Channa Asiatica red spotted Nachwuchs

  • IMG-20201104-WA0012.jpgIMG-20201104-WA0014.jpgIMG-20201104-WA0015.jpgIMG-20201104-WA0016.jpgIMG-20201104-WA0009.jpg


    Hallo Channa Gemeinde,


    Nach ca 1 Woche heftiger Balz und Paarungen haben meine channa asiatica Nachwuchs.

    Die Jungfische habe ich heute nach 6 Tagen das erste mal mit entkapselten Artemiaeiern gefüttert welche gut angenommen wurden.Mein besonderer Dank geht dabei an Hanno von dem ich das schöne Paar bekomnen habe. Nach kurzer Eingewöhnungsphase haben die beiden erstmal das Aquarium umgebuddelt.Die beiden hatten schon Junge und sind sehr harmonisch was das Paarverhalten angeht. Kurz zum Becken 120 cm lang 60 cm tief 50 hoch. Die Filterung erfolgt über 2 Eheimpatronen. Keine Heizung Temperatur 23 Grad. Beleuchtung sera LED 16 Watt. Controller für SA un SU und Mittags 2Sdt. 15 Prozent Lichtleistung . Um den starken Kannibalismus vorzubeugen wurde mit reichlich Nixkraut aufgestockt. Das Aquarium ist mit Echtgestein ,Wurzelholz ausgestattet es bietet komplett dunkle Höhlen, umschwimbare Sichtschutze Korkröhren .Interessant sind die eigenen angelegten Gänge unter Gestein.Die Art wühlt und putzt stark die Unterstände aus bis die Bodenplatte blank ist . Viele Grüsse aus Hildesheim

  • Also erstmal Glückwunsch dazu! Ich weiß, das ist wirklich ein schönes Gefühl, wenn die Tiere die Pflege mit Nachwuchs belohnen.

    Etwas ungewöhnlich finde ich die Jahreszeit für Asiatica Nachwuchs, aber die rote Variante scheint da tatsächlich „Guppy-ähnlicher“ zu sein als die „normalen“ Tiere mit den weißen Punkten.

    Die Bilder funktionieren irgendwie nicht...

    Grüße

  • Hallo Karsten,

    die Bilder übern Labtop sind auch nicht mehr aufm Kopf :feuer4:.

    nochmal zu deiner Aussage mit dem späten Nachwuchs.Channa asiatica hat ein grosses Verbreitungsgebiet welches vom suptropischen China

    bis nach Süd-Ostasien in tropische Bereiche vordringt. Fische aus tropischen Bereichen laichen öfter.Diese Tiere stammen im Ursprung von Pascal Antler wie Hanno mir sagte.Eine im Aquarium geborene Generation hat auch schon eine gewisse Anpassung. Auch mache ich bei dieser Art keine Winterruhe ich sehe das bei der Art wie Hanno als nicht erforderlich und hab es bei ihm gesehen.Desweiteren hat Hanno das Paar eine zeitlang getrennt nachdem sie bei Ihm Nachwuchs hatten.Als ich die Tiere dann bei mir wieder zusammenführte konnte ich schnell erkennen das denen das gefällt.Der Bock hat so zwischen den Filterpatronen geschlagen das er den einen biotec sogar dabei geöffnet hat und ich das Granulat schön wieder einsammeln konnte.Dann ist man nach rechts umgezogen und hat die Ecke umgegraben.Die beiden haben mir auch bei den Paarungen eine grosse rote Tigerlotus total zerlegt aber die wächst ja schnell wieder hoch.Meine 4 Art die ich innerhalb von 12 Monaten nachgezogen habe ob guppychanna oder nicht bei channa ist nicht die Zucht schwierig sondern das Paar stabil zu halten und andere Parameter.Letztes Beispiel auch Thailand 03/02 soll ja im Beutel ablaichen.Aber bis man 2 im Beutel hat hab ich hier im Forum heftige Sachen von Maik gelesen wie die sich zerlegt haben.Hoffentlich verliere ich nicht so viele Fische durch Kannibalismus. Desweiteren versuche ich die Jungen so lange es geht bei den Eltern zu belassen du hast ja auch was darüber mal geschrieben das das gut ging.


    Grüsse Marco:afost:

  • Hi,

    Hanno hatte seine Tiere in 2019 von PA gekauft - stimmt... genau wie Maik, von dem ich wiederum sein letztes Original-Tier bekommen habe - das kleinere Männchen und der Vater meiner diesjährigen Nachzucht. Allerdings hatte ich ihm seit letztem November, genau wie meinen "normalen" Asiaticas, eine entsprechende WR gegönnt. Das ging problemlos, sogar bei unter 14°C und das Resultat ist ja bekannt.

    Die Originaltiere von PA aus 2019 schienen, zumindest verglichen mit meinen Erfahrungen mit dieser Art, sehr ungewöhnlich zu sein - sie waren nicht nur relativ aggressiv untereinander, sondern auch sehr scheu (ist mein Männchen immernoch, obwohl die Art eigentlich das genaue Gegenteil davon ist) und extrem schnell fortpflanzungsbereit... so richtig kann ich mir darauf immernoch keinen Reim machen. Allerdings zeigt mir meine "Rückkreuzung" mit meinem eigenen, weißgepunkteten Weibchen deutlich, dass sich dieser Nachwuchs zum Glück wieder so verhält, wie man es von der Art erwarten kann. Einige dieser Jungfische schwimmen jetzt sogar komplett unbehelligt bei meinem anderen, großen Asiatica-Paar mit herum.


    Ansonsten musst du halt probieren, inwieweit eine WR erforderlich ist - ich sagte ja schonmal, dass es eine Sache ist, ein ganz junges Paar einmal zu Fortpflanzung zu bringen und dann schlimmstenfalls bei einem Streit mind. eins der Tiere zu verlieren, aber eine völlig andere Sache, über viele Jahre sich ein fixes Paar immer wieder fortpflanzen zu lassen... ich denke, das ist keine Sache der persönlichen Überzeugung.

    Ich will dir oder Hanno das jetzt nicht unterstellen, aber die sich schleichend einstellende Unfruchtbarkeit aufgrund "zu laxer" Haltung kann bei der Art zu einem Problem im zweiten oder dritten Jahr werden.


    Jedenfalls heißt es jetzt Daumen drücken für deinen Nachwuchs! Zeig doch mal ein paar Bilder. Mittlerweile sollten sie sich doch auch schon umgefärbt haben, oder?

  • Eine Aussage im Sinne, man habe mit der aquaristische Haltung über 2-3 Generationen aus einer subtropischen eine tropische Art gemacht, halte ich für kritisch!


    Wahrscheinlich kann man einige subtropische Arten im Gegensatz zu Arten der gemäßigten Zonen auch dauerhaft warm halten und sie werden sich wahrscheinlich erstmal nicht beschweren. Dafür besitzen sie eben dieses besonders breite Tempetaturspektrum und vertragen sowohl sommerliche tropische als auch winterliche subtropische Verhältnisse.

    Ob das langfristige Auswirkungen, bsw. Lebensalter oder Fortpflanzungsfähigkeit hat, muss man beobachten.


    Ob man aber mit einer aquaristische Haltung über 2-3 Generationen tatsächlich das breitere Toleranzspektrum einer subtropischen Art derart beeinflusst und es ausschließlichen in den tropischen Bereich verschiebt, halte ich für fraglich. Das würde ja bedeuten, dass man Evolution im Zeitraffer betreibt.

    Der einfache Beweis wäre, wenn man diese Tiere der 3. Generation jetzt mal wieder einer subtropischen Haltung aussetzt. Akzeptieren sie keine Temperaturen mehr unter 20°C, dann wäre das tatsächlich ein Hinweis. Ich möchte das aber bezweifeln.

    Warum auch? Ein breiteres Toleranzspektrum ist ein evolutionärer Vorteil der Art. Wäre doch traurig, wenn man das herauszüchten würde!


    C. Asiatica ist mit seinem großen Verbreitungsgebiet wahrscheinlich auch resistenter und tolerater gegenüber unterschiedlicher Lebensbedingungen im Gegensatz zu besonders endemischen Channaarten. Beispielsweise hätte ich bei andrao oder bleheri deutlich größere gesundheitliche Bedenken bei dauerhaft tropischer Haltung.

  • Sehe ich auch so - natürlich kann Asiatica auch dauerhaft warm (hier würde ich aber NIE über 22*C empfehlen!) gehalten werden... aber Daueraggression, die sich dann tatsächlich einstellen wird (siehe ältere Berichte über die Art), wird dann auch ihr Übriges tun, egal welche Unterart von Channa asiatica.

  • ..... Diese Tiere stammen im Ursprung von Pascal Antler wie Hanno mir sagte.Eine im Aquarium geborene Generation hat auch schon eine gewisse Anpassung.


    Grüsse Marco:afost:

    Pascal hat dieses Paar meines Wissen in Freilandhaltung nachgezogen und gehalten!

  • Hallo, das Paar hat ja gerade Junge deswegen ist überwintern eh schlecht zurzeit. Das ist schön das P. Antler die im Teich nachgezogen hat.Mein Becken hat wie gesagt 23,5 Grad und aggressiv sind die Beiden auch nicht. Mir ist es eigentlich egal was andere machen aber es ist nicht nötig einen Fisch der durch ausetzen und natürliche Verbreitung im tropischen Bereichen vorgedrungen ist und dort lebt zu überwintern. Ich denke das ich dem Paar nach den Jungfischen eine Zeit der Ruhe geben werde aber ich werde sie nicht drastisch abkühlen. Viele Grüsse Marco

  • Hallo

    Wenn ich nach der Aufzucht der Jungfische das Paar bei ca 20 Grad eine Zeitlang kürzer halte und abdunkel reicht das in meinen Augen aus. Der Temperatur Unterschied zum Sommer sind dann ca.6 Grad. Mal eine Frage meinerseits zu channa laos fireback ich habe 3 wf Grösse von 15 cm bis 20 cm. Die drei Tiere haben sich stark bekämpft bei mir. Habe alle 3 Tiere seperiert 1 musste ich stark behandeln ist aber übern Berg. Bekomme noch einen 4 Geschlecht auch unbekannt. Ich wollte jetzt nicht gleich wieder die 4 zusammensetzen und beten. Ein Paar irgendwie irgendwann wäre super. Was meint ihr ist die beste Haltungstemperatur dieser schönen Art .Auch für alle anderen Informationen wäre ich sehr dankbar. Kommt er wirklich aus Nord Thailand oder doch vom Fischmarkt aus Laos usw ....danke Grüsse Marco

  • Hallo Heiko,

    ich habe nicht gesagt das nach 2-3 Generation die Fische von sup zu troplern werden wie soll das gehen?Ich wollte damit nur andeuten das sich Fische die bereits nachgezogen wurden manchmal schon anders verhalten auch vom Aggressionsverhalten wie Wildfänge. Auch nehme ich Eure Berichte ernst hab ja alles gelesen was bei Christoph mit Gattenmord passiert ist und bei Maik.

    Meine Tiere sind im Ursprung die gleichen ja auch von Pascal. Auch ich kann bestätigen das die Tiere für channa scheu sind und sich schlecht fotografieren lassen. Denke eine Trennung des Paares ist bessser als zeitnah ein Tier zu verlieren. Zurzeit sind die super harmonisch und tuen sich nix die haben komplett heile Flossen. Die Tiere sind sehr schön super das Pascal Antler die mal bekommen und vermehrt hat. Grüsse Marco

  • Alles gut Marco,


    Du weißt aber sicher um diese kontroverse Diskussion, die ich angesprochen hab. Stammt ja nicht ausschließlich von dir.😉

    Es ging mir im Wesentlichen um diese Aussage:

    "Fische aus tropischen Bereichen laichen öfter.Diese Tiere stammen im Ursprung von Pascal Antler wie Hanno mir sagte.Eine im Aquarium geborene Generation hat auch schon eine gewisse Anpassung. Auch mache ich bei dieser Art keine Winterruhe ich sehe das bei der Art wie Hanno als nicht erforderlich und hab es bei ihm gesehen."


    1. stammen die Tiere im Ursprung von Niemeyer ab, der sie importiert hat, 2. Hat sie Pascal nie tropisch gehalten.

    3. Das genaue Verbreitungsgebiet dieser roten Asiatica ist meines Wissens noch gar nicht ganz klar. Möglicherweise handelt es sich dabei sogar einfach um selektierte Stämme.

    Wir werden mal sehen, was bei Karsten so rauskommt und wie sich das Rot in den Nachzuchten weiter gibt.


    Was aber daraus dann plötzlich gemacht wird, sozusagen von tropischen asiatica zu sprechen und die Empfehlung, keine WR einzuhalten, weiterzugeben nur aufgrund einer Beobachtung über 2-3 Generationen im Aquarium, halt ich wie gesagt für kritisch.


    Aber ich will mich da gar nicht weiter einmischen. Asiatica sind nicht mein Gebiet, da gibts andere.

  • Hallo Heiko, ich will hier auch keinen irgendwie auf den Schlips treten. Denke jeder muss es selbst verantworten wie er die Tiere artgerecht hält. Ich sehe das so, dass sie halt anpassungsfähig sind. Sie vermehren sich im kalten Teich wie im 24 Grad warmen Aquarium. Meine sind bei Hanno im Keller geboren und ich werde sie nicht allzu drastisch abkühlen wie 14 Grad oder so. Wer das macht gut. Spricht ja nix dagegen eigentlich bei der Art . Denke wichtiger als 2-3 Grad ist Ruhe wenig Futter und wenig bis kein Licht. Andrao und Bleheri und mein Paar dwarfs und die Aurantimucalta gehe ich auch auf 18 Grad runter dann packe ich die asiatica dazu. Das sollte dann reichen denke ich. Grüsse Marco

  • Moin,

    tja - das ist ein Thema, das irgendwie immer wieder Spaß macht ;-) .

    Also bekanntermaßen habe ich meine Asiaticas ja immer relativ niedrigtemperiert in die WR geschickt und das hat (fast) jedes Mal gut bis sehr gut funtkioniert -> siehe Nachwuchs. Es ist also imho keine Qual für die Tiere, so eine Lebensphase zu durchlaufen, sondern ist etwas, mit dem sie offensichtlich gut zurecht kommen. Ich werde das mit meinem großen Paar also auch weiter so betreiben.

    Allerdings habe ich ja nun ein zweites Paar (also mein RED Männchen und mein eigenens Nachzucht Weibchen) und diese werde ich dieses Jahr auch mal im AQ überwintern. Da das AQ aber eben mit der Rückseite an einer Außenwand im Keller steht, werden sich auch dort vermutlich um die 15-16°C einstellen. Ich denke, auch das wird für die Tiere ok sein - Licht mache ich dann aber trotzdem so gut wie aus. Ich denke, das ist einer DER wichtigen Trigger!


    Bei meinen Aurantis werde ich ähnlich verfahren, nur dass ich da noch alle Seitenscheiben mit Pappe zu-machen werde - als Lichtschutz und um optische Störeinflüsse auszublenden... quasi als Höhlensimulation.


    Ich weiß gar nicht genau, woher diese "ewige Diskussion" um die WR eigentlich genau kommt - ich vermute, viele Halter wollen ihre Tiere auch während der WR beobachten und nicht in Wannen im Keller stecken und damit ist eine WR im AQ "plötzlich" ok. Ich will nicht oberleherhaft erscheinen, aber ich hatte es aus meiner Pflegeerfahrung und Austausch mit anderen Haltern auch schonmal formuliert: HIER KLICKEN ;-)


    Außerdem gibt es meines Wissen gar keinen Beleg dafür, dass es im SO-asiatischen überhaupt freilebende "RED"- Varianten von Channa asiatica gibt, geschweige denn, wo überhaupt... und nur, weil sie in Südchina gezüchtet werden (wie z.B. Ch.argus "platinum"), heißt das ja nicht, dass sie dort auch natürlicherweise herkommen - dort stehen doch nur die Fischfarmen, oder? Fast sämtliche, amerikanische Cichliden-NZ kommen mittlerweile ja auch von dort.

    (Mein eigenens kleineres "Galaxy"-Weibchen hat im Frühjahr bei der Balz mit "ihrem" RED Männchen übrigens ebenfalls einen starken Rotanteil an den Flanken angenommen, den ich von ihrer Eltern-Generation überhaupt nicht kenne - die Weibchen neigen allenfalls zu einen rotbäunlichen Ton zwischen den Streifen. Ich tippe bei allen RED Varianten eher auf Zuchtauslese, denn wirklich markant ist bei den Tieren allesamt eigentlich nur die relativ eng stehende, schwarze Streifenzeichnung... Punktzeichnung, -farbe und -häufigkeit variieren trotzdem recht stark.)

  • ...tja naja, wie auch immer dem sei (kriegen wir eh nicht raus), sind es natürlich schöne Tiere, die sich offensichtlich sehr gut versorgen und vermehren lassen. Anders ist ja die diesjährige Schwemme an sogen. RED Nachwuchs nicht zu erklären.

    Ich bin gespannt, wie die sich weiter in aquaristischen Kreisen so machen und ob sich auch Halter die Mühe machen, Paare über eine längere Zeit harmonisch zu halten, so dass auch mal Entwicklungen und nicht nur Momentaufnahmen zu verzeichnen sind.


    Schön ist für mich auf jeden Fall zu sehen, dass sich in der Zeit, seitdem ich die Art schon halte (2013) bereits Vieles im Verständnis der Channaholiker bzgl. dieser Art geändert haben muss. Damals galt die Art ja als "der Assi-Channa schlechthin"... aggressiv, nur Einzelhaltung und daher kaum zu vermehren. Das hat sich geändert zum Glück und die Art entwickelt sich zusehends zu einem Guppy-Pendant :D :D :D .

  • Hallo Karsten

    genau was du sagst es sind wirklich schöne Fische obwohl ich eigentlich mehr auf Naturfarben stehe und nicht vom Menschen verändert.

    Das Muster mit Rot und den Punkten dann mit gelb und der weisse Bauch dann die Fahnen einfach schöne channa.

    Denke auch das die reds überall ablaichen wie der guppypulchra wenn man die Parameter einhält:WF::MF:.

    Herr Antler Teich bei Hanno waren es im Sommer 28 Grad bei mir 23,5 [ Karsten ... ich habe diese Passage mal editiert... ]

    Die Jungen haben bereits das ganze Aquarium in Besitz genommen und wuseln da überall rum.Wachsen tuen sie auch gut. Anzahl nicht so viele schätze max 40 bis 50 Stück. Grüsse Marco

    20201116_104024 #1.jpg20201116_103657 #3.jpg20201116_103607 #2.jpg20201116_103710 #4.jpg20201116_103956 #5.jpg

  • In den Jahren, seitdem ich die Art züchte, habe ich ja nun schon einiges an Temperaturversuchen bei der Zucht unternommen. Für mich ist daher relativ klar und eindeutig, dass auch Channa asiatica, selbst wenn sie bei mittleren Temperaturen von ca. 18°C gehalten werden können (und dabei ganz normal fressen), nicht unterhalb von 21,5°C Wassertemperatur erfolgreich ablaichen können - denn sonst spielt das Weibchen nicht mit und es gibt schweren Zoff zwischen den Partnern (das Männchen ist nämlich auch schon ab etwa 20°C bereit; zu sehen an der sich einstellenden Balzfärbung).

    Meines Wissens liegt das bereits deutlich über der mind. notwendigen Wassertemperatur von Karpfen und selbst diese pflanzen sich nicht in jedem Gewässer und in jedem Jahr hier in Deutschland fort...


    P.Antler hat die Tiere in einem relativ großen Terrassenhochteich gezogen - das war also mit Sicherheit relativ warmes Wasser.