Hochzeitsglocken bei Apistogramma cacatuoides

  • Zählen ist schwierig,

    Ich versuche in solchen Fällen ein Foto hinzubekommen, auf dem alle drauf und einigermaßen erkennbar sind. Dann zähle ich am Bildschirm aus oder auf einem Ausdruck, auf dem ich sie auch durchstreichen kann.


    aber 'wissen' die Pflanzen , wann es finster wird, schließt sich also die Limmnophilla bei der Zeitumstellung im Herbst eine Stunde früher?

    Auch Pflanzen haben eine innere Uhr, die aber nur circadian läuft, also i.d.R. länger als 24 Stunden für einen "Umlauf" braucht. Sie wird täglich über die Beleuchtung nachjustiert. Folglich wissen die Pflanzen zwar, wann das Licht ausgeht, man kann sie aber verarschen durch Verstellen der Schaltuhr. Innerhalb weniger Tage passen sie ihre Uhr dann wieder an. Ständige Veränderungen führen übrigens zu Stress. Wie bei uns halt, Pflanzen sind halt auch nur Menschen.

  • Danke, Klaus, für den Tipp. Mein Problem ist nicht, dass es so viele sind, sondern dass die Kleinen so versteckt/getarnt sind. Im Moment führt die Mama sie immer auf eine große Wurzel, wo die Zwerge, die inzwischen auch dunkel gefärbt sind, kaum auffallen. Erkennen kann ich sie nur, wenn sie sich bewegen. Das macht das Zählen und Fotografieren schwer. Auch beim Füttern muss ich die Lütten erstmal suchen.

    Grüße

    Andreas

  • Moin zusammen,

    kurzes Update: Inzwischen sind nur noch vier kleine Kakadus übrig, die sich aber bislang gut entwickeln. Die Kleinen fressen Lebend- und Frostfutter, mittlerweile nicht mehr nur frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, sondern auch Cyclops und Lobster-Eier. Gewachsen sind sie auf etwa acht Millimeter, die Körperform ist schon fischiger, anfangs hatten sie noch die typische Larvenform. Sie schwimmen jetzt auch schon mehr herum, allerdings immer noch im Dunstkreis von Mama. Sie picken eigentlich den ganzen Tag herum und fressen. Futter gibt es allerdings nur morgens und abends. Gestern konnte ich nur abends füttern, hat ihnen nicht geschadet. Im Mulm finden sie offenbar immer etwas. Der Bock wird übrigens nicht in die Nähe der Kleinen gelassen, wenn er sich nähert, blockt sie ihn immer mit der Breitseite ihres Körpers ab. Ansonsten werden immer noch alle anderen Bewohner von den Eltern weggescheucht, aber nicht mehr so brachial wie anfangs.

    Da die Kleinen immer noch ziemlich winzig sind, hab ich noch kein gutes Foto hingekriegt, aber ich arbeite daran.

    Grüße

    Andreas