  • Meine mit Abstand ergiebigste Lebendfutter-Kescherstelle (außer Regenwasser gibt es keinen weiteren, natürlichen Zufluß) verliert durch die derzeit starke Verdunstung zunehmend an Wasser. Beängstigend schnell.


    Nicht weit entfernt davon, ebenfalls isoliert für sich gelegen, gibt es permanent Wasser.

    Dort ist lebendfuttermäßig jedoch nie etwas zu holen.


    Um zu verhindern, daß der Wasserstand der ergiebigen Stelle schließlich soweit abfällt, daß ein Keschern dort nicht mehr lohnt, hab ich mir nun zwei besonders strapazierfähige 20 Liter-Eimer online bestellt. (Im Baumarkt fand sich sowas nicht.)


    Meine Denke dabei:

    'Mehr' mögliches Gesamtvolumen pro 'Gang' (ca. 35 Liter) -

    Insgesamt weniger Gänge nötig.


    Bei nächster Gelegenheit heißt's nun also Wasser schleppen. Und jenes kleine, produktive 'Biotop' wieder randvoll befüllen.


    Es wird schweißtreibend sportlich werden.

  • IMG_20250704_114502_edit_7155421517135.jpg

    Die 20 l-Baueimer zum angedachten Befüllen meiner ergiebigsten, aber durch Verdunstung leider schleichend trockenfallenden Kescherstelle sind angekommen.


    Da dort ein geschätztes Volumen im niedrigen, dreistelligen Bereich nachzufüllen sein wird, hab ich mich für Eimer größer als normal entschieden.

  • IMG_20250921_120425.jpg

    Aus einem vormals so gut wie unsichtbaren Rest Javamoos ist binnen weniger Monate ohne großes Zutun ein schmuckes Riesenbüschel geworden.

    Dem Pfleger kann sowas nur gefallen. :)


    Ansonsten gibt's nichts Neues zu berichten. Es läuft!

    Keine Nachrichten sind in dem Fall gute Nachrichten.


    Viele Grüße vom alten Mann von der Spree

  • Einer der Schwarzen Neon, oben links am Bildrand verschwommen zu sehen, zeigt seit Wochen einen auffallend prallen Bauch, der zunehmend immer noch praller zu werden scheint.


    Ich bin mir nicht sicher, ob sich speziell dieses Exemplar chronisch überfressen hat, oder an einer Laichverhärtung bzw. an einer mir unbekannten Erkrankung leidet.

    Manchmal will mir scheinen, der Bauch sei wie mit einer Art 'Gas unnatürlich gefüllt'.


    Bei meinen Schwarzen Neon taucht dieses Phänomen bei einzelnen Tieren im Laufe der Zeit immer wieder mal auf.

    Irgendwann 'verschwinden' diese Individuen dann unbemerkt, ohne daß sich bei ihnen zuvor irgendeine Besserung eingestellt hätte.


    Auf dem geposteten Foto ist zu sehen, daß alle anderen, sichtbaren Salmler ja okay, also positiv unauffällig sind.

  • Nach dem Besuch eines Vereinsfreunds kürzlich ist meine alte Begeisterung für Fünfgürtelbarben (Desmopuntius pentazona) wiederaufgeflammt.

    Eine Art, die ich noch nie hatte.

    In die ich mich aber schon schwerer verliebt habe.


    Leider ist meine untere Aquarienzone, die bevorzugte Welt der Barben, durch einen großen Trupp Panzerwelse und die häufig dort weilenden, zahlreichen Amanogarnelen bereits überproportional stark bewohnt.


    Schon ziemlich lange.

    Jedoch nicht 'zu lange'.


    Aus Vernunft- bzw. Platzgründen muß darum auch weiterhin ein Zukauf von 'Fünfgürtels' entfallen.

  • Nachtrag zum Beitrag vom 23. September


    Auch eine größere Gruppe von Nannostomus eques könnte mich, wenn meine Schwarzen Neon dann irgendwann nicht mehr sind - und ich dann noch volle 10 Liter-Eimer 'Wechselwasser' zu schleppen vermag 😅, seriös auf Sicht reizen.


    Doch damit beim Leser nun kein in die falsche Richtung gehendes Kopfkino entsteht: Mit dem jetzigen Besatz bin ich nach wie vor mehr als zufrieden! :)


    Artbezogene Veränderungen im Besatz - und wenn, dann eh nur in der oberen Beckenregion, denn bei Panzerwelsen werde ich 'bis zu meinem eigenen Ende' bleiben - wird es erst dann geben, wenn die betreffende, alteingesessene Art altersbedingt (so gut wie) ausgestorben ist.


    Nun Aktuelleres....

    Anfang letzter Woche war ich nochmal an meiner angestammten, in jeder Hinsicht unbedenklichen Stelle Lebendfutter keschern.


    Doch, wo mir Mitte November noch eine für meinen Bedarf anständige Portion Wasserflöhe (und nur Wasserflöhe!) ins Netz ging, fand ich dieses Mal bei einer identischen Keschertiefe nur Massen von, vom Bodengrund erst vor kurzem anscheinend 'aufgestiegenen', verrottenden Laubs vor.

    Mehr nicht. Keine Wasserflöhe.


    Das war's dann also für dieses Jahr! 🙋


    IMG_20251121_165900_edit_529029370284378.jpg

    Meine letzte Beute des Jahres.

    Für die Fische! - Nicht damit beim Gesamteindruck, den das Foto vermittelt, falsche Vorstellungen entstehen. 😊

  • Ja, Nannostomus eques könnte mich auch immer wieder reizen - auch wenn es nicht wirklich "bunte" Fische sind...

    Ist aber heutzutage nicht sooo einfach zu bekommen, da nicht gerade in Mode.


    Jens

    Wow, Jens, dann haben wir in dem Punkt ja denselben Geschmack! ^^:thumbup:


    Vor einigen Wochen habe ich eine richtig schön große und fit wirkende Gruppe Nannostomus eques in einem relativ nahegelegenen Laden hier in der Stadt entdeckt.


    Doch was sollte ich machen?

    Ich kann wegen den bezaubernden 'eques' doch nicht meine alteingesessenen 'herbertaxelrodi' mit zugesicherter Rentengarantie aus dem Becken schmeißen! ... 🤥

  • Anfang Januar sah ich mich schweren Herzens gezwungen, meinen größten und stattlichsten 'Panda' aus der alteingesessenen Gruppe, ein ohne weitere Recherche grob geschätzt etwa neunjähriges Weibchen, zu erlösen.

    Meinen Liebling! DEN eyecatcher im Aquarium.


    In den Wochen zuvor war bei 'ihr' zweimal unvermittelt ein leichter, pilzartiger Befall im Bereich der Stirn aufgetreten. Nach einer Weile dann aber von selbst wieder verschwunden.


    Diese Welsgruppe hatte mir in Sachen körperlicher Fitneß in den Jahren nach dem Einsetzen nie nennenswerte Probleme gemacht.

    Und dann traf es ausgerechnet meinen absoluten Liebling.

    Von dem ich mir als eingefleischter Panzerwelsromantiker insgeheim immer gewünscht hatte, daß er doch bitte, bitte schon so um die 20 Jahre alt werden möge...


    Am Tag, bevor es dann kritisch wurde, lag meine Dame während der Fütterung auffallend blaß und apathisch vorne an der Frontscheibe herum.

    Am Tag darauf urplötzlich schwer atmend auf der Seite.


    Um zu sehen, wie 'im Detail' sie denn reagieren würde, näherte ich mich ihr unter Wasser vorsichtig mit der Hand.

    Schwach schleppte sie sich in Seitenlage ein kleines Stückchen weiter weg.


    Ich ließ sie in Ruhe. Und wartete erstmal ab.


    Als ich mich kurze Zeit später wieder dem Aquarium näherte, lag sie in einer noch besorgniserregenderen Körperhaltung als zuvor an einer anderen Stelle.

    Man konnte deutlich sehen, wie rapide die Lebenskraft aus ihr zu weichen begonnen hatte.


    Es war der Zeitpunkt gekommen, zu handeln.


    Sie fehlt mir seitdem.


    Da ich schon seit längerem ein absoluter Fan dieser Art bin, und es mit Sicherheit auch bleiben werde, ist es Tag für Tag ein Trost, zu wissen, daß es ja immerhin den anderen aus der vielköpfigen Gruppe gut geht.


    IMG_20230116_195145_edit_33365901353761.jpg

    Mein Liebling ist das große Exemplar auf dem Foto, ein bißchen rechts der Mitte. Vorne an der Frontscheibe.

    Rechts daneben 'Hungerharke'.

    Der ich ehrlich gesagt nie ein langes Leben zugetraut hätte. Die sich von ihrem Wesen her aber als zäh wie Büffelleder erweist.


    Wie sehr man sich doch von Äußerlichkeiten täuschen lassen kann.

  • Hallo Frank,

    Das Ganze kann ich gerade so richtig gut mitfühlen.

    Das tut mir leid, das da jetzt eine Lücke entstanden ist.

    Gerade vorgestern habe ich feststellen müssen, daß eine Denisonbarbe, binnen 12 Stunden, aufgeblasen wie ein Medizinball durch das Wasser zieht.

    Quarantänebecken und Baktopur direct haben nicht mehr helfen können.

    Vielen fehlt leider das Verständnis dafür, daß auch ein verstorbener Fisch eine Lücke hinterlassen kann.


    Dann drücke ich dir die Daumen, dass die anderen 🐼 fit bleiben.


    LG aus dem Neandertal Anja

  • Hallo, Anja,


    vielen Dank für Deine berührenden, verständnisvollen Worte.


    Als mir noch die entsprechende (Zusammen-)Lebenserfahrung komplett abging, konnte ich wirklich nicht verstehen, wie andere um den eigenen, verstorbenen Hund oder die eigene, verstorbene Katze überhaupt trauern können. Es waren ja doch 'eigentlich nur Tiere'.

    Was für ein Blödsinn!, kann ich dazu heutzutage nur sagen.


    Wenn man von einer ganz bestimmten Fischart im eigenen Bestand richtig dolle hin und weg ist, dann wird man unweigerlich trauern, wenn diese Art auf einmal unwiederbringlich nicht mehr 'bei einem' wäre.

    Ebenso trauert man, um bei den Fischen zu bleiben, um als einzigartig und faszinierend empfundene Einzelexemplare.

    Das haben mich die zahlreichen Jahre im nassen Hobby irgendwann gelehrt.


    Das mit Deiner offensichtlich sehr schnell erkrankten und verstorbenen Denisonbarbe tut mir leid.


    Auch wenn ich diese Art mangels ausreichend Platzes nie selbst werde pflegen können, so genügte einst allein schon der Blick auf ein Foto von diesem Fisch, um auf Dauer von ihm 'gepackt' zu sein.


    Dürfte ich Dich aus purem Interesse vielleicht mal um ein Foto von dem Becken bitten, in dem bei Dir dieser asiatische Blickfang zu Hause ist?...


    Es ist wirklich schön, hier von Dir wieder gelesen zu haben. 😊

    Ich hatte echt schon die traurige Befürchtung gehabt, Du könntest auf Nimmerwieder'lesen' verschwunden sein.


    Alles Gute für Dich und Deinen Gatten wünscht Dir der alte Bursche von der Spree 🙋🏻